Werbung im Internet gibt es schon sehr lange. Als die sozialen Netzwerke wie Facebook vor rund zwölf Jahren begannen, das Internet zu erobern, dachte niemand daran, dass diese einmal das Advertising revolutionieren würden.

Inzwischen hat sich insbesondere Facebook zu einem der wichtigsten Kanäle für die Kundenansprache entwickelt. Nur der Online-Shop, dem es gelingt, diese und andere Social-Media-Kanäle erfolgreich in seine Marketingstrategie einzubinden, um seine Kundenbeziehungen zu pflegen, hat langfristig eine Überlebensperspektive.

Laut einer Onlinestudie von ARD und ZDF nutzten 2016 allein in Deutschland rund 23,5 Millionen Menschen Facebook regelmäßig. Über keinen anderen Kanal können Werbetreibende so viele Nutzer erreichen. Das sollten sich Online-Shops zunutze machen. Mit einer Facebook-Präsenz lassen sich nicht nur Bestandskunden pflegen und an den Online-Shop binden, sondern auch neue Kunden gewinnen.

Mit unseren 5 Tipps möchten wir Anregungen zum Aufbau einer nachhaltigen Social-Media-Strategie für Online-Shops geben.

1. Targeting-Instrumente der Social Media nutzen

Die vielfältigen Optionen von Facebook erlauben ein besonders genaues Targeting. Facebook kennt beispielsweise neben dem Alter, Geschlecht und Land, in dem der Nutzer lebt, auch dessen Vorlieben und Interessen. Letztere ergeben sich aus dem Verhalten des Nutzers, also daraus, welche Inhalte er geteilt und welche anderen Profile er geliked hat. Hieraus entwickeln sich mit der Zeit sehr aussagekräftige Userprofile, bei denen die Interessen im Fokus stehen. Werbetreibende können diese ganz gezielt für ihre Kampagnen nutzen, indem sie Nutzer mit bestimmten Interessenprofilen ansprechen. Wenn ein Nutzer sich schon einmal zu einem für das Targeting relevanten Thema geäußert hat, geht Facebook davon aus, dass er an diesem Thema interessiert ist, und kategorisiert den Nutzer entsprechend. Dem Werbetreibenden steht dadurch in Facebook ein immenses Potenzial zur Verfügung, das er nutzen sollte.

2. Keine Kopie des Online-Shops in den sozialen Netzwerken

Nicht wenige Marketer versuchen, ihren Online-Shop 1:1 in Facebook abzubilden, weil sie sich davon mehr Traffic und Umsatzsteigerungen erhoffen. Nur, so funktioniert das nicht, weil die sozialen Netzwerke ihre ganz eigene Logik haben und nicht als Multiplikatoren für Online-Shops konzipiert sind. Um das Interesse des Nutzers für das Angebot des Online-Shops in den Social Media zu wecken, bedarf es einer sinnvollen Contentstrategie. Im Mittelpunkt sollten Nutzererlebnisse und Erfahrungen mit den Angeboten des Online-Shops stehen. Mit originellen Beiträgen zu Produkten und Dienstleistungen gelingt es am besten, eine Nutzerdiskussion zu entfachen und den Traffic im Netzwerk zu steigern. Durch diese Aktivitäten lenkt man automatisch mehr Besucher aus dem sozialen Netzwerk in den Shop. Das Profil des Online-Shops auf Facebook sollte dem User stets einen Mehrwert bieten.

3. Mehrwert schaffen durch Gewinnspiele und Umfragen

Zwar werden die meisten Besucher nach wie vor über die Suchmaschinen generiert, weshalb auch SEO-Maßnahmen für den Online-Shop nicht vernachlässigt werden dürfen, dennoch wächst die Zahl derer, die über ein Profil auf Facebook in den Shop gelangen. Hier kann der Werbetreibende beispielsweise Gewinnspiele oder Umfragen starten, die der Shop-Besucher so nicht zu sehen bekommt. Gewährt man dem Teilnehmer einer Umfrage einen Vorteil in Form eines Gutscheins, den er direkt im Online-Shop einlösen kann, schafft man einen direkten Anreiz aus dem sozialen Netzwerk heraus, den Shop zu besuchen.

4. „Visuelle“ Netzwerke in die Social Media Strategie einbinden

Immer mehr Nutzer suchen nicht nach bestimmten Produkten, sondern wollen sich inspirieren lassen. Antworten auf die Frage nach dem, was gerade abgeht beziehungsweise andere gerade toll finden, erhalten sie in Netzwerken wie Instagram und Pinterest. In diesen Social Media werden vor allem Bilder gepostet. Online-Shops sollten hier unbedingt mit originellen Bildern vertreten sein. Hier sollten keine typischen Produktbilder gepostet werden, die der Nutzer auch im Online-Shop sieht, sondern stimmungsvolle Bilder, die das Produkt einbeziehen beziehungsweise das Produkt „in Aktion“ zeigen. Das kann durchaus auch etwas Lustiges oder Komisches sein, Hauptsache originell.

5. Social-Media-Ads wohldosiert schalten

Ebenso wie die Suchmaschinen bieten auch die sozialen Netzwerke die Möglichkeit, bezahlte Anzeigen zu schalten. Das Primärziel in den Social Media sollte es immer sein, den organischen Traffic zu steigern. Gegen das Schalten von Anzeigen in Facebook & Co. ist prinzipiell nichts einzuwenden. Es sollte nur in einem ausbalancierten Verhältnis zu den übrigen Aktivitäten im Rahmen des Community-Managements stehen. Wenn der Content in Userprofilen und auf Fanseiten gut ist, können Anzeigen zu den beliebtesten Produkten helfen, den Social Traffic zu steigern.

