Online Werbung: Es muss nicht immer Facebook sein

Werden Online Werbung und soziale Netzwerke in einem Atemzug genannt, denkt jeder sofort an Facebook. Vielen Marketingverantwortlichen ergeht es nicht anders. Sie setzen vor allem auf diese Plattform, wegen ihrer enormen Reichweite mit über 1,5 Milliarden Nutzern. Eigentlich schade, denn mit Twitter, YouTube, XING und Instagram stehen weitere populäre Plattformen mit großer Reichweite zur Auswahl. Es lohnt sich daher, auch einen Blick auf die Angebote der „kleineren“ sozialen Netzwerke zu werfen, um Online Werbung zu schalten.

Twitter

Mindestens genauso bekannt und reichweitenstark wie Facebook ist Twitter, der Kurznachrichtendienst mit der 140-Zeichen-Beschränkung pro Tweet. Werbetreibende Unternehmen haben seit 2011 die Möglichkeit, Twitter für ihre Online Werbung zu nutzen. Das geschieht über Promoted Tweets. Sie bieten Unternehmen die Möglichkeit, Tweets für beliebige Keywords in der Twitter-Timeline prominent an erster Stelle zu platzieren. Nutzer stoßen bei der Suche nach diesem Begriff darauf. Eine weitere Möglichkeit in Twitter Online Werbung zu schalten, bieten Promoted Trends. Das sind Trending Topics, die in der Trendliste ganz oben mit dem Hinweis „Promoted“ erscheinen. Über einen Promoted Trend lässt sich beispielsweise im Rahmen einer Kampagne auf eine Landing Page verlinken. Diese Form der Online Werbung auf Twitter eignet sich für Unternehmen, die sich bei bestimmten Trendthemen Aufmerksamkeit verschaffen wollen. Um die Zahl der Follower zu erhöhen bietet Twitter Promoted Accounts an, die in Suchvorschlägen ganz weit oben angezeigt werden.

YouTube

Die Videoplattform gehört zu den populärsten Seiten im Web überhaupt und liegt in der Seitenaufrufstatistik an dritter Stelle nach Google und Facebook. Das macht die Plattform für Online Werbung besonders attraktiv. Da YouTube zu Google gehört, können Anzeigen direkt über ein AdWords-Konto geschaltet werden. Auf YouTube stehen mehrere Anzeigenformate zur Auswahl. Online Werbung lässt sich in den Übersichten als Text- und Imagewerbung schalten oder als Videoanzeige, die einem gestreamten Videoclip vorgeschaltet wird. Zahlreiche Targeting-Optionen wie Alter, Geschlecht und Interessen stehen auf YouTube zur Verfügung. Zudem kann das Targeting auch nach Kategorien oder Kanälen erfolgen. Die Plattform eignet sich ideal, um die Markenbekanntheit zu steigern, denn fast jede Zielgruppe ist auf YouTube vertreten. Interessant ist das Abrechnungsmodell bei Videoanzeigen. TrueView-Anzeigen müssen nur bezahlt werden, wenn der Nutzer den Clip mindestens 30 Sekunden beziehungsweise komplett ansieht. Wird das Video vorher übersprungen, entstehen keine Kosten.

XING

Das mit acht Millionen Nutzern größte deutschsprachige Karrierenetzwerk bietet Unternehmen die Möglichkeit, Online Werbung zielgruppengenau zu schalten. Hierfür stehen verschiedene Display-Formate zur Verfügung. Dank der vielfältigen Filterungsmöglichkeiten von Zielgruppen ist ein exaktes Targeting möglich. Nicht nur nach Alter, Geschlecht und Wohnort lässt sich filtern, sondern auch nach Branchen, Interessen, Joblevel und Unternehmensgröße. Der Werbetreibende kann zudem bestimmen, an welcher Stelle seine Anzeige platziert werden soll. Es sind auch spezielle Anzeigeformate wie Inbox Ads verfügbar, die im Postfach der Zielgruppe erscheinen, oder Wallpaper, die alle Mitglieder beim Startseitenaufruf sehen. XING eignet sich besonders für Kampagnen und die Expertenpositionierung im B2B-Bereich. Anzeigen können nur von XING-Mitgliedern geschaltet werden. Im Vergleich zu Facebook sind die Klickpreise allerdings höher.

Instagram

Das Bilder- und Videonetzwerk mit neun Millionen aktiven Nutzern allein in Deutschland bietet vielfältige Möglichkeiten für Online Werbung. Unternehmen können ihre Werbebotschaften in Instagram-Posts unterbringen und daraus direkt auf eine App oder eine Landing Page verlinken. Außer dem Sponsoring-Hinweis unterscheiden sich diese gesponserten Posts nicht von organischen Instagram-Posts. Die Targeting-Optionen sind mit denen bei Facebook-Anzeigen identisch. Es lassen sich verschiedene Kampagnenziele auf Instagram mit einer Anzeige umsetzen. Unter anderem mit „Mobile App-Installationen“, „Interaktionen mit Seitenbeiträgen“, „Videoaufrufe“ und „Klicks auf die Website“. Die Schaltung von Online Werbung kann über ein Facebook-Werbekonto vorgenommen werden. Es stehen umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten für Kampagnen zur Verfügung. Die Plattform eignet sich für Werbetreibende, die sich an ein junges und mobiles Publikum mit Interesse an Lifestylethemen richten.

Fazit: Nicht immer muss Facebook das Nonplusultra sein, wenn es um Online Werbung in den sozialen Medien geht, denn auch die „kleineren“ sozialen Netzwerke erzielen inzwischen große Reichweiten. Es lohnt sich also, einen Blick auf deren Angebote zu werfen.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

März 23rd, 2017

Posted In: B2B, Digitalisierung, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Retargeting, Social Media Marketing, Targeting, Virales Marketing, Zielgruppenoptimierung

Leave a Comment

Welche Möglichkeiten bieten mir die Werbenetzwerke von Facebook und Google?

