Am 25. Mai rücken wir wieder einmal ein Stück näher zusammen in der Europäischen Union. Denn dann tritt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Sie soll eine europaweite, einheitliche Regelung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen sicherstellen.

Schon in wenigen Wochen müssen Unternehmen alle wichtigen Strukturen und Prozesse zur Implementierung des neuen EU-Gesetzes angepasst haben. Primär müssen Unternehmen darauf achten, wo und wie sie ihre Daten speichern und wer Zugriffsrechte auf diese Informationen erhält.

Im Grunde ändern sich 2 Dinge:

  • Der Verbraucher erhält das Recht auf das Vergessen seiner Daten. Sprich Sie als Unternehmen sind verpflichtet auf Verlangen, sämtliche Daten eines Kunden/Interessenten zu löschen.
  • Der Verbraucher erhält außerdem das Recht auf Datenübertragbarkeit. Seine Daten müssen ihm auf Verlangen bei z.B. einem Anbieterwechsel zur Verfügung gestellt werden.

Einheitlicher Grundsatz zur Verarbeitung personenbezogener Daten

Allgemein stellt die Datenschutzgrundverordnung eine einheitliche Regelung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentlicher Stellen sicher. Neben dem Schutz dieser privaten User-Informationen, soll außerdem der freie Datenverkehr innerhalb des europäischen Binnenmarktes gestärkt werden. Neben Transparenz und Datenübertragbarkeit rückt das Recht auf Vergessenwerden in den Vordergrund der DSGVO. Gleichzeitig werden beispielsweise US-Konzerne bei der Verarbeitung europäischer personenbezogener Daten, enger  in die Pflicht genommen.

Transparenz

Für Nutzer soll die EU-Verordnung Klarheit schaffen. Nach dem neuen Grundsatz ist es jedem möglich, Auskunft über alle sie betreffenden Informationen zu erhalten. Darüber hinaus sind Konzerne dazu verpflichtet, diese in „präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache“[1] zu übermitteln. Ein besonders wichtiger Punkt ist wahrscheinlich jedoch die Auskunftspflicht. Im Falle einer Datenerhebung muss umfangreich über Zweck, Empfänger und Verantwortliche der Verarbeitung sowieso Dauer der Datenspeicherung, Rechte zur Berichtigung, Sperrung und Löschung und Verwendung der Daten für Profiling-Zwecke gegeben werden. Unternehmen sind somit in die Pflicht genommen, betroffene Personen über Änderungen nun aktiv zu informieren. Voraussetzung für all diese Erneuerungen ist jedoch die Umsetzung durch die betroffenen Nutzer. Denn von wem und wie persönliche Daten behandelt werden, liegt in der eigenen Hand.

Recht auf Vergessenwerden

Eine grundlegende Veränderung bringt die DSGVO mit dem Recht auf Vergessenwerden. Es besteht das Recht auf Löschung aller betreffenden Daten, wenn die Gründe für eine Datenspeicherung entfallen. Außerdem sind Verarbeiter dazu verpflichtet, Daten selbst zu löschen, sobald es keinen ersichtbaren Grund für eine Speicherung mehr gibt.

Kostensteigerung und wachsende Bürokratie

Während viele die europaweite Datenschutzgrundverordnung begrüßen, werden die Stimmen der Kritiker immer lauter. Durch den Wegfall eines internen Datenschutzbeauftragten, steigen die Kosten durch einen zunehmenden bürokratischen Aufwand. Unternehmen sind jetzt gezwungen eigene Stellen für die Behördenkommunikation einzurichten. Während Konzerne durch die Datenschutzgrundverordnung immer mehr vorgeschrieben bekommen bleibt das Datenmonopol der großen Datensammler, wie beispielsweise Facebook, Google, Amazon & Co., jedoch weiter bestehen. Dabei sollte man sich eventuell damit beschäftigen, wie auch innerländische und europäische Unternehmen von der Masse an Informationen profitieren können. Dazu muss allerdings primär geklärt werden, wem die Daten nun wirklich gehören. Große Konzerne sind derzeit in einer extrem einflussreichen Position, in welcher sie die Gesellschaft wesentlich beeinflussen. Nutzer des World Wide Web sind sich zwar der praktischen Vorteile im Klaren, aber den Überblick über das große Ganze sollte man nicht vergessen.

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April 11th, 2018

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Die Feiertage sind vorbei, alle Festivitäten gefeiert, 2017 verabschiedet und da ist das neue Jahr.

Zeit für eine kleine Trendprognose in Sachen Online Marketing 2018: Was ist bereits wichtig, was wird wichtig und wird unverzichtbar?

Micro-Influencer

Keiner kam dieses Jahr um authentische Produktplatzierung von Influencern herum. Der Begriff, der anfangs ein bisschen nach Krankheit klang, ist mittlerweile vertraut und im Marketing etabliert. Auch in den kommenden Monaten werden Unternehmen auf Influencer Kampagnen setzen. Dafür werden zukünftig nicht ausschließlich bekannte Blogger und Instagram-Stars eingesetzt. Im Gegenteil, gerade für Unternehmen mit Nischenprodukten sind Einzelpersonen mit einer  kleineren Anzahl von Followern und Fans interessanter und authentischer. So genannte Micro-Influencer werden 2018 immer wichtiger, da Sie eben nicht die breite Masse erreichen, sondern eine klar definierte Zielgruppe, die ein besonders großes Interesse an bestimmten Themen und Produkten hat.

Künstliche Intelligenz

Voice Services wie Alexa, Smart Tvs oder Chatbots zeigen, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz in vielen Bereichen des Lebens bereits präsent ist und Kunden in ihrem Alltag anspricht. Im Online Marketing könnten künstliche Intelligenzen unter anderem automatisierten Texte erstellen (z.B. Produktbeschreibungen für Online Shops) und damit Ressourcen einsparen. Die technische Lösung würde beispielweise aus einer Software bestehen, die aus den Produktdaten einen lesbaren Text erstellt.

