Warum Influencer Marketing auch für kleine Unternehmen funktioniert

Caro Daur lässt sich mit ihrem goldenen Starbucksbecher fotografieren, Nationalspieler Thomas Müller hält auf Instagram auffällig Produkte von Gillette in die Kamera, die YouTuberin Bianca Heinicke alias Bibis Beauty Palace macht Selfies für den Reiseveranstalter Neckermann.

Sie alle sind sogenannte Influencer. So werden Personen genannt, die auf Youtube, Facebook oder Instagram eine große Reichweite und Anhängerschaft von mehr als 15.000 Follower haben und von Unternehmen für Marketing- und Kommunikationszwecke eingesetzt werden. Influencer prägen Meinungen, verändern Ansichten und beeinflussen Kaufentscheidungen. Wenn Nutzer auf Instagram bestimmte Produkte in die Kamera halten, Youtuber von einer Testfahrt berichten, Blogger Geschichten und Fotos für eine Marke produzieren und ein Unternehmen dafür Sach- oder Geldleistungen bereitstellt, spricht man von Influencer Marketing. Influencer Marketing gilt in den USA längst als „The New King of Content“ und auch in Deutschland entwickelt es sich immer mehr zu einem entscheidenden Faktor der Werbeindustrie.

Was macht ein Influencer genau? Und was macht es so erfolgreich?

Mode und Produkttipps von Prominenten konnten schon früher Trends auslösen und Verkaufszahlen ankurbeln. Heutzutage, wo klassische Werbung eher unbeliebt ist und Werbeanzeigen am liebsten ausgeblendet werden, bieten die Sozialen Netzwerke eine vielversprechende Alternative. Dort tummeln sich immer mehr Influencer, die um ihre Follower buhlen. Dabei basiert das Influencer Marketing auf dem Prinzip der Mundpropaganda. Schon vor den Zeiten von Influencern, Hashtags und virtueller Produktplatzierungen wusste man, dass persönliche Empfehlungen wirkungsvoller sind als gewöhnliche Werbeformen. Sie erleichtern Kaufentscheidungen, schaffen Vertrauen sowie einen persönlicher Bezug zum Unternehmen oder dem Produkt.

Studien belegen, dass Influencer den Prozess der Meinungsbildung der Konsumenten maßgeblich beeinflussen. Nach Freunden und Reviews sind Influencer die glaubwürdigste Quelle für Produktinformationen. Vor allem Teenager und Personen im Alter von 20 bis 29 Jahren  stellen die optimale Zielgruppe dar, die ein, von einem Influencer beworbenes, Produkt in Folge auch kaufen.

Geld gegen Content

Der Kern des Influencer Marketing besteht darin, dass Inhalte von Influencern selbst gestaltet und verbreitet werden. Für Unternehmen bedeutet das einen gewissen Kontrollverlust. Gewohnte Marketingprozesse wie Produktion, Werbemittel und Schaltung müssen überdacht werden. Dabei zeigen Erfahrungen, dass Unternehmen weniger Erfolg damit haben, wenn sie Influencern vorgefertigtes Material und strikte Vorlagen vorgeben.

Theoretisch kann jeder zum Influencer werden, meistens sind es jedoch bekannte Fitness- oder Modeblogger, Sportler, Musiker oder Stars der Facebook-, Youtube- und Instagram-Szene. Die Dynamiken sind fließend: Influencer werden zu Internet-Stars und Internet-Stars werden zu Influencern. Sie alle verfügen über eine hohe digitale Kompetenz sowie Aktivität in sozialen Medien. Aktive und einflussreiche Blogger sind geeignete Influencer, da sie Marken und Produkte in Geschichten verpacken und durch gekonntes Storytelling beispielsweise als Erlebnisberichte, Authentizität und Glaubwürdigkeit vermitteln. Zudem haben reichweitenstarke Blogger eine treue Anhängerschaft an Lesern, die ihre Blogartikel regelmäßig kommentieren, liken und teilen.

Eine hohe Reichweite und die Anzahl der Follower sind nicht alles

Es geht darum langfristige Beziehungen mit Influencern aufzubauen, die von der Marke und den Produkten überzeugt sind und sich damit identifizieren. Nur so entsteht echte Glaubwürdigkeit und authentischer Content, der dafür sorgt dass Markenbotschaften weiter verbreitet werden. Bloße Reichweite und Klicks sind dabei nicht immer die entscheidenden Kriterien. Problematisch wird es wenn sich Unternehmen unüberlegt auf die großen Social-Media-Stars mit einer Followeranzahl ab 100.000 fokussieren und in diese viel Geld investieren. Denn, je höher die Reichweite eines Influencers ist und je mehr Werbepartnerschaften er eingeht, desto eher fehlt die Authentizität.

Zauberwort Glaubwürdigkeit oder klein aber oho

Seit kurzem setzen Unternehmen vermehrt auf die sogenannten Mikro-Influencer, die erst um die 5000 Follower haben. Solche Influencer sind gerade für kleine und mittlere Unternehmen sowie bei Nischenthemen ausreichend und viel geeigneter als einer der Stars der Branche. Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass die kleineren Influencer bei ihren Followern die gewünschten Reaktionen hervorbringen. Besser also mit Jungstars zu wachsen, als die Glaubwürdigkeit seiner Marke zu riskieren.

 

Unverzichtbares Marketing-Handwerk oder vorübergehender Hype?

Ein Ende des Influencer-Marketings ist nicht absehbar, dennoch ist es wahrscheinlich dass sich der Hype normalisieren und verändern wird. Je mehr die Professionalisierung der Influencer eintritt, desto lauter wird auch der Ruf nach Regulierung. Die neue gesetzliche Vorgabe, dass Beiträge als kommerzielle Werbung sofort als solche erkennbar sein müssen und die Kennzeichnung mit dem Hashtag #Anzeige oder #Werbung erfolgen muss, ist ein Beispiel dafür, dass sich die Botschaften nicht mehr so unauffällig in die Flut von Alltagsfotos integrieren lassen. Es lässt sich behaupten, dass die Ausgaben für Influencer Marketing zukünftig steigen werden und Unternehmen dafür ein konkretes Marketingbudget einrechnen sollten. Um sich nicht von Konkurrenten überholen zu lassen, sollte der Einsatz von Influencern auch von kleinen Unternehmen in Betracht gezogen werden. Feststeht, dass Influencer Marketing nicht übermäßig teuer und aufwändig sein muss. Es braucht keine berühmten Social Media Stars, um Ihre Marke zu bewerben. Eine Kooperation mit ausgewählten, glaubwürdigen Influencern ist langfristig wert- und wirkungsvoller.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Oktober 5th, 2017

Posted In: Allgemein, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

One Comment

Als sogenannter Microblogging-Dienst in Echtzeit ist Twitter einer der meist genutzten sozialen Netzwerke. Seit 2006 können Nutzer dort kurze Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen veröffentlichen. Dabei ist die Zeichenbegrenzung pro Tweet das Besondere, deren Inhalt sich so auf das Wesentliche und Wichtige beschränken soll. Die Nutzer bestehen aus Privatpersonen, Unternehmen, aber auch Journalisten, die den Nachrichtenkanal vor allem zwecks der Schnelligkeit nutzen sowie als Recherche-Instrument.

Was bietet Twitter für Unternehmen?

