Pinterest sieht sich selbst als Werkzeug für das Sammeln und Organisieren von Dingen, die man liebt. Und genau dies tut die immer größer werdende Nutzergemeinschaft der sozialen Plattform. Es werden Bilder gepinnt, geliked, geteilt, kommentiert und zu Pinnwänden zusammengefasst. Bilder wirken in ganz besonderer Weise auf Menschen, wecken Emotionen und animieren zum Nachmachen oder Kaufen. Deswegen sollten auch Unternehmen das Potential der Social Media Plattform für sich entdecken.

Pinterest im stetigen Wachstum

Die Plattform mit dem ausschließlichen Fokus auf Bildern wurde und wird immer noch stark unterschätzt. Im Jahr 2012 noch bei 50.000 Nutzern, verzeichnet sie aktuell mehr als 150 Millionen. Im März 2017 zählte das Unternehmen mit einer 12 Milliarden-Dollar-Bewertung zu den wertvollsten Start-Ups in der digitalen Welt.
Der Trend im Netz geht immer mehr in Richtung Bild und wenig Text. Die soziale Bilderwand bringt diesen Trend in eine geordnete und übersichtliche Form. Waren es noch vor einigen Jahren vor allem weibliche und sehr junge Nutzer, die sich hier tummelten, diversifiziert sich die Nutzerschaft nun aus. Der Anteil der männlichen und auch älteren Nutzer steigt stetig an. Mittlerweile generiert Pinterest mehr Traffic auf Webseiten als Twitter, Google+ und LinkedIn zusammen.

Enorme Reichweite nur mit Bildern

Auf Pinterest suchen die Nutzer nach Deko-Ideen für das Bad genauso wie neuen Looks in der Modewelt und besuchen die Websites, auf denen diese Bilder liegen. Auch ein verträumtes Durchklicken von Pinnwänden mit tollen Urlaubs- und Strandfotos weckt Sehnsüchte und kann dazu führen, dass man die nächste Sommerreise bucht. Besonders schöne Bilder und Fotos machen Lust auf mehr, werden geliked, kommentiert und geteilt. So kann man eine sehr große Reichweite erzielen.

Möglichkeiten für Ihr Unternehmen auf Pinterest

Neben den Emotionen weckenden Bildern, hat die Social Media Plattform noch eine ganz besondere Eigenart. Die Nutzer surfen durch die ansprechenden Bilder und merken sie sich für spätere Vorhaben und mögliche Käufe. Genau dies ist es, was Sie als Unternehmen für sich nutzen können. Hinter jedem Pin, den Sie setzen, steht Ihr Produkt und kann zu einer Kaufentscheidung führen. Es ist nicht wichtig, ob und welches Unternehmen hinter den Pins steht. Das ist zweitrangig – Im Vordergrund steht das Erleben des Bildes und der Sinneseindrücke und Wahrnehmungen, die damit verbunden sind.

Potentielle Kunden kennenlernen

Viele große Unternehmen sind schon auf Pinterest vertreten. Wer Produkte hat, die sich durch hochwertige Bilder ansprechend ins Licht setzen lassen, sollte es den Großen nachmachen. Ihre potentiellen Kunden sind schon da und pinnen, liken und teilen fleißig. Sie haben den großen Vorteil, dass Sie sehen können, was Ihre zukünftigen Kunden mögen, wofür sie sich interessieren, denn Sie können, genau wie die normalen User Ihre Unternehmenspinnwand durchsuchen können, auch die Pinnwände der User durchstöbern.

Die Konkurrenz schläft nicht

Auch wenn Pinterest bisher etwas vernachlässigt wurde, treten immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen der Plattform bei und entdecken sie für ihr Marketing. Der Social Media Kanal ist ein Ort der Verknüpfung, also abonnieren Sie ruhig Pinnwände von Mitbewerbern und schauen sich an, was diese so treiben. Sie müssen ja nicht gleich zum Stalker werden, aber Anregungen kann man sich so auf jeden Fall holen. Zeigen Sie auch gern mehr als nur Produktbilder und lassen Sie die Leute an Ihrem Unternehmen teilhaben. Bilder von der letzten Firmenfeier machen Sie sympathisch und stärken Ihr Image.