Augmented Reality

Mit dem Spiel Pokémon Go ist Augmented Reality bei der breiten Masse angekommen. Auch mit der App Snapchat lassen sich inzwischen Bitmojis (persönliches Emoji; Emojis sind Smileys mit verschiedenen Bedeutungen) oder tanzende Figuren in die reale Umgebung integrieren. Die Linse erkennt wo sich der Boden befindet und positioniert 3D-Objekte zielgerichtet über dem Kamerabildschirm. Diese Spielereien machen Botschaften noch kreativer und haben somit einen hohen Unterhaltungswert. Es ist wahrscheinlich, dass andere Plattformen bald nachziehen. Damit zeichnet sich ganz klar ein neuer Online-Trend ab.

Echtzeit-Content

Snapchat und Instagram machen es vor: Kurzlebiger Content in Echtzeit. Unter der Rubrik Snapchat Discover präsentieren sich mehrere ausgewählte Medienpartner zum Beispiel Spiegel Online, Sky Sport oder Bild mit Stories (eine Ansammlung von aufeinanderfolgenden Snaps, die immer alle Follower eines Accounts erreichen), die sie für 24 Stunden bereitstellen und vermarkten können. Das Discover-Tool bietet die Möglichkeit für Snapchat optimierte Inhalte in den Vordergrund zu rücken. Deckt sich die Zielgruppe mit der Kernzielgruppe von Snapchat, ist die App für Unternehmen geeignet. So können Werbebotschaften zum Beispiel unter die Discover-Inhalte platziert werden oder zwischen Snapchat-Stories. Wichtig ist hier, dass Unternehmen separate Content-Strategien entwickeln, die berücksichtigen, dass die Inhalte nach 24 Stunden verschwinden.

Video-Marketing

Die gesamte Mediennutzung wird mobiler und visueller. Statt mit Laptop oder Computer surfen die meisten lieber mit Smartphone oder Tablet. Hier gilt es wertvolle Inhalte zu erstellen, welche die Interaktion mit dem User erleichtern und fördern. Dazu gehören vor allem Videos. Ob Erklärvideo oder kurze Video-Postings auf Facebook – Videoformate steigern nachweislich den Traffic und führen zu höheren Klickraten. Besonders in Kombination mit kurzlebigen Inhalten können Unternehmen mit interessantem Videomaterial potenzielle Kunden erreichen und diese überzeugen. Live-Videos oder Live-Streaming können Unternehmen transparenter, vertrauensvoller und authentischer darstellen. Die Bewegbilder werden immer wertvoller, um die Zielgruppe zu vergrößern und Engagement zu generieren. Genug Gründe, warum Sie in Zukunft eine große Rolle in der Gesamtstrategie Ihres Marketings spielen sollten.

Diese Trends sind nur eine Auswahl dessen, was Sie 2018 in der virtuellen Welt erwartet. Wir sind gespannt welche weiteren digitalen Zukunftsthemen wichtig werden und welche Investitionen sich im nächsten Jahr lohnen.

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Januar 3rd, 2018

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Referenzgenerierung, Retargeting, Social Media Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Targeting, Video Marketing, Virales Marketing, Zielgruppenoptimierung

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Für Unternehmen bietet das Social Web ein großes Marketing-Potenzial, welches von Unternehmen ausgeschöpft werden sollte.

Online-Marketing-Teams erweitern sich um Social Media Manager und Experten, die genau wissen wie, wann und wo sie neue Zielgruppen über die sozialen Netzwerke anschreiben, erreichen und Interaktionen auslösen. Es steht fest, wer erfolgreich auf den verschiedenen sozialen Plattformen interagieren will, braucht eine eigene Strategie und kontinuierliche gute Inhalte für Kunden. Hier kommt der Social-Media-Redaktionsplan ins Spiel.

Der erste Schritt in eine professionelle Content-Planung

Anfangs sollte sichergestellt sein, dass genug zeitliche und personelle Ressourcen für die Social Media Betreuung zur Verfügung stehen. Es ist außerdem wichtig, dass bereits im Voraus ausreichend Content gesichtet und festgehalten wird. Mit einem Redaktionsplan können zukünftige Postings in Tabellenform auf diversen Kanälen (und für verschiedene Kunden) eingetragen werden. Im Redaktionsalltag ist das ein einfaches Tool um den Content zu organisieren und die unterschiedlichen Plattformen regelmäßig mit Inhalten zu füllen. Es garantiert eine strategische Ressourcenplanung für Ihr Unternehmen sowie einen besseren Überblick für Ihre Social Media Verantwortlichen, die idealerweise alle Zugriff auf den Redaktionsplan haben sollten.

Auf der Suche nach kreativen Content-Ideen

Nach der ersten Welle an Content-Ideen kann es schwierig werden, den Redaktionsplan immer wieder von neuem mit spannenden Inhalten für die jeweilige Zielgruppe zu füllen. Laufend werden neue Ideen benötigt. Es gibt jedoch einige Content-Formate, an denen Sie sich orientieren können, um einfacher Inhalte zu kreieren. Dazu gehören regelmäßig (zum Beispiel wöchtlich) wiederkehrende Motive wie #ThrowbackThursday oder sich wiederholende Themen wie Foto der Woche, Rezept des Monats oder Bewertungen. Diese können für jeden Monat eingeplant oder für mehrere Wochen im Voraus eingestellt werden. Die, für die Recherche benötigte Zeit wird somit gebündelt und reduziert. Eine weitere Möglichkeit ist, auf informative Inhalte zu setzen. Hilfreiche Tipps und Tricks, Einblicke in das Unternehmen quasi hinter die Kulissen oder Hilfestellungen bleiben beim potenziellen Kunden hängen und bauen Sympathie auf. So können Sie beispielweise Ihre Leser mit Quizfragen unterhalten oder über Produktneuheiten informieren. Damit wird Ihr Unternehmen für Ihre Zielgruppe greif- und nahbarer. Auch Gewinnspiele, Promotions und Produktvorstellungen sind geeignete Inhalte, die allerdings nur einen geringen Anteil des Social Media Contents ausmachen sollten.