Fazit

Social Traffic ist kein Selbstzweck. Er soll erstens interessierte Follower generieren, die irgendwann zu Kunden des Online-Shops werden, und soll zweitens bestehende und neu gewonnene Kunden dauerhaft binden. Dieses Doppelziel lässt sich nur mit einer durchdachten und langfristig angelegten Social Media Strategie erreichen.

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Juli 27th, 2017

Posted In: Digitalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Retargeting, Social Media Marketing, Targeting

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Live Videos – Hype oder langanhaltender Trend?

Seit Februar 2016 bietet Facebook als zusätzliche Funktion die Möglichkeit Live Videos direkt vom PC oder dem Smartphone zu streamen auch in Deutschland an. Wie immer bei Neuerungen dieser Art stellt sich die Frage nach dem Nutzen außerhalb des privaten Bereichs. Stellt Facebook damit ein sinnvolles Tool für Video Marketing zur Verfügung?

Einfach los streamen

Die Verwendung dieser Funktion ist denkbar einfach, sofern eine schnelle Internetverbindung vorhanden ist. In der Smartphone Facebook-App befindet sich unten links unter dem Fenster für die Statusmeldung ein Button mit der Bezeichnung „Live“. Auf dem PC findet man diese Funktion rechts über dem Statusfenster. Nach Aktivierung der Funktion kann die Übertragung des Live Videos mit Betätigung eines weiteren Buttons beginnen. Damit eine möglichst hohe Reichweite generiert wird sollte die Übertragung im Vorfeld angekündigt werden. Als sinnvoll hat sich erwiesen den Themenbereich und eine kurze Auflistung der Inhalte des Videos vor Beginn der Übertragung in dem dafür vorgesehenen Fenster anzugeben. Auch sollte zuvor die Einstellung der Privatsphäre kontrolliert und auf öffentlich gestellt werden. Nun sind der filmerischen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Beim Smartphone ist sogar der Wechsel zwischen Front- und Backkamera während der Übertragung möglich. So lassen sich bei Live Videos Moderationen mit dem Bild des Sendenden in die Reportage einbauen.

Live aus dem heimischen Studio

Neben der Übertragung von Events und aus der freien Natur bietet Facebook natürlich auch die Möglichkeit vom eigenen PC per Webcam und Mikrofon direkt aus dem eigenen Büro Live Videos zu senden. Hier offenbaren sich viele Möglichkeiten für Video Marketing. Anders als bei extern produzierten Videos gestaltet sich diese Form von Video Marketing recht preisgünstig, da der Aufwand für Videoschnitt und Nachbearbeitung gänzlich entfällt. Allerdings sollte hier im Vorfeld ein umfassendes Konzept bestehen wie die Inhalte des Videos dargestellt werden sollen. Ein klar definierter Themenbereich ist ebenso wichtig wie eine Struktur zu dessen Übermittlung innerhalb des Live Videos.

Nicht unterschätzen sollte man die Relevanz der eigenen Fähigkeit frei vor einer Kamera zu sprechen. Bei Live Videos gibt es keine Möglichkeit Versprecher heraus zu schneiden, denn die Übertragung gelangt in Echtzeit per Facebook an die Zuschauer. Hier empfiehlt es sich, vorab das Sprechen und Agieren vor einer Kamera zu proben. Auf diese Art erlangt man eine gewisse Sicherheit und vermeidet peinliche Patzer die das gewünschte Ziel ins Gegenteil kehren könnten. Ebenfalls sollte man sich im Vorfeld eine An- und Abmoderation überlegen und die Dauer der Übertragung festlegen. Sinnvoll erscheint dabei einen Mindestlänge von zehn Minuten um ausreichend Zuschauer zu erhalten. Der Inhalt sollte interessant und abwechslungsreich daher kommen um eine hohe Verweildauer der Zuschauer zu erzielen.

Sinnvolles Facebook Tool

Unternehmer die Wert darauf legen regelmäßig mit ihren Kunden und Followern in Echtzeit zu interagieren werden dieses Tool schätzen. Die Zuschauer haben die Möglichkeit direkt zu reagieren und im Idealfall Fragen während der Übertragung beantwortet zu bekommen. Dies suggeriert Kundennähe und auch der Unternehmer bekommt wichtiges Feedback zu seinen Informationen und Angeboten. Es lassen sich auf diese Art auch Teaser für Seminare oder Coachings erstellen. Erste Inhalte werden in der Videoübertragung angesprochen und so die Neugier auf die Veranstaltungen geweckt. Produktvorstellungen und Neuerungen können der Zielgruppe ebenso näher gebracht werden wie besondere Aktionen. Ein großer Vorteil ist, dass nach Ende der Übertragung das Video auf der Facebook Seite weiterhin zu Verfügung steht, so dass auch im Nachhinein Interessierte dieses abrufen können.

Was man beachten sollte

Auch in diesem Zusammenhang gilt, dass man das Urheberrecht Dritter beachtet. Sollte eine Übertragung von einer Veranstaltung stattfinden so darf urheberrechtlich geschütztes Material wie Musik auch im Hintergrund nicht zu sehen oder zu hören sein. Bei der Übertragung aus dem eigenen Büro dürfen ebenfalls keine Grafiken oder Bilder zur Verdeutlichung gezeigt werden deren Urheber man nicht selber ist oder über deren Rechte man verfügt. Gleiches gilt auch für Musikuntermalung. Möchte man dennoch gerne auf eine musikalische Unterlegung zurück greifen so findet man eine große Anzahl an gemafreien Musikangeboten im Internet. Diese dürfen dann auch in der eigenen Übertragung Verwendung finden.

