Hashtags zählen nach wie vor zu einem der wichtigsten Tools, wenn es um Reichweite geht.

Trotz Instagrams neuem Algorithmus, wirken sich Hashtags immer noch positiv auf Ihr Engagement aus. Besonders dann, wenn Ihr Account noch relativ am Anfang steht.

Den richtigen Umfang wählen

Engagement unter Ihren Beiträgen ist enorm wichtig. Denn je mehr Interaktionen Sie generieren, desto eher werden Nutzer auf Ihre Beiträge aufmerksam. Schon ein einziger Hashtag kann Ihre Interaktionsrate um 12,6% steigern. Für einen perfekten Instagram Auftritt empfiehlt es sich jedoch, mehrere zu nutzen. Denn mit jedem Tag wird Ihre potentielle Reichweite deutlich größer. Dabei sollten Sie allerdings versuchen, nur relevante Hashtags zu benutzen. Halten Sie sich stetig vor Augen, wen Sie mit Ihren Beiträgen erreichen wollen.

Relevanz ist wichtiger als Quantität

Bei der Auswahl der richtigen Tags ist einiges zu beachten. Besonders, ob diese für Ihren abgebildeten Content relevant sind. Vor allem am Anfang sollten Sie nicht auf die populärsten Hashtags zurückgreifen. Denn sie gehen schnell in der Masse an Posts unter. Je kleiner die Bildanzahl eines jeweiligen Hashtags ist, desto eher sind die User auf Ihrem Profil engagiert. Die Bildanzahl, pro Hashtag, sollte sich maximal im sechsstelligen Bereich bewegen. Mit wachsenden Followern können auch beliebtere Tags verwendet werden. Je spezifischer Ihr Hashtag, desto genauer erreichen Sie Ihre gewünschte Zielgruppe und eine klar definierte Zielgruppe bringt Ihnen letztendlich auch ein vernünftiges Engagement.

Branded und Community Hashtags

Natürlich gibt es auch bei Hashtags verschiedene Nutzungsmöglichkeiten. Primär unterscheidet man zwischen Branded und Community Hashtags. Branded Hashtags werden von Unternehmen oder Marken in Umlauf gebracht, die in Verbindung mit aktuellen Kampagnen oder Events stehen. Sie bilden gleichzeitig eine gute Möglichkeit User Generated Content zu erzeugen. Community Hashtags widmen sich speziellen Themen und der Relevanz zum Beitrag. Doch nicht nur die Verwendung von relevanten Tags kann hilfreich sein. Auch in einer Instagram-Story ist es möglich Hashtags zu platzieren und Ihre Reichweite weiter zu steigern.

Recherche und Beitragsvolumen

Wenn Sie nicht wissen, welche Tags Sie überhaupt benutzen sollen, gibt es ein paar nützliche Tricks. Denn Inspiration gibt es zur Genüge. Schauen Sie sich einfach vergleichbare, interaktionsstarke Accounts an und greifen auf einige für Sie relevante Hashtags zurück. Eine weitere Möglichkeit zur Recherche ist die Suchfunktion. Gibt man hier einen bestimmten Tag ein, so zeigt Instagram unter dem Eingabefeld weitere beliebte und verwandte Vorschläge. Auch das Beitragsvolumen ist für die Recherche von zentraler Bedeutung. Je mehr Bilder ein Hashtag aufweist, desto aktiver ist es auch. Aus diesem Grund sollten Sie die Bilderanzahl besonders beachten. Hashtags mit mehreren Millionen Beiträgen verschwinden deutlich schneller in der Masse. Schon innerhalb weniger Sekunden kann ein neuer Beitrag somit wieder verschwunden sein und damit auch Ihre potentielle Reichweite.

Wo platziere ich meine Hashtags am besten?

Auch hier gibt es verschiedene Herangehensweisen. Manche posten ihre Hashtags direkt in die Bildbeschreibung und andere platzieren sie in dem ersten Kommentar direkt nach dem Posten. Welche Variante Sie bevorzugen ist Ihnen überlassen. Oft kommt es auf die visuelle Präferenz eines Nutzers an. Die Hashtags in die Bildbeschreibung einzufügen erspart Ihnen Zeit. Denn Beschreibungen können vorbereitet werden und man kann ein Bild ohne große Nachbearbeitung posten. Optisch sieht das ganze jedoch nicht ganz so schön aus. Viele lösen dieses Problem deshalb durch eine visuelle Trennung der Hashtags vom restlichen Text. Beispielsweise durch Emojis oder mehrere Punkte. Wenn die Beschreibung jedoch nur aus Hashtags und ein wenig Text besteht, kann dies schnell unsauber wirken. Deshalb gibt es die Möglichkeit Ihre Hashtags in den ersten Kommentar zu posten, um die Beschreibung auf das Nötigste zu beschränken. Bei dieser Variante sollte man jedoch beachten, dass ein paar Sekunden vergehen können, bis der Text mit den Hashtags abgesendet ist. Ein Mittelweg bietet die Möglichkeit, relevante (Branded) Hashtags in die Beschreibung zu setzen und den Rest in die Kommentarfunktion einzufügen.

Hashtags organisieren

Um sich viel Zeit zu ersparen und nicht jedes Mal auf die Suche nach neuen Hashtags gehen zu müssen, sollten Sie relevante Hashtags organisieren. Dadurch können Sie schneller interessante Bilder veröffentlichen. Einen Überblick zu behalten ist dabei ganz einfach. Mit Hilfe sogenannter Themencluster bündeln Sie Ihre Themen und können jederzeit auf die relevanten Hashtags einfach und unkompliziert zurückgreifen. Webdienste oder Apps dienen dabei als einfaches Hilfsmittel zur Speicherung. Durch Themencluster können Sie immer auf einen gewissen Grundstock an Hashtags zurückgreifen und schnell relevante Kombinationen bauen. Beachten Sie allerdings Ihre Cluster stetig zu aktualisieren, da sich immer aktivere Hashtags entwickeln.

Weitere Tipps für eine optimale Reichweite

Bei der Beitragsgestaltung sollten Sie außerdem darauf achten:

1. Hochwertigen Content zu posten.
Ein verwackeltes Handybild ist kein hochwertiger Content.

2. Lange Bildunterschriften zu schreiben.
Ca. 35 Wörter reichen aus.

3. Bildunterschriften von Zeit zu Zeit mit einer Frage enden zu lassen.
Auf diese Weise erhöhen Sie die Interaktionsrate, was sich wiederum positiv auf die Reichweite auswirkt.

4. Zum richtigen Zeitpunkt zu posten.
Wann Ihr Zielpublikum online ist, erfahren Sie in den Instagram Analytics Ihres Business Accounts.

 

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Juni 15th, 2018

Posted In: Online Marketing

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Eine Social-Media-Strategie ist eine wichtige Voraussetzung, um im Social Media Marketing erfolgreich aktiv zu werden.

Dabei bietet eine klare und gut durchdachte Kommunikation mit zielgruppenspezifischen Beiträgen ein großes Potenzial. Viele Unternehmen experimentieren planlos mit Facebook, Twitter & Co, doch Investitionen bleiben später ohne großen Erfolg. Mit einer Social-Media-Strategie wird das vermieden.