Generell gilt, dass die Themen für die jeweilige Marke und den Kunden relevant sein sollten. Ausdrucksstarke, geschmackvolle Fotos und lustige Videos, die über diverse Kanäle verbreitet werden, sprechen Rezipienten an. Im Idealfall entstehen lebendige Interaktionen mit den Kunden mit dem langfristigen Ziel der Kundenbindung.

Vorausplanen und Überblick behalten geht auch mit professionellen Planungstools

Mittlerweile gibt es viele Muster-Vorlagen für einen Social Media-Redaktionsplan, sowie professionelle Planungstools wie zum Beispiel Hootsuite oder Buffer. Zusätzlich zu der Kalenderfunktion bieten diese unter anderem Zugriff auf einen Contentpool, mit denen sich Inhalte mit ein paar wenigen Mausklicks umplanen und veröffentlichen lassen.

Kompetentes Organisationstalent

Ein Social-Media-Redaktionsplan hilft Ihnen bei einem zielgerichteten, effektiven und regelmäßigen Content-Marketing in Ihren Social Media-Kanälen und Online-Präsenzen. Wie bei allen Aktivitäten im Online-Marketing gilt auch hier: der Redaktionsplan muss zu Ihren Anforderungen, Zielgruppen und deren Interessen passen. Er soll einem guten Überblick bieten und bei der Organisation Ihrer Aufgaben helfen, Sie jedoch nicht stundenlang mit der Pflege aufhalten.

Musterbeispiel eines Social Media-Redaktionsplan für eine Agentur

social-media-redaktionsplan

 

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Dezember 19th, 2017

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Gutes Personal ist der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens. Motivierte, engagierte Mitarbeiter zu finden und offene Stelle möglichst schnell mit den idealen Kandidaten zu besetzen, stellt Unternehmen immer wieder vor eine Herausforderung.

Personalmarketing 4.0

Was früher ausschließlich über Stellenanzeigen in Printmedien, klassische Jobbörsen, Messen und persönliche Empfehlungen funktionierte, verlagert sich immer mehr in die sozialen Netzwerke. Die Rede ist von Social Media Recruiting. Dieser Begriff definiert die Bewerbersuche sowie die Direktansprache potenzieller Kandidaten über soziale Plattformen wie Xing, LinkedIn, Facebook und Co. Personalabteilungen kombinieren Online-Jobbörsen, Stellanzeigen im Social Web und eigene Unternehmensseiten auf diversen sozialen Plattformen. Im Gegensatz zu der Personalwerbung über klassische Medien können Unternehmen dort den Erfolg Ihres Personalmarketings exakt messen, sowie Ihre Reichweite steigern.

Social Distribution und Profiling – So funktioniert Social Media Recruiting

Besonders Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn werden für das direkte Recruiting genutzt. XING, das bekannteste Karrierenetzwerk in Deutschland, bietet Nutzern die Möglichkeit Jobangebote via Direktansprache über das eigene Profil zu erhalten. Als Unternehmen bekommen Sie einen Überblick über das berufliche Profil der möglichen Kandidaten. Hier sind bisherige Tätigkeiten, Bildungsniveau, Kontakte, Sprachkenntnisse und Interessen aufgeführt. Auf diese Weise lässt sich die Personalbeschaffung aktiv steuern und die Qualität der Bewerbungen positiv beeinflussen.

Wenn Unternehmen in sozialen Netzwerken aktiv auf geeignete Kandidaten zugehen und diese anschreiben, nennt man das Social Distribution oder Active Sourcing. Die andere Möglichkeit der Mitarbeitersuche mittels Social Media, ist Social Profiling. Im ersten Schritt werden Netzwerknutzer, nach ausgewählten Kriterien von Algorithmen, als potenzielle Kandidaten herausgefiltert. Anschließend werden bei diesen Nutzern Unternehmenswerbung zu Karrierethemen und Job-Empfehlungen eingeblendet. So werden auch passive Kandidaten erreicht, die nicht unbedingt regelmäßig aktiv nach offenen Stellenangeboten suchen. Bei Facebook verweisen die eingeblendeten Werbeanzeigen mit einem Link auf eine externe Karrierewebsite eines Unternehmens oder auf eine speziell dafür eingerichtete Facebook-Seite.

Social Media für die eigene Arbeitgeber-Marke

Diese Seiten können Einblicke in den Arbeitsalltag, Blicke hinter die Kulissen, Statements von Mitarbeitern und Bewerbungstipps enthalten. Das schafft Authentizität. Die realitätsnähe Darstellung erzeugt Vertrauen zum Unternehmen, sodass Sie sich von anderen Unternehmen abheben. Potenzielle Mitarbeiter nehmen Sie als attraktiven Arbeitgeber wahr und werden zur Initiativbewerbung angeregt.

Zielgruppen ansprechen: Mit der richtigen Formulierung zur rechten Zeit am rechten Ort

In erster Linie dienen soziale Netzwerke dazu, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Nutzer interagieren untereinander indem sie Nachrichten verschicken, Fotos hochladen und Videos teilen. Im Unterschied zu Jobbörsen sind die Personen bei sozialen Plattformen aus privaten Gründen angemeldet. Die Herausforderung für Unternehmen bzw. des Personalmarketings besteht darin, das Interesse trotzdem auf Arbeitsplatzangebote zu lenken. Die richtige, zielgruppenorientierte Ansprache auf dem richtigen Kanal ist dabei entscheidend.