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Juni 19th, 2017

Posted In: Digitalisierung, Facebook, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Video Marketing

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Im Online Marketing versteht man unter Targeting die Ausrichtung einer Kampagne auf eine bestimmte Zielgruppe. Ziel dabei ist, die Streuverluste und damit die Kosten so gering wie möglich zu halten. Die Werbung soll Besucher mit echtem Interesse erreichen.

In der Printwerbung ist personalisiertes Targeting nicht möglich

Die meisten Preismodelle in der Display-Werbung orientieren sich ähnlich wie die Printwerbung an der Anzahl der Kontakte, die mit der Werbung in Berührung kommen. Sind im Printbereich Auflagenstärke und Leserzahlen des Mediums entscheidend, so orientiert sich der Kontaktpreis bei der Onlinewerbung am Besucheraufkommen der Seite, auf der die Werbung eingeblendet wird. Natürlich spielt auch die Größe der Anzeige, und wie prominent sie platziert ist, eine Rolle. Jeder Leser eines Printmediums bekommt die Anzeigenwerbung zu sehen. Targeting im Printbereich ist allenfalls kontextuell möglich, das heißt, die Werbung muss zur thematischen Ausrichtung des Mediums oder zu einem Artikel passen. Andernfalls sind hohe Streuverluste vorprogrammiert.

Kontext-Targeting vs. Personalisiertes Targeting im Online Marketing

Online Marketing hat durch Targeting ganz andere Möglichkeiten, um möglichen Streuverlusten entgegenzuwirken. Werbung passt sich hierzu den Nutzerbedürfnissen an. Die beiden wesentlichen strategischen Bestimmungsfaktoren sind der Kontext und das Nutzerverhalten. Kontext-Targeting orientiert sich an Schlüsselwörtern einer Seite und blendet Werbung ein, die dazu passt. Einen Schritt weiter geht semantisches Targeting. Hier wird der Inhalt einer Seite analysiert und Werbung nur dann eingebunden, wenn sie einen thematischen Bezug zum beworbenen Produkt hat. Noch besser als die Kontextstrategie erweisen sich indes Strategien, die das Nutzerverhalten fokussieren. Über Cookies lässt sich herausfinden, welches Produkt oder welche Produktgruppe der Kunde sich in einem Onlineshop angesehen hat.

Durch Retargeting Interessenten auf der Spur bleiben

In diesem Zusammenhang ist insbesondere das Retargeting interessant. Die Targetingtechnik eignet sich vor allem für KMU, weil sie mit geringen Kosten verbunden ist. Im Mittelpunkt dieser Technik steht die Analyse des Surfverhaltens eines Kunden, nachdem er einen Shop betreten hat. Es gilt herauszufinden, für welche Produkte oder Produktgruppen sich der Besucher besonders stark interessiert. Hierzu muss allerdings ein Cookie eines Adservers auf dem Rechner des Besuchers gespeichert werden. Wenn der Besucher den Shop wiederholt besucht, können ihm Angebote von Produkten angezeigt werden, denen sein Interesse beim letzten Besuch galt. Diese Angebote können aber auch auf anderen Seiten in einem ganz anderen Kontext erscheinen.

Retargeting stellt im Online Marketing eine personalisierte Verfolgungsstrategie dar, die davon ausgeht, dass ein potenzieller Kunde seine Kaufentscheidung erst zu einem späteren Zeitpunkt trifft. Hält sich der Besucher im Onlineshop auf bestimmten Seiten auf, ohne dass es zu einer Conversion kommt, ist er wahrscheinlich erst in der Orientierungsphase. Er sieht sich vielleicht auch noch bei Wettbewerbern um, ohne eine finale Kaufentscheidung zu treffen. Wird kein Targeting betrieben, droht der Interessent verloren zu gehen. Kommt er hingegen auf einer anderen Seite des Adservers vorbei und das Adserver-Pixel wird im Cookie erkannt, kann der Interessent gezielt beworben werden. Werbung kommt dort an, wo sie eine gezielte Wirkung entfaltet.

Fazit

In Anbetracht der Informationsflut, der ein Besucher beim Surfen zu verarbeiten hat, droht die klassische nicht-zielgruppenspezifische Display-Werbung Gefahr, unterzugehen. Streuverluste bedeuten hohe Kosten und treffen KMU mit begrenztem Budget besonders hart. Durch Targeting und hier besonders durch Retargeting haben aber auch kleine und mittelständische Unternehmen im Online Marketing die Möglichkeit, zu vergleichsweise geringen Kosten Interessenten gezielt zu bewerben und Conversions und Umsätze zu steigern. Von daher wird zielgruppenspezifische Werbung für KMU immer wichtiger.

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Juni 6th, 2017

Posted In: Online Marketing

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Affiliate Marketing zählt zu den ältesten Formen im Online-Marketing und hat trotz vieler neuer Strategien und Marketinginstrumente nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Insbesondere kleineren und mittelständischen Unternehmen bietet es zusätzliche Chancen, um Produkte und Dienstleistungen über die Websites von Partnern zu vermarkten.

Was ist Affiliate Marketing eigentlich?

Beim Affiliate Marketing geht ein werbetreibendes Unternehmen (Merchand) und ein publizierendes Unternehmen (Advertiser) eine Partnerschaft ein. Der Advertiser bietet auf seiner Webseite dem Merchand Werbeflächen gegen Erfolgsbeteiligung an. Der Merchand stellt dem Advertiser hierfür Werbemittel wie Banner oder Displays zur Verfügung. Um Partner zu gewinnen, muss der Partner ein Partnerprogramm auflegen, das er entweder auf seiner Webseite oder in einem Affiliate-Netzwerk veröffentlicht.