Strategie und Professionalität

Neben der Ermittlung der aktuellen strategischen Ausrichtung, müssen unternehmensübergreifende Ziele bestimmt werden. Die Social-Media-Strategie dient dabei als professionelle Grundlage für alle Aktivitäten und weiteren Schritte die Sie gehen wollen. Social Media betrifft viele Bereiche eines Unternehmens. Vom Marketing über Service und Vertrieb bis hin zum Personalbereich – Social Media kann universal eingesetzt werden. Deshalb ist es umso wichtiger, die unternehmerische Strategie offiziell zu kommunizieren. Denn dadurch wissen alle Mitarbeiter, in welche Richtung Sie sich bewegen müssen. Ein schlechter Social Media Auftritt kann zu einer erheblichen Schädigung des Markenerlebnisses führen.

Ziele müssen definiert sein

Leitziele sind wichtig, um Social Media effektiv zu nutzen. Diese können beispielsweise die Steigerung der Markenbekanntheit oder die Neukundengewinnung thematisieren. Die Bandbreite der Ziele im Social Media Bereich ist groß. Die Auswahl der Kanäle und Maßnahmen sind je nach Intention unterschiedlich zu wählen. Ist Ihr Unternehmen bereits auf Social Media Plattformen vertreten, müssen diese neu überdacht werden. Eine aktive Unterstützung seitens der Unternehmensleitung ist zu jedem Zeitpunkt vonnöten. Erst dann ist es anderen Funktionsbereichen möglich, konkrete Ziele selbst festzulegen. Gleichzeitig ist es genauso wichtig, einen Head of Social Media zu ernennen und Workflows klar zu definieren. Durch Social Media Auftritte lässt sich eine starke, organische Reichweite aufbauen. Doch die Voraussetzung dafür ist konsistente Präsenz in den Netzwerken. Also regelmäßiges Posten, um Fans und Follower mit relevanten Inhalten zu versorgen und damit langfristig zu begeistern.

Social Media auf die Zielgruppe abstimmen

Bei einem Social Media Auftritt verändern sich die Aufgaben der Kommunikation. Neben Zielen ist es mindestens genauso wichtig die Zielgruppe zu definieren und zu identifizieren. Je nach strategischer Ausrichtung des Unternehmens, können mit dem Einsatz von Social Media neue Zielgruppen hinzukommen. So darf man nicht vergessen, dass auch die eigenen Mitarbeiter zu diesem Bereich zählen können. Denn die meisten sind bereits auf verschiedenen Plattformen im Netz vertreten und können somit als unbezahlbare Referenzen für das Unternehmen fungieren. Erst wenn Informationen über Interessen der Zielgruppe und deren Bedürfnisse gewonnen wurden, sollten die Maßnahmen und Kanäle angepasst werden.

Redaktionspläne ersparen viel Zeit

Redaktionspläne mögen zwar mühselig in der Erstellung sein, zahlen sich aber im Endeffekt aus. Verschiedene Social Media Tools ermöglichen ein Content Management über mehrere Kanäle. Genau aus diesem Grund sind vorproduzierte Inhalte wichtig. Erst dann können Beiträge automatisiert veröffentlicht werden und ihnen bleibt mehr Zeit sich den strategischen Aufgaben zu widmen. Auch Facebook bietet die Option Postings zu planen und zu terminieren und den Nutzern stets relevante Inhalte zu liefern. Der besondere Nebeneffekt: Social Media ermöglicht Ihren Kunden einen Einblick hinter die Kulissen. Durch Live-Videos oder Fotostrecken kann die Kundenbindung nachhaltig gestärkt werden.

Kritik ernst nehmen

Einen Social Media Auftritt zu haben bedeutet gleichzeitig, wichtiges Feedback zu erlangen. Im Gegensatz zu Werbeplakaten, sind die Nutzer verschiedener Social Media Kanäle aktiv und Unternehmen müssen früher oder später auch mit negativer Resonanz rechnen. Manche Nutzer sind dabei unberechenbar und hartherzig. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, strukturiert und klar zu arbeiten und auch in Notfallsituationen Verantwortlichkeiten bestimmen zu können. Interne Social Media Guidelines sollten Kurzschlussreaktionen seitens der Mitarbeiter vermeiden und ein erfolgreiches Monitoring ermöglichen. Monitoring ist daher wichtig, um Gespräche über eigene Produkte und verwandte Themen zu beobachten sowie positive und negative Entwicklungen frühzeitig erkennen zu können. Denn Shitstorms können völlig unerwartet auftreten. Kommunikationsstrategien und Vorgehensweisen bei Krisensituationen sind daher unabdingbar.

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Juni 8th, 2018

Posted In: Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Den Wert der eigenen Internetpräsenz scheinen viele heutzutage immer noch zu unterschätzen. Dabei bietet Ihnen der eigene Auftritt im World Wide Web eine Menge Vorteile.

Eine gute Internetpräsenz steigert nicht nur die Chancen auf neue Kunden. Wer sich online richtig präsentieren kann, liefert neuen Interessenten die wichtigsten Informationen und erhöht gleichzeitig die Möglichkeit den Umsatz zu steigern.

Eine Website ist die moderne Visitenkarte

Im Netz kann jeder auf Ihre Unternehmensseite zugreifen. Deshalb sollte klar sein, was Ihr Unternehmen zu bieten hat. Sehen Sie Ihre Startseite wie eine Art Schaufenster. Welche Informationen möchten Sie präsentieren, womit stechen Sie heraus? Vielleicht sind es Faktoren wie Regionalität, Öffnungszeiten oder spezielle Leistungs- und Produktangebote, die Sie interessant machen. Bestimmte Kriterien sind für jeden Kunden wichtig und können ausschlaggebend in der Entscheidungsfindung sein. Ihre Website ist die beste Möglichkeit, durch Kommunikation und Betreuung, Stammkunden zu halten und Neukunden zu gewinnen.

Den Kunden begeistern

Immer mehr Menschen suchen im Internet nach potentiellen Anbietern. Ob Unternehmen, Handwerker oder andere Dienstleister, wer mit einer eigenen Website nicht zu finden ist, existiert für diese Zielgruppe schlicht und ergreifend nicht. Dabei bietet Ihnen eine Website nicht nur die Möglichkeit ein modernes Image zu erzeugen, sondern zudem angebotene Produkte und Dienstleistungen im rechten Licht zu präsentieren. Zeigen Sie Ihren Kunden welche Produkte und Dienstleistungen Sie anbieten und besonders, warum Sie sich von anderen Mitbewerbern abheben. Referenzen auf Ihrer Website dienen außerdem dazu, das Vertrauen der Kunden in die Leistungen des Unternehmens zu steigern. Mobile Endgeräte haben einen immer höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft. Genau aus diesem Grund sollte Ihre Internetpräsenz auch für das Smartphone oder Tablet optimiert sein.