Wer heute Online Werbung schalten will, kommt an Facebook und Google nicht mehr vorbei. Die Marktmacht der US-amerikanischen Internetgiganten stellt inzwischen alle anderen Mitbewerber in den Schatten. Während die einen die durchaus kritikwürdige Marktkonzentration lauthals beklagen, nutzen immer mehr Werbekunden erfolgreich die Werbenetzwerke der beiden Konzerne, indem sie Display Werbung schalten oder andere Formate nutzen. Es lohnt sich also, sich näher mit den Möglichkeiten zu befassen.

Online Werbung schlägt Printwerbung

Der große Nachteil bei Werbung in den Printmedien ist der immense Streuverlust. Printanzeigen erreichen zwar eine breite Leserschaft, gehen aber an den Interessen der meisten Leser vorbei. Im Internet war das anfänglich nicht viel anders, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Facebook und Google beherrschen mit ihren riesigen Werbenetzwerken inzwischen den Markt für zielgerichtete Online Werbung. Allein in Deutschland können über 80 % aller Werbeplätze über die Werbenetzwerke von Facebook und Google belegt werden.

Die enorme Reichweite erklärt sich aus den hohen Nutzerzahlen von Facebook und Google. Täglich erreichen 3,5 Milliarden Suchanfragen den Suchanbieter Google und das soziale Netzwerk Facebook zählt fast 2 Milliarden aktive Nutzer. Da kommen eine Menge Daten zusammen. So kennt man auf Facebook nicht nur Alter, Geschlecht und Wohnort, sondern erfährt über Likes und Posts auch viel über die Interessenlage und den Beziehungsstatus der Nutzer. Bei Google besteht der Datenschatz aus den Unmengen an Suchanfragen. Google weiß, wer wo gerade etwas sucht und wie häufig nach etwas Bestimmtem gesucht wird. Diese gigantische Informationsflut wissen beide Netzwerke zu nutzen, indem sie werbetreibenden Unternehmen die Möglichkeit bieten, zielgruppengenau für ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben.

Facebook – zielgruppengenaues Advertising

Auf Facebook haben Werbekunden die Möglichkeit, Display Werbung im Self-Service zielgruppengenau zu schalten, indem sie Präferenzen und Einstellungen von Zielpersonen aus einer gewünschten Altersgruppe bestimmen, welche die Werbeanzeigen sehen sollen. Mithilfe von Kennzahlen und Statistiken können Unternehmen die Performance ihrer Display Werbung erfassen und analysieren. Facebook-Anzeigen werden über einen Abrechnungsplan gesteuert, den Werbetreibende jederzeit starten, stoppen oder ändern können. Dadurch behalten sie die volle Kostenkontrolle über ihre Online Werbung auf Facebook.

Für Retargeting-Kampagnen steht Facebook Exchange zur Verfügung. Besuchen Facebook-Nutzer eine mit Facebook verbundene Seite, werden Anzeigen dieser Seite in Echtzeit platziert. Hat ein Nutzer beispielsweise einen Onlineshop besucht, kann er anschließend mit Display Werbung dieses Shops angesprochen werden. Für Kampagnen mit hohen Budgets bietet Facebook seinen Kunden Unterstützung durch Kampagnen-Consulting an. Werbetreibende bietet sich dadurch die Gelegenheit, ihr Branding und ihre Expertenpositionierung noch zielgenauer auszurichten.

Google-Anzeigen: Die Suchanfrage bestimmt die Platzierung

Auch ohne deren Registrierung weiß Google viel über seine Nutzer durch die milliardenfachen Suchanfragen. Das macht sich der Suchgigant zunutze, indem er Display Werbung genau auf den Suchseiten platzieren kann, die zur Suchanfrage des Nutzers passen. Im Google-Werbenetzwerk AdWords kann der Werbetreibende exakt die Suchwörter oder Suchwortkombinationen festlegen, unter denen seine Online Werbung als Textanzeige auf der jeweiligen Suchergebnisseite angezeigt werden soll. Bei AdWords gibt es verschiedene Abrechnungsmodelle. Der Werbetreibende hat die Wahl zwischen Anzahl der Impressions, Klicks auf die Anzeige oder erfolgter Conversions.

Google bietet noch andere Möglichkeiten der Display Werbung. Anstatt Textanzeigen zu schalten, können Onlineshop-Betreiber Online Werbung über Google-Shopping-Anzeigen schalten. Das sind Anzeigen, die Produkte mit Bild und Preisangabe direkt aus dem Shop einblenden, wenn der Nutzer eine Suchanfrage mit einem Begriff startet. Der Vorteil von Google-Shopping-Anzeigen liegt auf der Hand: Ein Bild sagt schließlich mehr als tausend Worte! Abbildungen erzielen nun mal eine höhere Aufmerksamkeit als reiner Text.

Fazit: Wer seine Expertenpositionierung und sein Branding per Online Werbung verbessern möchte, kommt um die Werbenetzwerke der reichweitenstarken Internetgiganten Facebook und Google nicht mehr herum.

Nutzen auch Sie diese Möglichkeiten, wir beraten Sie gerne unter Tel.:  06131 – 4884245.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

März 14th, 2017

Posted In: B2B, Facebook, Google, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Retargeting, Social Media Marketing, Targeting, Zielgruppenoptimierung

Leave a Comment

Mit Social Media und Digitalstrategie neue Kunden im B2B Vertrieb generieren – geht das?

Auch im B2B Vertrieb greifen immer mehr potenzielle Unternehmenskunden auf das Internet als erste Informationsquelle zurück. Um Ihre Kunden frühzeitig abzuholen, sollte eine umfassende Strategie für die Kundengewinnung entwickelt werden. Das gelingt zum Beispiel durch eine vernünftige Positionierung über die eigene Homepage. Wenn Ihre Kunden Sie im B2B Vertrieb als Experten wahrnehmen, steigern Sie die Chance auf einen erfolgreichen Vertragsabschluss. Ein digitaler Vertrieb ist immer eine zusätzliche Schiene, auf der Sie den Absatz Ihrer Produkte erhöhen können. Setzen Sie dabei aber nicht nur auf den B2B Vertrieb im Internet, auch die klassischen Kanäle sollten weiterhin von Ihnen umfassend und kompetent betreut werden.