Social Media für eine authentische Kommunikation im Recruiting-Prozess

Social Media Recruiting verbindet Bewerber über die sozialen Medien mit Unternehmen. Die Interaktivität der sozialen Medien prägt den Kontakt zwischen Bewerber und Unternehmen. Der Interessant kann auf eine Anzeige oder ein Angebot direkt reagieren. Sie als Unternehmen können unmittelbar auf Fragen und Anliegen eingehen. Es entsteht eine offenere Art der Kommunikation. Bestehende Mitarbeiter können online glaubwürdige Jobempfehlungen für Sie aussprechen und freie Stellen in Ihrem Unternehmen an ihre Kontakte verbreiten. So entsteht eine Mitarbeiterschnittstelle, die schneller und glaubwürdiger Vertrauen und Beziehungen zwischen den potenziellen Kandidaten und Ihrem Unternehmen herstellt. Oft können Ihre Mitarbeiter auch weitere Fachkräfte aus ihrem eigenen Bekanntenkreis mit ähnlichen Fähigkeiten und Kenntnissen empfehlen und beurteilen, wer zu Ihrem Unternehmen passt.

Social Media Recruiting: Schnell, günstig und unkompliziert

Innerhalb des Social Media Recruiting läuft die Personalsuche rund um die Uhr und zusätzlich schneller als herkömmliche Maßnahmen. Offene Stellen können online zielgerichteter und kostengünstig beworben werden. Durch die Auslagerung der Social Recruiting-Prozesse wird die Personalabteilung entlastet und die Kosten für Personalwerbung reduziert. Durch systematische Bewerbung und Ausschreibungen im Social Web, werden Ihre Chancen erhöht, neue und qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Personalengpässe lassen sich vermeiden, da ausreichend Bewerbungen generiert werden. Trotz allem sollten allgemeine Risiken und Konsequenzen der sozialen Medien wie zum Beispiel rasch ausgelöste Shitstorms und Kontrollverlust nicht vergessen werden.

Der richtige Social Media Recruiting-Mix

Die klassischen Wege der Personalsuche werden weiterhin einen festen Platz im Personalmarketing haben. Nach wie vor suchen Unternehmen ihre Kandidaten über einschlägige Online-Jobbörsen. Wenn Sie jedoch Ihre Recruiting-Strategie erweitern und beschleunigen wollen, sollten Sie den Einsatz der sozialen Netzwerke für die Personalsuche in Erwägung ziehen und sich dort engagieren. Sie werden überrascht sein, wie einfach Sie Zielgruppen erreichen können, die sie positiv wahrnehmen, sobald Sie dort regelmäßig aktiv sind und interessanten Content liefern.

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Oktober 10th, 2017

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing

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Werbung im Internet gibt es schon sehr lange. Als die sozialen Netzwerke wie Facebook vor rund zwölf Jahren begannen, das Internet zu erobern, dachte niemand daran, dass diese einmal das Advertising revolutionieren würden.

Inzwischen hat sich insbesondere Facebook zu einem der wichtigsten Kanäle für die Kundenansprache entwickelt. Nur der Online-Shop, dem es gelingt, diese und andere Social-Media-Kanäle erfolgreich in seine Marketingstrategie einzubinden, um seine Kundenbeziehungen zu pflegen, hat langfristig eine Überlebensperspektive.

Laut einer Onlinestudie von ARD und ZDF nutzten 2016 allein in Deutschland rund 23,5 Millionen Menschen Facebook regelmäßig. Über keinen anderen Kanal können Werbetreibende so viele Nutzer erreichen. Das sollten sich Online-Shops zunutze machen. Mit einer Facebook-Präsenz lassen sich nicht nur Bestandskunden pflegen und an den Online-Shop binden, sondern auch neue Kunden gewinnen.

Mit unseren 5 Tipps möchten wir Anregungen zum Aufbau einer nachhaltigen Social-Media-Strategie für Online-Shops geben.

1. Targeting-Instrumente der Social Media nutzen

Die vielfältigen Optionen von Facebook erlauben ein besonders genaues Targeting. Facebook kennt beispielsweise neben dem Alter, Geschlecht und Land, in dem der Nutzer lebt, auch dessen Vorlieben und Interessen. Letztere ergeben sich aus dem Verhalten des Nutzers, also daraus, welche Inhalte er geteilt und welche anderen Profile er geliked hat. Hieraus entwickeln sich mit der Zeit sehr aussagekräftige Userprofile, bei denen die Interessen im Fokus stehen. Werbetreibende können diese ganz gezielt für ihre Kampagnen nutzen, indem sie Nutzer mit bestimmten Interessenprofilen ansprechen. Wenn ein Nutzer sich schon einmal zu einem für das Targeting relevanten Thema geäußert hat, geht Facebook davon aus, dass er an diesem Thema interessiert ist, und kategorisiert den Nutzer entsprechend. Dem Werbetreibenden steht dadurch in Facebook ein immenses Potenzial zur Verfügung, das er nutzen sollte.