24/7 überall erreichbar

Eine eigene Website ist im Vergleich zu anderen Werbeformaten, wie beispielsweise Plakaten, Flyern oder Werbung in Zeitschriften, sehr günstig und relativ einfach zu verwalten. Außerdem bieten sie die Möglichkeit Rund-um-die-Uhr erreichbar zu sein. Ein besonderer Vorteil: Ihre eigene Website ist nicht nur in Deutschland verfügbar, sondern ermöglicht Kunden auf der ganzen Welt Ihr Unternehmen zu finden. Somit können Sie international agieren und sich mit Geschäftspartnern oder Konkurrenten weltweit vernetzen. Bieten Sie Ihren Kunden außerdem mehrere Möglichkeiten mit Ihnen in Kontakt zu treten. Egal ob über Telefonnummern, Kontaktformularen oder E-Mail-Adressen. Kundenkontakt ist heutzutage enorm wichtig. Kontaktmöglichkeiten  sollten deshalb klar sichtbar auf der Startseite erkennbar sein.

Innovativität und Individualität überzeugen

Innovativität und Individualität spielen eine große Rolle bei Ihrer Internetpräsenz. Ihr Betrieb sollte auf der Startseite Leistungen authentisch präsentieren. Zeigen Sie, was der Kunde bei Ihnen bekommt. Beschreiben Sie Ihre kompletten Leistungen und nicht nur Ihre Besonderheiten. Eine transparente Darstellung, beispielsweise durch Informationen über verwendete Werkzeuge, Mittel und Methoden, schafft zusätzliches Vertrauen. Denn gerade über diese Dinge wird der Kunde meist selten informiert. Egal ob für kleine oder große Handwerksbetriebe, es gibt viele Optionen die eigene Website individuell zu gestalten und gleichzeitig die Persönlichkeit des Unternehmens wiederzuspiegeln. Fotos und Videos aus dem Handwerksalltag, Bewertungen von Kunden oder ein Portrait des Handwerksmeisters können dabei hilfreich sein. Eine gute Internetpräsenz endet jedoch nicht mit der Website. Firmen-Blogs und Social Media Kanäle ermöglichen einen direkten und schnellen Kontakt zu Kunden. Somit haben Sie die Möglichkeit Meinungen und Kritik schnell umzusetzen.

Keywords und Mikrointeraktionen nutzen

Schlüsselwörter (Keywords) dienen dazu, bestimmte Informationen in Suchmaschinen, wie Google oder Bing, zu erhalten. Die Verwendung von Keywords ist für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) Ihrer Website besonders wichtig. Achten Sie daher darauf, Ihre Texte mit Schlüsselwörtern zu versehen, die thematisch zu Ihren Inhalten passen. Dadurch wird Ihre Website automatisch in den verschiedene Suchmaschinen weiter oben vorgeschlagen und erhöht die Chance die Besucherzahlen zu steigern. Neben Keywords ist die Nutzung von Mikrointeraktionen eine weitere Funktion die eigene Website innovativ zu gestalten. Mikrointeraktionen geben den Nutzern das Gefühl, ein Teil der Handlung zu sein. Egal ob am Smartphone oder am PC, Mikrointeraktionen verbessern die User-Experience ungemein. Eine eigene Internetpräsenz ist ein wichtiger Baustein für Unternehmen im Online-Marketing. Gemeinsam mit Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter und Co. bildet sie den Firmenauftritt im World Wide Web. Eine optimale Präsentation des eigenen Unternehmens ist heutzutage ein essentieller Teil des Geschäftsbetriebs und nicht mehr wegzudenken.

 

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Mai 29th, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Suchmaschinenoptimierung

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Als Unternehmen gilt es so einige Herausforderungen zu meistern.

Gute Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und zu binden ist eine davon. Denn diese gibt es nicht wie Sand am Meer. Das Problem der heutigen Zeit: Es reicht nicht mehr Arbeitnehmern gute Bezahlung, ein großes Büro und mehr Verantwortung zu bieten. Denn Sie wissen, andere Jobangebote sind nur einen Katzensprung entfernt. Was viele jedoch vergessen, Mitarbeiter trennen sich meist nicht von ihrem Job, sondern von ihrem Chef!

Autorität bedeutet nicht gleichzeitig autoritär zu sein.

Autorität ist eine glimpfliche Angelegenheit. Wer seine Mitarbeiter gut leiten möchte, sollte einige Dinge beachten. Angestellte erwarten immer häufiger, dass ihre Bedürfnisse ausreichend befriedigt werden. Dazu zählen nicht nur ein angemessener Lohn, Anerkennung und Bestätigung. Viele wünschen sich einen Arbeitsplatz, an dem sie sich wohlfühlen können und eigene Ideen mit einbringen dürfen. Ihre Mitarbeiter werden ihr Bestes geben, wenn es sich auch für sie lohnt und sie sich wohlfühlen. Als Autorität sollten Sie nicht gleich autoritär und diktatorisch handeln. Eine natürliche Autorität ist die Summe aus Fachwissen, Sozialkompetenz und innerer Stärke. Damit schaffen Sie es ein Team zu führen, ohne dass es bemerkt, geführt zu werden.

Eigene Defizite erkennen

Als kluge Führungskraft sind Sie sich ihren Schwächen und Stärken bewusst und wissen mit ihnen umzugehen. Zeigen Sie in jeder Situation Rückgrat und sträuben Sie sich nicht Hilfe oder einen Rat anzunehmen. Denn ein Vorgesetzter der durch unnatürliches und aufgesetztes Verhalten auffällt, hat etwas Wesentliches schon verspielt; nämlich den Respekt und das Vertrauen seiner Mitarbeiter. Gleichzeitig setzen Sie damit die Effizienz des Unternehmens aufs Spiel. Denn ein Mitarbeiter, der sich schlecht geführt fühlt, kann mitunter unvernünftig, trotzig oder emotional  handeln. Ihren Mitarbeitern fällt es sicherlich leichter Ihnen Fehler zu verzeihen, wenn sie sehen, dass auch Sie kontinuierlich an sich arbeiten. Und sie verfügen manchmal über erweitertes Fachwissen, dass Ihnen vielleicht unbekannt  ist.

Attraktive Arbeitgeber überstehen auch schwierige Zeiten

Eine hohe Arbeitgeberattraktivität wirkt sich unmittelbar positiv auf Ihr Unternehmen aus. Die Verbundenheit Ihrer Mitarbeiter zeigt sich in einer besseren Leistungsbereitschaft und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes dauerhaft. Deshalb sollte Ihnen bewusst sein, dass immaterielle Werte einen immer höheren Stellenwert bei ihren Mitarbeitern genießen. Neben finanziellen Anreizen und Vergünstigungen, spielen familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, persönliche Wertschätzung sowie spannende Karrieremöglichkeiten und Lob und Anerkennung eine große Rolle. Flache Hierarchien vermitteln ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl, genauso wie die Kommunikation von Zielen, Strategien und Leitbildern. Attraktive Arbeitgeber erzielen eine hohe Verbundenheit bei ihren Mitarbeitern und überstehen auch schwierige Zeiten. Denn Mitarbeiter die überzeugt von ihrem Unternehmen sind, bleiben Ihnen auch trotz Krise weiter treu.