Digitaler Vertrieb und hochwertige Blogbeiträge

Umfassende Blogbeiträge, die Ihr Expertenwissen darstellen, bilden eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie. Diese Artikel lassen sich zum Beispiel in diversen sozialen Netzwerken wie Facebook, Google Plus und insbesondere LinkedIn oder Xing mit anderen Unternehmern teilen. Ihre wertvollen Informationen werden so genau in den Zielgruppen geteilt, die Sie im B2B Vertrieb ansprechen möchten. Die Gründung einer eigenen Gruppe auf Facebook, Xing oder einem anderen sozialen Netzwerk ist ebenfalls sinnvoll. Vor allem bei Xing haben Sie die Gelegenheit nach angenommener Kontaktanfrage, automatisch die E-Mail-Adressen potenzieller Kunden oder auch Partner zu erhalten und diese in die bestehende Vertriebsprozesse Ihres Unternehmens einzubinden. Sie versorgen die Interessenten dann mittels E-Mail-Marketing mit weiteren Informationen zu Ihren Angeboten und gewinnen so hoffentlich schnell einen neuen Kunden.

Welche Plattformen sind besonders für die Neukundengewinnung im B2B Vertrieb geeignet?

Im B2B Vertrieb konzentrieren Sie sich vor allem auf die beruflich genutzten Netzwerke LinkedIn und Xing. Xing ist im deutschsprachigen Raum mit einem großen Vorsprung Marktführer und viele Entscheider besitzen aktive Profile auf dem sozialen Netzwerk. Dank einer recht umfassenden Suchfunktion finden Sie schnell die Personen, die besonders interessant für Ihren B2B Vertrieb sind. Wenn Ihr Unternehmen international tätig ist, lohnt sich eine zusätzliche Aktivität bei LinkedIn. Wichtig ist vor allem, dass Sie innerhalb der Netzwerke als Experte für Ihr Themengebiet wahrgenommen werden.

Wie wird mein digitaler Vertrieb erfolgreich?

Im B2B Vertrieb gelten dieselben Grundregeln wie in anderen Branchen. Kennen Sie Ihre Besucher und Ihre Zielgruppe. Überprüfen Sie regelmäßig, welche Unternehmen zu Ihrer Zielgruppe gehören, und nehmen Sie gegebenenfalls Anpassungen vor. Achten Sie außerdem auf die Zugriffstatistiken Ihrer Seite. Wer besucht Ihre Seite, wie lange bleibt er, welche Unterseiten besucht er? Identifizieren Sie besonders erfolgreiche Seiten und Blogposts und bauen Sie den Anteil dieser qualitativ hochwertigen Seiten weiter aus. Der B2B Vertrieb ist nur dann auch über Social Media erfolgreich, wenn er kontinuierlich betrieben und an eventuelle Veränderungen angepasst wird.

Noch steckt der digitale Vertrieb für Unternehmenskunden in den Kinderschuhen. Wer sich jetzt mit einer erfolgreichen Digitalstrategie in den sozialen Netzwerken positioniert, profitiert auch über einen langen Zeitraum von den zusätzlichen Neukunden über digitale Vertriebskanäle.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

März 6th, 2017

Posted In: Allgemein, B2B, Blogbeitrag, Digitalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Online Marketing, Retargeting, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

Schlagwörter: , , , , , , , , ,

Leave a Comment

Mehr und mehr Unternehmen wenden sich neben Facebook dem sozialen Netzwerk Instagram zu. Nicht lange dauert es, um zu erkennen, wie erfahren oder eben unerfahren ein Unternehmen im Umgang mit sozialen Medien ist. Denn die Erwartungen der Nutzer in der sogenannten Foto-Community sind hoch.

Wie verhält sich ein Unternehmen auf Instagram am besten?

  1. Die Inhalte sollten qualitativ an das Medium und die Zielgruppe angepasst sein. Das können beispielsweise beeindruckende Fotos sein, die viele Nutzer bereit sind und zum Liken oder Teilen motivieren
  2. Unternehmen sollten eine klare Strategie verfolgen und vertiefte Kenntnisse über ihre Zielgruppe in dem sozialen Netzwerk haben
  3. Die Verantwortlichkeiten innerhalb des Unternehmens hinsichtlich der Social Media Aktivitäten sollten klar geregelt sein, sodass ein einheitlicher Auftritt mit einem ganzheitlich nachvollziehbaren Konzept ersichtlich und die Praxis umgesetzt wird. Dies zeigt sich z.B. an der Ansprache, Gestaltung und Botschaft der Postings
  4. Wenn Sie ein Foto eines Users schon aus eigener Initiative kommentieren, dann sollte dabei auch Bezug auf das Foto genommen werden, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Häufig werden nur Standardkommentare von Unternehmen gepostet, die bei den Usern eher eine negative anstatt eine positive Reaktion auslösen. User müssen genau angesprochen werden, damit sie später eventuell bereits sind, Ihr Unternehmen mit einem Like zu versehen oder Ihre Inhalte zu teilen.
  5. Folgen, um selbst Follower zu erhalten: Das ist ein beliebtes Phänomen auf Instagram. Doch geben Sie den Usern Zeit, Ihr Unternehmen anzuschauen und zu reagieren, bevor Sie ihn wieder unfollowen. Ansonsten verschwindet die Meldung bevor der User wieder auf Instagram aktiv ist und Sie haben die Zeit nicht sinnvoll investiert.
  6. Fügen Sie in Ihren Postings Location Tags zu. Dies kann die Ihre Reichweite erheblich erhöhen.
  7. Auch den Einsatz von Hashtags sollten Unternehmen nicht unterschätzen. Zum einen können mögliche Interessenten über Hashtags, also eine Verlinkung, auf Ihre Seite gelangen, wenn die Hashtags Bezug zu Ihren Produkten oder Unternehmen haben. Zum anderen sprechen Sie über Hashtags Ihre Zielgruppe noch gezielter an.