Für Unternehmen bietet der Dienst als Informations- und Kommunikationsplattform vielfältige Möglichkeiten und Vorteile. Der Kommunikationskanal eignet sich beispielsweise um eigene Produkte zu promoten, Ihre Werbebotschaften sowie Neuigkeiten in Tweets zu verpacken und weit zu verbreiten. Durch eine sinnvolle Nutzung können Sie gezielt Traffic für die Website oder den eigenen Blog generieren, Kontakt mit potenziellen Kunden aufnehmen, Influencer entdecken, Trends über aktuelle Gesprächsthemen aufschnappen und neue Kooperationspartner finden.

Der Kurznachrichtendienst zeichnet sich durch Schnelligkeit und Interaktivität aus. Besonders diese Charakteristika gilt es als Unternehmen zu beachten, wenn Sie Twitter in Ihre Marketingstrategie integrieren möchten. Gleichzeitig bietet die Plattform genau aus zuvor genannten Gründen ein effektives Instrument für den direkten Dialog mit (potenziellen) Kunden, den Auf- und Ausbau Ihrer Kundennähe sowie für die Steigerung Ihrer Reichweite.

Ziele definieren & Mehrwert bieten

Für eine effektive Nutzung ist es zunächst erforderlich Ihre Zielgruppe so genau wie möglich zu definieren und zu prüfen ob diese überhaupt auf Twitter präsent ist. Wenn das der Fall ist, sollte zu Beginn überlegt werden, welche konkreten Ziele mit dem eigenen Twitter-Account erreicht und verfolgt werden sollen. Bei der Gestaltung der Tweets sollten Sie immer versuchen Ihren Followern mit jedem einzelnen Tweet einen Mehrwert zu bieten: Was können Sie bieten, mit welcher Intention treten Sie in den Dialog? Und welche Informationen sind für Ihre Zielgruppe interessant?

Resonanz, Reichweite & Timing

Um das Potenzial des Kommunikationskanals auszuschöpfen, ist es wichtig auf Resonanz, Reichweite und Timing Ihrer Tweets zu achten. Das bedeutet unter anderem zu untersuchen über welchen Themen ein hohes Gesprächsaufkommen stattfindet, welche Inhalte die Follower beziehungsweise Kunden interessieren und diese in Ihre Tweets aufzunehmen. Diese sollten aktiv formuliert sein, zu Diskussionen anregen und z.B. auf Gewinnspielen, Aktionen und Veranstaltungen aufmerksam machen. Bei der Gestaltung der Tweets können Sie bestimmte Schlagworte als sogenannte Hashtags kenntlich machen, indem Sie # davor setzen. Hashtags sorgen, wie eine Art Lesezeichen, für eine verbesserte Auffindbarkeit der Tweets und helfen den Beitrag thematisch einzuordnen sowie die Wichtigkeit der Begriffe zu zeigen. Generell sollte bedacht werden, dass die Plattform öffentlich ist. Das bedeutet veröffentliche Inhalte können von jedem gefunden und gesehen werden.

Die Reichweite Ihrer Botschaften ergibt sich aus der Anzahl der Follower und aus Anzahl der Retweets. Die Retweet-Funktion ermöglicht, dass Ihre eigenen Tweets oder die von anderen Nutzern weitergeleitet und geteilt werden können und Ihnen neue Follower bringen können. Gleichzeitig wird Ihre Reichweite erhöht, wenn Nutzer über Twitter auf Ihren unternehmenseigenen Blog oder Ihrer Website gelangen. Glaubwürdig ist nicht nur die Anzahl der Follower und die Reichweite Ihrer Tweets, sondern auch die Weiterempfehlungen ihres Profils als sicherer Quelle für News oder als Experte in bestimmten Themenbereichen. Ein weiteres, wichtiges Merkmal ist das Timing. Um das Echtzeit-Medium erfolgreich für Ihr Unternehmen zu nutzen, sollte zu einem Zeitpunkt getwittert werden, an dem möglichst ein Großteil Ihrer Follower aktiv ist, damit Ihre Botschaft nicht untergeht. Auch auf Bemerkungen und Fragen im Zusammenhang mit Ihren Tweets sollten Sie zeitnah reagieren. Andere Follower können diesen Dialog verfolgen, Antworten auf eigene Fragen erhalten und nehmen Ihr Unternehmen als offen und kompetent wahr. So entsteht ein aktiver Austausch und genau das ist der Grundgedanke von Twitter: Zum einen Informationen schnell verbreiten, Interessenten auf dem Laufenden halten und zum anderen mit Nutzern ins Gespräch kommen und sich vernetzen.

Wer soll twittern?

Wer die Funktionen von Twitter verstanden hat, kann loszwitschern. Es sollten jedoch einige Anforderungen verinnerlicht werden, um als Unternehmen damit erfolgreich zu interagieren. Ein erfolgreicher Twitter-Account muss regelmäßig mit Content bespielt und auf dem neuesten Stand gehalten werden. Nur wenn Sie als Unternehmen regelmäßig ansprechenden Content bereitstellen, Tweets zeitnah beantworten, Feedback einholen und ein professionelles Monitoring verfolgen, können die Potenziale von Twitter ausgeschöpft werden und eine Bereicherung für Ihren Marketing-Mix darstellen.

Das aktive Bespielen eines Twitter-Accounts ist nur dann sinnvoll und unabdingbar, wenn das Zielgruppenprofil Ihres Unternehmens mit dem Userprofil von Twitter übereinstimmt. Der Einsatz von Twitter ist für Unternehmen geeignet, die über eine aktive, medienaffine Zielgruppe verfügen, die sich regelmäßig auf Twitter engagiert. Für diese Unternehmen ergeben sich, trotz der Herausforderung der Schnelllebigkeit und dem Zeitaufwand, wertvolle Vorteile um Ihre eigene digitale Präsenz zu stärken und einen offenen, direkten Kundendialog zu verwirklichen.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

September 28th, 2017

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Targeting

Leave a Comment

Ob als Dekoration, in Schokoladen-Variante oder selbstgebastelt: Ein Adventskalender gehört genauso zur Weihnachtszeit wie Glühwein und Geschenke. Längst hat sich der klassische Adventskalender ins Internet verlagert, wo mit einem Klick virtuelle Türchen geöffnet werden. Auch wenn die Weihnachtszeit häufig für Kunden erst im Dezember beginnt, ist es für Sie als Unternehmen empfehlenswert Weihnachtsaktionen, Kampagnen und Adventskalender frühzeitig zu planen. Schließlich gilt Weihnachten als potenzielle Hochzeit für Marketing und PR.

Wie profitieren Unternehmen von einem Online-Adventskalender?

Der Online-Adventskalender für Unternehmen zählt zu einer der beliebtesten Marketing-Tools, um Kunden emotional an Ihre Marke zu binden, eine dialogorientierte Interaktion mit ihnen zu fördern und persönliche Beziehungen zu pflegen. Zudem bedanken Sie sich mit kleinen Geschenken in der Weihnachtszeit bei Ihren Bestandskunden für ihre Treue und zeigen Ihre Wertschätzung.

Durch Gewinnspiele und gezielte Aktionen schaffen Sie Interaktionsmöglichkeiten und gleichzeitig einen Mehrwert für Ihre Kunden und Interessenten. Dabei sollte der digitale Adventskalender schon vor dem 1. Advent angekündigt werden, um somit Aufmerksamkeit und Neugier auf vielversprechende Gewinne und Überraschungen zu schaffen. Innerhalb von Facebook oder Extern durch Google-Werbebanner lassen sich potenzielle Kunden durch Werbeanzeigen auf den Adventskalender aufmerksam machen und bewerben, sodass Ihre Zielgruppe breit gefächert bespielt werden kann und somit die Teilnahmewahrscheinlichkeit gesteigert. Des Weiteren erreichen Sie, durch eine frühzeitige Planung und Einbindung Ihrer Weihnachtsaktion in Ihre Online Marketing-Strategie sowie in Ihre Social Media Kanäle einen Anstieg des Traffics auf  Ihrer eigenen Website und steigern somit Ihren Bekanntheitsgrad. Dies wird sich auch auf Ihren Umsatz positiv auswirken und bemerkbar machen, da zusätzliche Kaufreize in Form von Gutscheinen und Rabattaktionen geboten werden und so der Kaufentscheidungsprozess Ihrer Kunden beschleunigt sowie positiv beeinflusst wird.