Bringen Sie Ihr Geschäft in Fahrt!

Ein Vorteil, nicht nur Instagram als soziale Bilderplattform für Ihr Unternehmen zu nutzen, liegt in der Arbeitsweise. Jeder Pin ist verlinkt – und zwar mit Ihrer Webseite! Klickt ein User Ihren Pin an, wird er direkt zu Ihnen weitergeleitet. Nicht nur, dass die Möglichkeit besteht, dass die interessierte Person auch gleich etwas kauft, sie erhöht auch Ihren Traffic. Dies verbessert nicht nur Ihr Google-Ranking, sondern erhöht womöglich auch Ihre Markenbekanntheit. Dinge, für die Sie auf anderen Plattformen bezahlen.
Mit neuen Funktionen wie Shop The Look oder Lens, die sich derzeit noch im Beta-Stadium befinden, wird das Entdecken und Weiterleiten auf die Webseiten bald noch unterstützt.
Mittlerweile bietet die Plattform nicht nur ein eigenes Analytics-Tool, sondern nach und nach auch Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Mit Promoted Pins können Sie Ihrem Pin zu mehr Sichtbarkeit verhelfen. Die Möglichkeit, Video-Ads zu schalten, bringt ganz sicher auf einer Bilderwand enorme Aufmerksamkeit. Ebenfalls sinnvoll für Unternehmen sind die Rich Pins. Diese können mit Daten wie Adresse, Telefonnummer oder auch Rezeptzutaten, Verfügbarkeiten von Produkten und Preisen angereichert werden.

Nachteile von Pinterest-Marketing

Bei all der Darstellung der Vorteile des Nischenetzwerkes muss man aber auch erwähnen, dass so ein Pinterest-Auftritt viel Zeit kostet. So sollten Sie überlegen, ob Sie die Ressourcen haben, einen weiteren Social-Media Kanal bespielen zu können. Außerdem sind, ähnlich wie bei anderen sozialen Netzwerken, die urheberrechtlichen Fragen der Bilder im Unklaren. Ob das Pinnen und Repinnen entgegen der aktiven Zustimmung des Urhebers erlaubt ist oder nicht oder die Form und Funktionsweise dieses überflüssig macht, wird immer wieder diskutiert und liegt leider wie sehr vieles im Bereich der Social Media im rechtlichen Graubereich.

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September 11th, 2017

Posted In: Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Virales Marketing

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Reichlich Verbesserungspotenzial besteht beim Online Marketing von kleinen- und mittelständischen Unternehmen (KMU). Zu diesem Ergebnis kommt die Hochschule Offenburg in einer Studie, die kürzlich herausgegeben wurde. Demnach gibt es in zahlreichen kleineren Unternehmen Wissens- und Erfahrungslücken in Sachen Online Marketing Maßnahmen und dem Einsatz von Social Media. Auch mit dem Datenschutz und der Suchmaschinenoptimierung tun sich viele schwer.

Wir haben die Ergebnisse der Studie für Sie zusammengetragen und Handlungsempfehlungen formuliert.

#Social Media Maßnahmen

Von 79 Prozent der Befragten wird die Durchführung von Social Media Maßnahmen als nicht zu teuer eingestuft und knapp 50 Prozent empfinden die Durchführung als nicht aufwendig. Etwa die Hälfte meinen, dass sie über ausreichend Erfahrung mit Social Media verfügen. Die Mehrheit behauptet allerdings, dass mit der Nutzung von Social Media keine besseren Ergebnisse erzielt wurden. Gleichzeitig geben knapp die Hälfte an, dass die eigenen Kunden hierdurch besser erreicht werden.

