Warum Influencer Marketing auch für kleine Unternehmen funktioniert

Caro Daur lässt sich mit ihrem goldenen Starbucksbecher fotografieren, Nationalspieler Thomas Müller hält auf Instagram auffällig Produkte von Gillette in die Kamera, die YouTuberin Bianca Heinicke alias Bibis Beauty Palace macht Selfies für den Reiseveranstalter Neckermann.

Sie alle sind sogenannte Influencer. So werden Personen genannt, die auf Youtube, Facebook oder Instagram eine große Reichweite und Anhängerschaft von mehr als 15.000 Follower haben und von Unternehmen für Marketing- und Kommunikationszwecke eingesetzt werden. Influencer prägen Meinungen, verändern Ansichten und beeinflussen Kaufentscheidungen. Wenn Nutzer auf Instagram bestimmte Produkte in die Kamera halten, Youtuber von einer Testfahrt berichten, Blogger Geschichten und Fotos für eine Marke produzieren und ein Unternehmen dafür Sach- oder Geldleistungen bereitstellt, spricht man von Influencer Marketing. Influencer Marketing gilt in den USA längst als „The New King of Content“ und auch in Deutschland entwickelt es sich immer mehr zu einem entscheidenden Faktor der Werbeindustrie.

Was macht ein Influencer genau? Und was macht es so erfolgreich?

Mode und Produkttipps von Prominenten konnten schon früher Trends auslösen und Verkaufszahlen ankurbeln. Heutzutage, wo klassische Werbung eher unbeliebt ist und Werbeanzeigen am liebsten ausgeblendet werden, bieten die Sozialen Netzwerke eine vielversprechende Alternative. Dort tummeln sich immer mehr Influencer, die um ihre Follower buhlen. Dabei basiert das Influencer Marketing auf dem Prinzip der Mundpropaganda. Schon vor den Zeiten von Influencern, Hashtags und virtueller Produktplatzierungen wusste man, dass persönliche Empfehlungen wirkungsvoller sind als gewöhnliche Werbeformen. Sie erleichtern Kaufentscheidungen, schaffen Vertrauen sowie einen persönlicher Bezug zum Unternehmen oder dem Produkt.

Studien belegen, dass Influencer den Prozess der Meinungsbildung der Konsumenten maßgeblich beeinflussen. Nach Freunden und Reviews sind Influencer die glaubwürdigste Quelle für Produktinformationen. Vor allem Teenager und Personen im Alter von 20 bis 29 Jahren  stellen die optimale Zielgruppe dar, die ein, von einem Influencer beworbenes, Produkt in Folge auch kaufen.

Geld gegen Content

Der Kern des Influencer Marketing besteht darin, dass Inhalte von Influencern selbst gestaltet und verbreitet werden. Für Unternehmen bedeutet das einen gewissen Kontrollverlust. Gewohnte Marketingprozesse wie Produktion, Werbemittel und Schaltung müssen überdacht werden. Dabei zeigen Erfahrungen, dass Unternehmen weniger Erfolg damit haben, wenn sie Influencern vorgefertigtes Material und strikte Vorlagen vorgeben.

Theoretisch kann jeder zum Influencer werden, meistens sind es jedoch bekannte Fitness- oder Modeblogger, Sportler, Musiker oder Stars der Facebook-, Youtube- und Instagram-Szene. Die Dynamiken sind fließend: Influencer werden zu Internet-Stars und Internet-Stars werden zu Influencern. Sie alle verfügen über eine hohe digitale Kompetenz sowie Aktivität in sozialen Medien. Aktive und einflussreiche Blogger sind geeignete Influencer, da sie Marken und Produkte in Geschichten verpacken und durch gekonntes Storytelling beispielsweise als Erlebnisberichte, Authentizität und Glaubwürdigkeit vermitteln. Zudem haben reichweitenstarke Blogger eine treue Anhängerschaft an Lesern, die ihre Blogartikel regelmäßig kommentieren, liken und teilen.

Eine hohe Reichweite und die Anzahl der Follower sind nicht alles

Es geht darum langfristige Beziehungen mit Influencern aufzubauen, die von der Marke und den Produkten überzeugt sind und sich damit identifizieren. Nur so entsteht echte Glaubwürdigkeit und authentischer Content, der dafür sorgt dass Markenbotschaften weiter verbreitet werden. Bloße Reichweite und Klicks sind dabei nicht immer die entscheidenden Kriterien. Problematisch wird es wenn sich Unternehmen unüberlegt auf die großen Social-Media-Stars mit einer Followeranzahl ab 100.000 fokussieren und in diese viel Geld investieren. Denn, je höher die Reichweite eines Influencers ist und je mehr Werbepartnerschaften er eingeht, desto eher fehlt die Authentizität.

Zauberwort Glaubwürdigkeit oder klein aber oho

Seit kurzem setzen Unternehmen vermehrt auf die sogenannten Mikro-Influencer, die erst um die 5000 Follower haben. Solche Influencer sind gerade für kleine und mittlere Unternehmen sowie bei Nischenthemen ausreichend und viel geeigneter als einer der Stars der Branche. Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass die kleineren Influencer bei ihren Followern die gewünschten Reaktionen hervorbringen. Besser also mit Jungstars zu wachsen, als die Glaubwürdigkeit seiner Marke zu riskieren.

 

Unverzichtbares Marketing-Handwerk oder vorübergehender Hype?

Ein Ende des Influencer-Marketings ist nicht absehbar, dennoch ist es wahrscheinlich dass sich der Hype normalisieren und verändern wird. Je mehr die Professionalisierung der Influencer eintritt, desto lauter wird auch der Ruf nach Regulierung. Die neue gesetzliche Vorgabe, dass Beiträge als kommerzielle Werbung sofort als solche erkennbar sein müssen und die Kennzeichnung mit dem Hashtag #Anzeige oder #Werbung erfolgen muss, ist ein Beispiel dafür, dass sich die Botschaften nicht mehr so unauffällig in die Flut von Alltagsfotos integrieren lassen. Es lässt sich behaupten, dass die Ausgaben für Influencer Marketing zukünftig steigen werden und Unternehmen dafür ein konkretes Marketingbudget einrechnen sollten. Um sich nicht von Konkurrenten überholen zu lassen, sollte der Einsatz von Influencern auch von kleinen Unternehmen in Betracht gezogen werden. Feststeht, dass Influencer Marketing nicht übermäßig teuer und aufwändig sein muss. Es braucht keine berühmten Social Media Stars, um Ihre Marke zu bewerben. Eine Kooperation mit ausgewählten, glaubwürdigen Influencern ist langfristig wert- und wirkungsvoller.

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Oktober 5th, 2017

Posted In: Allgemein, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

One Comment

Als sogenannter Microblogging-Dienst in Echtzeit ist Twitter einer der meist genutzten sozialen Netzwerke. Seit 2006 können Nutzer dort kurze Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen veröffentlichen. Dabei ist die Zeichenbegrenzung pro Tweet das Besondere, deren Inhalt sich so auf das Wesentliche und Wichtige beschränken soll. Die Nutzer bestehen aus Privatpersonen, Unternehmen, aber auch Journalisten, die den Nachrichtenkanal vor allem zwecks der Schnelligkeit nutzen sowie als Recherche-Instrument.

Was bietet Twitter für Unternehmen?