Weihnachtsaktionen können auch in Form von Last Minute-Geschenken auftreten, welche sich optimal für die letzte Weihnachtswoche anbieten, da dort der Druck noch ein passendes Geschenk für die Liebsten zu finden am höchsten ist. Als perfekter Katalysator und unterstützender Faktor, zur schnelleren und kurzfristigeren Kaufentscheidung, bietet sich zudem eine Garantie eines rechtzeitigen Versandes zu Heiligabend an.

Ein weiterer plus Punkt einer Weihnachtsaktion besteht in der Generierung von neuen Kundenkontaktdaten, die die Aktionsteilnehmer hinterlassen müssen, um als potenzieller Gewinner ausgelost zu werden. Wenn diese zudem auch noch ein Opt-In aussprechen, können Sie die Teilnehmer mit zukünftigen Marketingaktionen weiter bewerben.

Adventskalender als Reichweiten Booster!

Potenzielle Reichweite wird bei Adventskalenderaktionen dadurch erreicht, dass dieser mit gezielten und professionellen Postings zum Beispiel auf Facebook und Instagram beworben wird. Diese werden wiederum geliked, geteilt und so von (potenziellen) Kunden weiter verbreitet. Im Idealfall sprechen die Fans nach der Aktion eine persönliche Empfehlung für Ihre Produkte oder sogar für Ihr Unternehmen aus und sorgen so für eine Steigerung Ihrer Bekanntheit und Reichweite. Diese Maßnahmen zeigen, dass sich zielgruppenrelevante Nutzer mit einfachen Mitteln erreichen lassen.

Wie viele Kalendertürchen? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Die klassischen Adventskalender können als 5 (bzw. in diesem Jahr 4) oder 24–türiger Adventskalender aufgesetzt werden, hinter denen sich aufwendig gestaltete Bilder, Sprüche, Gedichte oder Rätsel befinden können. In der virtuellen und digitalen Welt gibt es unzählige Möglichkeiten Adventskalender zu gestalten, jedoch sollten die Inhalte immer auf die Zielgruppe zugeschnitten sein und zielgerecht dazu ausgewählt werden, was Ihr Unternehmen mit einem Adventskalender erreichen möchte.

  • Steht bei Ihnen eine gewinnbringende Strategie im Vordergrund oder wollen Sie eher neue Kontakte mit Kunden knüpfen und bestehende vertiefen?
  • Möchten Sie ausschließlich Ihre eigenen Produkte vermarkten oder verfügen Sie über Partnerunternehmen, die Ihnen Produkte zur Verfügung stellen?

Digitale Umsetzung

Über Social Sharing-Möglichkeiten kann der digitale Adventskalender über diverse Soziale Netzwerke vermarktet und zusätzlich als Landingpage oder Unterseite in die eigene Website, den Blog oder Online-Shop integriert werden. Bei der digitalen Gestaltung sollte außerdem berücksichtigt werden, dass das Design der Version auch für mobile Endgeräte kompatibel ist und eine leichte Bedienung auf Smartphones und Tablets garantiert wird.

Adventskalender als Klassiker der Weihnachtszeit

Grundsätzlich lässt sich die Vorweihnachtszeit vielversprechend für Ihr Unternehmen nutzen. Mit einem kreativen, individuellen Adventskalender fallen Sie positiv auf und können Sich von Ihren Wettbewerbern abheben. Allerdings sollte es nicht vorrangig um Konsum und Gewinnbringung gehen, sondern vielmehr um den Aufbau einer persönlichen Beziehung zu (potenziellen) Kunden, die Präsenz Ihres Unternehmens während den Wochen vor Heilig Abend und darum die Weihnachtszeit für Ihre Kunden zu verschönern.

Vielfalt & Abwechslung – das A und O!

Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten und überraschen Sie Ihre Kunden mit multimedialen, abwechslungsreichen Aktionen sowie mit unternehmensbezogenen Preisen, wie zum Beispiel Produktproben oder Bestseller aus Ihrem Online-Shop. Social Media Postings sollten als kurze Teaser in Verbindung mit Bildern aufbereitet sein, damit sie öfter geteilt werden und neugierig machen. Über die Sozialen Netzwerke können Sie Ihre Kunden zur Beteiligung an kreativen Aufgaben und Aktionen motivieren. Fordern Sie sie zum Beispiel auf, einen Wunschzettel zu schreiben oder Ihren Lieblingsartikel aus dem Online-Shop auszuwählen. Vielleicht können Sie der besten Einsendung den Wunschzettel erfüllen oder einen Gutschein spendieren. Für eine große Anzahl an Teilnehmern bei Aktionen und Co. ist entscheidend, dass die Inhalte nicht zu werbend, sondern interessant sind und gekonnt platziert werden.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

September 19th, 2017

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Instagram, Kundenbindung, Leadgenerierung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Targeting

Leave a Comment

Pinterest sieht sich selbst als Werkzeug für das Sammeln und Organisieren von Dingen, die man liebt. Und genau dies tut die immer größer werdende Nutzergemeinschaft der sozialen Plattform. Es werden Bilder gepinnt, geliked, geteilt, kommentiert und zu Pinnwänden zusammengefasst. Bilder wirken in ganz besonderer Weise auf Menschen, wecken Emotionen und animieren zum Nachmachen oder Kaufen. Deswegen sollten auch Unternehmen das Potential der Social Media Plattform für sich entdecken.

Pinterest im stetigen Wachstum

Die Plattform mit dem ausschließlichen Fokus auf Bildern wurde und wird immer noch stark unterschätzt. Im Jahr 2012 noch bei 50.000 Nutzern, verzeichnet sie aktuell mehr als 150 Millionen. Im März 2017 zählte das Unternehmen mit einer 12 Milliarden-Dollar-Bewertung zu den wertvollsten Start-Ups in der digitalen Welt.
Der Trend im Netz geht immer mehr in Richtung Bild und wenig Text. Die soziale Bilderwand bringt diesen Trend in eine geordnete und übersichtliche Form. Waren es noch vor einigen Jahren vor allem weibliche und sehr junge Nutzer, die sich hier tummelten, diversifiziert sich die Nutzerschaft nun aus. Der Anteil der männlichen und auch älteren Nutzer steigt stetig an. Mittlerweile generiert Pinterest mehr Traffic auf Webseiten als Twitter, Google+ und LinkedIn zusammen.

Enorme Reichweite nur mit Bildern

Auf Pinterest suchen die Nutzer nach Deko-Ideen für das Bad genauso wie neuen Looks in der Modewelt und besuchen die Websites, auf denen diese Bilder liegen. Auch ein verträumtes Durchklicken von Pinnwänden mit tollen Urlaubs- und Strandfotos weckt Sehnsüchte und kann dazu führen, dass man die nächste Sommerreise bucht. Besonders schöne Bilder und Fotos machen Lust auf mehr, werden geliked, kommentiert und geteilt. So kann man eine sehr große Reichweite erzielen.

