Als Unternehmen gilt es so einige Herausforderungen zu meistern.

Gute Mitarbeiter im Unternehmen zu halten und zu binden ist eine davon. Denn diese gibt es nicht wie Sand am Meer. Das Problem der heutigen Zeit: Es reicht nicht mehr Arbeitnehmern gute Bezahlung, ein großes Büro und mehr Verantwortung zu bieten. Denn Sie wissen, andere Jobangebote sind nur einen Katzensprung entfernt. Was viele jedoch vergessen, Mitarbeiter trennen sich meist nicht von ihrem Job, sondern von ihrem Chef!

Autorität bedeutet nicht gleichzeitig autoritär zu sein.

Autorität ist eine glimpfliche Angelegenheit. Wer seine Mitarbeiter gut leiten möchte, sollte einige Dinge beachten. Angestellte erwarten immer häufiger, dass ihre Bedürfnisse ausreichend befriedigt werden. Dazu zählen nicht nur ein angemessener Lohn, Anerkennung und Bestätigung. Viele wünschen sich einen Arbeitsplatz, an dem sie sich wohlfühlen können und eigene Ideen mit einbringen dürfen. Ihre Mitarbeiter werden ihr Bestes geben, wenn es sich auch für sie lohnt und sie sich wohlfühlen. Als Autorität sollten Sie nicht gleich autoritär und diktatorisch handeln. Eine natürliche Autorität ist die Summe aus Fachwissen, Sozialkompetenz und innerer Stärke. Damit schaffen Sie es ein Team zu führen, ohne dass es bemerkt, geführt zu werden.

Eigene Defizite erkennen

Als kluge Führungskraft sind Sie sich ihren Schwächen und Stärken bewusst und wissen mit ihnen umzugehen. Zeigen Sie in jeder Situation Rückgrat und sträuben Sie sich nicht Hilfe oder einen Rat anzunehmen. Denn ein Vorgesetzter der durch unnatürliches und aufgesetztes Verhalten auffällt, hat etwas Wesentliches schon verspielt; nämlich den Respekt und das Vertrauen seiner Mitarbeiter. Gleichzeitig setzen Sie damit die Effizienz des Unternehmens aufs Spiel. Denn ein Mitarbeiter, der sich schlecht geführt fühlt, kann mitunter unvernünftig, trotzig oder emotional  handeln. Ihren Mitarbeitern fällt es sicherlich leichter Ihnen Fehler zu verzeihen, wenn sie sehen, dass auch Sie kontinuierlich an sich arbeiten. Und sie verfügen manchmal über erweitertes Fachwissen, dass Ihnen vielleicht unbekannt  ist.

Attraktive Arbeitgeber überstehen auch schwierige Zeiten

Eine hohe Arbeitgeberattraktivität wirkt sich unmittelbar positiv auf Ihr Unternehmen aus. Die Verbundenheit Ihrer Mitarbeiter zeigt sich in einer besseren Leistungsbereitschaft und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Betriebes dauerhaft. Deshalb sollte Ihnen bewusst sein, dass immaterielle Werte einen immer höheren Stellenwert bei ihren Mitarbeitern genießen. Neben finanziellen Anreizen und Vergünstigungen, spielen familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, persönliche Wertschätzung sowie spannende Karrieremöglichkeiten und Lob und Anerkennung eine große Rolle. Flache Hierarchien vermitteln ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl, genauso wie die Kommunikation von Zielen, Strategien und Leitbildern. Attraktive Arbeitgeber erzielen eine hohe Verbundenheit bei ihren Mitarbeitern und überstehen auch schwierige Zeiten. Denn Mitarbeiter die überzeugt von ihrem Unternehmen sind, bleiben Ihnen auch trotz Krise weiter treu.

Gemeinsame Ziele entwickeln

Ein Gefühl der Zugehörigkeit zu schaffen bedeutet gemeinsame Ziele zu entwickeln. Besonders Nachwuchstalente wollen keinen simplen „Nine to Five“ Job. Für sie ist es wichtig sich während der Arbeit weiterzuentwickeln, Interessen zu vertiefen und Kenntnisse auszubauen. Die folgenden Tipps können Ihnen dabei helfen, Ihre Mitarbeiter langfristig zu motivieren:

  1. Mitarbeiter kennenlernen

Mitarbeiter möchten nicht nur für ihre Leistungen sondern auch für ihre Persönlichkeit geschätzt werden. Dafür müssen Sie als Vorgesetzter allerdings wissen, mit wem Sie es zu tun haben. Beschäftigen Sie sich mit Ihren Mitarbeitern und erkennen Sie deren Stärken. Eine kurze Begrüßung am Morgen reicht nicht aus!