Gemeinsame Ziele entwickeln

Ein Gefühl der Zugehörigkeit zu schaffen bedeutet gemeinsame Ziele zu entwickeln. Besonders Nachwuchstalente wollen keinen simplen „Nine to Five“ Job. Für sie ist es wichtig sich während der Arbeit weiterzuentwickeln, Interessen zu vertiefen und Kenntnisse auszubauen. Die folgenden Tipps können Ihnen dabei helfen, Ihre Mitarbeiter langfristig zu motivieren:

  1. Mitarbeiter kennenlernen

Mitarbeiter möchten nicht nur für ihre Leistungen sondern auch für ihre Persönlichkeit geschätzt werden. Dafür müssen Sie als Vorgesetzter allerdings wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Beschäftigen Sie sich mit Ihren Mitarbeitern und erkennen Sie deren Stärken. Eine kurze Begrüßung am Morgen reicht nicht aus!

  1. Regelmäßiges Feedback geben

Für die meisten ist es wichtig zu wissen, wie die eigenen Leistungen bewertet werden und in welchen Bereichen man sich verbessern kann. Regelmäßiges Feedback ist daher ein wichtiger Faktor, den Sie als Führungskraft für sich nutzen sollten. Lob und Anerkennung gehören dabei ebenso zu einem Feedbackgespräch dazu.

  1. Das Team einbeziehen

Natürlich können Sie nicht immer alles mit ihrem Team abstimmen, doch gerade wenn es um Entscheidungen geht, die Ihre Mitarbeiter betreffen, sollten Sie diese, wenn möglich, mit einbeziehen. Insbesondere qualifizierte und talentierte Mitarbeiter möchten nur sehr ungerne von oben herab behandelt werden.

  1. Kritik annehmen

Lassen Sie die Kritik von Mitarbeitern nicht im Sand verlaufen und nehmen Sie diese ernst. Der Input von Mitarbeitern gibt Ihnen das Potential zur Verbesserung. Wenn sie wertvolle Kritik übergehen, laufen sie Gefahr, dass sich Mitarbeiter übergangen fühlen und sich irgendwann nicht mehr einbringen oder frustriert sind.

Profitieren Sie von Ihren Top-Talenten

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter können es schaffen ein gesamtes Team mit sich zu reißen. Gleichzeitig übernehmen sie eine Art Vorbildfunktion. Die Arbeitsatmosphäre verbessert sich dadurch enorm und Lösungen für scheinbar unlösbare Probleme sind schneller gefunden. Nicht immer läuft in einem Unternehmen alles nach Plan. Genau dann ist es wichtig und von Vorteil ein motiviertes Mitarbeiter-Team zur Seite zu haben, um Höchstleistungen auch während Krisenzeiten abrufen zu können und damit auf Kurs zu bleiben. So kann es schnell passieren, dass sich junge Talente zu Führungspersönlichkeiten entwickeln und Ihr Unternehmen sich eine anstrengende Suche nach passenden Managern sparen kann. Denn auch den Blick für die Zukunft sollte man stets im Auge behalten.

Verlorene Talente sind verlorenes Know-How

Verlassen ihre besten Mitarbeiter das Unternehmen hat dies vielseitige Folgen. Denn mit ihnen geht auch das mitgebrachte Know-How und jede Menge erworbenes Wissen verloren. Je spezialisierter Ihre Mitarbeiter auf ihrem Fachgebiet waren, desto schwieriger wird es werden, Ersatz zu finden. Und auf der anderen Seite stärken Sie ihre Konkurrenz indirekt mit. Denn natürlich werden sich ihre Mitarbeiter einem neuen Unternehmen anschließen und ihr vorhandenes Wissen und die angeeigneten Fähigkeiten einsetzen. Die Suche nach Ersatz bedeutet gleichzeitig einen unnötigen finanziellen Aufwand. Ausschreibungen in Jobbörsen, Vorstellungsgespräche und Auswahlverfahren nehmen schließlich kostbare Zeit in Anspruch.

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Mai 23rd, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing

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Sie sind jung, hip und kennen sich bestens mit Instagram und Co. aus – Millennials.

Millennials für Ihr Unternehmen zu begeistern kann mitunter eine echte Herausforderung sein. Geld steht nicht immer für sie im Vordergrund und neben dem Job sollte vor allem noch genug Zeit für Familie und Freunde bleiben. Eine „Work-Life-Balance“ eben. Das macht es für Unternehmen natürlich immer schwieriger qualifiziertes und ambitioniertes Personal zu finden. Denn viele junge Leute mit gutem Schulabschluss ziehen eine Ausbildung in anderen Ländern in Betracht und mit dem demografischen Wandel schrumpft die Auswahl mehr und mehr. Was Unternehmen nun brauchen ist ein ordentliches Ausbildungsmarketing, um erfolgreich neue Bewerber für sich zu gewinnen.

Setzen Sie auf die richtigen Kommunikationskanäle

Die Zukunft eines Unternehmens ist stark an seine Mitarbeiter gebunden. Qualifizierte Bewerber und qualifiziertes Personal fördern ihre Produktivität. Die Anforderungen ihres Unternehmens bei der Bewerberauswahl herunterzuschrauben sollte niemals die Lösung sein. Mit guter Planung schaffen Sie es junge Leute auf eine Ausbildung in ihrem Unternehmen aufmerksam zu machen und gezielt anzusprechen. Dafür müssen jedoch die richtigen Kanäle gefunden werden. Durch eine Präsenz auf Social-Media und Karriereportalen lässt sich nicht nur die Markenwahrnehmung aktiv steuern. Gleichzeitig sprechen Sie Bewerber in ihrer gewohnten Umgebung an. Dadurch haben sie die Möglichkeit mit karrierespezifischen Beiträgen, Mitarbeiterblogs oder Imagefilmen den Kontakt zu ihrer Zielgruppe herzustellen und die Unternehmenskultur aktiv zu vermitteln. Karrieremessen oder Universitätsveranstaltungen bieten ebenfalls eine Möglichkeit, sich als innovativer Arbeitgeber zu präsentieren.

Stellen Sie ihr Unternehmen auf den Prüfstand

Neben Social Media gibt es für Unternehmen noch weitere Möglichkeiten eine positive Anziehungskraft auf neue Bewerber auszuüben. Employer Branding ist das Stichwort. Es umfasst die Konzeption und Durchführung verschiedener Maßnahmen, die generell ein positives und ansprechendes Bild ihres Unternehmens formen sollen. Quasi der strategische Aufbau einer eigenen Arbeitgebermarke. Um dies zu erreichen sollten Sie ihr Unternehmen allerdings zunächst auf den Prüfstand stellen. Finden Sie heraus, wer Sie sind und wofür Sie stehen wollen. Welche Stärken und Schwächen weisen ihr Unternehmen und Produkte auf und ganz besonders welche Anreizpunkte können Sie künftigen Bewerbern in Sachen Gehalt, Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten bieten? Was sind Ihre Grundwerte und Kompetenzen? Und was ist Ihr unverwechselbares individuelles Alleinstellungsmerkmal?