Möglichkeiten für Ihr Unternehmen auf Pinterest

Neben den Emotionen weckenden Bildern, hat die Social Media Plattform noch eine ganz besondere Eigenart. Die Nutzer surfen durch die ansprechenden Bilder und merken sie sich für spätere Vorhaben und mögliche Käufe. Genau dies ist es, was Sie als Unternehmen für sich nutzen können. Hinter jedem Pin, den Sie setzen, steht Ihr Produkt und kann zu einer Kaufentscheidung führen. Es ist nicht wichtig, ob und welches Unternehmen hinter den Pins steht. Das ist zweitrangig – Im Vordergrund steht das Erleben des Bildes und der Sinneseindrücke und Wahrnehmungen, die damit verbunden sind.

Potentielle Kunden kennenlernen

Viele große Unternehmen sind schon auf Pinterest vertreten. Wer Produkte hat, die sich durch hochwertige Bilder ansprechend ins Licht setzen lassen, sollte es den Großen nachmachen. Ihre potentiellen Kunden sind schon da und pinnen, liken und teilen fleißig. Sie haben den großen Vorteil, dass Sie sehen können, was Ihre zukünftigen Kunden mögen, wofür sie sich interessieren, denn Sie können, genau wie die normalen User Ihre Unternehmenspinnwand durchsuchen können, auch die Pinnwände der User durchstöbern.

Die Konkurrenz schläft nicht

Auch wenn Pinterest bisher etwas vernachlässigt wurde, treten immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen der Plattform bei und entdecken sie für ihr Marketing. Der Social Media Kanal ist ein Ort der Verknüpfung, also abonnieren Sie ruhig Pinnwände von Mitbewerbern und schauen sich an, was diese so treiben. Sie müssen ja nicht gleich zum Stalker werden, aber Anregungen kann man sich so auf jeden Fall holen. Zeigen Sie auch gern mehr als nur Produktbilder und lassen Sie die Leute an Ihrem Unternehmen teilhaben. Bilder von der letzten Firmenfeier machen Sie sympathisch und stärken Ihr Image.

Bringen Sie Ihr Geschäft in Fahrt!

Ein Vorteil, nicht nur Instagram als soziale Bilderplattform für Ihr Unternehmen zu nutzen, liegt in der Arbeitsweise. Jeder Pin ist verlinkt – und zwar mit Ihrer Webseite! Klickt ein User Ihren Pin an, wird er direkt zu Ihnen weitergeleitet. Nicht nur, dass die Möglichkeit besteht, dass die interessierte Person auch gleich etwas kauft, sie erhöht auch Ihren Traffic. Dies verbessert nicht nur Ihr Google-Ranking, sondern erhöht womöglich auch Ihre Markenbekanntheit. Dinge, für die Sie auf anderen Plattformen bezahlen.
Mit neuen Funktionen wie Shop The Look oder Lens, die sich derzeit noch im Beta-Stadium befinden, wird das Entdecken und Weiterleiten auf die Webseiten bald noch unterstützt.
Mittlerweile bietet die Plattform nicht nur ein eigenes Analytics-Tool, sondern nach und nach auch Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Mit Promoted Pins können Sie Ihrem Pin zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. Die Möglichkeit, Video-Ads zu schalten, bringt ganz sicher auf einer Bilderwand enorme Aufmerksamkeit. Ebenfalls sinnvoll für Unternehmen sind die Rich Pins. Diese können mit Daten wie Adresse, Telefonnummer oder auch Rezeptzutaten, Verfügbarkeiten von Produkten und Preisen angereichert werden.

Nachteile von Pinterest-Marketing

Bei all der Darstellung der Vorteile des Nischenetzwerkes muss man aber auch erwähnen, dass so ein Pinterest-Auftritt viel Zeit kostet. So sollten Sie überlegen, ob Sie die Ressourcen haben, einen weiteren Social-Media Kanal bespielen zu können. Außerdem sind, ähnlich wie bei anderen sozialen Netzwerken, die urheberrechtlichen Fragen der Bilder im Unklaren. Ob das Pinnen und Repinnen entgegen der aktiven Zustimmung des Urhebers erlaubt ist oder nicht oder die Form und Funktionsweise dieses überflüssig macht, wird immer wieder diskutiert und liegt leider wie sehr vieles im Bereich der Social Media im rechtlichen Graubereich.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

September 11th, 2017

Posted In: Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Virales Marketing

Schlagwörter: , , , ,

Leave a Comment

Warum Kunden Chatbots lieben werden und wie Unternehmen daraus Profit schlagen

Haben Sie schon einmal die Chatfunktion ihres Telekommunikationsanbieters genutzt und mit einem Mitarbeiter des Kundenservices gechattet? Er war spät abends und sogar am Sonntag erreichbar und ging sehr analytisch an die Sache ran?

Sind Sie sicher, dass es ein Mensch war?

Chatbots sind das neue Spielzeug der großen Techkonzerne. Immer wieder machen neue Entwicklungen Schlagzeilen und viele Unternehmen in Deutschland beschäftigen sich zunehmend mit den Chancen und Risiken des Einsatzes von solchen Robotern. Doch was ist überhaupt ein Chatbot?

Es ist ein smartes Programm, das die Kommunikation eines Menschen simulieren kann. Sie werden heute häufig auf Social Media Plattformen und in Messenger-Diensten eingesetzt, da sie sich dort lückenlos in die Kommunikationsgewohnheiten der menschlichen Nutzer eingliedern und mit einem eigenständigen Profil auftreten. Die Technik ist mittlerweile so weit, dass es auf den ersten Blick schwierig wird eine reale Person von einer Software zu unterscheiden.

Mehr oder weniger intelligente Chatbots

Doch Bot ist nicht gleich Bot – es gibt eine hohe Bandbreite, von einfachen Programmen, die auf in Skripten hinterlegte Schlagwörter reagieren und so programmiert sind, dass sie den Menschen durch eine Entscheidungshierarchie leiten können, bis zu solchen mit künstlicher Intelligenz, die von Antworten und Kommentaren „lernen“, ihre Datenbank erweitern und neue Verknüpfungen ergänzen. Der Einsatz von intelligenten Bots ist noch Zukunftsmusik. Viele Unternehmen nutzen aber bereits automatisierte Chatbots, die auf Grundlage von genannten Schlagwörtern eine Antwort geben oder eine Aktion ausführen können.

Wo werden diese Chatbots eingesetzt?

Chatbots werden dort eingesetzt, wo sie den größten Mehrwert für den Kunden liefern und/oder Einsparpotenzial für das Unternehmen besteht.

Einsparpotenzial besteht vor allem beim Kundenservice. Ein gut programmierter Chatbot ersetzt einen großen Teil des Kundenservice, da er einfache und standardisierte Anfragen von Kunden leicht durch das Erkennen von hinterlegten Schlagwörtern beantworten kann, und das rund um die Uhr. Nur in den schwierigen Fällen leitet der Chatbot den Kunden zu einem Mitarbeiter weiter. Lange Wartezeiten und persönliche Ermessensspielräume gehören damit der Vergangenheit an.