Fazit: Folgen, kommentieren und liken ist auf Instagram gern gesehen. Sprechen Sie dabei Ihre Zielgruppe genau an, umso die Aufmerksamkeit und Interaktionen zu steigern.

(Mehr erfahren.)

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Februar 13th, 2017

Posted In: Abstract, Allgemein, Content Marketing, Facebook, Instagram, Online Marketing, Social Media Marketing, Virales Marketing, Zielgruppenoptimierung

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , ,

Leave a Comment

Damit Werbung den Interessenten nicht aus dem Auge verliert, hat sich Retargeting als Verfolgungsverfahren etabliert. Hat ein Benutzer einmal Interesse an einem Unternehmen gezeigt, indem er auf einen Banner geklickt oder die Website besucht hat, lohnt es sich, beim nächsten Kontakt gezielt Werbung zu schalten, die den Nutzer interessieren könnte.

Vom Targeting zum Retargeting

Flächendeckend gestreute Onlinewerbung, das heißt allen Besuchern die gleiche Werbung zu präsentieren, ist ineffizient. Besser ist es, den Nutzer über Targeting gezielt anzusprechen. Das gelingt am besten mit zielgerichteter Werbung, bei der das redaktionelle Umfeld zu den Werbeinhalten passt. Werbung lässt sich zudem mit Bezug zum geografischen Standort oder zu technischen Präferenzen des Nutzers ausliefern. IP-Adresse, Browser und verwendetes Betriebssystem stellen die hierfür nötigen Daten bereit. Eine noch zielgenauere Methode stellt das Retargeting dar. Hatte ein Besucher bereits mit einem werbetreibenden Unternehmen Kontakt, indem er dessen Website besuchte, lässt sich gezielt Werbung schalten, die für diesen Nutzer interessant ist. Nicht nur auf einem bestimmten Portal, sondern auch auf anderen Websites. Retargeting nutzt Cookies zur Ermittlung bestehender Kontakte, Online-Kontakte werden also digital markiert.

Welche Vorteile Retargeting bietet

Werbung zu schalten, die jeden Besucher erreicht, ist teuer, weil der Streuverlust hoch ist. Wer jedoch Werbung schalten möchte, die nur bestimmte Nutzer zu sehen bekommen, erzielt in der Regel eine bessere Conversion Rate. Das setzt allerdings voraus, dass das werbetreibende Unternehmen weiß, wie der Nutzer mit dem Unternehmen in Kontakt gekommen ist und in welcher Phase des Kaufprozesses er sich gerade befindet. Nur so kann man für den Nutzer beim nächsten Kontakt die passende Werbung schalten.

Man unterscheidet hier grob zwischen fünf Phasen:

– Aufmerksamkeit
– Interesse
– Kaufentscheidung
– Kaufabbruch
– Kunden

In der Aufmerksamkeitsphase war ein Nutzer bereits für kurze Zeit auf der Website des Unternehmens oder hat dessen Werbung länger betrachtet. Beim erneuten Kontakt sollte man solche Werbung schalten, die den Nutzer an das Unternehmen und seine Marken erinnern. Als Reminder sind Branding-Banner ein geeignetes Mittel.

Hat sich der Nutzer auf Produktseiten des Onlineshops länger aufgehalten, weiß das Unternehmen, an welchen Produktgruppen er besonders interessiert ist. Für Nutzer in der Phase Interesse sind beim Retargeting Produktbanner die am besten geeignete Form der Werbeschaltung. Damit lassen sich die meisten Klicks generieren.

digitale markierung

Spannend wird es, wenn der Nutzer unmittelbar vor einer Kaufentscheidung steht. Gelangte er nämlich über ein transaktionelles Keyword wie „XY Tintenpatronen kaufen“ auf die Seite, hat er wahrscheinlich schon andere Angebote für XY gecheckt, aber noch nichts gekauft. Für Nutzer in dieser Phase sollte man Werbung schalten, die sich auf XY Tintenpatronen beziehen. Noch besser ist es, vorteilhafte Konditionen wie „kostenloser Versand“ einzubeziehen, um dadurch einen zusätzlichen Kaufanreiz zu schaffen.

Wenn der Benutzer bereits Artikel im Einkaufswagen gelegt und den Kauf abgebrochen hat, sollte der Onlineshop Werbung schalten, die Schnäppchenjäger anspricht, also mit Rabatten und Sonderangeboten locken.

Ist der Nutzer bereits ein Kunde, der im Onlineshop eingekauft hat, lässt sich mit Retargeting der höchste ROI erzielen. In dieser Phase geht es darum, die Kundenbindung zu stärken. Deshalb sollte ein Unternehmen kurz nach dem Kauf keine weitere Werbung schalten, sondern zunächst Banner mit interessanten Tipps zum gekauften Produkt anzeigen. Nach einem gewissen zeitlichen Abstand kann man für typische Folgeprodukte dann wieder Werbung schalten.

Was man beim Retargeting bedenken sollte

Der Erfolg beim Retargeting hängt maßgeblich von der Qualität der Nutzerdaten ab. Sowohl Infos über den ersten Kontakt als auch Kenntnis der genauen Phase in der Customer Journey sind wichtig. Erfolgt trotz systematischem Retargetings kein weiterer Besuch des Nutzers, hat dieser entweder kein Interesse mehr oder er hat das Produkt zwischenzeitlich bei der Konkurrenz gekauft. Weitere Werbung zu schalten, ist in dem Fall nicht mehr zielführend.