Ihre Mitarbeiter fungieren als Markenbotschafter

Wichtig ist ein einheitlicher Arbeitgeberauftritt. Dies bedeutet eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit von Geschäftsführung, Personalverantwortlichen und den Kommunikations- und Marketingexperten. Das Ziel ist es, ihr Unternehmen als attraktive Marke, mit einem einheitlichen Leitbild, in der Öffentlichkeit, vor den Mitarbeitern, Kunden, der Konkurrenz und insbesondere den Nachwuchskräften zu manifestieren. Vermitteln sie ein individuelles Wertesystem, das sich positiv von anderen Unternehmen abhebt. Gelingt es Ihnen Employer Branding erfolgreich umzusetzen, wirkt sich dies unmittelbar auf ihre bestehenden Mitarbeiter aus. Bieten Sie Ihnen deshalb neue Aufstiegschancen innerhalb ihres Betriebes, um somit auf eine nächsthöhere Karriere- und Bildungsstufe zu gelangen. Gleichzeitig fungieren motivierte und zufriedene Mitarbeiter als Markenbotschafter Ihres Unternehmens. Damit haben Sie einen starken Einfluss auf die Zufriedenheit ihrer Kunden und den Umsatz. Die Signifikanz der Arbeitgebermarke ist insbesondere in serviceorientierten Branchen für Kunden wichtig.

Im „War of Talents“ bestehen

Wie schon erwähnt hat besonders die heutige Generation Y/ Millennials ganz andere Vorstellungen von der Arbeitswelt. Aus diesem Grund sollten Sie besondere Anreize für „Young Professionals“ schaffen. Um dem gerecht zu werden müssen Sie ein grundlegendes Verständnis ihrer Zielgruppe gewinnen und eine positive Assoziation mit ihrem Unternehmen wecken. Um die Aufmerksamkeit junger, talentierter Arbeitskräfte zu erlangen, sollten Sie außerdem ihre Karriereseite auf Vordermann bringen. Unter anderem können auf Ihrem Karriereblog oder Website sich Referenzen von Angestellten, Fotos des Unternehmens, der Arbeitsbereiche, der Belegschaft positiv auf das Unternehmen auswirken und einen sympathischen und greifbaren Eindruck vermitteln. Heben Sie die Vorzüge Ihrer Firma vor und machen Sie den Arbeitssuchenden klar, welche Vorteile sich aus einer Einstellung ergeben. Neben attraktivem Gehalt und guten Karrierechancen, zählt dazu auch ein gutes Mitarbeiterförderungs-Programm.

  • Gibt es die Möglichkeit Azubis ein eigenes Notebook oder Smartphone für die Arbeit zur Verfügung zu stellen?
  • Können Sie sich an den Monats- oder Jahrestickets für die öffentlichen Verkehrsmittel beteiligen?
  • Welche Aufstiegsmöglichkeiten bieten Sie nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss?

Tipps für den Bewerbungsprozess

Sie haben Interesse geweckt? Gut! Dann gilt es aber auch im Bewerbungsprozess Ihre Arbeitgebermarke zu präsentieren. Die folgenden Punkte sollten Sie berücksichtigen:

1. Gestaltung der Stellenanzeigen

Inhaltliche und Sprachliche Fehler sollten Sie vermeiden und auf vorgefertigte Textvorlagen aus dem Internet verzichten. Copy & Paste ist nicht der richtige Ansatz!

2. Online-Bewerbungsverfahren

Setzen Sie auf eine einfache Bedienbarkeit und selbsterklärende Formulare. Ihre Bewerber sollten mit nur wenigen Klicks zum Bewerbungsabschluss kommen. Achten Sie darauf, dass die Online Bewerbung auf verschiedenen Betriebssystemen einwandfrei läuft.

3. Das Bewerbungsgespräch

Bereiten Sie sich auf Ihre Bewerber vor und machen Sie sich Notizen. Ein wenig Smalltalk für eine entspannte Interview Atmosphäre kann außerdem helfen.

4. Rückmeldung

Melden Sie sich zeitnah zurück. Besonders in unserer heutigen schnelllebigen und hektischen Arbeitswelt ist dies gefordert. Und keine Antwort ist auch keine Lösung! Dies wirkt sich negativ auf das Image Ihres Unternehmens aus.

 

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Mai 15th, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

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Viele Unternehmen setzen wahrscheinlich immer noch auf die klassischen Methoden beim Job-Recruiting.

Aufmerksamkeit über Anzeigen in den Printmedien zu wecken oder über Online-Jobbörsen und Messeauftritte neue Mitarbeiter zu gewinnen zählen dabei sicherlich zum Repertoire des Personalmarketings. Doch ist dies immer der richtige Weg um passende Kandidaten für ein Unternehmen zu gewinnen?

Im Zeitalter der zunehmend schneller voranschreitenden Digitalisierung verändert sich damit gleichzeitig auch das Suchverhalten der Nutzer – insbesondere bei jüngeren Generationen. Aus diesem Grund sollten auch Unternehmen heutzutage die Vorteile von Mobile Recruiting und Social Media Recruiting für sich nutzen.

Smartes Recruiting für smarte Unternehmen

Auch bei der Personalsuche kommt es darauf an, die entsprechende Zielgruppe zu erreichen. Ein einziger „one-fits-all-Recruiting-Prozess“ ist nicht mehr zeitgemäß und verschlechtert die Chancen qualifizierte Mitarbeiter zu finden enorm. Mit dem Trend der Zeit zu gehen heißt, seine Recruiting Strategien zu verändern, anzupassen und gleichzeitig die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Ein verändertes Mediennutzungsverhalten bedeutet für Unternehmen smarte Tools, wie Tablet und Smartphone, für ein erfolgreiches Recruiting zu verwenden. Viele Bewerber wünschen sich einen schnellen und einfachen Weg, um sich mobil über Jobangebote informieren und bewerben zu können. Deshalb sollten Auskünfte über relevante Stellenangebote zu jederzeit abrufbar sein.

Die Jobsuche wird mobiler

Mobile Endgeräte, wie beispielsweise das Smartphone, ermöglichen es quasi kontinuierlich auf das Internet zugreifen zu können. Dieser Chance sollten sich auch Unternehmen bewusst werden. Eine erste Kommunikation über ein tragbares Endgerät kann viele Vorteile mit sich bringen. Potenzielle Interessenten zu erreichen, zu informieren und für das eigene Unternehmen zu begeistern sind dabei die wichtigsten Aspekte. Sogenanntes Mobile Recruiting sollte möglichst ansprechend für die Nutzer konzipiert werden und sie zu einer Bewerbung animieren. Zusätzlich können mit Hilfe von „responsive Karriereseiten“ potentielle Bewerber gezielt über Tablet oder Smartphone angesprochen werden. Im besten Fall resultiert daraus eine deutlich stärkere Konvertierung von Erstkontakten in tatsächliche Bewerbungen.

Optimierte Bewerbung auf dem Endgerät

Neben der reinen Jobsuche gibt es schon einige Jobportale, die eine optimierte Bewerbung über Tablet oder Smartphone ermöglichen. Auf Karriere Portalen, wie beispielsweise Xing oder LinkedIn, ist es möglich einen ersten Kontakt zu potentiellen Arbeitgebern herzustellen. Diese autorisieren die Nutzer Bewerbungsunterlagen in einem eigenen Profil zu speichern. Lebenslauf, Zeugnisse und Arbeitsproben können somit quasi per Mausklick problemlos weitergeleitet werden. Damit wird auch für Unternehmen ein Onlineauftritt auf den bekanntesten Netzwerk-Plattformen immer wichtiger und unabdingbar. Durch die Anpassung an den mobilen Zeittrend können Unternehmen außerdem gleichzeitig ihr Image stärken.