2. Keine Kopie des Online-Shops in den sozialen Netzwerken

Nicht wenige Marketer versuchen, ihren Online-Shop 1:1 in Facebook abzubilden, weil sie sich davon mehr Traffic und Umsatzsteigerungen erhoffen. Nur, so funktioniert das nicht, weil die sozialen Netzwerke ihre ganz eigene Logik haben und nicht als Multiplikatoren für Online-Shops konzipiert sind. Um das Interesse des Nutzers für das Angebot des Online-Shops in den Social Media zu wecken, bedarf es einer sinnvollen Contentstrategie. Im Mittelpunkt sollten Nutzererlebnisse und Erfahrungen mit den Angeboten des Online-Shops stehen. Mit originellen Beiträgen zu Produkten und Dienstleistungen gelingt es am besten, eine Nutzerdiskussion zu entfachen und den Traffic im Netzwerk zu steigern. Durch diese Aktivitäten lenkt man automatisch mehr Besucher aus dem sozialen Netzwerk in den Shop. Das Profil des Online-Shops auf Facebook sollte dem User stets einen Mehrwert bieten.

3. Mehrwert schaffen durch Gewinnspiele und Umfragen

Zwar werden die meisten Besucher nach wie vor über die Suchmaschinen generiert, weshalb auch SEO-Maßnahmen für den Online-Shop nicht vernachlässigt werden dürfen, dennoch wächst die Zahl derer, die über ein Profil auf Facebook in den Shop gelangen. Hier kann der Werbetreibende beispielsweise Gewinnspiele oder Umfragen starten, die der Shop-Besucher so nicht zu sehen bekommt. Gewährt man dem Teilnehmer einer Umfrage einen Vorteil in Form eines Gutscheins, den er direkt im Online-Shop einlösen kann, schafft man einen direkten Anreiz aus dem sozialen Netzwerk heraus, den Shop zu besuchen.

4. „Visuelle“ Netzwerke in die Social Media Strategie einbinden

Immer mehr Nutzer suchen nicht nach bestimmten Produkten, sondern wollen sich inspirieren lassen. Antworten auf die Frage nach dem, was gerade abgeht beziehungsweise andere gerade toll finden, erhalten sie in Netzwerken wie Instagram und Pinterest. In diesen Social Media werden vor allem Bilder gepostet. Online-Shops sollten hier unbedingt mit originellen Bildern vertreten sein. Hier sollten keine typischen Produktbilder gepostet werden, die der Nutzer auch im Online-Shop sieht, sondern stimmungsvolle Bilder, die das Produkt einbeziehen beziehungsweise das Produkt „in Aktion“ zeigen. Das kann durchaus auch etwas Lustiges oder Komisches sein, Hauptsache originell.

5. Social-Media-Ads wohldosiert schalten

Ebenso wie die Suchmaschinen bieten auch die sozialen Netzwerke die Möglichkeit, bezahlte Anzeigen zu schalten. Das Primärziel in den Social Media sollte es immer sein, den organischen Traffic zu steigern. Gegen das Schalten von Anzeigen in Facebook & Co. ist prinzipiell nichts einzuwenden. Es sollte nur in einem ausbalancierten Verhältnis zu den übrigen Aktivitäten im Rahmen des Community-Managements stehen. Wenn der Content in Userprofilen und auf Fanseiten gut ist, können Anzeigen zu den beliebtesten Produkten helfen, den Social Traffic zu steigern.

Fazit

Social Traffic ist kein Selbstzweck. Er soll erstens interessierte Follower generieren, die irgendwann zu Kunden des Online-Shops werden, und soll zweitens bestehende und neu gewonnene Kunden dauerhaft binden. Dieses Doppelziel lässt sich nur mit einer durchdachten und langfristig angelegten Social Media Strategie erreichen.

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Juli 27th, 2017

Posted In: Digitalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Retargeting, Social Media Marketing, Targeting

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Obgleich Google erneut darauf hinweist, dass Likes auf Facebook keinen Rankingfaktor darstellen, spielen die sozialen Medien bei der Suchmaschinenoptimierung eine maßgebliche Rolle.

Allerdings indirekt: Ist die Interaktionsrate hoch, steigt die Präsenz von Beiträgen in den Newsfeeds der Nutzer sozialer Netzwerke – und damit erhöht sich die Chance, dass die Inhalte erneut geteilt oder verlinkt werden. Und Verlinkungen sind ein eindeutiger Google-Rankingfaktor.

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April 4th, 2017

Posted In: Digitalisierung, Google, Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung

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Welche Möglichkeiten bieten mir die Werbenetzwerke von Facebook und Google?

Wer heute Online Werbung schalten will, kommt an Facebook und Google nicht mehr vorbei. Die Marktmacht der US-amerikanischen Internetgiganten stellt inzwischen alle anderen Mitbewerber in den Schatten. Während die einen die durchaus kritikwürdige Marktkonzentration lauthals beklagen, nutzen immer mehr Werbekunden erfolgreich die Werbenetzwerke der beiden Konzerne, indem sie Display Werbung schalten oder andere Formate nutzen. Es lohnt sich also, sich näher mit den Möglichkeiten zu befassen.

Online Werbung schlägt Printwerbung

Der große Nachteil bei Werbung in den Printmedien ist der immense Streuverlust. Printanzeigen erreichen zwar eine breite Leserschaft, gehen aber an den Interessen der meisten Leser vorbei. Im Internet war das anfänglich nicht viel anders, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Facebook und Google beherrschen mit ihren riesigen Werbenetzwerken inzwischen den Markt für zielgerichtete Online Werbung. Allein in Deutschland können über 80 % aller Werbeplätze über die Werbenetzwerke von Facebook und Google belegt werden.

Die enorme Reichweite erklärt sich aus den hohen Nutzerzahlen von Facebook und Google. Täglich erreichen 3,5 Milliarden Suchanfragen den Suchanbieter Google und das soziale Netzwerk Facebook zählt fast 2 Milliarden aktive Nutzer. Da kommen eine Menge Daten zusammen. So kennt man auf Facebook nicht nur Alter, Geschlecht und Wohnort, sondern erfährt über Likes und Posts auch viel über die Interessenlage und den Beziehungsstatus der Nutzer. Bei Google besteht der Datenschatz aus den Unmengen an Suchanfragen. Google weiß, wer wo gerade etwas sucht und wie häufig nach etwas Bestimmtem gesucht wird. Diese gigantische Informationsflut wissen beide Netzwerke zu nutzen, indem sie werbetreibenden Unternehmen die Möglichkeit bieten, zielgruppengenau für ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben.