Bequeme und direkte Kommunikation mit Unternehmen

Der größte Teil der Kommunikation verläuft heutzutage über Messenger-Dienste wie What’s App und Telegram oder Social Media Plattformen wie Facebook und Twitter. Immer mehr nutzen diese Dienste mobil, wodurch das Potenzial dort Chatbots einzusetzen, weiter wächst. Der größte Nutzen, den der Kunde aus der Integration von Chatbots in mobile Messenger-Dienste zieht, besteht in erster Linie in der Bequemlichkeit und in zweiter Linie, in der Direktheit der Kommunikation. In der gleichen Weise, in der ich mit meiner Familie, meinen Freunden und Bekannten kommuniziere, kann ich auch mit Unternehmen interagieren. Ich kann als Kunde kurz eine Nachricht mit einer Frage oder einer Beschwerde schreiben und erhalte sofort eine Antwort. Das hebt den Kunden auf Augenhöhe und erzeugt Nähe. Durch intergierte Chatbots erweitern sich die verfügbaren Funktionen innerhalb meines Messenger-Dienstes. Ich kann auf dieser Plattform nicht nur kommunizieren, sondern auch Informationen zum Wetter oder Nachrichten anfordern oder Produkte bestellen. Alles was ich dafür tun muss, ist einen Chatbot anzuschreiben. Der Kunde muss also nicht umständlich auf eine andere Seite oder App wechseln und sich gegebenenfalls neu einloggen. Chatbots erhöhen die Bequemlichkeit der Nutzung, indem sie es ermöglichen, einen Kanal für viele Dienste zu nutzen. Aus der Unternehmensperspektive ergeben sich dadurch neue Umsatzwege, die aber ein stückweit alte ersetzen könnten. Voraussetzung, diese Umsatzpotenziale zu erschließen, ist die Kooperation mit einem Messenger-Dienst.

Chatbot als persönlicher Suchassistent

Aber auch Unternehmen, die sich abseits von Kommunikationsplattformen bewegen, ziehen Vorteile aus der Nutzung eines Chatbots. Mit gezielten Fragen, können Chatbots als persönlicher Suchassistent Kunden besser und zielgerichteter durch Webseiten leiten. Sie errichten virtuelle Schaufenster und bieten maßgeschneiderte Angebote. Auf der Suche nach der Traumreise, wird der Kunde z.B. mithilfe von erkannten Schlagwörtern durch das Angebot geleitet, bis nur noch passende Angebote angezeigt werden.

Mehr Informationen zum Kunden verfügbar

Zudem lernt das Unternehmen durch die direkte Kommunikation viel über den Kunden und kann mit einem guten Datenmanagementsystem diese Informationen zur Produktgestaltung nutzen. Der Kunde rückt also nicht nur näher an das Unternehmen, sondern das Unternehmen auch näher an den Kunden.

Die Kehrseite der Medaille

Natürlich gibt es auch eine Kehrseite der Medaille. Aus Kundensicht ist es vor allem der Datenschutz. Müssen entsprechende Profile als Chatbots gekennzeichnet sein? Wer übernimmt die Verantwortung bei Tippfehlern und unbeabsichtigten Bestellungen? Inwieweit können die in der Kommunikation erhobenen Daten weiter verwertet werden? Die Gesetzgebung kommt den technischen Entwicklungen nicht hinterher und kann in diesen Punkten noch keine Klarheit schaffen. Neben diesen rechtlichen Fragen, ist es überhaupt fraglich inwiefern Chatbots tatsächlich menschliche Kommunikation simulieren können. Zwar hat die Technik in den letzten Jahren rasante Fortschritte gemacht, dennoch steckt sie nach wie vor in den Kinderschuhen. Menschliche Kommunikation ist sehr komplex und Anfragen von Kunden sind nicht standardisiert, sodass man in vielen Fällen erkennen kann, ob ein echter Mensch die Antwort getippt, oder ein Chatbot eine passende Antwort generiert hat. Aufgrund des hohen Aufwands sind die Messenger-Dienste noch recht teuer, weswegen sich insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sich diese nicht leisten möchten oder können.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

August 28th, 2017

Posted In: Blogbeitrag, Content Marketing, Kundenbindung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing

Schlagwörter: , , , ,

Leave a Comment

Werbung im Internet gibt es schon sehr lange. Als die sozialen Netzwerke wie Facebook vor rund zwölf Jahren begannen, das Internet zu erobern, dachte niemand daran, dass diese einmal das Advertising revolutionieren würden.

Inzwischen hat sich insbesondere Facebook zu einem der wichtigsten Kanäle für die Kundenansprache entwickelt. Nur der Online-Shop, dem es gelingt, diese und andere Social-Media-Kanäle erfolgreich in seine Marketingstrategie einzubinden, um seine Kundenbeziehungen zu pflegen, hat langfristig eine Überlebensperspektive.

Laut einer Onlinestudie von ARD und ZDF nutzten 2016 allein in Deutschland rund 23,5 Millionen Menschen Facebook regelmäßig. Über keinen anderen Kanal können Werbetreibende so viele Nutzer erreichen. Das sollten sich Online-Shops zunutze machen. Mit einer Facebook-Präsenz lassen sich nicht nur Bestandskunden pflegen und an den Online-Shop binden, sondern auch neue Kunden gewinnen.

Mit unseren 5 Tipps möchten wir Anregungen zum Aufbau einer nachhaltigen Social-Media-Strategie für Online-Shops geben.

1. Targeting-Instrumente der Social Media nutzen

Die vielfältigen Optionen von Facebook erlauben ein besonders genaues Targeting. Facebook kennt beispielsweise neben dem Alter, Geschlecht und Land, in dem der Nutzer lebt, auch dessen Vorlieben und Interessen. Letztere ergeben sich aus dem Verhalten des Nutzers, also daraus, welche Inhalte er geteilt und welche anderen Profile er geliked hat. Hieraus entwickeln sich mit der Zeit sehr aussagekräftige Userprofile, bei denen die Interessen im Fokus stehen. Werbetreibende können diese ganz gezielt für ihre Kampagnen nutzen, indem sie Nutzer mit bestimmten Interessenprofilen ansprechen. Wenn ein Nutzer sich schon einmal zu einem für das Targeting relevanten Thema geäußert hat, geht Facebook davon aus, dass er an diesem Thema interessiert ist, und kategorisiert den Nutzer entsprechend. Dem Werbetreibenden steht dadurch in Facebook ein immenses Potenzial zur Verfügung, das er nutzen sollte.

2. Keine Kopie des Online-Shops in den sozialen Netzwerken

Nicht wenige Marketer versuchen, ihren Online-Shop 1:1 in Facebook abzubilden, weil sie sich davon mehr Traffic und Umsatzsteigerungen erhoffen. Nur, so funktioniert das nicht, weil die sozialen Netzwerke ihre ganz eigene Logik haben und nicht als Multiplikatoren für Online-Shops konzipiert sind. Um das Interesse des Nutzers für das Angebot des Online-Shops in den Social Media zu wecken, bedarf es einer sinnvollen Contentstrategie. Im Mittelpunkt sollten Nutzererlebnisse und Erfahrungen mit den Angeboten des Online-Shops stehen. Mit originellen Beiträgen zu Produkten und Dienstleistungen gelingt es am besten, eine Nutzerdiskussion zu entfachen und den Traffic im Netzwerk zu steigern. Durch diese Aktivitäten lenkt man automatisch mehr Besucher aus dem sozialen Netzwerk in den Shop. Das Profil des Online-Shops auf Facebook sollte dem User stets einen Mehrwert bieten.