Fazit: Retargeting bietet werbetreibenden Unternehmen eine besonders effiziente Möglichkeit, Werbung zu schalten, die den Nutzer zielgerichtet anspricht. Dadurch lassen sich „verlorene“ Besucher wieder auffinden und zu Kunden machen. Das funktioniert allerdings nur mit einer passenden Strategie, welche die Nutzerdaten genau analysiert.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Februar 7th, 2017

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Digitalisierung, Google, Kundenbindung, Kundengewinnung, Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Zielgruppenoptimierung

Schlagwörter: , , , , , , ,

Leave a Comment

Facebook verwendet ab sofort „In-Stream-Video-Ads“, die bereits seit einigen Tagen im Power Editor verfügbar sind, wie die Nachrichten Website recode.net aus dem Silicon Valley berichtet. In-Stream-Videos-Ads sind Werbeanzeigen, die in Videos und Live-Videos platziert und als eine Werbeunterbrechung eingeblendet werden. Die Werbeanzeigen in Videos können ab einer Videobetrachtungsdauer von mindestens 20 Sekunden ausgestrahlt werden, gleichzeitig muss die Dauer des gesamten Videos eine Dauer von mindestens 90 Sekunden überschreiten. Laut des Beitrags von recode.net erhalten Video-Publisher 55 Prozent der Einnahmen der Werbeanzeige.

Was gilt es, beim Schalten der Werbeanzeigen in Videos zu beachten?

Jeder Werbetreibende kann die neue Option In-Stream-Video-Ads zusätzlich zu der News Feed Platzierung buchen, vorausgesetzt, dass die Kampagne mit dem Ziel „Video Views“ erstellt wurde. Für In-Stream-Video-Ads gelten die gleichen Bestimmungen wie für die anderen Werbeanzeigenformate, allerdings gibt es bei diesem speziellen Format zusätzlich eine zeitliche Beschränkung von 10 bis 15 Sekunden. Wie gewohnt, kann eine Zielgruppenauswahl für die Werbeanzeigen vorgenommen werden.

Welchen Vorteil bieten Werbeanzeigen in Videos?

Mit In-Stream Video-Ads haben Werbetreibende eine weitere Werbemöglichkeit im hart umkämpften Werbe-Geschäft von Facebook erhalten. Publishern erlauben die Werbeanzeigen in Videos, ihre Videos mehr und mehr zu monetarisieren.

(Mehr erfahren.)

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Januar 30th, 2017

Posted In: Abstract, Allgemein, Digitalisierung, Facebook, Leadgenerierung, Online Marketing, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

Schlagwörter: , , , , , , ,

Leave a Comment

Customer Journey – der Weg vom Interessenten zum Käufer

Eine Werbekampagne ohne Online Marketing – heute fast undenkbar. Vor allem Unternehmen, die private Endkunden ansprechen, benötigen ein durchdachtes Online Marketing System. Das gilt sogar dann, wenn sie keinen Onlineshop für den Verkauf ihrer Produkte betreiben. Unsere Gesellschaft ist durch das Bestreben nach sofortigen und umfassenden Informationen geprägt. Suchmaschinen ermöglichen einen schnellen Zugriff auf unzählige Datensätze. Wer sich selbst oder seine Angebote (Produkte oder Dienstleistungen) im Netz nicht präsentiert, wird nicht gefunden und kann über diesen Weg keine Käufer generieren. Langfristig droht dann ein wirtschaftliches Desaster. Im Marketing wird der Weg, den der Käufer einer Leistung vom ersten Interesse bis hin zur Kaufentscheidung zurücklegt, als Customer Journey bezeichnet.

Das Modell der Customer Journey geht aus einem 4-Stufen-Modell (AIDA-Modell= Attention, Interest, Desire, Action) hervor, das den Aufbau einer Werbekampagne zur Neukundengewinnung darstellt. Dieses beschreibt die vier aufeinanderfolgenden Phasen von der ersten Ansprache einer Person der Zielgruppe bis hin zur Kaufentscheidung. Inzwischen wurde das Modell um zwei Phasen erweitert und wird als „Customer Journey“ bezeichnet. Sie steht für die Zyklen, die ein Kunde durchläuft, bevor er sich für den Kauf entscheidet. Zudem kann ein Kunde auch zum Wiederholungskäufer werden (Kundenbindung) und als Empfehler fungieren. Die Customer Journey hat sich in der Vergangenheit als strategischer Ansatzpunkt für ein ganzheitliches Online Marketing System für Unternehmen bewährt.

Customer Journey

Kennzeichen einer typischen Customer Journey

Potentielle Kunden kommen auf unterschiedlichen Wegen mit dem anbietenden Unternehmen in Berührung. Häufig ist es zuerst eine Werbung, sei es im Netz oder in traditionellen Medien, die ihn aufmerksam macht und einen Wunsch nach weiteren Informationen weckt. Später zählen der Besuch der Webseite, die Recherche nach bestimmten Artikeln, aber auch der Kauf zur Customer Journey. Neben solchen direkten Kontakten beeinflussen auch indirekte Faktoren Menschen bei ihrer Kaufentscheidung. Dazu gehören zum Beispiel das Image eines Unternehmens oder einer Marke, das Preisgefüge oder die Meinungen anderer Kunden. Betrachtet man diesen Weg genauer, so gibt es viele mögliche Berührungspunkte, sogenannte off- oder online Touchpoints, mit dem Unternehmen.

Bevor eine Online Marketingmaßnahme gewählt wird, ist es nötig die jeweilige Phase zu betrachten, in der sich die Zielgruppe derzeit befindet. Denn letztlich geht es bei der Customer Journey um die Frage: Welche Online-Marketing Instrumente taugen tendenziell in welcher Phase? Dazu werden die verschiedenen Zielgruppen in den jeweiligen Touchpoints genau betrachtet, um die Streuverluste im Online Marketing bei der Auswahl von Maßnahmen, deutlich zu reduzieren.

Welche Online Marketing Instrumente taugen tendenziell in welcher Phase?