KMUs können durch Affiliate Marketing Zielgruppen direkt erreichen

Gerade junge Unternehmen bietet Affiliate Marketing eine gute Möglichkeit, um neue Produkte und Dienstleistungen schnell bekannt zu machen. Anstatt selbst aktiv nach Advertisern zu suchen, legt das KMU ein Partnerprogramm auf und lässt sich von Advertisern finden. Dabei hat der Merchand die Möglichkeit, eine Filterung vorzunehmen und nur Webseiten und Blogs, die thematisch zu den Produkten und Dienstleistungen passen, als Partner zu akzeptieren. So werden gewünschte Zielgruppen direkt erreicht und der Streuverlust minimiert.

Welche Möglichkeiten der Vergütung gibt es?

Der Merchand kann die Advertiser auf unterschiedliche Weise vergüten. Eine Möglichkeit ist die Verkaufsprovision. Klickt ein Besucher auf der Website des Advertisers ein Werbemittel des Merchands, wird zunächst ein Cookie gespeichert. Wenn er dann innerhalb eines bestimmten Zeitraums im Onlineshop einen Kauf tätigt, erhält der Advertiser hierfür eine prozentuale Provision. „Pay per Sale“ ist nicht die einzige Vergütungsform. Der Merchand kann den Advertiser auch für den Klick eines Besuchers auf das Werbemittel (Pay per Click) oder das Ausführen einer Aktion wie einer Registrierung (Pay per Lead) bezahlen. Welche Art der Vergütung jeweils für welche Produkte oder Dienstleistungen jeweils infrage kommt, wird im Partnerprogramm festgelegt.

Für wen macht Affiliate Marketing Sinn?

Affiliate Marketing ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Der Merchand kann über diesen Online-Marketing-Kanal Interessenten gezielt erreichen und der Advertiser mit seiner Website zusätzliche Einkünfte erwirtschaften. Dabei geht der Advertiser kein Risiko ein, denn die Partnerschaft kann er jederzeit wieder beenden. KMUs mit schmalem Budget können mit Affiliate Marketing ihre Produkte bei den relevanten Zielgruppen schneller bekannt machen. Während Werbeschaltungen auf großen Newsportalen mit hohen Kosten und immensen Streuverlusten verbunden sind, ist Affiliate Marketing immer zielgerichtet und wesentlich kostengünstiger. Dieser Marketingkanal eignet sich besonders für Nischenmärkte, denn nur solche Besucher bekommen die Werbung zu sehen, die sich für das Thema auch wirklich interessieren.

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Mai 16th, 2017

Posted In: Blogbeitrag, Kundengewinnung, Marketing, Online Marketing

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Was Sie alles wissen müssen!

Auch wenn Content Marketing in Blogs und sozialen Netzwerken immer wichtiger wird, spielt klassisches E-Mail-Marketing im Online-Marketing-Mix weiterhin eine wichtige Rolle. E-Mail-Kampagnen sollten immer auf die übrigen Aktivitäten und Kommunikationsinstrumente Ihrer Multichannel-Strategie abgestimmt werden.

Strukturiertes Konzept erarbeiten

Wer E-Mail-Marketing betreibt, muss sich im Klaren sein, was er damit erreichen will. Will man durch E-Mail-Infos die Verkäufe steigern, mit nützlichen Tipps bei der Zielgruppe punkten, die Empfänger unterhalten, um das Markenimage zu verbessern, oder alles zusammen. Nach Möglichkeit sollten Sie die Themen nicht mischen. Versenden Sie also keine Ratgeber, in denen Sie gleichzeitig Produktneuheiten vorstellen und verkaufen. Am besten ist es, die Inhalte auf die Zielgruppen abzustimmen und gegebenenfalls einen weiteren Newsletter zu versenden.

Klar und prägnant kommunizieren

Das Wichtigste kommt immer zuerst: Bringen Sie den Newsletter schon in ersten Sätzen auf den Punkt. Formulieren Sie kurz und knapp, worum es in der E-Mail geht. Überfrachten Sie den Newsletter nicht mit Informationen zu verschiedenen Themen, sondern fokussieren Sie einen Themenkomplex.

Regelmäßiger Versand

Einen Newsletter versendet man am besten regelmäßig. Der Versand muss nicht zu exakt festgelegten Zeitpunkten erfolgen, sondern dann, wenn es Neues zu berichten gibt und der Inhalt dem Leser einen Mehrwert bietet. Wird ein Newsletter beim E-Mail-Marketing selten, also höchstens ein- bis zweimal pro Jahr verschickt, könnte es passieren, dass der Empfänger ihn als Spam einstuft.

Kampagnen personalisieren

Wenn immer möglich, sollten beim E-Mail-Marketing Kampagnen personalisiert werden. Hierzu gehört nicht nur die persönliche Anrede mit Namen, sondern auch die Anpassung von Betreffzeile und Sprachstil an die Zielgruppe. Hierzu müssen Sie Ihre Zielgruppen natürlich zuerst kennenlernen. Sammeln Sie möglichst viele Informationen über Kunden und Interessenten.

Betreffzeile kurz und knackig formulieren

Die Betreffzeile gehört zu den wichtigsten Elementen des Newsletters, denn sie entscheidet darüber, ob die E-Mail-Nachricht geöffnet wird oder nicht. Die Betreffzeile hat eine ähnliche Funktion wie die Headline im Journalismus. Sie soll den Leser knapp informieren, was ihn erwartet, wenn er die E-Mail öffnet oder den Artikel liest. Die Betreffzeile sollte neugierig machen, ohne allzu marktschreierisch zu sein.