3. Mehrwert schaffen durch Gewinnspiele und Umfragen

Zwar werden die meisten Besucher nach wie vor über die Suchmaschinen generiert, weshalb auch SEO-Maßnahmen für den Online-Shop nicht vernachlässigt werden dürfen, dennoch wächst die Zahl derer, die über ein Profil auf Facebook in den Shop gelangen. Hier kann der Werbetreibende beispielsweise Gewinnspiele oder Umfragen starten, die der Shop-Besucher so nicht zu sehen bekommt. Gewährt man dem Teilnehmer einer Umfrage einen Vorteil in Form eines Gutscheins, den er direkt im Online-Shop einlösen kann, schafft man einen direkten Anreiz aus dem sozialen Netzwerk heraus, den Shop zu besuchen.

4. „Visuelle“ Netzwerke in die Social Media Strategie einbinden

Immer mehr Nutzer suchen nicht nach bestimmten Produkten, sondern wollen sich inspirieren lassen. Antworten auf die Frage nach dem, was gerade abgeht beziehungsweise andere gerade toll finden, erhalten sie in Netzwerken wie Instagram und Pinterest. In diesen Social Media werden vor allem Bilder gepostet. Online-Shops sollten hier unbedingt mit originellen Bildern vertreten sein. Hier sollten keine typischen Produktbilder gepostet werden, die der Nutzer auch im Online-Shop sieht, sondern stimmungsvolle Bilder, die das Produkt einbeziehen beziehungsweise das Produkt „in Aktion“ zeigen. Das kann durchaus auch etwas Lustiges oder Komisches sein, Hauptsache originell.

5. Social-Media-Ads wohldosiert schalten

Ebenso wie die Suchmaschinen bieten auch die sozialen Netzwerke die Möglichkeit, bezahlte Anzeigen zu schalten. Das Primärziel in den Social Media sollte es immer sein, den organischen Traffic zu steigern. Gegen das Schalten von Anzeigen in Facebook & Co. ist prinzipiell nichts einzuwenden. Es sollte nur in einem ausbalancierten Verhältnis zu den übrigen Aktivitäten im Rahmen des Community-Managements stehen. Wenn der Content in Userprofilen und auf Fanseiten gut ist, können Anzeigen zu den beliebtesten Produkten helfen, den Social Traffic zu steigern.

Fazit

Social Traffic ist kein Selbstzweck. Er soll erstens interessierte Follower generieren, die irgendwann zu Kunden des Online-Shops werden, und soll zweitens bestehende und neu gewonnene Kunden dauerhaft binden. Dieses Doppelziel lässt sich nur mit einer durchdachten und langfristig angelegten Social Media Strategie erreichen.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Juli 27th, 2017

Posted In: Digitalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Retargeting, Social Media Marketing, Targeting

Leave a Comment

Live Videos – Hype oder langanhaltender Trend?

Seit Februar 2016 bietet Facebook als zusätzliche Funktion die Möglichkeit Live Videos direkt vom PC oder dem Smartphone zu streamen auch in Deutschland an. Wie immer bei Neuerungen dieser Art stellt sich die Frage nach dem Nutzen außerhalb des privaten Bereichs. Stellt Facebook damit ein sinnvolles Tool für Video Marketing zur Verfügung?

Einfach los streamen

Die Verwendung dieser Funktion ist denkbar einfach, sofern eine schnelle Internetverbindung vorhanden ist. In der Smartphone Facebook-App befindet sich unten links unter dem Fenster für die Statusmeldung ein Button mit der Bezeichnung „Live“. Auf dem PC findet man diese Funktion rechts über dem Statusfenster. Nach Aktivierung der Funktion kann die Übertragung des Live Videos mit Betätigung eines weiteren Buttons beginnen. Damit eine möglichst hohe Reichweite generiert wird sollte die Übertragung im Vorfeld angekündigt werden. Als sinnvoll hat sich erwiesen den Themenbereich und eine kurze Auflistung der Inhalte des Videos vor Beginn der Übertragung in dem dafür vorgesehenen Fenster anzugeben. Auch sollte zuvor die Einstellung der Privatsphäre kontrolliert und auf öffentlich gestellt werden. Nun sind der filmerischen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Beim Smartphone ist sogar der Wechsel zwischen Front- und Backkamera während der Übertragung möglich. So lassen sich bei Live Videos Moderationen mit dem Bild des Sendenden in die Reportage einbauen.

Live aus dem heimischen Studio

Neben der Übertragung von Events und aus der freien Natur bietet Facebook natürlich auch die Möglichkeit vom eigenen PC per Webcam und Mikrofon direkt aus dem eigenen Büro Live Videos zu senden. Hier offenbaren sich viele Möglichkeiten für Video Marketing. Anders als bei extern produzierten Videos gestaltet sich diese Form von Video Marketing recht preisgünstig, da der Aufwand für Videoschnitt und Nachbearbeitung gänzlich entfällt. Allerdings sollte hier im Vorfeld ein umfassendes Konzept bestehen wie die Inhalte des Videos dargestellt werden sollen. Ein klar definierter Themenbereich ist ebenso wichtig wie eine Struktur zu dessen Übermittlung innerhalb des Live Videos.

Nicht unterschätzen sollte man die Relevanz der eigenen Fähigkeit frei vor einer Kamera zu sprechen. Bei Live Videos gibt es keine Möglichkeit Versprecher heraus zu schneiden, denn die Übertragung gelangt in Echtzeit per Facebook an die Zuschauer. Hier empfiehlt es sich, vorab das Sprechen und Agieren vor einer Kamera zu proben. Auf diese Art erlangt man eine gewisse Sicherheit und vermeidet peinliche Patzer die das gewünschte Ziel ins Gegenteil kehren könnten. Ebenfalls sollte man sich im Vorfeld eine An- und Abmoderation überlegen und die Dauer der Übertragung festlegen. Sinnvoll erscheint dabei einen Mindestlänge von zehn Minuten um ausreichend Zuschauer zu erhalten. Der Inhalt sollte interessant und abwechslungsreich daher kommen um eine hohe Verweildauer der Zuschauer zu erzielen.

Sinnvolles Facebook Tool

Unternehmer die Wert darauf legen regelmäßig mit ihren Kunden und Followern in Echtzeit zu interagieren werden dieses Tool schätzen. Die Zuschauer haben die Möglichkeit direkt zu reagieren und im Idealfall Fragen während der Übertragung beantwortet zu bekommen. Dies suggeriert Kundennähe und auch der Unternehmer bekommt wichtiges Feedback zu seinen Informationen und Angeboten. Es lassen sich auf diese Art auch Teaser für Seminare oder Coachings erstellen. Erste Inhalte werden in der Videoübertragung angesprochen und so die Neugier auf die Veranstaltungen geweckt. Produktvorstellungen und Neuerungen können der Zielgruppe ebenso näher gebracht werden wie besondere Aktionen. Ein großer Vorteil ist, dass nach Ende der Übertragung das Video auf der Facebook Seite weiterhin zu Verfügung steht, so dass auch im Nachhinein Interessierte dieses abrufen können.

Was man beachten sollte

Auch in diesem Zusammenhang gilt, dass man das Urheberrecht Dritter beachtet. Sollte eine Übertragung von einer Veranstaltung stattfinden so darf urheberrechtlich geschütztes Material wie Musik auch im Hintergrund nicht zu sehen oder zu hören sein. Bei der Übertragung aus dem eigenen Büro dürfen ebenfalls keine Grafiken oder Bilder zur Verdeutlichung gezeigt werden deren Urheber man nicht selber ist oder über deren Rechte man verfügt. Gleiches gilt auch für Musikuntermalung. Möchte man dennoch gerne auf eine musikalische Unterlegung zurück greifen so findet man eine große Anzahl an gemafreien Musikangeboten im Internet. Diese dürfen dann auch in der eigenen Übertragung Verwendung finden.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Juni 19th, 2017

Posted In: Digitalisierung, Facebook, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Video Marketing

Schlagwörter: , , ,

Leave a Comment

Affiliate Marketing zählt zu den ältesten Formen im Online-Marketing und hat trotz vieler neuer Strategien und Marketinginstrumente nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Insbesondere kleineren und mittelständischen Unternehmen bietet es zusätzliche Chancen, um Produkte und Dienstleistungen über die Websites von Partnern zu vermarkten.