Für Unternehmen bietet der Dienst als Informations- und Kommunikationsplattform vielfältige Möglichkeiten und Vorteile. Der Kommunikationskanal eignet sich beispielsweise um eigene Produkte zu promoten, Ihre Werbebotschaften sowie Neuigkeiten in Tweets zu verpacken und weit zu verbreiten. Durch eine sinnvolle Nutzung können Sie gezielt Traffic für die Website oder den eigenen Blog generieren, Kontakt mit potenziellen Kunden aufnehmen, Influencer entdecken, Trends über aktuelle Gesprächsthemen aufschnappen und neue Kooperationspartner finden.

Der Kurznachrichtendienst zeichnet sich durch Schnelligkeit und Interaktivität aus. Besonders diese Charakteristika gilt es als Unternehmen zu beachten, wenn Sie Twitter in Ihre Marketingstrategie integrieren möchten. Gleichzeitig bietet die Plattform genau aus zuvor genannten Gründen ein effektives Instrument für den direkten Dialog mit (potenziellen) Kunden, den Auf- und Ausbau Ihrer Kundennähe sowie für die Steigerung Ihrer Reichweite.

Ziele definieren & Mehrwert bieten

Für eine effektive Nutzung ist es zunächst erforderlich Ihre Zielgruppe so genau wie möglich zu definieren und zu prüfen ob diese überhaupt auf Twitter präsent ist. Wenn das der Fall ist, sollte zu Beginn überlegt werden, welche konkreten Ziele mit dem eigenen Twitter-Account erreicht und verfolgt werden sollen. Bei der Gestaltung der Tweets sollten Sie immer versuchen Ihren Followern mit jedem einzelnen Tweet einen Mehrwert zu bieten: Was können Sie bieten, mit welcher Intention treten Sie in den Dialog? Und welche Informationen sind für Ihre Zielgruppe interessant?

Resonanz, Reichweite & Timing

Um das Potenzial des Kommunikationskanals auszuschöpfen, ist es wichtig auf Resonanz, Reichweite und Timing Ihrer Tweets zu achten. Das bedeutet unter anderem zu untersuchen über welchen Themen ein hohes Gesprächsaufkommen stattfindet, welche Inhalte die Follower beziehungsweise Kunden interessieren und diese in Ihre Tweets aufzunehmen. Diese sollten aktiv formuliert sein, zu Diskussionen anregen und z.B. auf Gewinnspielen, Aktionen und Veranstaltungen aufmerksam machen. Bei der Gestaltung der Tweets können Sie bestimmte Schlagworte als sogenannte Hashtags kenntlich machen, indem Sie # davor setzen. Hashtags sorgen, wie eine Art Lesezeichen, für eine verbesserte Auffindbarkeit der Tweets und helfen den Beitrag thematisch einzuordnen sowie die Wichtigkeit der Begriffe zu zeigen. Generell sollte bedacht werden, dass die Plattform öffentlich ist. Das bedeutet veröffentliche Inhalte können von jedem gefunden und gesehen werden.

Die Reichweite Ihrer Botschaften ergibt sich aus der Anzahl der Follower und aus Anzahl der Retweets. Die Retweet-Funktion ermöglicht, dass Ihre eigenen Tweets oder die von anderen Nutzern weitergeleitet und geteilt werden können und Ihnen neue Follower bringen können. Gleichzeitig wird Ihre Reichweite erhöht, wenn Nutzer über Twitter auf Ihren unternehmenseigenen Blog oder Ihrer Website gelangen. Glaubwürdig ist nicht nur die Anzahl der Follower und die Reichweite Ihrer Tweets, sondern auch die Weiterempfehlungen ihres Profils als sicherer Quelle für News oder als Experte in bestimmten Themenbereichen. Ein weiteres, wichtiges Merkmal ist das Timing. Um das Echtzeit-Medium erfolgreich für Ihr Unternehmen zu nutzen, sollte zu einem Zeitpunkt getwittert werden, an dem möglichst ein Großteil Ihrer Follower aktiv ist, damit Ihre Botschaft nicht untergeht. Auch auf Bemerkungen und Fragen im Zusammenhang mit Ihren Tweets sollten Sie zeitnah reagieren. Andere Follower können diesen Dialog verfolgen, Antworten auf eigene Fragen erhalten und nehmen Ihr Unternehmen als offen und kompetent wahr. So entsteht ein aktiver Austausch und genau das ist der Grundgedanke von Twitter: Zum einen Informationen schnell verbreiten, Interessenten auf dem Laufenden halten und zum anderen mit Nutzern ins Gespräch kommen und sich vernetzen.

Wer soll twittern?

Wer die Funktionen von Twitter verstanden hat, kann loszwitschern. Es sollten jedoch einige Anforderungen verinnerlicht werden, um als Unternehmen damit erfolgreich zu interagieren. Ein erfolgreicher Twitter-Account muss regelmäßig mit Content bespielt und auf dem neuesten Stand gehalten werden. Nur wenn Sie als Unternehmen regelmäßig ansprechenden Content bereitstellen, Tweets zeitnah beantworten, Feedback einholen und ein professionelles Monitoring verfolgen, können die Potenziale von Twitter ausgeschöpft werden und eine Bereicherung für Ihren Marketing-Mix darstellen.

Das aktive Bespielen eines Twitter-Accounts ist nur dann sinnvoll und unabdingbar, wenn das Zielgruppenprofil Ihres Unternehmens mit dem Userprofil von Twitter übereinstimmt. Der Einsatz von Twitter ist für Unternehmen geeignet, die über eine aktive, medienaffine Zielgruppe verfügen, die sich regelmäßig auf Twitter engagiert. Für diese Unternehmen ergeben sich, trotz der Herausforderung der Schnelllebigkeit und dem Zeitaufwand, wertvolle Vorteile um Ihre eigene digitale Präsenz zu stärken und einen offenen, direkten Kundendialog zu verwirklichen.

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September 28th, 2017

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Ob als Dekoration, in Schokoladen-Variante oder selbstgebastelt: Ein Adventskalender gehört genauso zur Weihnachtszeit wie Glühwein und Geschenke. Längst hat sich der klassische Adventskalender ins Internet verlagert, wo mit einem Klick virtuelle Türchen geöffnet werden. Auch wenn die Weihnachtszeit häufig für Kunden erst im Dezember beginnt, ist es für Sie als Unternehmen empfehlenswert Weihnachtsaktionen, Kampagnen und Adventskalender frühzeitig zu planen. Schließlich gilt Weihnachten als potenzielle Hochzeit für Marketing und PR.

Wie profitieren Unternehmen von einem Online-Adventskalender?

Der Online-Adventskalender für Unternehmen zählt zu einer der beliebtesten Marketing-Tools, um Kunden emotional an Ihre Marke zu binden, eine dialogorientierte Interaktion mit ihnen zu fördern und persönliche Beziehungen zu pflegen. Zudem bedanken Sie sich mit kleinen Geschenken in der Weihnachtszeit bei Ihren Bestandskunden für ihre Treue und zeigen Ihre Wertschätzung.