Registrierung für Newsletter immer durch E-Mail bestätigen lassen

Damit der Newsletter nur an Adressaten geht, die ihn ausdrücklich wünschen, sollten Sie immer mit einem Double-Opt-In-Verfahren bei der Anmeldung arbeiten. Versenden Sie eine E-Mail an die angegebene E-Mail-Adresse und lassen Sie sich per Mausklick bestätigen, dass der Empfang des Newsletters ausdrücklich gewünscht wird.

Das sollten Sie beim E-Mail-Marketing vermeiden:

Keine Großbuchstaben und Ausrufungszeichen in Betreffzeilen

Verwenden Sie in der Betreffzeile keine Wörter in Großbuchstaben, keine Ausrufungszeichen und auch keine Euro- und Dollarzeichen. Dasselbe gilt für bestimmte Begriffe wie „heiß“ oder „top“. Ansonsten könnten Sie von Spamfiltern aussortiert werden. Andererseits sollten Sie die Betreffzeile auch nicht langweilig oder nichtssagend formulieren. Eine Betreffzeile wie „Newsletter 2/2017“ weckt nicht die Neugierde des Lesers. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese E-Mail ungeöffnet bleibt, ist in dem Fall sehr hoch.

Überlange Texte vermeiden

Lange Texte am Bildschirm zu lesen, ist anstrengend. Das gilt für Webseiten und E-Mails gleichermaßen. Viele Leser brechen die Lektüre überlanger E-Mail-Texte daher vorzeitig ab. Vermeiden Sie lange Fließtexte und strukturieren Sie den Text übersichtlich in Absätze. Arbeiten Sie mit Aufzählungen (Bulletpoints), um die wichtigsten Informationen hervorzuheben.

Kein Newsletter ohne Mehrwert

Nur wenn Sie wichtige Informationen für Ihre Leser haben, bietet ein Newsletter den Lesern einen Mehrwert. Zwar sollten Sie Newsletter regelmäßig versenden, allerdings nur, wenn es „echte“ Neuigkeiten zu berichten gibt. Andernfalls erlahmt das Interesse der Abonnenten mit der Zeit und sie melden den Newsletter wieder ab.

Fazit

Auch wenn es viele behaupten – ein Patentrezept für erfolgreiche E-Mail-Kampagnen gibt es nicht. Zu viele externe Faktoren spielen im E-Mail-Marketing eine Rolle. Auch unterschieden sich die individuellen Zielsetzungen zum Teil erheblich. E-Mail-Marketing bietet große Chancen für KMUs, Wissen zu weiterzugeben und sich als Experte auf einem bestimmten Gebiet zu positionieren.

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Mai 10th, 2017

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Online Marketing

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Shit Storm auf souveräne Weise in positive Energie umwandeln

Der Shit Storm ist ein relativ neuartiges Phänomen in den sozialen Netzwerken. Aus dem Englischen übersetzt bedeutet Shit Storm freundlich formuliert „Sturm der Entrüstung“. Im Grunde genommen drückt die Originalfassung genau das aus, was viele der Betroffenen und Beteiligten denken und kundtun. In der Anonymität des World Wide Web möchten sie sich im Rahmen eines Shit Storms zu dem anlassbezogenen Thema nicht nur qualifiziert und sachbezogen äußern; je nach Typ und Gusto ist die Reaktion aggressiv bis hin zu beleidigend, bedrohend sowie auch persönlich attackierend.

Wenn der Adressat eine Privatperson ist, dann kann sich der Shit Storm zu einem einschneidenden Negativerlebnis entwickeln. Bei einem Unternehmen hingegen sind sehr schnell auch Image, Umsatz und Gewinn betroffen. Shit Storm ist als Begriff selbst nicht neu, wohl aber sein Auftreten im Internet seit Anfang der 2010er-Jahre. In der englischsprachigen Literatur aus den 1940er-Jahren wird der schon damals genannte Shit Storm als eine „plötzlich auftretende, gefährliche sowie unkontrollierbare Situation“ beschrieben. Für den Adressaten bleibt als einzige Möglichkeit, gekonnt darauf reagieren. Gefragt ist ein professionelles Shit Storm Management.

Schonungslose Offenheit als Vorwärtsstrategie

Die Onlineveröffentlichung in Wort, Schrift und Bild ist als Auslöser für den Shit Storm, wie es heißt, nun mal in der Welt. Kommentare und Reaktionen geben die unterschiedlichsten Meinungen der verschiedensten User wider. Diese überwiegend negativen Änderungen sollten so weit als möglich in positive Energie umgemünzt, sprich als solche genutzt werden. Auch in der härtesten und unsachlichsten Kritik steckt ein Körnchen Wahrheit.

Für ein erfolgreiches Krisenmanagement ist es entscheidend, dass der Kritisierte den Shit Storm als solchen versachlicht. Er muss ihn zu einem, und zwar zu SEINEM Fall machen. Das beinhaltet eine distanzierte, möglichst neutrale Betrachtung von Anlass & Reaktion. Die muss allerdings postwendend kommen, also innerhalb weniger Stunden. Schnelligkeit gehört zu den Besonderheiten der Internetkommunikation. Jeder reagiert prompt und erwartet eine vergleichbar schnelle Reaktion. Kommt sie nicht, wird der andere einfach übergangen. Der Shit Storm nimmt an Fahrt auf.