Facebook – zielgruppengenaues Advertising

Auf Facebook haben Werbekunden die Möglichkeit, Display Werbung im Self-Service zielgruppengenau zu schalten, indem sie Präferenzen und Einstellungen von Zielpersonen aus einer gewünschten Altersgruppe bestimmen, welche die Werbeanzeigen sehen sollen. Mithilfe von Kennzahlen und Statistiken können Unternehmen die Performance ihrer Display Werbung erfassen und analysieren. Facebook-Anzeigen werden über einen Abrechnungsplan gesteuert, den Werbetreibende jederzeit starten, stoppen oder ändern können. Dadurch behalten sie die volle Kostenkontrolle über ihre Online Werbung auf Facebook.

Für Retargeting-Kampagnen steht Facebook Exchange zur Verfügung. Besuchen Facebook-Nutzer eine mit Facebook verbundene Seite, werden Anzeigen dieser Seite in Echtzeit platziert. Hat ein Nutzer beispielsweise einen Onlineshop besucht, kann er anschließend mit Display Werbung dieses Shops angesprochen werden. Für Kampagnen mit hohen Budgets bietet Facebook seinen Kunden Unterstützung durch Kampagnen-Consulting an. Werbetreibende bietet sich dadurch die Gelegenheit, ihr Branding und ihre Expertenpositionierung noch zielgenauer auszurichten.

Google-Anzeigen: Die Suchanfrage bestimmt die Platzierung

Auch ohne deren Registrierung weiß Google viel über seine Nutzer durch die milliardenfachen Suchanfragen. Das macht sich der Suchgigant zunutze, indem er Display Werbung genau auf den Suchseiten platzieren kann, die zur Suchanfrage des Nutzers passen. Im Google-Werbenetzwerk AdWords kann der Werbetreibende exakt die Suchwörter oder Suchwortkombinationen festlegen, unter denen seine Online Werbung als Textanzeige auf der jeweiligen Suchergebnisseite angezeigt werden soll. Bei AdWords gibt es verschiedene Abrechnungsmodelle. Der Werbetreibende hat die Wahl zwischen Anzahl der Impressions, Klicks auf die Anzeige oder erfolgter Conversions.

Google bietet noch andere Möglichkeiten der Display Werbung. Anstatt Textanzeigen zu schalten, können Onlineshop-Betreiber Online Werbung über Google-Shopping-Anzeigen schalten. Das sind Anzeigen, die Produkte mit Bild und Preisangabe direkt aus dem Shop einblenden, wenn der Nutzer eine Suchanfrage mit einem Begriff startet. Der Vorteil von Google-Shopping-Anzeigen liegt auf der Hand: Ein Bild sagt schließlich mehr als tausend Worte! Abbildungen erzielen nun mal eine höhere Aufmerksamkeit als reiner Text.

Fazit: Wer seine Expertenpositionierung und sein Branding per Online Werbung verbessern möchte, kommt um die Werbenetzwerke der reichweitenstarken Internetgiganten Facebook und Google nicht mehr herum.

Nutzen auch Sie diese Möglichkeiten, wir beraten Sie gerne unter Tel.:  06131 – 4884245.

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März 14th, 2017

Posted In: B2B, Facebook, Google, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Retargeting, Social Media Marketing, Targeting, Zielgruppenoptimierung

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Mit Social Media und Digitalstrategie neue Kunden im B2B Vertrieb generieren – geht das?

Auch im B2B Vertrieb greifen immer mehr potenzielle Unternehmenskunden auf das Internet als erste Informationsquelle zurück. Um Ihre Kunden frühzeitig abzuholen, sollte eine umfassende Strategie für die Kundengewinnung entwickelt werden. Das gelingt zum Beispiel durch eine vernünftige Positionierung über die eigene Homepage. Wenn Ihre Kunden Sie im B2B Vertrieb als Experten wahrnehmen, steigern Sie die Chance auf einen erfolgreichen Vertragsabschluss. Ein digitaler Vertrieb ist immer eine zusätzliche Schiene, auf der Sie den Absatz Ihrer Produkte erhöhen können. Setzen Sie dabei aber nicht nur auf den B2B Vertrieb im Internet, auch die klassischen Kanäle sollten weiterhin von Ihnen umfassend und kompetent betreut werden.

Digitaler Vertrieb und hochwertige Blogbeiträge

Umfassende Blogbeiträge, die Ihr Expertenwissen darstellen, bilden eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie. Diese Artikel lassen sich zum Beispiel in diversen sozialen Netzwerken wie Facebook, Google Plus und insbesondere LinkedIn oder Xing mit anderen Unternehmern teilen. Ihre wertvollen Informationen werden so genau in den Zielgruppen geteilt, die Sie im B2B Vertrieb ansprechen möchten. Die Gründung einer eigenen Gruppe auf Facebook, Xing oder einem anderen sozialen Netzwerk ist ebenfalls sinnvoll. Vor allem bei Xing haben Sie die Gelegenheit nach angenommener Kontaktanfrage, automatisch die E-Mail-Adressen potenzieller Kunden oder auch Partner zu erhalten und diese in die bestehende Vertriebsprozesse Ihres Unternehmens einzubinden. Sie versorgen die Interessenten dann mittels E-Mail-Marketing mit weiteren Informationen zu Ihren Angeboten und gewinnen so hoffentlich schnell einen neuen Kunden.