  1. Phase Aufmerksamkeit: In dieser Phase bieten sich Display-Werbung und eine Ansprache über die Social Media Kanäle an, die sich zunächst an eine große Gruppe von möglichen Interessenten richten. Beispielsweise empfangen Menschen, die sich generell für das Thema Kochen interessieren, in dieser Phase Werbung von Kochtöpfen.
  2. Phase Interesse/Kaufwunsch: Suchmaschinenoptimierung (SEO) mithilfe von Keywords sowie Display-Werbung verhelfen dazu, potenzielle Kunden zu lenken und einen Kaufwunsch zu wecken bzw. zu fördern. Kam der Interessent bereits mit dem Produkt oder Unternehmen in Berührung (Touchpoints) gilt es ihn mit gezielteren Marketing-Maßnahmen zu bespielen. Dies gelingt mithilfe von zielgruppenspezifischer Suchmaschinenwerbung (SEA), personalisierter Display-Werbung und direkt ansprechendem Social-Media-Dialog z.B. durch Aktionen. Anders als in der ersten Phase (1:n), wird nun eine 1:1 Verbindung mittels Werbung hergestellt. Von da an kann der E-Mail-Dialog starten.
  3. Phase Kauf: Um den Kunden nun tatsächlich zum Kauf zu bewegen, empfiehlt sich weiterhin gezielte Suchmaschinenwerbung und Display-Werbung. Spezielle Verkaufsnewsletter sind eine gute Möglichkeit, dem Kunden per E-Mail direkt ein Angebot zu unterbreiten.
  4. Phase Kundenbindung: Hat ein Kunde einmal ein Produkt oder eine Dienstleistung gekauft bzw. in Anspruch genommen, ist es notwendig, diesen auch langfristig an das Unternehmen zu binden. Dazu empfehlen sich Coupon-Aktionen oder Rabatte sowie ein regelmäßiger E-Mail-Dialog. Auch Social Media Präsenzen nehmen an dieser Stelle eine wichtige Funktion ein.
  5. Phase Empfehlung: Nichts ist so viel Wert wie der gute Tipp eines Freundes oder Bekannten. Daher: Zeigt sich ein Kunde nach dem Kauf eines Produkts oder Dienstleistung zufrieden, gilt es für Unternehmen, diesen als Botschafter zu gewinnen. So kann er anderen Interessenten von seiner positiven Erfahrung berichten und Ihr Unternehmen über verschiedene Plattformen weiter empfehlen. Als Anreiz für potenzielle Empfehler dienen auch Rabatt-Aktionen.

Customer Journey als strategischer Ansatz für ein Online Marketing System

Betrachtet man die Customer Journey als Grundlage des Online Marketing Systems, so lassen sich folgende Schritte ableiten:

  1. Identifizierung der einzelnen Touchpoints und der gesamten Kundenreise im Unternehmen
  2. Entwicklung einer Konzeption für das Online Marketing System einschließlich Planung verschiedener Marketingmaßnahmen, der Festlegung von zeitlichen Abläufen und der Definition von Kostenbudgets
  3. Die Durchführung der einzelnen Maßnahmen im Online Marketing System begleitet von einem umfassenden Reporting

Die Digitalisierung führt dazu, dass der Kunde sich selbständig für den Kauf entscheidet und der Verkäufer als Person weniger Berührungspunkte mit dem Kunden im Kaufprozess hat.

Fazit: Von der Ansprache bis zum Kauf durchläuft der Kunde verschiedene Phasen. Unternehmen müssen ihre Zielgruppen an den einzelnen Touchpoints identifizieren und gemäß der Customer Journey mit geeigneten Marketing-Maßnahmen ansprechen. So ermöglicht dieser strategische Ansatz für ein Online Marketing-System, bestimmte Touchpoints sehr zielgerichtet zu beeinflussen.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Januar 25th, 2017

Posted In: Allgemein, Content Marketing, Digitalisierung, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Online Marketing, Referenzgenerierung, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Leave a Comment

Was bringt lokale Suchmaschinenoptimierung?

Lokale Suchmaschinenoptimierung spielt für viele große Unternehmen mit zahlreichen Standorten kaum eine Rolle. Denn sie werden über branchen- oder sortimentsspezifische Schlüsselbegriffe online gut gefunden. Ob die Kunden nun um die Ecke oder Hunderte Kilometer entfernt wohnen, ist nicht wichtig. Ganz anders sieht die Sache für den Einzelhändler aus, der seine Kunden vor Ort erreichen muss. Für ihn ist die lokale Auffindbarkeit existenziell wichtig. Durch Präsenzen in Branchenverzeichnissen wird der Unternehmenseintrag für Google besser sichtbar.

Wie wichtig ist der Unternehmenseintrag für Google?

Die lokale Suchmaschinenoptimierung konzentriert sich darauf, den Lokalbezug des Unternehmenseintrags bei Google sichtbar zu machen. Das gelingt am besten mit digitalen Branchenbüchern und anderen Verzeichnismedien. Einträge bei Meine Stadt, Yelp und natürlich Google My Business unterstützen die lokale Auffindbarkeit des Unternehmenseintrags in Google und anderen Suchmaschinen wie Bing. Auch die Präsenz in den Social Media, auf Bewertungsportalen und externe Verlinkungen helfen, die lokale Auffindbarkeit des Unternehmenseintrags bei Google zu verbessern. Denn, nur durch Maßnahmen der lokalen Suchmaschinenoptimierung gelangen Fachhändler auf die entscheidenden Plätze in den Suchergebnissen, wenn Nutzer nach Vor-Ort-Fachhändlern suchen.