Einige wichtige Verhaltensregeln im Überblick:

  • Nicht Wegducken, sondern Begründen und auch Verteidigen der eigenen Position sind der Ausdruck von Standfestigkeit
  • Abhängig vom Einzelfall kann eine Entschuldigung bzw. ein Lösungsansatz angebracht sein
  • Löschen ist nur in Ausnahmefällen und nach reiflicher Überlegung angebracht
  • Kritik an den Kritikern ist ein No-Go

Authentizität ist durch nichts zu ersetzen

Nur wer arbeitet, der macht Fehler; oder umgekehrt gesagt: Niemand ist unfehlbar. Fehler zu machen ist keine Schande. Viel entscheidender ist es, den Fehler zu erkennen, als solchen zu akzeptieren, aktuell zu beheben und zukünftig zu vermeiden. Aufgezogene Shit Storms sind sehr schnell Schnee von gestern und erfahrungsgemäß nach einigen Tagen vorüber. Mit einer in die Zukunft gerichteten Reaktion wird deutlich gemacht, dass sich in dieser Sache jede weitere vergleichbare Reaktion der Community erübrigt.

Fazit

Wenn mit der Antwort auf einen Shit Storm Glaubwürdigkeit & Wahrheit, Sicherheit & Zuverlässigkeit vermittelt werden, mit einem Wort gesagt Authentizität, dann bleibt ein möglicher Schaden für das Unternehmen oder für die Marke überschaubar. Präsenz zu zeigen ist das A & 0, so stürmisch es auch sein mag!

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Mai 4th, 2017

Posted In: Online Marketing

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Alle Welt redet von Mobile Marketing. Doch wie funktioniert es genau und welche Bedeutung hat Mobile Marketing heute und in der Zukunft?

Viele wissen aber gar nicht so genau, was sich alles damit verbindet und welche Instrumente es hierfür gibt. Sicher, es hat was mit Marketing und Werbung auf Mobilgeräten zu tun.

Was ist eigentlich Mobile Marketing?

Mobile Marketing ist grob gesagt auf Mobilgeräte zugeschnittenes Marketing. Mobilgeräte haben nicht nur ein anderes Format mit kleineren Bildschirmen und Touchbedienung, sondern der Nutzer geht mit den Geräten auch anders um als mit Notebooks oder PCs. Werbebotschaften bedürfen daher einer anderen Aufbereitung, damit sie den Kunden schnell und gezielt erreichen. Das funktioniert, indem man beispielsweise Inhalte für spezielle Landing Pages aufbereitet, die nur ein Smartphone oder Tablet abrufen kann. Die Inhalte sollten dabei allerdings abgespeckt und auf die wirklich verkaufsrelevanten Informationen reduziert werden. Eine weitere Möglichkeit Nutzer von Mobilgeräten zu erreichen, bietet sich mit dem SMS-Versand von Nachrichten an.

Mobile Websites werden immer wichtiger

Zum Mobile Marketing gehört aber auch, dass die eigene Webseite für Mobilgeräte optimiert ist. Entweder durch Responsive Design, also einer einzigen Website für alle Geräte, die sich nach Aufruf automatisch an das Format des Displays des aufrufenden Geräts anpasst oder durch eine eigene mobile Website, die für Mobilgeräte optimiert ist und nur von diesen aufgerufen werden kann. Tatsache ist, dass immer mehr Nutzer mit Mobilgeräten im Internet surfen. Mit den Schlagworten „mobile friendly“ und „mobile first“ versucht man, diesem Trend eine strategische Richtung zu geben.

Mobile Apps bieten eigenständige Vermarktungskanäle

Immer mehr Unternehmen setzen im Mobile Marketing auf Mobile Apps. Dies sind eigenständige Anwendungen für Mobilgeräte zur Unterstützung von Marketingprozessen im mobilen Alltag. Die Nutzer können sich die Apps herunterladen und auf ihren Mobilgeräten installieren. Beispielsweise kann ein Verkehrsunternehmen eine App für Fahrplanverbindungen anbieten und zugleich aus der App heraus Tickets verkaufen. Ein Onlineshop kann für seine Kunden eine komfortabel bedienbare Shopversion für Mobilgeräte entwickeln, die sich eigenständig und völlig losgelöst von der aktuellen Browserumgebung nutzen lässt. Mobile Commerce ist aber mehr als nur Shopping per Mobilgerät, denn mobile Bezahl- und Bewertungsfunktionen gehören ebenso dazu und sollten entsprechend in der App implementiert werden.

Warum auf Mobile Marketing nicht mehr verzichtet werden kann?

Die Zahl der Nutzer von Mobilgeräten nimmt stetig zu und übersteigt inzwischen die Nutzerzahlen von PCs und Notebooks. Im Jahr 2016 gab es laut dem Statistik-Portal Statista 49 Millionen Smartphone-Nutzer in Deutschland. Das bedeutet, dass inzwischen weit mehr als die Hälfte aller Einwohner über Mobile Marketing erreicht werden kann. Auch die mobile Nutzung der Sozialen Netzwerke nimmt weiter zu. Inzwischen nutzen mehr User Facebook mobil als über stationäre Geräte. Wenn dieser Trend anhält, werden sich User in den Sozialen Netzwerke bald nur noch mobil erreichen lassen. Eine Mobile-Strategie muss die Social Media daher zwingend einbeziehen, wenn sie eine Zukunftsperspektive haben will. Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Das klassische Online Marketing wird immer mehr von Aspekten überlagert, bei denen das mobile Nutzerverhalten im Vordergrund steht. Je mehr das Unternehmen über die mobilen Kunden und ihre Vorlieben erfährt, umso besser lassen sich mobile Kampagnen zielgruppengenau steuern. Für Unternehmen mit starkem Standortbezug kann Mobile Marketing in Verbindung mit Local Marketing sogar überlebenswichtig werden, denn vielen macht der Onlinehandel das Leben schwer. Durch standortbasierte Push-Kampagnen kann es jedoch gelingen, mobilaffine Kunden aus der Umgebung zurück in die Ladengeschäfte zu holen.