Social Media Recruiting

Immer weniger Menschen kaufen sich täglich eine Zeitung oder surfen stundenlang auf Jobportalen rum. Heutzutage hat fast jeder einen eigenen Social Media Auftritt und informiert sich darüber über Ereignisse aus dem Alltag. Aus diesem Grund lassen sich über Social Media Recruiting Maßnahmen potentielle Mitarbeiter besser erreichen als auf anderen Wegen. Informationen über offene Stellenangebote auf dem Facebook Profil eines Unternehmens zu veröffentlichen ist eine durchaus lukrative Maßnahme.

Wer in seiner Timeline über eine interessante Stellenausschreibung stolpert, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bei Ihnen bewerben. Teilen Ihre Mitarbeiter dieses Jobangebot auf ihrer eigenen Seite – umso besser. Sie genießen in ihren persönlichen Netzwerken, im Gegensatz zu Ihnen, Vertrauen und vermitteln eine höhere Glaubwürdigkeit. Dadurch wird es einfacher eine Beziehung zwischen potenziellen Kandidaten und Ihrem Unternehmen herzustellen. Daneben gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten neue Interessenten zu finden. Oftmals fällt eine berufliche Neuorientierung schwer und man ist zu sehr gefangen im Trott des Alltags. Durch einen interessanten Social Media Dialog können Sie Informationen zu Ihrem Unternehmen als Arbeitgeber potenziellen Bewerbern zeigen, auch wenn diese gar nicht aktiv auf der Suche nach einem neuen Job sind. Zudem können attraktive Angebote durch Ihre Community geteilt werden, was zur Folge hat, dass sich die Reichweite ihrer Stellenausschreibungen enorm steigert.

 

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Mai 4th, 2018

Posted In: Content Marketing, Digitalisierung, Facebook, Google, Instagram, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing, Targeting

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Am 25. Mai rücken wir wieder einmal ein Stück näher zusammen in der Europäischen Union. Denn dann tritt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Sie soll eine europaweite, einheitliche Regelung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen sicherstellen.

Schon in wenigen Wochen müssen Unternehmen alle wichtigen Strukturen und Prozesse zur Implementierung des neuen EU-Gesetzes angepasst haben. Primär müssen Unternehmen darauf achten, wo und wie sie ihre Daten speichern und wer Zugriffsrechte auf diese Informationen erhält.

Im Grunde ändern sich 2 Dinge:

  • Der Verbraucher erhält das Recht auf das Vergessen seiner Daten. Sprich Sie als Unternehmen sind verpflichtet auf Verlangen, sämtliche Daten eines Kunden/Interessenten zu löschen.
  • Der Verbraucher erhält außerdem das Recht auf Datenübertragbarkeit. Seine Daten müssen ihm auf Verlangen bei z.B. einem Anbieterwechsel zur Verfügung gestellt werden.

Einheitlicher Grundsatz zur Verarbeitung personenbezogener Daten

Allgemein stellt die Datenschutzgrundverordnung eine einheitliche Regelung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentlicher Stellen sicher. Neben dem Schutz dieser privaten User-Informationen, soll außerdem der freie Datenverkehr innerhalb des europäischen Binnenmarktes gestärkt werden. Neben Transparenz und Datenübertragbarkeit rückt das Recht auf Vergessenwerden in den Vordergrund der DSGVO. Gleichzeitig werden beispielsweise US-Konzerne bei der Verarbeitung europäischer personenbezogener Daten, enger  in die Pflicht genommen.

Transparenz

Für Nutzer soll die EU-Verordnung Klarheit schaffen. Nach dem neuen Grundsatz ist es jedem möglich, Auskunft über alle sie betreffenden Informationen zu erhalten. Darüber hinaus sind Konzerne dazu verpflichtet, diese in „präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache“[1] zu übermitteln. Ein besonders wichtiger Punkt ist wahrscheinlich jedoch die Auskunftspflicht. Im Falle einer Datenerhebung muss umfangreich über Zweck, Empfänger und Verantwortliche der Verarbeitung sowieso Dauer der Datenspeicherung, Rechte zur Berichtigung, Sperrung und Löschung und Verwendung der Daten für Profiling-Zwecke gegeben werden. Unternehmen sind somit in die Pflicht genommen, betroffene Personen über Änderungen nun aktiv zu informieren. Voraussetzung für all diese Erneuerungen ist jedoch die Umsetzung durch die betroffenen Nutzer. Denn von wem und wie persönliche Daten behandelt werden, liegt in der eigenen Hand.

Recht auf Vergessenwerden

Eine grundlegende Veränderung bringt die DSGVO mit dem Recht auf Vergessenwerden. Es besteht das Recht auf Löschung aller betreffenden Daten, wenn die Gründe für eine Datenspeicherung entfallen. Außerdem sind Verarbeiter dazu verpflichtet, Daten selbst zu löschen, sobald es keinen ersichtbaren Grund für eine Speicherung mehr gibt.

Kostensteigerung und wachsende Bürokratie

Während viele die europaweite Datenschutzgrundverordnung begrüßen, werden die Stimmen der Kritiker immer lauter. Durch den Wegfall eines internen Datenschutzbeauftragten, steigen die Kosten durch einen zunehmenden bürokratischen Aufwand. Unternehmen sind jetzt gezwungen eigene Stellen für die Behördenkommunikation einzurichten. Während Konzerne durch die Datenschutzgrundverordnung immer mehr vorgeschrieben bekommen bleibt das Datenmonopol der großen Datensammler, wie beispielsweise Facebook, Google, Amazon & Co., jedoch weiter bestehen. Dabei sollte man sich eventuell damit beschäftigen, wie auch innerländische und europäische Unternehmen von der Masse an Informationen profitieren können. Dazu muss allerdings primär geklärt werden, wem die Daten nun wirklich gehören. Große Konzerne sind derzeit in einer extrem einflussreichen Position, in welcher sie die Gesellschaft wesentlich beeinflussen. Nutzer des World Wide Web sind sich zwar der praktischen Vorteile im Klaren, aber den Überblick über das große Ganze sollte man nicht vergessen.

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April 11th, 2018

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Influencer-Marketing: die Basics

Der Begriff Influencer bezeichnet eine Person, die über eine starke Präsenz in den sozialen Netzwerken verfügt und sich dort eine enorme Anhängerschaft von Fans & Followern aufgebaut hat. Dadurch eignen sich gerade Influencer perfekt als Werbefiguren und optimale Vermarktungsinstrumente. Denn Sie verdienen unter anderem ihr Geld durch Sponsoring. Insbesondere bei Jugendlichen genießen bekannte Persönlichkeiten der Branche einen Star-Status und wirken als Vorbilder.

Im Kern ist das Influencertum darauf ausgelegt die Lücke zwischen Marketing und Vertrieb zu schließen. Echte Menschen, die wiederum anderen Menschen etwas empfehlen. Die Rechnung geht auf: die meisten Menschen vertrauen am ehesten einer persönlichen Empfehlung.

Wir wussten es schon lange: Es kommt nicht immer auf die Größe an.

Man nehme ein bekanntes Gesicht, eine riesige Fangemeinde und eine große mediale Aufmerksamkeit. Das Ergebnis: ein erfolgreicher Influencer.