Durch Gewinnspiele und gezielte Aktionen schaffen Sie Interaktionsmöglichkeiten und gleichzeitig einen Mehrwert für Ihre Kunden und Interessenten. Dabei sollte der digitale Adventskalender schon vor dem 1. Advent angekündigt werden, um somit Aufmerksamkeit und Neugier auf vielversprechende Gewinne und Überraschungen zu schaffen. Innerhalb von Facebook oder Extern durch Google-Werbebanner lassen sich potenzielle Kunden durch Werbeanzeigen auf den Adventskalender aufmerksam machen und bewerben, sodass Ihre Zielgruppe breit gefächert bespielt werden kann und somit die Teilnahmewahrscheinlichkeit gesteigert. Des Weiteren erreichen Sie, durch eine frühzeitige Planung und Einbindung Ihrer Weihnachtsaktion in Ihre Online Marketing-Strategie sowie in Ihre Social Media Kanäle einen Anstieg des Traffics auf  Ihrer eigenen Website und steigern somit Ihren Bekanntheitsgrad. Dies wird sich auch auf Ihren Umsatz positiv auswirken und bemerkbar machen, da zusätzliche Kaufreize in Form von Gutscheinen und Rabattaktionen geboten werden und so der Kaufentscheidungsprozess Ihrer Kunden beschleunigt sowie positiv beeinflusst wird.

Weihnachtsaktionen können auch in Form von Last Minute-Geschenken auftreten, welche sich optimal für die letzte Weihnachtswoche anbieten, da dort der Druck noch ein passendes Geschenk für die Liebsten zu finden am höchsten ist. Als perfekter Katalysator und unterstützender Faktor, zur schnelleren und kurzfristigeren Kaufentscheidung, bietet sich zudem eine Garantie eines rechtzeitigen Versandes zu Heiligabend an.

Ein weiterer plus Punkt einer Weihnachtsaktion besteht in der Generierung von neuen Kundenkontaktdaten, die die Aktionsteilnehmer hinterlassen müssen, um als potenzieller Gewinner ausgelost zu werden. Wenn diese zudem auch noch ein Opt-In aussprechen, können Sie die Teilnehmer mit zukünftigen Marketingaktionen weiter bewerben.

Adventskalender als Reichweiten Booster!

Potenzielle Reichweite wird bei Adventskalenderaktionen dadurch erreicht, dass dieser mit gezielten und professionellen Postings zum Beispiel auf Facebook und Instagram beworben wird. Diese werden wiederum geliked, geteilt und so von (potenziellen) Kunden weiter verbreitet. Im Idealfall sprechen die Fans nach der Aktion eine persönliche Empfehlung für Ihre Produkte oder sogar für Ihr Unternehmen aus und sorgen so für eine Steigerung Ihrer Bekanntheit und Reichweite. Diese Maßnahmen zeigen, dass sich zielgruppenrelevante Nutzer mit einfachen Mitteln erreichen lassen.

Wie viele Kalendertürchen? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Die klassischen Adventskalender können als 5 (bzw. in diesem Jahr 4) oder 24–türiger Adventskalender aufgesetzt werden, hinter denen sich aufwendig gestaltete Bilder, Sprüche, Gedichte oder Rätsel befinden können. In der virtuellen und digitalen Welt gibt es unzählige Möglichkeiten Adventskalender zu gestalten, jedoch sollten die Inhalte immer auf die Zielgruppe zugeschnitten sein und zielgerecht dazu ausgewählt werden, was Ihr Unternehmen mit einem Adventskalender erreichen möchte.

  • Steht bei Ihnen eine gewinnbringende Strategie im Vordergrund oder wollen Sie eher neue Kontakte mit Kunden knüpfen und bestehende vertiefen?
  • Möchten Sie ausschließlich Ihre eigenen Produkte vermarkten oder verfügen Sie über Partnerunternehmen, die Ihnen Produkte zur Verfügung stellen?

Digitale Umsetzung

Über Social Sharing-Möglichkeiten kann der digitale Adventskalender über diverse Soziale Netzwerke vermarktet und zusätzlich als Landingpage oder Unterseite in die eigene Website, den Blog oder Online-Shop integriert werden. Bei der digitalen Gestaltung sollte außerdem berücksichtigt werden, dass das Design der Version auch für mobile Endgeräte kompatibel ist und eine leichte Bedienung auf Smartphones und Tablets garantiert wird.

Adventskalender als Klassiker der Weihnachtszeit

Grundsätzlich lässt sich die Vorweihnachtszeit vielversprechend für Ihr Unternehmen nutzen. Mit einem kreativen, individuellen Adventskalender fallen Sie positiv auf und können Sich von Ihren Wettbewerbern abheben. Allerdings sollte es nicht vorrangig um Konsum und Gewinnbringung gehen, sondern vielmehr um den Aufbau einer persönlichen Beziehung zu (potenziellen) Kunden, die Präsenz Ihres Unternehmens während den Wochen vor Heilig Abend und darum die Weihnachtszeit für Ihre Kunden zu verschönern.

Vielfalt & Abwechslung – das A und O!

Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten und überraschen Sie Ihre Kunden mit multimedialen, abwechslungsreichen Aktionen sowie mit unternehmensbezogenen Preisen, wie zum Beispiel Produktproben oder Bestseller aus Ihrem Online-Shop. Social Media Postings sollten als kurze Teaser in Verbindung mit Bildern aufbereitet sein, damit sie öfter geteilt werden und neugierig machen. Über die Sozialen Netzwerke können Sie Ihre Kunden zur Beteiligung an kreativen Aufgaben und Aktionen motivieren. Fordern Sie sie zum Beispiel auf, einen Wunschzettel zu schreiben oder Ihren Lieblingsartikel aus dem Online-Shop auszuwählen. Vielleicht können Sie der besten Einsendung den Wunschzettel erfüllen oder einen Gutschein spendieren. Für eine große Anzahl an Teilnehmern bei Aktionen und Co. ist entscheidend, dass die Inhalte nicht zu werbend, sondern interessant sind und gekonnt platziert werden.

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September 19th, 2017

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Instagram, Kundenbindung, Leadgenerierung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Targeting

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Warum Kunden Chatbots lieben werden und wie Unternehmen daraus Profit schlagen

Haben Sie schon einmal die Chatfunktion ihres Telekommunikationsanbieters genutzt und mit einem Mitarbeiter des Kundenservices gechattet? Er war spät abends und sogar am Sonntag erreichbar und ging sehr analytisch an die Sache ran?

Sind Sie sicher, dass es ein Mensch war?

Chatbots sind das neue Spielzeug der großen Techkonzerne. Immer wieder machen neue Entwicklungen Schlagzeilen und viele Unternehmen in Deutschland beschäftigen sich zunehmend mit den Chancen und Risiken des Einsatzes von solchen Robotern. Doch was ist überhaupt ein Chatbot?

Es ist ein smartes Programm, das die Kommunikation eines Menschen simulieren kann. Sie werden heute häufig auf Social Media Plattformen und in Messenger-Diensten eingesetzt, da sie sich dort lückenlos in die Kommunikationsgewohnheiten der menschlichen Nutzer eingliedern und mit einem eigenständigen Profil auftreten. Die Technik ist mittlerweile so weit, dass es auf den ersten Blick schwierig wird eine reale Person von einer Software zu unterscheiden.

Mehr oder weniger intelligente Chatbots

Doch Bot ist nicht gleich Bot – es gibt eine hohe Bandbreite, von einfachen Programmen, die auf in Skripten hinterlegte Schlagwörter reagieren und so programmiert sind, dass sie den Menschen durch eine Entscheidungshierarchie leiten können, bis zu solchen mit künstlicher Intelligenz, die von Antworten und Kommentaren „lernen“, ihre Datenbank erweitern und neue Verknüpfungen ergänzen. Der Einsatz von intelligenten Bots ist noch Zukunftsmusik. Viele Unternehmen nutzen aber bereits automatisierte Chatbots, die auf Grundlage von genannten Schlagwörtern eine Antwort geben oder eine Aktion ausführen können.