  1. Regelmäßiges Feedback geben

Für die meisten ist es wichtig zu wissen, wie die eigenen Leistungen bewertet werden und in welchen Bereichen man sich verbessern kann. Regelmäßiges Feedback ist daher ein wichtiger Faktor, den Sie als Führungskraft für sich nutzen sollten. Lob und Anerkennung gehören dabei ebenso zu einem Feedbackgespräch dazu.

  1. Das Team einbeziehen

Natürlich können Sie nicht immer alles mit ihrem Team abstimmen, doch gerade wenn es um Entscheidungen geht, die Ihre Mitarbeiter betreffen, sollten Sie diese, wenn möglich, mit einbeziehen. Insbesondere qualifizierte und talentierte Mitarbeiter möchten nur sehr ungerne von oben herab behandelt werden.

  1. Kritik annehmen

Lassen Sie die Kritik von Mitarbeitern nicht im Sand verlaufen und nehmen Sie diese ernst. Der Input von Mitarbeitern gibt Ihnen das Potential zur Verbesserung. Wenn sie wertvolle Kritik übergehen, laufen sie Gefahr, dass sich Mitarbeiter übergangen fühlen und sich irgendwann nicht mehr einbringen oder frustriert sind.

Profitieren Sie von Ihren Top-Talenten

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter können es schaffen ein gesamtes Team mit sich zu reißen. Gleichzeitig übernehmen sie eine Art Vorbildfunktion. Die Arbeitsatmosphäre verbessert sich dadurch enorm und Lösungen für scheinbar unlösbare Probleme sind schneller gefunden. Nicht immer läuft in einem Unternehmen alles nach Plan. Genau dann ist es wichtig und von Vorteil ein motiviertes Mitarbeiter-Team zur Seite zu haben, um Höchstleistungen auch während Krisenzeiten abrufen zu können und damit auf Kurs zu bleiben. So kann es schnell passieren, dass sich junge Talente zu Führungspersönlichkeiten entwickeln und Ihr Unternehmen sich eine anstrengende Suche nach passenden Managern sparen kann. Denn auch den Blick für die Zukunft sollte man stets im Auge behalten.

Verlorene Talente sind verlorenes Know-How

Verlassen ihre besten Mitarbeiter das Unternehmen hat dies vielseitige Folgen. Denn mit ihnen geht auch das mitgebrachte Know-How und jede Menge erworbenes Wissen verloren. Je spezialisierter Ihre Mitarbeiter auf ihrem Fachgebiet waren, desto schwieriger wird es werden, Ersatz zu finden. Und auf der anderen Seite stärken Sie ihre Konkurrenz indirekt mit. Denn natürlich werden sich ihre Mitarbeiter einem neuen Unternehmen anschließen und ihr vorhandenes Wissen und die angeeigneten Fähigkeiten einsetzen. Die Suche nach Ersatz bedeutet gleichzeitig einen unnötigen finanziellen Aufwand. Ausschreibungen in Jobbörsen, Vorstellungsgespräche und Auswahlverfahren nehmen schließlich kostbare Zeit in Anspruch.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Mai 23rd, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing

Schlagwörter: , , , ,

Leave a Comment

Sie sind jung, hip und kennen sich bestens mit Instagram und Co. aus – Millennials.

Millennials für Ihr Unternehmen zu begeistern kann mitunter eine echte Herausforderung sein. Geld steht nicht immer für sie im Vordergrund und neben dem Job sollte vor allem noch genug Zeit für Familie und Freunde bleiben. Eine „Work-Life-Balance“ eben. Das macht es für Unternehmen natürlich immer schwieriger qualifiziertes und ambitioniertes Personal zu finden. Denn viele junge Leute mit gutem Schulabschluss ziehen eine Ausbildung in anderen Ländern in Betracht und mit dem demografischen Wandel schrumpft die Auswahl mehr und mehr. Was Unternehmen nun brauchen ist ein ordentliches Ausbildungsmarketing, um erfolgreich neue Bewerber für sich zu gewinnen.