Was ist Affiliate Marketing eigentlich?

Beim Affiliate Marketing geht ein werbetreibendes Unternehmen (Merchand) und ein publizierendes Unternehmen (Advertiser) eine Partnerschaft ein. Der Advertiser bietet auf seiner Webseite dem Merchand Werbeflächen gegen Erfolgsbeteiligung an. Der Merchand stellt dem Advertiser hierfür Werbemittel wie Banner oder Displays zur Verfügung. Um Partner zu gewinnen, muss der Partner ein Partnerprogramm auflegen, das er entweder auf seiner Webseite oder in einem Affiliate-Netzwerk veröffentlicht.

KMUs können durch Affiliate Marketing Zielgruppen direkt erreichen

Gerade junge Unternehmen bietet Affiliate Marketing eine gute Möglichkeit, um neue Produkte und Dienstleistungen schnell bekannt zu machen. Anstatt selbst aktiv nach Advertisern zu suchen, legt das KMU ein Partnerprogramm auf und lässt sich von Advertisern finden. Dabei hat der Merchand die Möglichkeit, eine Filterung vorzunehmen und nur Webseiten und Blogs, die thematisch zu den Produkten und Dienstleistungen passen, als Partner zu akzeptieren. So werden gewünschte Zielgruppen direkt erreicht und der Streuverlust minimiert.

Welche Möglichkeiten der Vergütung gibt es?

Der Merchand kann die Advertiser auf unterschiedliche Weise vergüten. Eine Möglichkeit ist die Verkaufsprovision. Klickt ein Besucher auf der Website des Advertisers ein Werbemittel des Merchands, wird zunächst ein Cookie gespeichert. Wenn er dann innerhalb eines bestimmten Zeitraums im Onlineshop einen Kauf tätigt, erhält der Advertiser hierfür eine prozentuale Provision. „Pay per Sale“ ist nicht die einzige Vergütungsform. Der Merchand kann den Advertiser auch für den Klick eines Besuchers auf das Werbemittel (Pay per Click) oder das Ausführen einer Aktion wie einer Registrierung (Pay per Lead) bezahlen. Welche Art der Vergütung jeweils für welche Produkte oder Dienstleistungen jeweils infrage kommt, wird im Partnerprogramm festgelegt.

Für wen macht Affiliate Marketing Sinn?

Affiliate Marketing ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Der Merchand kann über diesen Online-Marketing-Kanal Interessenten gezielt erreichen und der Advertiser mit seiner Website zusätzliche Einkünfte erwirtschaften. Dabei geht der Advertiser kein Risiko ein, denn die Partnerschaft kann er jederzeit wieder beenden. KMUs mit schmalem Budget können mit Affiliate Marketing ihre Produkte bei den relevanten Zielgruppen schneller bekannt machen. Während Werbeschaltungen auf großen Newsportalen mit hohen Kosten und immensen Streuverlusten verbunden sind, ist Affiliate Marketing immer zielgerichtet und wesentlich kostengünstiger. Dieser Marketingkanal eignet sich besonders für Nischenmärkte, denn nur solche Besucher bekommen die Werbung zu sehen, die sich für das Thema auch wirklich interessieren.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Mai 16th, 2017

Posted In: Blogbeitrag, Kundengewinnung, Marketing, Online Marketing

Schlagwörter: , , , , , , ,

Leave a Comment

Was Sie alles wissen müssen!

Auch wenn Content Marketing in Blogs und sozialen Netzwerken immer wichtiger wird, spielt klassisches E-Mail-Marketing im Online-Marketing-Mix weiterhin eine wichtige Rolle. E-Mail-Kampagnen sollten immer auf die übrigen Aktivitäten und Kommunikationsinstrumente Ihrer Multichannel-Strategie abgestimmt werden.

Strukturiertes Konzept erarbeiten

Wer E-Mail-Marketing betreibt, muss sich im Klaren sein, was er damit erreichen will. Will man durch E-Mail-Infos die Verkäufe steigern, mit nützlichen Tipps bei der Zielgruppe punkten, die Empfänger unterhalten, um das Markenimage zu verbessern, oder alles zusammen. Nach Möglichkeit sollten Sie die Themen nicht mischen. Versenden Sie also keine Ratgeber, in denen Sie gleichzeitig Produktneuheiten vorstellen und verkaufen. Am besten ist es, die Inhalte auf die Zielgruppen abzustimmen und gegebenenfalls einen weiteren Newsletter zu versenden.

Klar und prägnant kommunizieren

Das Wichtigste kommt immer zuerst: Bringen Sie den Newsletter schon in ersten Sätzen auf den Punkt. Formulieren Sie kurz und knapp, worum es in der E-Mail geht. Überfrachten Sie den Newsletter nicht mit Informationen zu verschiedenen Themen, sondern fokussieren Sie einen Themenkomplex.

Regelmäßiger Versand

Einen Newsletter versendet man am besten regelmäßig. Der Versand muss nicht zu exakt festgelegten Zeitpunkten erfolgen, sondern dann, wenn es Neues zu berichten gibt und der Inhalt dem Leser einen Mehrwert bietet. Wird ein Newsletter beim E-Mail-Marketing selten, also höchstens ein- bis zweimal pro Jahr verschickt, könnte es passieren, dass der Empfänger ihn als Spam einstuft.

Kampagnen personalisieren

Wenn immer möglich, sollten beim E-Mail-Marketing Kampagnen personalisiert werden. Hierzu gehört nicht nur die persönliche Anrede mit Namen, sondern auch die Anpassung von Betreffzeile und Sprachstil an die Zielgruppe. Hierzu müssen Sie Ihre Zielgruppen natürlich zuerst kennenlernen. Sammeln Sie möglichst viele Informationen über Kunden und Interessenten.

Betreffzeile kurz und knackig formulieren

Die Betreffzeile gehört zu den wichtigsten Elementen des Newsletters, denn sie entscheidet darüber, ob die E-Mail-Nachricht geöffnet wird oder nicht. Die Betreffzeile hat eine ähnliche Funktion wie die Headline im Journalismus. Sie soll den Leser knapp informieren, was ihn erwartet, wenn er die E-Mail öffnet oder den Artikel liest. Die Betreffzeile sollte neugierig machen, ohne allzu marktschreierisch zu sein.

Registrierung für Newsletter immer durch E-Mail bestätigen lassen

Damit der Newsletter nur an Adressaten geht, die ihn ausdrücklich wünschen, sollten Sie immer mit einem Double-Opt-In-Verfahren bei der Anmeldung arbeiten. Versenden Sie eine E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse und lassen Sie sich per Mausklick bestätigen, dass der Empfang des Newsletters ausdrücklich gewünscht wird.

Das sollten Sie beim E-Mail-Marketing vermeiden:

Keine Großbuchstaben und Ausrufungszeichen in Betreffzeilen

Verwenden Sie in der Betreffzeile keine Wörter in Großbuchstaben, keine Ausrufungszeichen und auch keine Euro- und Dollarzeichen. Dasselbe gilt für bestimmte Begriffe wie „heiß“ oder „top“. Ansonsten könnten Sie von Spamfiltern aussortiert werden. Andererseits sollten Sie die Betreffzeile auch nicht langweilig oder nichtssagend formulieren. Eine Betreffzeile wie „Newsletter 2/2017“ weckt nicht die Neugierde des Lesers. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese E-Mail ungeöffnet bleibt, ist in dem Fall sehr hoch.