Wo werden diese Chatbots eingesetzt?

Chatbots werden dort eingesetzt, wo sie den größten Mehrwert für den Kunden liefern und/oder Einsparpotenzial für das Unternehmen besteht.

Einsparpotenzial besteht vor allem beim Kundenservice. Ein gut programmierter Chatbot ersetzt einen großen Teil des Kundenservice, da er einfache und standardisierte Anfragen von Kunden leicht durch das Erkennen von hinterlegten Schlagwörtern beantworten kann, und das rund um die Uhr. Nur in den schwierigen Fällen leitet der Chatbot den Kunden zu einem Mitarbeiter weiter. Lange Wartezeiten und persönliche Ermessensspielräume gehören damit der Vergangenheit an.

Bequeme und direkte Kommunikation mit Unternehmen

Der größte Teil der Kommunikation verläuft heutzutage über Messenger-Dienste wie What’s App und Telegram oder Social Media Plattformen wie Facebook und Twitter. Immer mehr nutzen diese Dienste mobil, wodurch das Potenzial dort Chatbots einzusetzen, weiter wächst. Der größte Nutzen, den der Kunde aus der Integration von Chatbots in mobile Messenger-Dienste zieht, besteht in erster Linie in der Bequemlichkeit und in zweiter Linie, in der Direktheit der Kommunikation. In der gleichen Weise, in der ich mit meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten kommuniziere, kann ich auch mit Unternehmen interagieren. Ich kann als Kunde kurz eine Nachricht mit einer Frage oder einer Beschwerde schreiben und erhalte sofort eine Antwort. Das hebt den Kunden auf Augenhöhe und erzeugt Nähe. Durch intergierte Chatbots erweitern sich die verfügbaren Funktionen innerhalb meines Messenger-Dienstes. Ich kann auf dieser Plattform nicht nur kommunizieren, sondern auch Informationen zum Wetter oder Nachrichten anfordern oder Produkte bestellen. Alles was ich dafür tun muss, ist einen Chatbot anzuschreiben. Der Kunde muss also nicht umständlich auf eine andere Seite oder App wechseln und sich gegebenenfalls neu einloggen. Chatbots erhöhen die Bequemlichkeit der Nutzung, indem sie es ermöglichen, einen Kanal für viele Dienste zu nutzen. Aus der Unternehmensperspektive ergeben sich dadurch neue Umsatzwege, die aber ein stückweit alte ersetzen könnten. Voraussetzung, diese Umsatzpotenziale zu erschließen, ist die Kooperation mit einem Messenger-Dienst.

Chatbot als persönlicher Suchassistent

Aber auch Unternehmen, die sich abseits von Kommunikationsplattformen bewegen, ziehen Vorteile aus der Nutzung eines Chatbots. Mit gezielten Fragen, können Chatbots als persönlicher Suchassistent Kunden besser und zielgerichteter durch Webseiten leiten. Sie errichten virtuelle Schaufenster und bieten maßgeschneiderte Angebote. Auf der Suche nach der Traumreise, wird der Kunde z.B. mithilfe von erkannten Schlagwörtern durch das Angebot geleitet, bis nur noch passende Angebote angezeigt werden.

Mehr Informationen zum Kunden verfügbar

Zudem lernt das Unternehmen durch die direkte Kommunikation viel über den Kunden und kann mit einem guten Datenmanagementsystem diese Informationen zur Produktgestaltung nutzen. Der Kunde rückt also nicht nur näher an das Unternehmen, sondern das Unternehmen auch näher an den Kunden.

Die Kehrseite der Medaille

Natürlich gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. Aus Kundensicht ist es vor allem der Datenschutz. Müssen entsprechende Profile als Chatbots gekennzeichnet sein? Wer übernimmt die Verantwortung bei Tippfehlern und unbeabsichtigten Bestellungen? Inwieweit können die in der Kommunikation erhobenen Daten weiter verwertet werden? Die Gesetzgebung kommt den technischen Entwicklungen nicht hinterher und kann in diesen Punkten noch keine Klarheit schaffen. Neben diesen rechtlichen Fragen, ist es überhaupt fraglich inwiefern Chatbots tatsächlich menschliche Kommunikation simulieren können. Zwar hat die Technik in den letzten Jahren rasante Fortschritte gemacht, dennoch steckt sie nach wie vor in den Kinderschuhen. Menschliche Kommunikation ist sehr komplex und Anfragen von Kunden sind nicht standardisiert, sodass man in vielen Fällen erkennen kann, ob ein echter Mensch die Antwort getippt, oder ein Chatbot eine passende Antwort generiert hat. Aufgrund des hohen Aufwands sind die Messenger-Dienste noch recht teuer, weswegen sich insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sich diese nicht leisten möchten oder können.

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August 28th, 2017

Posted In: Blogbeitrag, Content Marketing, Kundenbindung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing

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Werbung im Internet gibt es schon sehr lange. Als die sozialen Netzwerke wie Facebook vor rund zwölf Jahren begannen, das Internet zu erobern, dachte niemand daran, dass diese einmal das Advertising revolutionieren würden.

Inzwischen hat sich insbesondere Facebook zu einem der wichtigsten Kanäle für die Kundenansprache entwickelt. Nur der Online-Shop, dem es gelingt, diese und andere Social-Media-Kanäle erfolgreich in seine Marketingstrategie einzubinden, um seine Kundenbeziehungen zu pflegen, hat langfristig eine Überlebensperspektive.

Laut einer Onlinestudie von ARD und ZDF nutzten 2016 allein in Deutschland rund 23,5 Millionen Menschen Facebook regelmäßig. Über keinen anderen Kanal können Werbetreibende so viele Nutzer erreichen. Das sollten sich Online-Shops zunutze machen. Mit einer Facebook-Präsenz lassen sich nicht nur Bestandskunden pflegen und an den Online-Shop binden, sondern auch neue Kunden gewinnen.

Mit unseren 5 Tipps möchten wir Anregungen zum Aufbau einer nachhaltigen Social-Media-Strategie für Online-Shops geben.

1. Targeting-Instrumente der Social Media nutzen

Die vielfältigen Optionen von Facebook erlauben ein besonders genaues Targeting. Facebook kennt beispielsweise neben dem Alter, Geschlecht und Land, in dem der Nutzer lebt, auch dessen Vorlieben und Interessen. Letztere ergeben sich aus dem Verhalten des Nutzers, also daraus, welche Inhalte er geteilt und welche anderen Profile er geliked hat. Hieraus entwickeln sich mit der Zeit sehr aussagekräftige Userprofile, bei denen die Interessen im Fokus stehen. Werbetreibende können diese ganz gezielt für ihre Kampagnen nutzen, indem sie Nutzer mit bestimmten Interessenprofilen ansprechen. Wenn ein Nutzer sich schon einmal zu einem für das Targeting relevanten Thema geäußert hat, geht Facebook davon aus, dass er an diesem Thema interessiert ist, und kategorisiert den Nutzer entsprechend. Dem Werbetreibenden steht dadurch in Facebook ein immenses Potenzial zur Verfügung, das er nutzen sollte.