Setzen Sie auf die richtigen Kommunikationskanäle

Die Zukunft eines Unternehmens ist stark an seine Mitarbeiter gebunden. Qualifizierte Bewerber und qualifiziertes Personal fördern ihre Produktivität. Die Anforderungen ihres Unternehmens bei der Bewerberauswahl herunterzuschrauben sollte niemals die Lösung sein. Mit guter Planung schaffen Sie es junge Leute auf eine Ausbildung in ihrem Unternehmen aufmerksam zu machen und gezielt anzusprechen. Dafür müssen jedoch die richtigen Kanäle gefunden werden. Durch eine Präsenz auf Social-Media und Karriereportalen lässt sich nicht nur die Markenwahrnehmung aktiv steuern. Gleichzeitig sprechen Sie Bewerber in ihrer gewohnten Umgebung an. Dadurch haben sie die Möglichkeit mit karrierespezifischen Beiträgen, Mitarbeiterblogs oder Imagefilmen den Kontakt zu ihrer Zielgruppe herzustellen und die Unternehmenskultur aktiv zu vermitteln. Karrieremessen oder Universitätsveranstaltungen bieten ebenfalls eine Möglichkeit, sich als innovativer Arbeitgeber zu präsentieren.

Stellen Sie ihr Unternehmen auf den Prüfstand

Neben Social Media gibt es für Unternehmen noch weitere Möglichkeiten eine positive Anziehungskraft auf neue Bewerber auszuüben. Employer Branding ist das Stichwort. Es umfasst die Konzeption und Durchführung verschiedener Maßnahmen, die generell ein positives und ansprechendes Bild ihres Unternehmens formen sollen. Quasi der strategische Aufbau einer eigenen Arbeitgebermarke. Um dies zu erreichen sollten Sie ihr Unternehmen allerdings zunächst auf den Prüfstand stellen. Finden Sie heraus, wer Sie sind und wofür Sie stehen wollen. Welche Stärken und Schwächen weisen ihr Unternehmen und Produkte auf und ganz besonders welche Anreizpunkte können Sie künftigen Bewerbern in Sachen Gehalt, Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten bieten? Was sind Ihre Grundwerte und Kompetenzen? Und was ist Ihr unverwechselbares individuelles Alleinstellungsmerkmal?

Ihre Mitarbeiter fungieren als Markenbotschafter

Wichtig ist ein einheitlicher Arbeitgeberauftritt. Dies bedeutet eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit von Geschäftsführung, Personalverantwortlichen und den Kommunikations- und Marketingexperten. Das Ziel ist es, ihr Unternehmen als attraktive Marke, mit einem einheitlichen Leitbild, in der Öffentlichkeit, vor den Mitarbeitern, Kunden, der Konkurrenz und insbesondere den Nachwuchskräften zu manifestieren. Vermitteln sie ein individuelles Wertesystem, das sich positiv von anderen Unternehmen abhebt. Gelingt es Ihnen Employer Branding erfolgreich umzusetzen, wirkt sich dies unmittelbar auf ihre bestehenden Mitarbeiter aus. Bieten Sie Ihnen deshalb neue Aufstiegschancen innerhalb ihres Betriebes, um somit auf eine nächsthöhere Karriere- und Bildungsstufe zu gelangen. Gleichzeitig fungieren motivierte und zufriedene Mitarbeiter als Markenbotschafter Ihres Unternehmens. Damit haben Sie einen starken Einfluss auf die Zufriedenheit ihrer Kunden und den Umsatz. Die Signifikanz der Arbeitgebermarke ist insbesondere in serviceorientierten Branchen für Kunden wichtig.

Im „War of Talents“ bestehen

Wie schon erwähnt hat besonders die heutige Generation Y/ Millennials ganz andere Vorstellungen von der Arbeitswelt. Aus diesem Grund sollten Sie besondere Anreize für „Young Professionals“ schaffen. Um dem gerecht zu werden müssen Sie ein grundlegendes Verständnis ihrer Zielgruppe gewinnen und eine positive Assoziation mit ihrem Unternehmen wecken. Um die Aufmerksamkeit junger, talentierter Arbeitskräfte zu erlangen, sollten Sie außerdem ihre Karriereseite auf Vordermann bringen. Unter anderem können auf Ihrem Karriereblog oder Website sich Referenzen von Angestellten, Fotos des Unternehmens, der Arbeitsbereiche, der Belegschaft positiv auf das Unternehmen auswirken und einen sympathischen und greifbaren Eindruck vermitteln. Heben Sie die Vorzüge Ihrer Firma vor und machen Sie den Arbeitssuchenden klar, welche Vorteile sich aus einer Einstellung ergeben. Neben attraktivem Gehalt und guten Karrierechancen, zählt dazu auch ein gutes Mitarbeiterförderungs-Programm.