Lokale Suchergebnisse werden immer wichtiger

Nicht nur B2C-Unternehmen wie Restaurants, Bars und Dienstleistungsanbieter profitieren, wenn sie ihren Unternehmenseintrag in Google lokal optimieren, sondern B2B-Händler, die sich an ein regionales Kundenpublikum wenden. Vom Handwerksbetrieb über den Fachgroßhandel bis hin zum Einzelhandel. Damit ein Handwerksbetrieb reibungslos arbeiten kann, ist er auf die schnelle und sichere Beschaffung von Material und Bauteilen durch lokale Zulieferer angewiesen. Erst recht gilt das für den gastronomischen Betrieb, der seinen Bedarf an Getränken und frischen Lebensmitteln laufend abdecken muss. Vor allem aber profitiert der stationäre Einzelhandel, dessen Laufkundschaft smart unterwegs ist. Im digitalen Zeitalter hängt die lokale Auffindbarkeit davon ab, wie gut der Unternehmenseintrag für Google für die lokale Suche optimiert wurde. Nicht zu vergessen: Auch über Branchenbücher kann das Unternehmen dann online gut gefunden werden, zumal seriöse Branchenverzeichnisse wie Meine Stadt und Yelp bei Google auch gut positioniert sind.

Wichtige Kontakt- und Standortdaten auf einen Blick

All diese Unternehmen profitieren von einer verbesserten lokalen Auffindbarkeit. Mit einem guten Ranking des Unternehmenseintrags bei Google in den lokalen Suchergebnissen ist es aber noch nicht getan, denn es kommt auch auf die Darstellung an. In Bezug auf die lokale Auffindbarkeit gehören der Google-Maps-Ausschnitt mit einem Maps-Eintrag, einem Foto, Öffnungszeiten und Kontaktdaten unbedingt dazu. Ein Unternehmenseintrag bei Google ist aber nur eine von mehreren Maßnahmen, damit Sie online besser gefunden werden. Denken Sie auch daran, dass es noch weitere Suchmaschinen gibt. Auch der Eintrag in Facebook, ein sogenanntes „social signal“, fördert die lokale Auffindbarkeit. Unternehmen mit mehreren lokalen Niederlassungen sollten ihre Standorte professionell und einheitlich präsentieren. Google bietet in Google Maps Kartierungslösungen an, welche die Auffindbarkeit auf Karten durch Symbole erleichtern. Mit einem Blick auf den Kartenausschnitt sieht der Nutzer, wo sich das Unternehmen beziehungsweise Niederlassungen des gesuchten Unternehmens befinden.

Fazit:

Für standortabhängige Händler und Dienstleister ist die lokale Suchmaschinenoptimierung unverzichtbar. Nur Unternehmen, die vor Ort online gut gefunden werden, können ihren Kundenkreis erweitern und ihre Umsätze steigern. Lokale Suchmaschinenoptimierung verbessert nicht nur die lokale Auffindbarkeit des Unternehmen bei Google und anderen Suchmaschinen, sondern auch in Branchenbüchern wie Meine Stadt und Yelp.

 

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Januar 16th, 2017

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Digitalisierung, Facebook, Google, Kundengewinnung, Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Zielgruppenoptimierung

Schlagwörter: , , , , , , , ,

Leave a Comment

Das Abonnieren von RSS Feeds ist für den Internetnutzer von Vorteil, denn als Fan einer Website wird er – solange er es wünscht – automatisiert mit neuen Inhalten von dieser Seite versorgt. Er muss seine Lieblingsseite nicht mehr explizit aufrufen, um herauszufinden, ob und welche Neuigkeiten es gibt. Bei vielen favorisierten Webseiten lässt sich dadurch viel Zeit einsparen. Da sich über unzählige Readerprogramme Feeds im RSS-Dateiformat abonnieren lassen, ist er eine Art Standard geworden. Viele Nutzer verwenden RSS-Feeds zudem als eine Art Lesezeichen, um sich Blogs zu merken. Unternehmen bieten RSS Feeds noch ganz andere Möglichkeiten. Sie können ihren eigenen Unternehmensblog als RSS-Blogsystem betreiben und durch Anknüpfung anderer Blogs, den eigenen Blog füllen.

Informationsflut effizienter bewältigen

Zeit ist heutzutage knapp und reicht immer weniger aus, um die tägliche Informationsflut zu bewältigen. In immer kürzeren Abständen wächst die Informationsmenge, die irgendwie rezipiert und verdaut werden muss. Wer sich über neue Inhalte vieler Webseiten auf dem Laufenden halten will oder muss, möchte das so effizient wie möglich tun. Hierzu kann ein Unternehmen mit seinem RSS-Feed-Angebot entscheidend beitragen. Anders als Newsletter, die in der täglichen Spamflut unterzugehen drohen und vom Anbieter gepusht werden, entscheiden die Nutzer durch den Pull-Mechanismus bei RSS Feeds gezielt darüber, von wem sie aktualisierte Inhalte empfangen.

Was sind RSS Feeds?

Ein RSS Feed ist eine strukturierte Textdatei im XML-Format mit aktuellen Inhalten einer Website. Mithilfe eines RSS Readers kann der Nutzer die Feeds unterschiedlichster Websites in einem Tool anzeigen lassen und lesen und seine Zeit im Web effektiver nutzen. Ohne die Website jeweils einzeln aufsuchen zu müssen, erfährt er Neuigkeiten von Blogs, News- und Infoseiten in strukturierter Form, und zwar nur solche Informationen, die wirklich neu sind. Nutzer von Firefox und Opera können die Feeds auch alternativ zum Reader als dynamische Lesezeichen in ihren Webbrowser einbinden.

Beliebt trotz Facebook & Co.

Viele Marketingverantwortliche glauben, dass RSS Feeds durch Facebook & Co. zum Auslaufmodell werden könnten. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Trotz des Social-Media-Booms sind RSS Feeds nach wie vor sehr beliebt. Nicht jeder hat Lust und Zeit anstelle von Websites jetzt Social-Media-Profile nach den wirklich interessanten News zu durchforsten. Wer einen Unternehmensblog betreibt und in unregelmäßigen Zeitabständen neue Beiträge einstellt, sollte nicht nur seine Facebook-Fans darüber informieren, sondern auch einen RSS Feed anbieten, um die Reichweite seiner News zu erhöhen.