Überlange Texte vermeiden

Lange Texte am Bildschirm zu lesen, ist anstrengend. Das gilt für Webseiten und E-Mails gleichermaßen. Viele Leser brechen die Lektüre überlanger E-Mail-Texte daher vorzeitig ab. Vermeiden Sie lange Fließtexte und strukturieren Sie den Text übersichtlich in Absätze. Arbeiten Sie mit Aufzählungen (Bulletpoints), um die wichtigsten Informationen hervorzuheben.

Kein Newsletter ohne Mehrwert

Nur wenn Sie wichtige Informationen für Ihre Leser haben, bietet ein Newsletter den Lesern einen Mehrwert. Zwar sollten Sie Newsletter regelmäßig versenden, allerdings nur, wenn es „echte“ Neuigkeiten zu berichten gibt. Andernfalls erlahmt das Interesse der Abonnenten mit der Zeit und sie melden den Newsletter wieder ab.

Fazit

Auch wenn es viele behaupten – ein Patentrezept für erfolgreiche E-Mail-Kampagnen gibt es nicht. Zu viele externe Faktoren spielen im E-Mail-Marketing eine Rolle. Auch unterschieden sich die individuellen Zielsetzungen zum Teil erheblich. E-Mail-Marketing bietet große Chancen für KMUs, Wissen zu weiterzugeben und sich als Experte auf einem bestimmten Gebiet zu positionieren.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Mai 10th, 2017

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Online Marketing

Leave a Comment

Die rechtlichen Grundlagen für Social Media sollten auch KMU interessieren.

Wer als Unternehmen im Social Web unterwegs ist, bewegt sich nicht im rechtsfreien Raum. Was allmählich auch bei den Privatnutzern ankommt, haben Unternehmen längst verinnerlicht. Doch ist das wirklich so? Während in Großunternehmen die rechtlichen Grundlagen für Social Media längst Teil der Corporate Governance geworden sind, tun sich KMU teilweise immer noch schwer damit. Viele sind einfach auch nur verunsichert und wissen oft nicht, was sie veröffentlichen dürfen was nicht und bleiben lieber inaktiv, bevor sie gegen irgendwelche Regeln verstoßen. Das muss nicht sein, denn ein paar grundlegende Regeln sollte jedes Unternehmen kennen.

Die rechtlichen Grundlagen für Social Media Nutzung beziehen sich im Wesentlichen auf vier Bereiche: die Privatsphäre, die Urheberrechte, den Datenschutz und die Impressumspflicht.

Privatsphäre ist bei Unternehmen eingeschränkt

Bei der Social Media Nutzung ist die Trennung von geschäftlich und privat oft fließend. Unternehmen und Privatpersonen können Bilder und andere Inhalte einstellen, mit anderen teilen sowie Inhalte anderer Nutzer bewerten. Anders als Privatnutzer, die in den Privatsphäre-Einstellungen den Zugriff auf die Profile einschränken können, können Unternehmen ihr geschäftlich genutztes und öffentlich zugängliches Profil nicht vor den Augen anderer verbergen. Im Falle von Bildrechts- oder anderen Urheberrechtsverletzungen ist es leichter, das Unternehmen abzumahnen.

Urheberrecht oder Bildrechte sind schnell verletzt

Guter Content kommt ohne Bilder und Videos nicht mehr aus. Hierbei gilt es allerdings einiges zu beachten. Bei den großen Sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook überträgt man beim Hochladen eines Bildes laut Allgemeinen Geschäftsbedingungen Nutzungsrechte auf diese Unternehmen. Bei selbst erstelltem Content ist das in der Regel kein Problem. Was ist allerdings mit Stockbildern? Auf verschiedenen Plattformen wie Fotolia oder Shutterstock kann man Nutzungsrechte für Bilder erwerben, aber hier gilt es, die unterschiedlichen Lizenzbestimmungen zu beachten. Nicht alle Bilder sind für die Verwendung in den Sozialen Medien freigegeben.

Impressumspflicht beachten

Wer als Unternehmen in den Sozialen Medien auftritt, unterliegt der Impressumspflicht. Der vollständige Name mit Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse muss ebenso erscheinen wie die Angabe von Rechtsform und Steuernummer, falls es sich um eine juristische Person handelt. Auch die vertretungsberechtigte Person des Unternehmens gehört hier hin. Im Prinzip müssen dieselben Angaben ins Impressum hinein, wie es für gewerbliche Websites in §5 des Telemediengesetzes geregelt ist. Und noch etwas ist wichtig: Das Impressum darf nicht irgendwo versteckt werden, sondern muss mit maximal zwei Klicks zu erreichen sein. In Facebook kann man hierzu im Infobereich (per Link) auf das Impressum der eigenen Website verweisen.

Datenschutz ernst nehmen

Um den Anforderungen des Datenschutzes zu genügen, kommt es darauf an, die Datenschutzbestimmungen so zu gestalten, dass man nicht belangt werden kann. Haftungsausschlüsse/Disclaimer mit entsprechenden Hinweisen zum Datenschutz gehören daher auf jede Website. Bei der Social Media Nutzung kommt für Unternehmen noch ein weiterer Aspekt hinzu. Je nachdem, ob sie Google Analytics, Facebook Pixel oder ein anderes Tracking-Tool für ihre Kampagnen nutzen, müssen bestimmte Passagen in die Datenschutzrichtlinien hinein, in denen Nutzer darüber informiert werden, dass Daten zu den Servern der jeweiligen Social-Media-Plattformen übermittelt werden. Nur so sind Unternehmen auf der sicheren Seite. Wenn sie beispielsweise Facebook Remarketing nutzen, gehört ein eigener Abschnitt zur Nutzung von Facebook Remarketing in die Datenschutzerklärung der Website.

Fazit

Social Media bietet KMUs jede Menge Möglichkeiten, um mit Nutzern ins Gespräch zu kommen und sich zu positionieren. Nur leider gibt es auch eine Menge rechtlicher Fallstricke. Von daher sind KMUs gut beraten, sich rechtzeitig über die rechtlichen Grundlagen für die Nutzung von Social Media zu informieren. Falls Sie unsicher sind, kontaktieren Sie uns einfach. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

April 12th, 2017

Posted In: Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Facebook, Instagram, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

Leave a Comment

Nächste Seite »
PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iMTAwJSIgaGVpZ2h0PSI3NjBweHB4IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LmFwcC1zaGFyaW5nLmNvbS9zdWl0ZS9ha3Rpb25mb3JtZWRpdG9yP2lkPTkzVzVQWU1KIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCI+PC9pZnJhbWU+
PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iMTAwJSIgaGVpZ2h0PSI3NjBweHB4IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LmFwcC1zaGFyaW5nLmNvbS9zdWl0ZS9ha3Rpb25mb3JtZWRpdG9yP2lkPXI4RWVaS3pMIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCI+PC9pZnJhbWU+
PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iMTAwJSIgaGVpZ2h0PSI3NjBweHB4IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LmFwcC1zaGFyaW5nLmNvbS9zdWl0ZS9ha3Rpb25mb3JtZWRpdG9yP2lkPTVuWXEwSzkxIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCI+PC9pZnJhbWU+