  • Gibt es die Möglichkeit Azubis ein eigenes Notebook oder Smartphone für die Arbeit zur Verfügung zu stellen?
  • Können Sie sich an den Monats- oder Jahrestickets für die öffentlichen Verkehrsmittel beteiligen?
  • Welche Aufstiegsmöglichkeiten bieten Sie nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss?

Tipps für den Bewerbungsprozess

Sie haben Interesse geweckt? Gut! Dann gilt es aber auch im Bewerbungsprozess Ihre Arbeitgebermarke zu präsentieren. Die folgenden Punkte sollten Sie berücksichtigen:

1. Gestaltung der Stellenanzeigen

Inhaltliche und Sprachliche Fehler sollten Sie vermeiden und auf vorgefertigte Textvorlagen aus dem Internet verzichten. Copy & Paste ist nicht der richtige Ansatz!

2. Online-Bewerbungsverfahren

Setzen Sie auf eine einfache Bedienbarkeit und selbsterklärende Formulare. Ihre Bewerber sollten mit nur wenigen Klicks zum Bewerbungsabschluss kommen. Achten Sie darauf, dass die Online Bewerbung auf verschiedenen Betriebssystemen einwandfrei läuft.

3. Das Bewerbungsgespräch

Bereiten Sie sich auf Ihre Bewerber vor und machen Sie sich Notizen. Ein wenig Smalltalk für eine entspannte Interview Atmosphäre kann außerdem helfen.

4. Rückmeldung

Melden Sie sich zeitnah zurück. Besonders in unserer heutigen schnelllebigen und hektischen Arbeitswelt ist dies gefordert. Und keine Antwort ist auch keine Lösung! Dies wirkt sich negativ auf das Image Ihres Unternehmens aus.

 

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Mai 15th, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

Schlagwörter: , , , , ,

Leave a Comment

Am 25. Mai rücken wir wieder einmal ein Stück näher zusammen in der Europäischen Union. Denn dann tritt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Sie soll eine europaweite, einheitliche Regelung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen sicherstellen.

Schon in wenigen Wochen müssen Unternehmen alle wichtigen Strukturen und Prozesse zur Implementierung des neuen EU-Gesetzes angepasst haben. Primär müssen Unternehmen darauf achten, wo und wie sie ihre Daten speichern und wer Zugriffsrechte auf diese Informationen erhält.

Im Grunde ändern sich 2 Dinge:

  • Der Verbraucher erhält das Recht auf das Vergessen seiner Daten. Sprich Sie als Unternehmen sind verpflichtet auf Verlangen, sämtliche Daten eines Kunden/Interessenten zu löschen.
  • Der Verbraucher erhält außerdem das Recht auf Datenübertragbarkeit. Seine Daten müssen ihm auf Verlangen bei z.B. einem Anbieterwechsel zur Verfügung gestellt werden.

Einheitlicher Grundsatz zur Verarbeitung personenbezogener Daten

Allgemein stellt die Datenschutzgrundverordnung eine einheitliche Regelung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentlicher Stellen sicher. Neben dem Schutz dieser privaten User-Informationen, soll außerdem der freie Datenverkehr innerhalb des europäischen Binnenmarktes gestärkt werden. Neben Transparenz und Datenübertragbarkeit rückt das Recht auf Vergessenwerden in den Vordergrund der DSGVO. Gleichzeitig werden beispielsweise US-Konzerne bei der Verarbeitung europäischer personenbezogener Daten, enger  in die Pflicht genommen.