Fazit

Aufgrund der ständigen Erreichbarkeit von immer mehr Nutzern über das Smartphone werden mobile Kampagnen immer attraktiver. Auf Mobilgeräte zugeschnittene native Anzeigeformate passen nicht nur besser auf kleine Bildschirme, sondern sprechen die Zielgruppen auch besser an als Display Ads, die zudem von Pop-up-Blockern blockiert werden können. Doch die Entwicklung bleibt nicht stehen, denn inzwischen hat Google mit Accelerated Mobile Pages (AMP) neue Maßstäbe für schnelle Ladezeiten bei mobilen Websites gesetzt. Mobiles Surfen im Internet wird dadurch noch attraktiver wird. Für Unternehmen ohne Mobile-Strategie wird es höchste Zeit, sich damit zu befassen.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie sich Mobile Marketing in Ihrem Unternehmen umsetzen lässt, sprechen Sie uns einfach an.

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April 20th, 2017

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Video Marketing

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Die rechtlichen Grundlagen für Social Media sollten auch KMU interessieren.

Wer als Unternehmen im Social Web unterwegs ist, bewegt sich nicht im rechtsfreien Raum. Was allmählich auch bei den Privatnutzern ankommt, haben Unternehmen längst verinnerlicht. Doch ist das wirklich so? Während in Großunternehmen die rechtlichen Grundlagen für Social Media längst Teil der Corporate Governance geworden sind, tun sich KMU teilweise immer noch schwer damit. Viele sind einfach auch nur verunsichert und wissen oft nicht, was sie veröffentlichen dürfen was nicht und bleiben lieber inaktiv, bevor sie gegen irgendwelche Regeln verstoßen. Das muss nicht sein, denn ein paar grundlegende Regeln sollte jedes Unternehmen kennen.

Die rechtlichen Grundlagen für Social Media Nutzung beziehen sich im Wesentlichen auf vier Bereiche: die Privatsphäre, die Urheberrechte, den Datenschutz und die Impressumspflicht.

Privatsphäre ist bei Unternehmen eingeschränkt

Bei der Social Media Nutzung ist die Trennung von geschäftlich und privat oft fließend. Unternehmen und Privatpersonen können Bilder und andere Inhalte einstellen, mit anderen teilen sowie Inhalte anderer Nutzer bewerten. Anders als Privatnutzer, die in den Privatsphäre-Einstellungen den Zugriff auf die Profile einschränken können, können Unternehmen ihr geschäftlich genutztes und öffentlich zugängliches Profil nicht vor den Augen anderer verbergen. Im Falle von Bildrechts- oder anderen Urheberrechtsverletzungen ist es leichter, das Unternehmen abzumahnen.

Urheberrecht oder Bildrechte sind schnell verletzt

Guter Content kommt ohne Bilder und Videos nicht mehr aus. Hierbei gilt es allerdings einiges zu beachten. Bei den großen Sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook überträgt man beim Hochladen eines Bildes laut Allgemeinen Geschäftsbedingungen Nutzungsrechte auf diese Unternehmen. Bei selbst erstelltem Content ist das in der Regel kein Problem. Was ist allerdings mit Stockbildern? Auf verschiedenen Plattformen wie Fotolia oder Shutterstock kann man Nutzungsrechte für Bilder erwerben, aber hier gilt es, die unterschiedlichen Lizenzbestimmungen zu beachten. Nicht alle Bilder sind für die Verwendung in den Sozialen Medien freigegeben.

Impressumspflicht beachten

Wer als Unternehmen in den Sozialen Medien auftritt, unterliegt der Impressumspflicht. Der vollständige Name mit Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse muss ebenso erscheinen wie die Angabe von Rechtsform und Steuernummer, falls es sich um eine juristische Person handelt. Auch die vertretungsberechtigte Person des Unternehmens gehört hier hin. Im Prinzip müssen dieselben Angaben ins Impressum hinein, wie es für gewerbliche Websites in §5 des Telemediengesetzes geregelt ist. Und noch etwas ist wichtig: Das Impressum darf nicht irgendwo versteckt werden, sondern muss mit maximal zwei Klicks zu erreichen sein. In Facebook kann man hierzu im Infobereich (per Link) auf das Impressum der eigenen Website verweisen.

Datenschutz ernst nehmen

Um den Anforderungen des Datenschutzes zu genügen, kommt es darauf an, die Datenschutzbestimmungen so zu gestalten, dass man nicht belangt werden kann. Haftungsausschlüsse/Disclaimer mit entsprechenden Hinweisen zum Datenschutz gehören daher auf jede Website. Bei der Social Media Nutzung kommt für Unternehmen noch ein weiterer Aspekt hinzu. Je nachdem, ob sie Google Analytics, Facebook Pixel oder ein anderes Tracking-Tool für ihre Kampagnen nutzen, müssen bestimmte Passagen in die Datenschutzrichtlinien hinein, in denen Nutzer darüber informiert werden, dass Daten zu den Servern der jeweiligen Social-Media-Plattformen übermittelt werden. Nur so sind Unternehmen auf der sicheren Seite. Wenn sie beispielsweise Facebook Remarketing nutzen, gehört ein eigener Abschnitt zur Nutzung von Facebook Remarketing in die Datenschutzerklärung der Website.