2. Keine Kopie des Online-Shops in den sozialen Netzwerken

Nicht wenige Marketer versuchen, ihren Online-Shop 1:1 in Facebook abzubilden, weil sie sich davon mehr Traffic und Umsatzsteigerungen erhoffen. Nur, so funktioniert das nicht, weil die sozialen Netzwerke ihre ganz eigene Logik haben und nicht als Multiplikatoren für Online-Shops konzipiert sind. Um das Interesse des Nutzers für das Angebot des Online-Shops in den Social Media zu wecken, bedarf es einer sinnvollen Contentstrategie. Im Mittelpunkt sollten Nutzererlebnisse und Erfahrungen mit den Angeboten des Online-Shops stehen. Mit originellen Beiträgen zu Produkten und Dienstleistungen gelingt es am besten, eine Nutzerdiskussion zu entfachen und den Traffic im Netzwerk zu steigern. Durch diese Aktivitäten lenkt man automatisch mehr Besucher aus dem sozialen Netzwerk in den Shop. Das Profil des Online-Shops auf Facebook sollte dem User stets einen Mehrwert bieten.

3. Mehrwert schaffen durch Gewinnspiele und Umfragen

Zwar werden die meisten Besucher nach wie vor über die Suchmaschinen generiert, weshalb auch SEO-Maßnahmen für den Online-Shop nicht vernachlässigt werden dürfen, dennoch wächst die Zahl derer, die über ein Profil auf Facebook in den Shop gelangen. Hier kann der Werbetreibende beispielsweise Gewinnspiele oder Umfragen starten, die der Shop-Besucher so nicht zu sehen bekommt. Gewährt man dem Teilnehmer einer Umfrage einen Vorteil in Form eines Gutscheins, den er direkt im Online-Shop einlösen kann, schafft man einen direkten Anreiz aus dem sozialen Netzwerk heraus, den Shop zu besuchen.

4. „Visuelle“ Netzwerke in die Social Media Strategie einbinden

Immer mehr Nutzer suchen nicht nach bestimmten Produkten, sondern wollen sich inspirieren lassen. Antworten auf die Frage nach dem, was gerade abgeht beziehungsweise andere gerade toll finden, erhalten sie in Netzwerken wie Instagram und Pinterest. In diesen Social Media werden vor allem Bilder gepostet. Online-Shops sollten hier unbedingt mit originellen Bildern vertreten sein. Hier sollten keine typischen Produktbilder gepostet werden, die der Nutzer auch im Online-Shop sieht, sondern stimmungsvolle Bilder, die das Produkt einbeziehen beziehungsweise das Produkt „in Aktion“ zeigen. Das kann durchaus auch etwas Lustiges oder Komisches sein, Hauptsache originell.

5. Social-Media-Ads wohldosiert schalten

Ebenso wie die Suchmaschinen bieten auch die sozialen Netzwerke die Möglichkeit, bezahlte Anzeigen zu schalten. Das Primärziel in den Social Media sollte es immer sein, den organischen Traffic zu steigern. Gegen das Schalten von Anzeigen in Facebook & Co. ist prinzipiell nichts einzuwenden. Es sollte nur in einem ausbalancierten Verhältnis zu den übrigen Aktivitäten im Rahmen des Community-Managements stehen. Wenn der Content in Userprofilen und auf Fanseiten gut ist, können Anzeigen zu den beliebtesten Produkten helfen, den Social Traffic zu steigern.

Fazit

Social Traffic ist kein Selbstzweck. Er soll erstens interessierte Follower generieren, die irgendwann zu Kunden des Online-Shops werden, und soll zweitens bestehende und neu gewonnene Kunden dauerhaft binden. Dieses Doppelziel lässt sich nur mit einer durchdachten und langfristig angelegten Social Media Strategie erreichen.

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Juli 27th, 2017

Posted In: Digitalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Retargeting, Social Media Marketing, Targeting

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Was Sie alles wissen müssen!

Auch wenn Content Marketing in Blogs und sozialen Netzwerken immer wichtiger wird, spielt klassisches E-Mail-Marketing im Online-Marketing-Mix weiterhin eine wichtige Rolle. E-Mail-Kampagnen sollten immer auf die übrigen Aktivitäten und Kommunikationsinstrumente Ihrer Multichannel-Strategie abgestimmt werden.

Strukturiertes Konzept erarbeiten

Wer E-Mail-Marketing betreibt, muss sich im Klaren sein, was er damit erreichen will. Will man durch E-Mail-Infos die Verkäufe steigern, mit nützlichen Tipps bei der Zielgruppe punkten, die Empfänger unterhalten, um das Markenimage zu verbessern, oder alles zusammen. Nach Möglichkeit sollten Sie die Themen nicht mischen. Versenden Sie also keine Ratgeber, in denen Sie gleichzeitig Produktneuheiten vorstellen und verkaufen. Am besten ist es, die Inhalte auf die Zielgruppen abzustimmen und gegebenenfalls einen weiteren Newsletter zu versenden.

Klar und prägnant kommunizieren

Das Wichtigste kommt immer zuerst: Bringen Sie den Newsletter schon in ersten Sätzen auf den Punkt. Formulieren Sie kurz und knapp, worum es in der E-Mail geht. Überfrachten Sie den Newsletter nicht mit Informationen zu verschiedenen Themen, sondern fokussieren Sie einen Themenkomplex.

Regelmäßiger Versand

Einen Newsletter versendet man am besten regelmäßig. Der Versand muss nicht zu exakt festgelegten Zeitpunkten erfolgen, sondern dann, wenn es Neues zu berichten gibt und der Inhalt dem Leser einen Mehrwert bietet. Wird ein Newsletter beim E-Mail-Marketing selten, also höchstens ein- bis zweimal pro Jahr verschickt, könnte es passieren, dass der Empfänger ihn als Spam einstuft.

Kampagnen personalisieren

Wenn immer möglich, sollten beim E-Mail-Marketing Kampagnen personalisiert werden. Hierzu gehört nicht nur die persönliche Anrede mit Namen, sondern auch die Anpassung von Betreffzeile und Sprachstil an die Zielgruppe. Hierzu müssen Sie Ihre Zielgruppen natürlich zuerst kennenlernen. Sammeln Sie möglichst viele Informationen über Kunden und Interessenten.

Betreffzeile kurz und knackig formulieren

Die Betreffzeile gehört zu den wichtigsten Elementen des Newsletters, denn sie entscheidet darüber, ob die E-Mail-Nachricht geöffnet wird oder nicht. Die Betreffzeile hat eine ähnliche Funktion wie die Headline im Journalismus. Sie soll den Leser knapp informieren, was ihn erwartet, wenn er die E-Mail öffnet oder den Artikel liest. Die Betreffzeile sollte neugierig machen, ohne allzu marktschreierisch zu sein.

Registrierung für Newsletter immer durch E-Mail bestätigen lassen

Damit der Newsletter nur an Adressaten geht, die ihn ausdrücklich wünschen, sollten Sie immer mit einem Double-Opt-In-Verfahren bei der Anmeldung arbeiten. Versenden Sie eine E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse und lassen Sie sich per Mausklick bestätigen, dass der Empfang des Newsletters ausdrücklich gewünscht wird.

Das sollten Sie beim E-Mail-Marketing vermeiden:

Keine Großbuchstaben und Ausrufungszeichen in Betreffzeilen

Verwenden Sie in der Betreffzeile keine Wörter in Großbuchstaben, keine Ausrufungszeichen und auch keine Euro- und Dollarzeichen. Dasselbe gilt für bestimmte Begriffe wie „heiß“ oder „top“. Ansonsten könnten Sie von Spamfiltern aussortiert werden. Andererseits sollten Sie die Betreffzeile auch nicht langweilig oder nichtssagend formulieren. Eine Betreffzeile wie „Newsletter 2/2017“ weckt nicht die Neugierde des Lesers. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese E-Mail ungeöffnet bleibt, ist in dem Fall sehr hoch.