Transparenz

Für Nutzer soll die EU-Verordnung Klarheit schaffen. Nach dem neuen Grundsatz ist es jedem möglich, Auskunft über alle sie betreffenden Informationen zu erhalten. Darüber hinaus sind Konzerne dazu verpflichtet, diese in „präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache“[1] zu übermitteln. Ein besonders wichtiger Punkt ist wahrscheinlich jedoch die Auskunftspflicht. Im Falle einer Datenerhebung muss umfangreich über Zweck, Empfänger und Verantwortliche der Verarbeitung sowieso Dauer der Datenspeicherung, Rechte zur Berichtigung, Sperrung und Löschung und Verwendung der Daten für Profiling-Zwecke gegeben werden. Unternehmen sind somit in die Pflicht genommen, betroffene Personen über Änderungen nun aktiv zu informieren. Voraussetzung für all diese Erneuerungen ist jedoch die Umsetzung durch die betroffenen Nutzer. Denn von wem und wie persönliche Daten behandelt werden, liegt in der eigenen Hand.

Recht auf Vergessenwerden

Eine grundlegende Veränderung bringt die DSGVO mit dem Recht auf Vergessenwerden. Es besteht das Recht auf Löschung aller betreffenden Daten, wenn die Gründe für eine Datenspeicherung entfallen. Außerdem sind Verarbeiter dazu verpflichtet, Daten selbst zu löschen, sobald es keinen ersichtbaren Grund für eine Speicherung mehr gibt.

Kostensteigerung und wachsende Bürokratie

Während viele die europaweite Datenschutzgrundverordnung begrüßen, werden die Stimmen der Kritiker immer lauter. Durch den Wegfall eines internen Datenschutzbeauftragten, steigen die Kosten durch einen zunehmenden bürokratischen Aufwand. Unternehmen sind jetzt gezwungen eigene Stellen für die Behördenkommunikation einzurichten. Während Konzerne durch die Datenschutzgrundverordnung immer mehr vorgeschrieben bekommen bleibt das Datenmonopol der großen Datensammler, wie beispielsweise Facebook, Google, Amazon & Co., jedoch weiter bestehen. Dabei sollte man sich eventuell damit beschäftigen, wie auch innerländische und europäische Unternehmen von der Masse an Informationen profitieren können. Dazu muss allerdings primär geklärt werden, wem die Daten nun wirklich gehören. Große Konzerne sind derzeit in einer extrem einflussreichen Position, in welcher sie die Gesellschaft wesentlich beeinflussen. Nutzer des World Wide Web sind sich zwar der praktischen Vorteile im Klaren, aber den Überblick über das große Ganze sollte man nicht vergessen.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

April 11th, 2018

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

Schlagwörter: , , , ,

Leave a Comment

Affiliate Marketing zählt zu den ältesten Formen im Online-Marketing und hat trotz vieler neuer Strategien und Marketinginstrumente nichts von seiner Attraktivität eingebüßt. Insbesondere kleineren und mittelständischen Unternehmen bietet es zusätzliche Chancen, um Produkte und Dienstleistungen über die Websites von Partnern zu vermarkten.

Was ist Affiliate Marketing eigentlich?

Beim Affiliate Marketing geht ein werbetreibendes Unternehmen (Merchand) und ein publizierendes Unternehmen (Advertiser) eine Partnerschaft ein. Der Advertiser bietet auf seiner Webseite dem Merchand Werbeflächen gegen Erfolgsbeteiligung an. Der Merchand stellt dem Advertiser hierfür Werbemittel wie Banner oder Displays zur Verfügung. Um Partner zu gewinnen, muss der Partner ein Partnerprogramm auflegen, das er entweder auf seiner Webseite oder in einem Affiliate-Netzwerk veröffentlicht.

KMUs können durch Affiliate Marketing Zielgruppen direkt erreichen

Gerade junge Unternehmen bietet Affiliate Marketing eine gute Möglichkeit, um neue Produkte und Dienstleistungen schnell bekannt zu machen. Anstatt selbst aktiv nach Advertisern zu suchen, legt das KMU ein Partnerprogramm auf und lässt sich von Advertisern finden. Dabei hat der Merchand die Möglichkeit, eine Filterung vorzunehmen und nur Webseiten und Blogs, die thematisch zu den Produkten und Dienstleistungen passen, als Partner zu akzeptieren. So werden gewünschte Zielgruppen direkt erreicht und der Streuverlust minimiert.

Welche Möglichkeiten der Vergütung gibt es?