Fazit

Social Media bietet KMUs jede Menge Möglichkeiten, um mit Nutzern ins Gespräch zu kommen und sich zu positionieren. Nur leider gibt es auch eine Menge rechtlicher Fallstricke. Von daher sind KMUs gut beraten, sich rechtzeitig über die rechtlichen Grundlagen für die Nutzung von Social Media zu informieren. Falls Sie unsicher sind, kontaktieren Sie uns einfach. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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April 12th, 2017

Posted In: Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Facebook, Instagram, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Obgleich Google erneut darauf hinweist, dass Likes auf Facebook keinen Rankingfaktor darstellen, spielen die sozialen Medien bei der Suchmaschinenoptimierung eine maßgebliche Rolle.

Allerdings indirekt: Ist die Interaktionsrate hoch, steigt die Präsenz von Beiträgen in den Newsfeeds der Nutzer sozialer Netzwerke – und damit erhöht sich die Chance, dass die Inhalte erneut geteilt oder verlinkt werden. Und Verlinkungen sind ein eindeutiger Google-Rankingfaktor.

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April 4th, 2017

Posted In: Digitalisierung, Google, Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung

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Erweitertes Marketingpotenzial von Snapchat in Deutschland

Das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte – So lautet die Bilanz der Messenger-App Snapchat für 2016. Mit einer Neupositionierung des Unternehmens zu Snap Inc., zahlreichen Updates der App und Werbeerlösen, die 2016 auf ca. 366 Millionen US-Dollar geschätzt werden, konnte Snapchat seinen Erfolg 2016 maßgeblich ausbauen. Für das Jahr 2017 wird der Börsengang des Unternehmens erwartet – und damit weitere Änderungen und Marketing-Angebote für Unternehmen in Deutschland. Denn Deutschland gehört zu den weltweit wichtigsten Märkten, in denen sich Snapchat aufgrund des Börsengangs lokalisieren muss. Das bedeutet konkret: Zugriff auf weitere Inhalte und Ausbau der Werbemöglichkeiten!

Discover in Deutschland

Unter dem Discover-Bereich versteht man das aggregierte Medienangebot auf Snapchat. In den USA kooperiert Snapchat mit verschiedenen Medien, zum Beispiel der Daily Mail, die Snapchat-optimierte Inhalte wie Artikel und Videobeiträge erstellen. Bei großen deutschen Medienmarken wie bild.de oder faz.net wäre das ebenfalls denkbar. Zumindest ist es wahrscheinlich, dass die US-Medienmarken ihr deutsches Angebot für deutsche Nutzer auf Snapchat ausspielen.

Live Storys in Deutschland

Live Stories von Großereignissen wie Festivals oder Fußballspielen, wie es sie in Europa und den USA schon gibt, sind in Zukunft auch für die Bundesliga-Spiele oder Festivals in Deutschland denkbar. Dabei werden einzelne Snapchats verschiedener Nutzer zum gleichen Ereignis wie ein Livestream zu einer Snapchat-Story zusammengefügt.
Snapchat Mobile Video Ads in Deutschland
Video Ads, die in Snapchat sowohl während Nutzer-Storys als auch im Discovery-Bereich erscheinen, ermöglichen Werbetreibenden, mit Verlinkungen auf einen Artikel oder mobile Webseiten, über die maximal 10-Sekunden-Länge des Videos hinauszugehen. Möglich wäre für Deutschland, ähnlich dem Konzept in den USA, dass Snapchat Partner zum Advertising und zur Erfolgsmessung einsetzt.

Sponsored Geofilter in Deutschland

Mit Sponsored Geofiltern hat Snapchat ein wirksames, Location-basiertes Marketingtool entworfen, dass das Selfie zu Geld macht. Marken können auf eine gewünschte Location einen bezahlten Geofilter buchen, den Snapchatter, die sich am gleichen Ort befinden, in ihrer Story mit Freunden und Followern teilen können. So lassen sich Locations wie Restaurants, Sehenswürdigkeiten oder ganze Städte indirekt bewerben. Die Preise richten sich dabei nach Größe der Location. Bald sollen auch deutsche Werbetreibende Zugriff bekommen.

Sponsored Lense in Deutschland

Gesponsorte Gesichtsfilter in Deutschland, wie ihn schon Rapper Sido veröffentlicht hat, sind in Deutschland bereits erwerbbar und verdeutlichen das Augmented-Reality-Potenzial dieses Werbeformats.

Spectacles

Mit der Sonnenbrille Spectacles kann der Nutzer Snaps aus der Ich-Perspektive machen. Dieses Content Marketing-Tool macht klassischen Kameraherstellern wie Go Pro & Co. Konkurrenz, denn Snapchat liefert Kamera, Social Media Plattform und Messenger in Einem – zur direkten Verbreitung.

Fazit: Content Marketing Trends und Direktmarketing mit Snapchat

Die Relevanz von Content- X-Promotion und Influencer-Marketing steigt. Immer mehr Marken haben Snapchat als Marketing-Kanal erkannt. Der Messenger bietet, zum Beispiel in Form von Aktionen, großes Potenzial für die direkte 1:1-Kommunikation zwischen Marken und Kunden. Es wird erwartet, dass Snapchat mit dem Börsengang sein Angebot in Deutschland ausbauen wird. Das birgt das Potenzial für steigende Nutzerzahlen und qualitatives Direktmarketing – schon mit kleinem Budget. So bieten sich Geofilter oder lokales Video-Targeting als Werbemittel schon für kleine Unternehmen, Sponsored Lenses für größere Werbetreibende an.

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März 31st, 2017

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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