Ganz so einfach ist es aber nicht mehr. Was früher Erfolg garantierte, birgt inzwischen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Denn mitunter stecken hinter den großen Instagram-Stars nämlich berechnende Marketing-Techniken und wenig Authentizität. Der schlichte Fokus auf Reichweite und Influencern als reine Werbefläche lassen oft unpassende Kooperationen entstehen. So wie die Kampagne des Waschmittelherstellers Coral, bei der Models, Musiker und Blogger das Produkt in Szene setzten. Da wurde das Waschmittel beim Spaziergehen mitgenommen, auf den Beistelltisch im Wohnzimmer gestellt oder im Fahrradkorb herumgefahren – So bitte nicht. Denn auf die Öffentlichkeit wirkten diese fragwürdigen Produktplatzierungen eher peinlich als echt.

Was macht Micro-Influencer aus? Klasse statt Masse!

Genau hier ergibt sich die Chance für Micro-Influencer. Damit sind Personen gemeint, die zwischen 250 – 5.000 Follower haben und die als Spezialisten in ihrem jeweiligen Interessengebiet (z.B. Ernährung, Mode, Kosmetik etc.) gelten. Im Vergleich zu Prominenten oder bekannten Stars der Influencer-Szene werden sie als vertrauenswürdig wahrgenommen. Die „Nischeninfluencer“ verfügen zwar nicht über eine Masse an Followern, dafür sind ihre treuen Anhänger meist umso aktiver. Ihre Profile, egal ob Facebook, Twitter oder Instagram, sind voll mit Likes, Shares und Kommentaren.

Originalität und Haltung!

Gerade, dass sie keine professionellen Medienprofis sind, macht Micro-Influencer so besonders. Ihr Wert ist ihr Expertenstatus in ihrem Spezialgebiet. Ihre Stärke ist die authentische Herangehensweise. Primär geht es ihnen nicht darum Produkte zu verkaufen und verschiedenen Werbeansprüchen zu entsprechen, sondern einfach dem nachzugehen, was sie selbst interessiert und mit Leidenschaft erfüllt. Das Publikum vertraut der Meinung des Micro-Influencers und folgt ihm vor allem für sein Insiderwissen. Und genau daraus entsteht dann eine authentische Kommunikation sowie Interaktion.

Wie finde ich einen passenden Micro-Influencer?

Um den geeigneten „kleinen“ Influencer für Ihr Unternehmen bzw. Ihr Produkt zu finden, müssen Sie diesen aus dem eigenen Käuferstamm identifizieren, in Ihre Kommunikation integrieren und langfristig an Ihre Marke binden. Das ist zwar mit etwas Fingerspitzengefühl und Aufwand verbunden, aber dennoch ein effektiver nachhaltiger Weg.

Eine Möglichkeit dafür ist die Kundendatenanalyse über das CRM (Customer-Relationship-Management). Die Fragen „Wer kauft besonders häufig? Wer ist immer auf den neuesten Stand und erwirbt jede Produktneuheit? Gibt es davon vielleicht jemanden, der in einer großen Stadt wohnt und somit einen großen Einflussbereich hat?“ können bei der Suche hilfreich sein. Auch über Hashtags lassen sich relevante Micro-Influencer auf Instagram oder Twitter ausfindig machen. Dort entdecken Sie Nutzer, die bereits an Ihren Branchenthemen interessiert sind.

Kleine und mittlere Unternehmen profitieren

Dass Influencer-Marketing nur was für große Marken mit viel Geld ist, ist falsch. Streichen Sie das Credo „Reichweite um jeden Preis“. Auch wenn die vorgestellte Art von Influencern nur eine kleine Fanbase hat, ist diese viel wertvoller. Daraus ergeben sich nicht nur eine langfristiger Kommunikation, sondern auch mehr Engagement. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer potenziellen Kooperationspartner zum Beispiel auf die Qualität der Interaktionen. Wie antworten sie auf Kommentare, wie entstehen Konversationen mit den Followern?

Denken Sie aber vor allem daran: Empfehlungsmarketing kann nur dort funktionieren, wo es glaubwürdig ist. Wählen Sie lieber thematisch passende Micro-Influencer aus und erarbeiten Sie gezielte Kampagnen. So lässt sich auch mit einem kleinen Budget ein erfolgreiches Influencer-Marketing betreiben, welches Ihrer Marke die richtige Glaubwürdigkeit verleiht.

Keep calm and trust the Micro-Influencer

Die „kleinen“ Influencer lassen sich nicht nur günstiger, sondern eben auch wirkungsvoller und überzeugender in bestimmte Zielgruppen einsetzen. Sobald Sie Ihren richtigen Markenbotschafter gefunden haben, bauen Sie die Partnerschaft behutsam und nachhaltig auf. Denn wenn es um Micro-Influencer geht, stehen Beziehungen im Vordergrund. Ein kleines Geschenk zu Beginn kann der Auftakt für eine professionelle Zusammenarbeit sein. Wenn Sie diesen Grundsatz beherzigen, Ihre Erwartungen und Ziele klar kommunizieren, profitieren Sie langfristig von authentischen Kooperationen.

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Januar 23rd, 2018

Posted In: Content Marketing, Emotionalisierung, Facebook, Instagram, Kundengewinnung, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Die Feiertage sind vorbei, alle Festivitäten gefeiert, 2017 verabschiedet und da ist das neue Jahr.

Zeit für eine kleine Trendprognose in Sachen Online Marketing 2018: Was ist bereits wichtig, was wird wichtig und wird unverzichtbar?

Micro-Influencer

Keiner kam dieses Jahr um authentische Produktplatzierung von Influencern herum. Der Begriff, der anfangs ein bisschen nach Krankheit klang, ist mittlerweile vertraut und im Marketing etabliert. Auch in den kommenden Monaten werden Unternehmen auf Influencer Kampagnen setzen. Dafür werden zukünftig nicht ausschließlich bekannte Blogger und Instagram-Stars eingesetzt. Im Gegenteil, gerade für Unternehmen mit Nischenprodukten sind Einzelpersonen mit einer  kleineren Anzahl von Followern und Fans interessanter und authentischer. So genannte Micro-Influencer werden 2018 immer wichtiger, da Sie eben nicht die breite Masse erreichen, sondern eine klar definierte Zielgruppe, die ein besonders großes Interesse an bestimmten Themen und Produkten hat.

Künstliche Intelligenz

Voice Services wie Alexa, Smart Tvs oder Chatbots zeigen, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz in vielen Bereichen des Lebens bereits präsent ist und Kunden in ihrem Alltag anspricht. Im Online Marketing könnten künstliche Intelligenzen unter anderem automatisierten Texte erstellen (z.B. Produktbeschreibungen für Online Shops) und damit Ressourcen einsparen. Die technische Lösung würde beispielweise aus einer Software bestehen, die aus den Produktdaten einen lesbaren Text erstellt.

Augmented Reality

Mit dem Spiel Pokémon Go ist Augmented Reality bei der breiten Masse angekommen. Auch mit der App Snapchat lassen sich inzwischen Bitmojis (persönliches Emoji; Emojis sind Smileys mit verschiedenen Bedeutungen) oder tanzende Figuren in die reale Umgebung integrieren. Die Linse erkennt wo sich der Boden befindet und positioniert 3D-Objekte zielgerichtet über dem Kamerabildschirm. Diese Spielereien machen Botschaften noch kreativer und haben somit einen hohen Unterhaltungswert. Es ist wahrscheinlich, dass andere Plattformen bald nachziehen. Damit zeichnet sich ganz klar ein neuer Online-Trend ab.