Welche Plattformen sind besonders für die Neukundengewinnung im B2B Vertrieb geeignet?

Im B2B Vertrieb konzentrieren Sie sich vor allem auf die beruflich genutzten Netzwerke LinkedIn und Xing. Xing ist im deutschsprachigen Raum mit einem großen Vorsprung Marktführer und viele Entscheider besitzen aktive Profile auf dem sozialen Netzwerk. Dank einer recht umfassenden Suchfunktion finden Sie schnell die Personen, die besonders interessant für Ihren B2B Vertrieb sind. Wenn Ihr Unternehmen international tätig ist, lohnt sich eine zusätzliche Aktivität bei LinkedIn. Wichtig ist vor allem, dass Sie innerhalb der Netzwerke als Experte für Ihr Themengebiet wahrgenommen werden.

Wie wird mein digitaler Vertrieb erfolgreich?

Im B2B Vertrieb gelten dieselben Grundregeln wie in anderen Branchen. Kennen Sie Ihre Besucher und Ihre Zielgruppe. Überprüfen Sie regelmäßig, welche Unternehmen zu Ihrer Zielgruppe gehören, und nehmen Sie gegebenenfalls Anpassungen vor. Achten Sie außerdem auf die Zugriffstatistiken Ihrer Seite. Wer besucht Ihre Seite, wie lange bleibt er, welche Unterseiten besucht er? Identifizieren Sie besonders erfolgreiche Seiten und Blogposts und bauen Sie den Anteil dieser qualitativ hochwertigen Seiten weiter aus. Der B2B Vertrieb ist nur dann auch über Social Media erfolgreich, wenn er kontinuierlich betrieben und an eventuelle Veränderungen angepasst wird.

Noch steckt der digitale Vertrieb für Unternehmenskunden in den Kinderschuhen. Wer sich jetzt mit einer erfolgreichen Digitalstrategie in den sozialen Netzwerken positioniert, profitiert auch über einen langen Zeitraum von den zusätzlichen Neukunden über digitale Vertriebskanäle.

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März 6th, 2017

Posted In: Allgemein, B2B, Blogbeitrag, Digitalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Online Marketing, Retargeting, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

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Der Google Algorithmus – immerfort ändert er sich und stellt damit Werbetreibende vor die Herausforderung, sich ständig auf den Prüfstand zu stellen und ihre Online-Präsenzen fortlaufend für Suchmaschinen zu optimieren. Wie gelangen Webseiten auf die vorderen Plätze der Google Suchergebnisse?

Darauf hat eine groß angelegte Meta-Studie nun eine Antwort gefunden, die die Rankingfaktoren 2016 umfassend untersucht hat. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse kompakt für Sie zusammengefasst.

Aber vorab: Einen Faktor, der mit Sicherheit über eine gute Position im Ranking entscheidet, gibt es schon lange nicht mehr. Vielmehr beeinflussen alle Faktoren einander, während der optimale Mix die vorderen Plätze im Ranking erreichen, macht die Studie deutlich.

Die wichtigsten Rankingfaktoren im Überblick:

  1. On-page Faktoren:

Die gesamte Website muss stimmen, das heißt wertvolle Inhalte, positive Reputation der Website, funktionierendes Design und allgemeine Infos über den Betreiber der Website. Nicht nur Keywords stehen im Vordergrund, sondern vor allem umfassende Informationen zu einem gesuchten Thema. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass alle Inhalte für den Nutzer auch leicht zugänglich.

  1. On-page Faktoren, die unabhängig vom Inhalt einer Seite sind

Aktuelle Seiten werden besonders gut gerankt, also Seiten, die oft aktualisiert werden. Dabei geht es nicht darum, einzelne Wörter auszutauschen, sondern beispielsweise ganze Dokumente, sofern das für den User Sinn macht. Bekanntlich spielen auch interne Verlinkungen in ein gutes Ranking mit herein. Nicht zuletzt ist die Geschwindigkeit der Website zu nennen, sodass sich empfiehlt, Ladezeiten für die Besucher einer Website stets zu optimieren.

  1. Domainfaktoren

Die Domain Historie, das heißt Aktivitäten einer Domain seit ihrer Registrierung beeinflusst ebenfalls das Ranking in den Google Suchergebnissen.  Ein weiterer Faktor der Domain sind konstant wertvolle und insbesondere einzigartige Inhalte.

  1. Off-page Faktoren

Der Linkaufbau ist das A und O der Off-Page Optimierung. Dabei sollte weniger auf Quantität im Sinne der absoluten Anzahl der Links gesetzt werden, dafür mehr auf die Qualität der Links. Einfluss auf den Wert des Link üben die Domainpopularität, Autorität zum Thema und TrustRank, Stichwort Glaubwürdigkeit, aus.

  1. Interaktionsfaktoren

Interaktionsfaktoren sind aus dem Grund sinnvoll, dass Google Daten über die Suchenden bekommt und diese auch einsetzen kann. Websites, die bereits länger existieren, können mit der Optimierung dieser Faktoren großen Einfluss auf das Ranking üben. Zudem hat die Klickrate der Suchergebnisse eine hohe Relevanz für die Platzierung in den Suchergebnissen. Auf der Hand liegt auch, dass Absprungrate und Verweildauer in das Ranking mit hereinspielen. Besonders wertvoll sind Nutzer-Interaktionen wie  beispielsweise Kommentare.

  1. Markensignale

Wie Google mitgeteilt hat, haben bekannte Marken einen positiven Einfluss auf das Ranking, das auf deren hochwertige Links, starke Social Media Aktivitäten und häufige Nutzer-Interaktionen zurückzuführen ist.

Fazit:

Suchmaschinenoptimierung ist schon lange weit mehr als einzelne Faktoren wie Keywords, Backlinks. Vielmehr gilt es, das möglichst optimale Zusammenspiel von Inhalt und Benutzererfahrung zu liefern.