Der Merchand kann die Advertiser auf unterschiedliche Weise vergüten. Eine Möglichkeit ist die Verkaufsprovision. Klickt ein Besucher auf der Website des Advertisers ein Werbemittel des Merchands, wird zunächst ein Cookie gespeichert. Wenn er dann innerhalb eines bestimmten Zeitraums im Onlineshop einen Kauf tätigt, erhält der Advertiser hierfür eine prozentuale Provision. „Pay per Sale“ ist nicht die einzige Vergütungsform. Der Merchand kann den Advertiser auch für den Klick eines Besuchers auf das Werbemittel (Pay per Click) oder das Ausführen einer Aktion wie einer Registrierung (Pay per Lead) bezahlen. Welche Art der Vergütung jeweils für welche Produkte oder Dienstleistungen jeweils infrage kommt, wird im Partnerprogramm festgelegt.

Für wen macht Affiliate Marketing Sinn?

Affiliate Marketing ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten. Der Merchand kann über diesen Online-Marketing-Kanal Interessenten gezielt erreichen und der Advertiser mit seiner Website zusätzliche Einkünfte erwirtschaften. Dabei geht der Advertiser kein Risiko ein, denn die Partnerschaft kann er jederzeit wieder beenden. KMUs mit schmalem Budget können mit Affiliate Marketing ihre Produkte bei den relevanten Zielgruppen schneller bekannt machen. Während Werbeschaltungen auf großen Newsportalen mit hohen Kosten und immensen Streuverlusten verbunden sind, ist Affiliate Marketing immer zielgerichtet und wesentlich kostengünstiger. Dieser Marketingkanal eignet sich besonders für Nischenmärkte, denn nur solche Besucher bekommen die Werbung zu sehen, die sich für das Thema auch wirklich interessieren.

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Mai 16th, 2017

Posted In: Blogbeitrag, Kundengewinnung, Marketing, Online Marketing

Schlagwörter: , , , , , , ,

Leave a Comment

“Pokémon is taking over the world. Again.“

Dies schrieb der Business Insider in der vergangenen Woche auf seiner Website. Innerhalb von wenigen Tagen erreichten Pikachu und Co. Millionen von Smartphone-User auf der ganzen Welt.

Vor kurzem waren es noch mehr User als auf der beliebten Dating-App Tinder, mittlerweile zählt „Pokémon Go“ sogar mehr aktive Nutzer pro Tag als das soziale Netzwerk Twitter. Demnach sollen bereits 5,92 Prozent der US-Bevölkerung, die ein Android besitzen, täglich mit der App interagieren. In Deutschland sind es 1,91 Prozent der Android-Nutzer und das, obwohl die App erst seit einigen Tagen auch hierzulande offiziell erhältlich ist. Dass Pokémon Go momentan wohl die viralste App ist, zeigt sich auch an der Börse. Seit dem Launch haben die Nintendo-Aktien nämlich um 65 Prozent zugelegt.

Wie besonders lokale Unternehmen von dem Hype um Pokémon Go profitieren können, machen einige Firmen mit originellen Marketingmaßnahmen vor. Bekanntlich tauchen die sogenannten PokéStops oder Pokémon-Arenen, in denen sich dutzende von Pokémon tummeln, an zufällig ausgewählten Orten auf. Sollte das Glück also auf Ihrer Seite sein und sich ein PokéStop in der Nähe Ihres Unternehmens oder Ihres Geschäfts befinden, bietet es sich an, diese Gelegenheit zu nutzen! Eine kleine Auswahl von erfolgreichen Marketingmaßnahmen, haben wir Ihnen zusammen getragen:

1. Lockmodule im Burgerladen

Der Burgerladen „The Bird in Cologne“ hat auf Facebook angekündigt, dass zu einer bestimmten Zeit Lockmodule im Laden ausgelegt werden (wodurch wilde Pokémon für alle Nutzer angelockt werden). Zusätzlich erhalten alle Spieler einen Rabatt auf das Essen. Clever: Es wird zur Reservierung aufgefordert und das Passwort „Pokémon Go“ verwendet. Dadurch lässt sich sehr gut messen, wie viele der Besucher über Facebook auf die Aktion aufmerksam wurden.

Burger

2. „Pickupchu“

Pick Up! war schnell – bereits am 12.07., als die App in Deutschland erschien, wurde ein passendes Bild auf Facebook veröffentlicht.