Echtzeit-Content

Snapchat und Instagram machen es vor: Kurzlebiger Content in Echtzeit. Unter der Rubrik Snapchat Discover präsentieren sich mehrere ausgewählte Medienpartner zum Beispiel Spiegel Online, Sky Sport oder Bild mit Stories (eine Ansammlung von aufeinanderfolgenden Snaps, die immer alle Follower eines Accounts erreichen), die sie für 24 Stunden bereitstellen und vermarkten können. Das Discover-Tool bietet die Möglichkeit für Snapchat optimierte Inhalte in den Vordergrund zu rücken. Deckt sich die Zielgruppe mit der Kernzielgruppe von Snapchat, ist die App für Unternehmen geeignet. So können Werbebotschaften zum Beispiel unter die Discover-Inhalte platziert werden oder zwischen Snapchat-Stories. Wichtig ist hier, dass Unternehmen separate Content-Strategien entwickeln, die berücksichtigen, dass die Inhalte nach 24 Stunden verschwinden.

Video-Marketing

Die gesamte Mediennutzung wird mobiler und visueller. Statt mit Laptop oder Computer surfen die meisten lieber mit Smartphone oder Tablet. Hier gilt es wertvolle Inhalte zu erstellen, welche die Interaktion mit dem User erleichtern und fördern. Dazu gehören vor allem Videos. Ob Erklärvideo oder kurze Video-Postings auf Facebook – Videoformate steigern nachweislich den Traffic und führen zu höheren Klickraten. Besonders in Kombination mit kurzlebigen Inhalten können Unternehmen mit interessantem Videomaterial potenzielle Kunden erreichen und diese überzeugen. Live-Videos oder Live-Streaming können Unternehmen transparenter, vertrauensvoller und authentischer darstellen. Die Bewegbilder werden immer wertvoller, um die Zielgruppe zu vergrößern und Engagement zu generieren. Genug Gründe, warum Sie in Zukunft eine große Rolle in der Gesamtstrategie Ihres Marketings spielen sollten.

Diese Trends sind nur eine Auswahl dessen, was Sie 2018 in der virtuellen Welt erwartet. Wir sind gespannt welche weiteren digitalen Zukunftsthemen wichtig werden und welche Investitionen sich im nächsten Jahr lohnen.

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Januar 3rd, 2018

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Referenzgenerierung, Retargeting, Social Media Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Targeting, Video Marketing, Virales Marketing, Zielgruppenoptimierung

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Für Unternehmen bietet das Social Web ein großes Marketing-Potenzial, welches von Unternehmen ausgeschöpft werden sollte.

Online-Marketing-Teams erweitern sich um Social Media Manager und Experten, die genau wissen wie, wann und wo sie neue Zielgruppen über die sozialen Netzwerke anschreiben, erreichen und Interaktionen auslösen. Es steht fest, wer erfolgreich auf den verschiedenen sozialen Plattformen interagieren will, braucht eine eigene Strategie und kontinuierliche gute Inhalte für Kunden. Hier kommt der Social-Media-Redaktionsplan ins Spiel.

Der erste Schritt in eine professionelle Content-Planung

Anfangs sollte sichergestellt sein, dass genug zeitliche und personelle Ressourcen für die Social Media Betreuung zur Verfügung stehen. Es ist außerdem wichtig, dass bereits im Voraus ausreichend Content gesichtet und festgehalten wird. Mit einem Redaktionsplan können zukünftige Postings in Tabellenform auf diversen Kanälen (und für verschiedene Kunden) eingetragen werden. Im Redaktionsalltag ist das ein einfaches Tool um den Content zu organisieren und die unterschiedlichen Plattformen regelmäßig mit Inhalten zu füllen. Es garantiert eine strategische Ressourcenplanung für Ihr Unternehmen sowie einen besseren Überblick für Ihre Social Media Verantwortlichen, die idealerweise alle Zugriff auf den Redaktionsplan haben sollten.

Auf der Suche nach kreativen Content-Ideen

Nach der ersten Welle an Content-Ideen kann es schwierig werden, den Redaktionsplan immer wieder von neuem mit spannenden Inhalten für die jeweilige Zielgruppe zu füllen. Laufend werden neue Ideen benötigt. Es gibt jedoch einige Content-Formate, an denen Sie sich orientieren können, um einfacher Inhalte zu kreieren. Dazu gehören regelmäßig (zum Beispiel wöchtlich) wiederkehrende Motive wie #ThrowbackThursday oder sich wiederholende Themen wie Foto der Woche, Rezept des Monats oder Bewertungen. Diese können für jeden Monat eingeplant oder für mehrere Wochen im Voraus eingestellt werden. Die, für die Recherche benötigte Zeit wird somit gebündelt und reduziert. Eine weitere Möglichkeit ist, auf informative Inhalte zu setzen. Hilfreiche Tipps und Tricks, Einblicke in das Unternehmen quasi hinter die Kulissen oder Hilfestellungen bleiben beim potenziellen Kunden hängen und bauen Sympathie auf. So können Sie beispielweise Ihre Leser mit Quizfragen unterhalten oder über Produktneuheiten informieren. Damit wird Ihr Unternehmen für Ihre Zielgruppe greif- und nahbarer. Auch Gewinnspiele, Promotions und Produktvorstellungen sind geeignete Inhalte, die allerdings nur einen geringen Anteil des Social Media Contents ausmachen sollten.

Generell gilt, dass die Themen für die jeweilige Marke und den Kunden relevant sein sollten. Ausdrucksstarke, geschmackvolle Fotos und lustige Videos, die über diverse Kanäle verbreitet werden, sprechen Rezipienten an. Im Idealfall entstehen lebendige Interaktionen mit den Kunden mit dem langfristigen Ziel der Kundenbindung.

Vorausplanen und Überblick behalten geht auch mit professionellen Planungstools

Mittlerweile gibt es viele Muster-Vorlagen für einen Social Media-Redaktionsplan, sowie professionelle Planungstools wie zum Beispiel Hootsuite oder Buffer. Zusätzlich zu der Kalenderfunktion bieten diese unter anderem Zugriff auf einen Contentpool, mit denen sich Inhalte mit ein paar wenigen Mausklicks umplanen und veröffentlichen lassen.

Kompetentes Organisationstalent

Ein Social-Media-Redaktionsplan hilft Ihnen bei einem zielgerichteten, effektiven und regelmäßigen Content-Marketing in Ihren Social Media-Kanälen und Online-Präsenzen. Wie bei allen Aktivitäten im Online-Marketing gilt auch hier: der Redaktionsplan muss zu Ihren Anforderungen, Zielgruppen und deren Interessen passen. Er soll einem guten Überblick bieten und bei der Organisation Ihrer Aufgaben helfen, Sie jedoch nicht stundenlang mit der Pflege aufhalten.

Musterbeispiel eines Social Media-Redaktionsplan für eine Agentur

social-media-redaktionsplan

 

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Dezember 19th, 2017

Posted In: Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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