Überlange Texte vermeiden

Lange Texte am Bildschirm zu lesen, ist anstrengend. Das gilt für Webseiten und E-Mails gleichermaßen. Viele Leser brechen die Lektüre überlanger E-Mail-Texte daher vorzeitig ab. Vermeiden Sie lange Fließtexte und strukturieren Sie den Text übersichtlich in Absätze. Arbeiten Sie mit Aufzählungen (Bulletpoints), um die wichtigsten Informationen hervorzuheben.

Kein Newsletter ohne Mehrwert

Nur wenn Sie wichtige Informationen für Ihre Leser haben, bietet ein Newsletter den Lesern einen Mehrwert. Zwar sollten Sie Newsletter regelmäßig versenden, allerdings nur, wenn es „echte“ Neuigkeiten zu berichten gibt. Andernfalls erlahmt das Interesse der Abonnenten mit der Zeit und sie melden den Newsletter wieder ab.

Fazit

Auch wenn es viele behaupten – ein Patentrezept für erfolgreiche E-Mail-Kampagnen gibt es nicht. Zu viele externe Faktoren spielen im E-Mail-Marketing eine Rolle. Auch unterschieden sich die individuellen Zielsetzungen zum Teil erheblich. E-Mail-Marketing bietet große Chancen für KMUs, Wissen zu weiterzugeben und sich als Experte auf einem bestimmten Gebiet zu positionieren.

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Mai 10th, 2017

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Online Marketing

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Alle Welt redet von Mobile Marketing. Doch wie funktioniert es genau und welche Bedeutung hat Mobile Marketing heute und in der Zukunft?

Viele wissen aber gar nicht so genau, was sich alles damit verbindet und welche Instrumente es hierfür gibt. Sicher, es hat was mit Marketing und Werbung auf Mobilgeräten zu tun.

Was ist eigentlich Mobile Marketing?

Mobile Marketing ist grob gesagt auf Mobilgeräte zugeschnittenes Marketing. Mobilgeräte haben nicht nur ein anderes Format mit kleineren Bildschirmen und Touchbedienung, sondern der Nutzer geht mit den Geräten auch anders um als mit Notebooks oder PCs. Werbebotschaften bedürfen daher einer anderen Aufbereitung, damit sie den Kunden schnell und gezielt erreichen. Das funktioniert, indem man beispielsweise Inhalte für spezielle Landing Pages aufbereitet, die nur ein Smartphone oder Tablet abrufen kann. Die Inhalte sollten dabei allerdings abgespeckt und auf die wirklich verkaufsrelevanten Informationen reduziert werden. Eine weitere Möglichkeit Nutzer von Mobilgeräten zu erreichen, bietet sich mit dem SMS-Versand von Nachrichten an.

Mobile Websites werden immer wichtiger

Zum Mobile Marketing gehört aber auch, dass die eigene Webseite für Mobilgeräte optimiert ist. Entweder durch Responsive Design, also einer einzigen Website für alle Geräte, die sich nach Aufruf automatisch an das Format des Displays des aufrufenden Geräts anpasst oder durch eine eigene mobile Website, die für Mobilgeräte optimiert ist und nur von diesen aufgerufen werden kann. Tatsache ist, dass immer mehr Nutzer mit Mobilgeräten im Internet surfen. Mit den Schlagworten „mobile friendly“ und „mobile first“ versucht man, diesem Trend eine strategische Richtung zu geben.

Mobile Apps bieten eigenständige Vermarktungskanäle

Immer mehr Unternehmen setzen im Mobile Marketing auf Mobile Apps. Dies sind eigenständige Anwendungen für Mobilgeräte zur Unterstützung von Marketingprozessen im mobilen Alltag. Die Nutzer können sich die Apps herunterladen und auf ihren Mobilgeräten installieren. Beispielsweise kann ein Verkehrsunternehmen eine App für Fahrplanverbindungen anbieten und zugleich aus der App heraus Tickets verkaufen. Ein Onlineshop kann für seine Kunden eine komfortabel bedienbare Shopversion für Mobilgeräte entwickeln, die sich eigenständig und völlig losgelöst von der aktuellen Browserumgebung nutzen lässt. Mobile Commerce ist aber mehr als nur Shopping per Mobilgerät, denn mobile Bezahl- und Bewertungsfunktionen gehören ebenso dazu und sollten entsprechend in der App implementiert werden.

Warum auf Mobile Marketing nicht mehr verzichtet werden kann?

Die Zahl der Nutzer von Mobilgeräten nimmt stetig zu und übersteigt inzwischen die Nutzerzahlen von PCs und Notebooks. Im Jahr 2016 gab es laut dem Statistik-Portal Statista 49 Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland. Das bedeutet, dass inzwischen weit mehr als die Hälfte aller Einwohner über Mobile Marketing erreicht werden kann. Auch die mobile Nutzung der Sozialen Netzwerke nimmt weiter zu. Inzwischen nutzen mehr User Facebook mobil als über stationäre Geräte. Wenn dieser Trend anhält, werden sich User in den Sozialen Netzwerke bald nur noch mobil erreichen lassen. Eine Mobile-Strategie muss die Social Media daher zwingend einbeziehen, wenn sie eine Zukunftsperspektive haben will. Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Das klassische Online Marketing wird immer mehr von Aspekten überlagert, bei denen das mobile Nutzerverhalten im Vordergrund steht. Je mehr das Unternehmen über die mobilen Kunden und ihre Vorlieben erfährt, umso besser lassen sich mobile Kampagnen zielgruppengenau steuern. Für Unternehmen mit starkem Standortbezug kann Mobile Marketing in Verbindung mit Local Marketing sogar überlebenswichtig werden, denn vielen macht der Onlinehandel das Leben schwer. Durch standortbasierte Push-Kampagnen kann es jedoch gelingen, mobilaffine Kunden aus der Umgebung zurück in die Ladengeschäfte zu holen.

Fazit

Aufgrund der ständigen Erreichbarkeit von immer mehr Nutzern über das Smartphone werden mobile Kampagnen immer attraktiver. Auf Mobilgeräte zugeschnittene native Anzeigeformate passen nicht nur besser auf kleine Bildschirme, sondern sprechen die Zielgruppen auch besser an als Display Ads, die zudem von Pop-up-Blockern blockiert werden können. Doch die Entwicklung bleibt nicht stehen, denn inzwischen hat Google mit Accelerated Mobile Pages (AMP) neue Maßstäbe für schnelle Ladezeiten bei mobilen Websites gesetzt. Mobiles Surfen im Internet wird dadurch noch attraktiver wird. Für Unternehmen ohne Mobile-Strategie wird es höchste Zeit, sich damit zu befassen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie sich Mobile Marketing in Ihrem Unternehmen umsetzen lässt, sprechen Sie uns einfach an.

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April 20th, 2017

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Video Marketing

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Erweitertes Marketingpotenzial von Snapchat in Deutschland

Das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte – So lautet die Bilanz der Messenger-App Snapchat für 2016. Mit einer Neupositionierung des Unternehmens zu Snap Inc., zahlreichen Updates der App und Werbeerlösen, die 2016 auf ca. 366 Millionen US-Dollar geschätzt werden, konnte Snapchat seinen Erfolg 2016 maßgeblich ausbauen. Für das Jahr 2017 wird der Börsengang des Unternehmens erwartet – und damit weitere Änderungen und Marketing-Angebote für Unternehmen in Deutschland. Denn Deutschland gehört zu den weltweit wichtigsten Märkten, in denen sich Snapchat aufgrund des Börsengangs lokalisieren muss. Das bedeutet konkret: Zugriff auf weitere Inhalte und Ausbau der Werbemöglichkeiten!