Chancen für Unternehmen

RSS Feeds sind ein ausgezeichnetes Mittel zur Verbesserung der Kundenbindung. Unter anderem kann ein Anbieter Kunden und Interessenten über

  • Unternehmensnews
  • Neue Produkte
  • Updates
  • Bugfixes
  • Tipps & Tricks

laufend aktuell informieren und so die Kundenbindung stärken.

Neue Blogbeiträge verbessern die Reichweite und wirken sich positiv auf die Expertenpositionierung aus. Seine Reputation als Experte kann ein Unternehmen durch ein RSS-Blogsystem noch weiter steigern, indem es den Lesern seines Unternehmensblogs sich ständig aktualisierende Inhalte präsentiert und eigene Beiträge in seinen RSS-Feed packt. Der Unternehmensblog bekommt dadurch den Charakter eines Portals für Branchennews.

Gibt es Nachteile?

Wer im Rahmen eines RSS-Blogsystems seinen Blog über RSS-Feeds mit bereits publizierten Inhalten anderer Blogs befüllt und diese als dynamischen Content einbindet, läuft normalerweise Gefahr Externen Duplicate Content zu produzieren. Suchmaschinen sehen so etwas gar nicht gern. Das Problem kann jedoch durch „nofollow“-Links und weitere Maßnahmen umgangen werden. Duplicate Content wird vermieden, weil die mit „nofollow“ ausgezeichneten Links nicht in die Berechnung der Linkpopularität einbezogen werden. Der Blogbetreiber muss also keine Abstufung im Ranking befürchten. Das Angebot von RSS Feeds der eigenen Seite hat keine negativen Auswirkungen.

nofollow ist ein Befehl innerhalb des HTML-Codes, die bestimmten Suchmaschinen u.a. Google die Anweisung gibt, einzelne oder alle Links einer Website nicht zu verfolgen. Dies hat den Vorteil, dass Verweise auf andere Seiten nicht in die Berechnung von deren Linkpopularität eingehen. Die nofollow-Anweisung kann auf zwei Arten verwendet werden:

– als Mikroformat (in voller HTML-Notation rel="nofollow") innerhalb von Hyperlinks

– als Meta-Tag innerhalb des Seitenkopfs eines Dokumentes.

Fazit:

Die Beliebtheit eines Unternehmensblogs steht und fällt mit häufig aktualisierten Inhalten. Nicht in jedem Unternehmen gibt es allerdings ständig Neues zu berichten. Um den Blog dennoch attraktiv für den Leser zu gestalten, hat sich die Einbindung von Inhalten branchenverwandter Blogs über RSS Feeds bewährt. Kleinen und mittelständischen Unternehmen bietet sich damit die Möglichkeit, den Lesern ihres Blogs dynamischen Content im News-Stil anzubieten, die Attraktivität ihres Blogs zu erhöhen und ihre Expertenpositionierung zu verbessern.

 

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Januar 11th, 2017

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Digitalisierung, Kundenbindung, Online Marketing, Zielgruppenoptimierung

Schlagwörter: , , ,

Leave a Comment

Facebook hat in seinem Power Editor für die Erstellung von Werbeanzeigen einige neue Funktionen eingeführt. Durch die Neuerungen können in einem Schritt mehrere Werbeanzeigengruppen erstellt werden. Außerdem lassen sich mit Hilfe von Variationen  verschiedene Zielgruppen definieren, die in mehrere Anzeigengruppen aufgesplittet werden können.

Das Zufügen von Variablen bietet Ihnen die Möglichkeit, zahlreiche Werbeanzeigengruppen gleichzeitig zu generieren.

Für jede Zielgruppe lassen sich folgende Variationen für Ihre Facebook-Werbung wählen:

♦ Mit der „Custom Audience Variation“ können Sie benutzerdefinierte Zielgruppen anlegen

♦Die „Ort Variation“ erlaubt es Ihnen, mehrere Gebiete in einem Schritt festzulegen, in denen geworben werden soll

♦ Die „Altersgruppe Variation“ bietet Ihnen die Möglichkeiten, Werbeanzeigengruppierungen nach bestimmten Altersklassen zu definieren

Pro Variation wird eine neue Werbeanzeigegruppe generiert. Zudem können die Variationen multiplikativ eingesetzt werden. Das heißt: Wurde im bei Custom Audience zwei Variationen angeklickt, ebenso beim Ort, erhalten Sie vier Werbeanzeigengruppen.

Weiterhin hat sich bei der Budgetplanung etwas geändert. Denn ab sofort lässt sich unter dem Abschnitt “Budget & Zeitplan” eine Verteilung des zugewiesenen Budgets vornehmen, sodass Sie Ihr Budget anteilig je nach Zielgruppengröße Ihrer Facebook-Werbung verteilen können.

 

Fazit: Die Variationen im Power Editor erleichtern den Erstellungsprozess von Werbeanzeigen und verhelfen zu einer optimalen zielgerichteten Werbekampagne.

(Mehr erfahren.)

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Dezember 7th, 2016

Posted In: Allgemein, Facebook, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

Schlagwörter: , , , , ,

Leave a Comment

Nächste Seite »
PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iMTAwJSIgaGVpZ2h0PSI3NjBweHB4IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LmFwcC1zaGFyaW5nLmNvbS9zdWl0ZS9ha3Rpb25mb3JtZWRpdG9yP2lkPTkzVzVQWU1KIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCI+PC9pZnJhbWU+
PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iMTAwJSIgaGVpZ2h0PSI3NjBweHB4IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LmFwcC1zaGFyaW5nLmNvbS9zdWl0ZS9ha3Rpb25mb3JtZWRpdG9yP2lkPXI4RWVaS3pMIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCI+PC9pZnJhbWU+
PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iMTAwJSIgaGVpZ2h0PSI3NjBweHB4IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LmFwcC1zaGFyaW5nLmNvbS9zdWl0ZS9ha3Rpb25mb3JtZWRpdG9yP2lkPTVuWXEwSzkxIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCI+PC9pZnJhbWU+