(Mehr erfahren.)

 

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Februar 27th, 2017

Posted In: Abstract, Digitalisierung, Google, Leadgenerierung, Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung

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Damit Werbung den Interessenten nicht aus dem Auge verliert, hat sich Retargeting als Verfolgungsverfahren etabliert. Hat ein Benutzer einmal Interesse an einem Unternehmen gezeigt, indem er auf einen Banner geklickt oder die Website besucht hat, lohnt es sich, beim nächsten Kontakt gezielt Werbung zu schalten, die den Nutzer interessieren könnte.

Vom Targeting zum Retargeting

Flächendeckend gestreute Onlinewerbung, das heißt allen Besuchern die gleiche Werbung zu präsentieren, ist ineffizient. Besser ist es, den Nutzer über Targeting gezielt anzusprechen. Das gelingt am besten mit zielgerichteter Werbung, bei der das redaktionelle Umfeld zu den Werbeinhalten passt. Werbung lässt sich zudem mit Bezug zum geografischen Standort oder zu technischen Präferenzen des Nutzers ausliefern. IP-Adresse, Browser und verwendetes Betriebssystem stellen die hierfür nötigen Daten bereit. Eine noch zielgenauere Methode stellt das Retargeting dar. Hatte ein Besucher bereits mit einem werbetreibenden Unternehmen Kontakt, indem er dessen Website besuchte, lässt sich gezielt Werbung schalten, die für diesen Nutzer interessant ist. Nicht nur auf einem bestimmten Portal, sondern auch auf anderen Websites. Retargeting nutzt Cookies zur Ermittlung bestehender Kontakte, Online-Kontakte werden also digital markiert.

Welche Vorteile Retargeting bietet

Werbung zu schalten, die jeden Besucher erreicht, ist teuer, weil der Streuverlust hoch ist. Wer jedoch Werbung schalten möchte, die nur bestimmte Nutzer zu sehen bekommen, erzielt in der Regel eine bessere Conversion Rate. Das setzt allerdings voraus, dass das werbetreibende Unternehmen weiß, wie der Nutzer mit dem Unternehmen in Kontakt gekommen ist und in welcher Phase des Kaufprozesses er sich gerade befindet. Nur so kann man für den Nutzer beim nächsten Kontakt die passende Werbung schalten.

Man unterscheidet hier grob zwischen fünf Phasen:

– Aufmerksamkeit
– Interesse
– Kaufentscheidung
– Kaufabbruch
– Kunden

In der Aufmerksamkeitsphase war ein Nutzer bereits für kurze Zeit auf der Website des Unternehmens oder hat dessen Werbung länger betrachtet. Beim erneuten Kontakt sollte man solche Werbung schalten, die den Nutzer an das Unternehmen und seine Marken erinnern. Als Reminder sind Branding-Banner ein geeignetes Mittel.

Hat sich der Nutzer auf Produktseiten des Onlineshops länger aufgehalten, weiß das Unternehmen, an welchen Produktgruppen er besonders interessiert ist. Für Nutzer in der Phase Interesse sind beim Retargeting Produktbanner die am besten geeignete Form der Werbeschaltung. Damit lassen sich die meisten Klicks generieren.

digitale markierung

Spannend wird es, wenn der Nutzer unmittelbar vor einer Kaufentscheidung steht. Gelangte er nämlich über ein transaktionelles Keyword wie „XY Tintenpatronen kaufen“ auf die Seite, hat er wahrscheinlich schon andere Angebote für XY gecheckt, aber noch nichts gekauft. Für Nutzer in dieser Phase sollte man Werbung schalten, die sich auf XY Tintenpatronen beziehen. Noch besser ist es, vorteilhafte Konditionen wie „kostenloser Versand“ einzubeziehen, um dadurch einen zusätzlichen Kaufanreiz zu schaffen.

Wenn der Benutzer bereits Artikel im Einkaufswagen gelegt und den Kauf abgebrochen hat, sollte der Onlineshop Werbung schalten, die Schnäppchenjäger anspricht, also mit Rabatten und Sonderangeboten locken.

Ist der Nutzer bereits ein Kunde, der im Onlineshop eingekauft hat, lässt sich mit Retargeting der höchste ROI erzielen. In dieser Phase geht es darum, die Kundenbindung zu stärken. Deshalb sollte ein Unternehmen kurz nach dem Kauf keine weitere Werbung schalten, sondern zunächst Banner mit interessanten Tipps zum gekauften Produkt anzeigen. Nach einem gewissen zeitlichen Abstand kann man für typische Folgeprodukte dann wieder Werbung schalten.

Was man beim Retargeting bedenken sollte

Der Erfolg beim Retargeting hängt maßgeblich von der Qualität der Nutzerdaten ab. Sowohl Infos über den ersten Kontakt als auch Kenntnis der genauen Phase in der Customer Journey sind wichtig. Erfolgt trotz systematischem Retargetings kein weiterer Besuch des Nutzers, hat dieser entweder kein Interesse mehr oder er hat das Produkt zwischenzeitlich bei der Konkurrenz gekauft. Weitere Werbung zu schalten, ist in dem Fall nicht mehr zielführend.

Fazit: Retargeting bietet werbetreibenden Unternehmen eine besonders effiziente Möglichkeit, Werbung zu schalten, die den Nutzer zielgerichtet anspricht. Dadurch lassen sich „verlorene“ Besucher wieder auffinden und zu Kunden machen. Das funktioniert allerdings nur mit einer passenden Strategie, welche die Nutzerdaten genau analysiert.

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Februar 7th, 2017

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Digitalisierung, Google, Kundenbindung, Kundengewinnung, Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Zielgruppenoptimierung

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