Discover in Deutschland

Unter dem Discover-Bereich versteht man das aggregierte Medienangebot auf Snapchat. In den USA kooperiert Snapchat mit verschiedenen Medien, zum Beispiel der Daily Mail, die Snapchat-optimierte Inhalte wie Artikel und Videobeiträge erstellen. Bei großen deutschen Medienmarken wie bild.de oder faz.net wäre das ebenfalls denkbar. Zumindest ist es wahrscheinlich, dass die US-Medienmarken ihr deutsches Angebot für deutsche Nutzer auf Snapchat ausspielen.

Live Storys in Deutschland

Live Stories von Großereignissen wie Festivals oder Fußballspielen, wie es sie in Europa und den USA schon gibt, sind in Zukunft auch für die Bundesliga-Spiele oder Festivals in Deutschland denkbar. Dabei werden einzelne Snapchats verschiedener Nutzer zum gleichen Ereignis wie ein Livestream zu einer Snapchat-Story zusammengefügt.
Snapchat Mobile Video Ads in Deutschland
Video Ads, die in Snapchat sowohl während Nutzer-Storys als auch im Discovery-Bereich erscheinen, ermöglichen Werbetreibenden, mit Verlinkungen auf einen Artikel oder mobile Webseiten, über die maximal 10-Sekunden-Länge des Videos hinauszugehen. Möglich wäre für Deutschland, ähnlich dem Konzept in den USA, dass Snapchat Partner zum Advertising und zur Erfolgsmessung einsetzt.

Sponsored Geofilter in Deutschland

Mit Sponsored Geofiltern hat Snapchat ein wirksames, Location-basiertes Marketingtool entworfen, dass das Selfie zu Geld macht. Marken können auf eine gewünschte Location einen bezahlten Geofilter buchen, den Snapchatter, die sich am gleichen Ort befinden, in ihrer Story mit Freunden und Followern teilen können. So lassen sich Locations wie Restaurants, Sehenswürdigkeiten oder ganze Städte indirekt bewerben. Die Preise richten sich dabei nach Größe der Location. Bald sollen auch deutsche Werbetreibende Zugriff bekommen.

Sponsored Lense in Deutschland

Gesponsorte Gesichtsfilter in Deutschland, wie ihn schon Rapper Sido veröffentlicht hat, sind in Deutschland bereits erwerbbar und verdeutlichen das Augmented-Reality-Potenzial dieses Werbeformats.

Spectacles

Mit der Sonnenbrille Spectacles kann der Nutzer Snaps aus der Ich-Perspektive machen. Dieses Content Marketing-Tool macht klassischen Kameraherstellern wie Go Pro & Co. Konkurrenz, denn Snapchat liefert Kamera, Social Media Plattform und Messenger in Einem – zur direkten Verbreitung.

Fazit: Content Marketing Trends und Direktmarketing mit Snapchat

Die Relevanz von Content- X-Promotion und Influencer-Marketing steigt. Immer mehr Marken haben Snapchat als Marketing-Kanal erkannt. Der Messenger bietet, zum Beispiel in Form von Aktionen, großes Potenzial für die direkte 1:1-Kommunikation zwischen Marken und Kunden. Es wird erwartet, dass Snapchat mit dem Börsengang sein Angebot in Deutschland ausbauen wird. Das birgt das Potenzial für steigende Nutzerzahlen und qualitatives Direktmarketing – schon mit kleinem Budget. So bieten sich Geofilter oder lokales Video-Targeting als Werbemittel schon für kleine Unternehmen, Sponsored Lenses für größere Werbetreibende an.

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März 31st, 2017

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Online Werbung: Es muss nicht immer Facebook sein

Werden Online Werbung und soziale Netzwerke in einem Atemzug genannt, denkt jeder sofort an Facebook. Vielen Marketingverantwortlichen ergeht es nicht anders. Sie setzen vor allem auf diese Plattform, wegen ihrer enormen Reichweite mit über 1,5 Milliarden Nutzern. Eigentlich schade, denn mit Twitter, YouTube, XING und Instagram stehen weitere populäre Plattformen mit großer Reichweite zur Auswahl. Es lohnt sich daher, auch einen Blick auf die Angebote der „kleineren“ sozialen Netzwerke zu werfen, um Online Werbung zu schalten.

Twitter

Mindestens genauso bekannt und reichweitenstark wie Facebook ist Twitter, der Kurznachrichtendienst mit der 140-Zeichen-Beschränkung pro Tweet. Werbetreibende Unternehmen haben seit 2011 die Möglichkeit, Twitter für ihre Online Werbung zu nutzen. Das geschieht über Promoted Tweets. Sie bieten Unternehmen die Möglichkeit, Tweets für beliebige Keywords in der Twitter-Timeline prominent an erster Stelle zu platzieren. Nutzer stoßen bei der Suche nach diesem Begriff darauf. Eine weitere Möglichkeit in Twitter Online Werbung zu schalten, bieten Promoted Trends. Das sind Trending Topics, die in der Trendliste ganz oben mit dem Hinweis „Promoted“ erscheinen. Über einen Promoted Trend lässt sich beispielsweise im Rahmen einer Kampagne auf eine Landing Page verlinken. Diese Form der Online Werbung auf Twitter eignet sich für Unternehmen, die sich bei bestimmten Trendthemen Aufmerksamkeit verschaffen wollen. Um die Zahl der Follower zu erhöhen bietet Twitter Promoted Accounts an, die in Suchvorschlägen ganz weit oben angezeigt werden.

YouTube

Die Videoplattform gehört zu den populärsten Seiten im Web überhaupt und liegt in der Seitenaufrufstatistik an dritter Stelle nach Google und Facebook. Das macht die Plattform für Online Werbung besonders attraktiv. Da YouTube zu Google gehört, können Anzeigen direkt über ein AdWords-Konto geschaltet werden. Auf YouTube stehen mehrere Anzeigenformate zur Auswahl. Online Werbung lässt sich in den Übersichten als Text- und Imagewerbung schalten oder als Videoanzeige, die einem gestreamten Videoclip vorgeschaltet wird. Zahlreiche Targeting-Optionen wie Alter, Geschlecht und Interessen stehen auf YouTube zur Verfügung. Zudem kann das Targeting auch nach Kategorien oder Kanälen erfolgen. Die Plattform eignet sich ideal, um die Markenbekanntheit zu steigern, denn fast jede Zielgruppe ist auf YouTube vertreten. Interessant ist das Abrechnungsmodell bei Videoanzeigen. TrueView-Anzeigen müssen nur bezahlt werden, wenn der Nutzer den Clip mindestens 30 Sekunden beziehungsweise komplett ansieht. Wird das Video vorher übersprungen, entstehen keine Kosten.