Pokémon Go

3. Aufsteller vor dem Geschäft

Der Lebensmittelladen „Unverpackt Trier“ lockt Pokémon-Jäger mittels Stopper vor dem Geschäft in den Laden und verlängert die Reichweite natürlich auch über Facebook.

Pokémon Go

4. Bayer 04 Leverkusen

Bayer schickt das Maskottchen gegen die Pokémon ins Rennen. In der spanischen Version mit ziemlich hohen Interaktionszahlen:

Pokémon Go

5. PokéStop

Dieser Club hat das Glück, dass seine Location ein PokéStop ist. Da lässt sich was draus machen.

Pokémon Go

6. Challenge accepted

Junited Autoglas fordert die Kunden auf, die von ihnen eingenommene Arena zu erobern.

Pokémon Go

7. Mannschaftsfoto

Ein Foto mit Pokémon, liebevoll inszeniert von der Eintracht Hildesheim. Kommt gut an bei den Fans.

Pokémon Go

Übrigens: Es gibt nun auch eine Facebook-Gruppe für Pokémon Go-Marketing.

(Mehr erfahren…)

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Juli 19th, 2016

Posted In: Allgemein, App, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

Schlagwörter: , , , , , , ,

Leave a Comment

Kennen Sie das Tool von Google namens „Google Trends“ schon?

Der Online-Experte Felix Beilharz hat einen sehr interessanten Versuch zu den Vorfällen in Köln in der Silvesternacht durchgeführt. Dafür nutzte er Google Trends: Google Trends ist ein Online-Dienst, der Informationen darüber bereitstellt, wie oft welche Suchbegriffe in die Suchmaschine Google im Zeitverlauf eingegeben wurden. (mehr …)

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Januar 18th, 2016

Posted In: Google

Schlagwörter: , , ,

Leave a Comment

 

Ein frohes neues Jahr wünscht das loci Team! Wir starten das neue Jahr mit einem kleinen Nachtrag aus dem letzten Jahr, es geht um den 42. deutschen Marketing-Tag in Stuttgart am 03. Dezember 2015. An diesem Tag standen zwei eigentlich sehr unterschiedliche Menschen auf der Bühne nebeneinander: Der CMO und der CIO von Mercedes Benz – Jens Thiemer und Nikitas Drakopoulos.

(mehr …)

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Januar 7th, 2016

Posted In: Social Media Marketing

Schlagwörter: , , , , , ,

Leave a Comment

 

Betrachten Sie einmal das heutige Beitragsbild und versuchen Sie, sich einen ersten Eindruck dieser Personen zu machen. Stellen Sie sich das Leben und die Eigenschaften dieser Personen vor und merken Sie sich Ihren Eindruck.

(mehr …)

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

Oktober 21st, 2015

Posted In: Online Marketing, Social Media Marketing

Schlagwörter: , , , ,

Leave a Comment

 

Auch bei Facebook gibt es Regeln, und das nicht zu knapp. Spätestens nach den Abmahnungen wegen fehlender Impressen bei vielen Nutzern, ist das vermutlich jedem klar geworden. Doch was müssen Sie darüber hinaus beachten?

(mehr …)

Euch gefallen unsere Social Media Tipps - Dann teilt sie mit euren Freunden

August 3rd, 2015

Posted In: Facebook

Schlagwörter: , , , ,

Leave a Comment

Nächste Seite »
PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iMTAwJSIgaGVpZ2h0PSI3NjBweHB4IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LmFwcC1zaGFyaW5nLmNvbS9zdWl0ZS9ha3Rpb25mb3JtZWRpdG9yP2lkPTkzVzVQWU1KIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCI+PC9pZnJhbWU+
PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iMTAwJSIgaGVpZ2h0PSI3NjBweHB4IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LmFwcC1zaGFyaW5nLmNvbS9zdWl0ZS9ha3Rpb25mb3JtZWRpdG9yP2lkPXI4RWVaS3pMIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCI+PC9pZnJhbWU+
PGlmcmFtZSB3aWR0aD0iMTAwJSIgaGVpZ2h0PSI3NjBweHB4IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LmFwcC1zaGFyaW5nLmNvbS9zdWl0ZS9ha3Rpb25mb3JtZWRpdG9yP2lkPTVuWXEwSzkxIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCI+PC9pZnJhbWU+