XING

Das mit acht Millionen Nutzern größte deutschsprachige Karrierenetzwerk bietet Unternehmen die Möglichkeit, Online Werbung zielgruppengenau zu schalten. Hierfür stehen verschiedene Display-Formate zur Verfügung. Dank der vielfältigen Filterungsmöglichkeiten von Zielgruppen ist ein exaktes Targeting möglich. Nicht nur nach Alter, Geschlecht und Wohnort lässt sich filtern, sondern auch nach Branchen, Interessen, Joblevel und Unternehmensgröße. Der Werbetreibende kann zudem bestimmen, an welcher Stelle seine Anzeige platziert werden soll. Es sind auch spezielle Anzeigeformate wie Inbox Ads verfügbar, die im Postfach der Zielgruppe erscheinen, oder Wallpaper, die alle Mitglieder beim Startseitenaufruf sehen. XING eignet sich besonders für Kampagnen und die Expertenpositionierung im B2B-Bereich. Anzeigen können nur von XING-Mitgliedern geschaltet werden. Im Vergleich zu Facebook sind die Klickpreise allerdings höher.

Instagram

Das Bilder- und Videonetzwerk mit neun Millionen aktiven Nutzern allein in Deutschland bietet vielfältige Möglichkeiten für Online Werbung. Unternehmen können ihre Werbebotschaften in Instagram-Posts unterbringen und daraus direkt auf eine App oder eine Landing Page verlinken. Außer dem Sponsoring-Hinweis unterscheiden sich diese gesponserten Posts nicht von organischen Instagram-Posts. Die Targeting-Optionen sind mit denen bei Facebook-Anzeigen identisch. Es lassen sich verschiedene Kampagnenziele auf Instagram mit einer Anzeige umsetzen. Unter anderem mit „Mobile App-Installationen“, „Interaktionen mit Seitenbeiträgen“, „Videoaufrufe“ und „Klicks auf die Website“. Die Schaltung von Online Werbung kann über ein Facebook-Werbekonto vorgenommen werden. Es stehen umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten für Kampagnen zur Verfügung. Die Plattform eignet sich für Werbetreibende, die sich an ein junges und mobiles Publikum mit Interesse an Lifestylethemen richten.

Fazit: Nicht immer muss Facebook das Nonplusultra sein, wenn es um Online Werbung in den sozialen Medien geht, denn auch die „kleineren“ sozialen Netzwerke erzielen inzwischen große Reichweiten. Es lohnt sich also, einen Blick auf deren Angebote zu werfen.

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März 23rd, 2017

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Welche Möglichkeiten bieten mir die Werbenetzwerke von Facebook und Google?

Wer heute Online Werbung schalten will, kommt an Facebook und Google nicht mehr vorbei. Die Marktmacht der US-amerikanischen Internetgiganten stellt inzwischen alle anderen Mitbewerber in den Schatten. Während die einen die durchaus kritikwürdige Marktkonzentration lauthals beklagen, nutzen immer mehr Werbekunden erfolgreich die Werbenetzwerke der beiden Konzerne, indem sie Display Werbung schalten oder andere Formate nutzen. Es lohnt sich also, sich näher mit den Möglichkeiten zu befassen.

Online Werbung schlägt Printwerbung

Der große Nachteil bei Werbung in den Printmedien ist der immense Streuverlust. Printanzeigen erreichen zwar eine breite Leserschaft, gehen aber an den Interessen der meisten Leser vorbei. Im Internet war das anfänglich nicht viel anders, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Facebook und Google beherrschen mit ihren riesigen Werbenetzwerken inzwischen den Markt für zielgerichtete Online Werbung. Allein in Deutschland können über 80 % aller Werbeplätze über die Werbenetzwerke von Facebook und Google belegt werden.

Die enorme Reichweite erklärt sich aus den hohen Nutzerzahlen von Facebook und Google. Täglich erreichen 3,5 Milliarden Suchanfragen den Suchanbieter Google und das soziale Netzwerk Facebook zählt fast 2 Milliarden aktive Nutzer. Da kommen eine Menge Daten zusammen. So kennt man auf Facebook nicht nur Alter, Geschlecht und Wohnort, sondern erfährt über Likes und Posts auch viel über die Interessenlage und den Beziehungsstatus der Nutzer. Bei Google besteht der Datenschatz aus den Unmengen an Suchanfragen. Google weiß, wer wo gerade etwas sucht und wie häufig nach etwas Bestimmtem gesucht wird. Diese gigantische Informationsflut wissen beide Netzwerke zu nutzen, indem sie werbetreibenden Unternehmen die Möglichkeit bieten, zielgruppengenau für ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben.

Facebook – zielgruppengenaues Advertising

Auf Facebook haben Werbekunden die Möglichkeit, Display Werbung im Self-Service zielgruppengenau zu schalten, indem sie Präferenzen und Einstellungen von Zielpersonen aus einer gewünschten Altersgruppe bestimmen, welche die Werbeanzeigen sehen sollen. Mithilfe von Kennzahlen und Statistiken können Unternehmen die Performance ihrer Display Werbung erfassen und analysieren. Facebook-Anzeigen werden über einen Abrechnungsplan gesteuert, den Werbetreibende jederzeit starten, stoppen oder ändern können. Dadurch behalten sie die volle Kostenkontrolle über ihre Online Werbung auf Facebook.

Für Retargeting-Kampagnen steht Facebook Exchange zur Verfügung. Besuchen Facebook-Nutzer eine mit Facebook verbundene Seite, werden Anzeigen dieser Seite in Echtzeit platziert. Hat ein Nutzer beispielsweise einen Onlineshop besucht, kann er anschließend mit Display Werbung dieses Shops angesprochen werden. Für Kampagnen mit hohen Budgets bietet Facebook seinen Kunden Unterstützung durch Kampagnen-Consulting an. Werbetreibende bietet sich dadurch die Gelegenheit, ihr Branding und ihre Expertenpositionierung noch zielgenauer auszurichten.

Google-Anzeigen: Die Suchanfrage bestimmt die Platzierung

Auch ohne deren Registrierung weiß Google viel über seine Nutzer durch die milliardenfachen Suchanfragen. Das macht sich der Suchgigant zunutze, indem er Display Werbung genau auf den Suchseiten platzieren kann, die zur Suchanfrage des Nutzers passen. Im Google-Werbenetzwerk AdWords kann der Werbetreibende exakt die Suchwörter oder Suchwortkombinationen festlegen, unter denen seine Online Werbung als Textanzeige auf der jeweiligen Suchergebnisseite angezeigt werden soll. Bei AdWords gibt es verschiedene Abrechnungsmodelle. Der Werbetreibende hat die Wahl zwischen Anzahl der Impressions, Klicks auf die Anzeige oder erfolgter Conversions.

Google bietet noch andere Möglichkeiten der Display Werbung. Anstatt Textanzeigen zu schalten, können Onlineshop-Betreiber Online Werbung über Google-Shopping-Anzeigen schalten. Das sind Anzeigen, die Produkte mit Bild und Preisangabe direkt aus dem Shop einblenden, wenn der Nutzer eine Suchanfrage mit einem Begriff startet. Der Vorteil von Google-Shopping-Anzeigen liegt auf der Hand: Ein Bild sagt schließlich mehr als tausend Worte! Abbildungen erzielen nun mal eine höhere Aufmerksamkeit als reiner Text.

Fazit: Wer seine Expertenpositionierung und sein Branding per Online Werbung verbessern möchte, kommt um die Werbenetzwerke der reichweitenstarken Internetgiganten Facebook und Google nicht mehr herum.

Nutzen auch Sie diese Möglichkeiten, wir beraten Sie gerne unter Tel.:  06131 – 4884245.

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März 14th, 2017

Posted In: B2B, Facebook, Google, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Retargeting, Social Media Marketing, Targeting, Zielgruppenoptimierung

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