Im Zusammenhang mit der Bedeutung von Social Media machen beide Analysen deutlich, dass Facebook der mit Abstand am häufigsten genutzte Kanal ist (in beiden Analysen ca. 90 Prozent). Insgesamt verzichten nahezu 80 Prozent komplett auf Social Media. Die Befragungsergebnisse veranschaulichen dabei die wohl generelle Skepsis von klein- und mittelständischen Unternehmen gegenüber Social Media.

Empfehlung: Neben einer eigenen Präsenz, beispielsweise eine Facebook Unternehmensseite bzw. Fanpage, kann auf Facebook regional und überregional Werbung auch geschaltet werden.

#Suchmaschinenoptimierung

Über 70 Prozent der Nutzer von Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung sind der Meinung, dass diese dazu führen, Kunden besser zu erreichen und darüber hinaus gute Ergebnisse (bspw. höhere Umsätze, Kundengewinnung) mit Suchmaschinenoptimierung erzielt werden konnten (54 Prozent). Allerdings gaben 56 Prozent der Befragten klein- und mittelständischen Unternehmen an, nicht über ausreichend Erfahrung mit diesen Maßnahme zu verfügen. 50 Prozent ist die Durchführung zu teuer und sehen darin einen hohen Aufwand (58 Prozent).

Eine SEO-Analyse von den Webseiten der befragten Unternehmen hat vor allem deutlich gemacht, dass nahezu alle Webseiten von Google schlecht bewertet werden und deshalb Handlungsbedarf besteht. Die Befragung macht deutlich, dass die Teilnehmer sich durchaus bewusst sind, dass Suchmaschinenoptimierung wichtig ist. Die Gegenüberstellung der Befragungsergebnisse und der SEO-Analyse zeigt allerdings, dass die eigene Einschätzung bezüglich der Webseite gravierend von der Realität abweicht und größtenteils dringender Handlungsbedarf besteht.

Empfehlung: Auch ohne Budget können Sie Ihre Webseiten für Suchmaschinen optimieren. Beginnen Sie dazu mit einer Keyword-Analyse und konzentrieren Sie sich dann auf die On-Page- und Off-Page-Optimierung.

#Web-Analyse-Tools

Wie die Analyse aufzeigt, ist bei nur 35 Prozent der untersuchten Webseiten eine Analyse-Software implementiert. Folglich lassen zwei von drei Unternehmen (65 Prozent) die Möglichkeit ungenutzt, detaillierte Informationen über ihre Webseitenbesucher zu erfassen. Bei den Unternehmen, die bereits ihre Webseitenbesucher mittels Webtracking-Software analysieren, ist Google Analytics (87 Prozent) das mit Abstand am häufigsten verwendete Tool.

Empfehlung: Verstärkt von Web-Analyse Tools wie Google Analytics Gebrauch machen!

Fazit:

Aller Anfang ist schwer. Jedoch machen Sie sich bewusst, dass Ihre Webseite und die Social Media Kanäle nicht nur ein wichtiges Kommunikationsmittel sind, sondern auch Ihren Absatz steigern und Ihren Kundenkreis erweitern können. Daher ist es wichtig, dass Sie im Netzt schnell und einfach gefunden werden und Suchmaschinenoptimierung Ihrer Online-Präsenzen betrieben. Nicht zuletzt, vergessen Sie nicht mit Hilfe von Analyse Tools de Erfolg Ihrer Online- und Social Media Marketing Aktivitäten zu überprüfen.

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November 9th, 2016

Posted In: Blogbeitrag, Digitalisierung, Google, Online Marketing, Social Media Marketing, Suchmaschinenoptimierung

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Noch immer fragen sich zahlreiche Geschäftsführer und Manager von Autohäusern, ob es sich lohnt auf Social Media Marketing zu setzen. Dabei informieren sich Autokäufer heute insbesondere im Internet über Kaufoptionen, die Eigenschaften eines Autos und dessen Verkaufsstellen. Die sozialen Netzwerke sind dabei neben der Google Suche eine wichtige Komponente für Kunden, um entsprechende Angebote einzusehen.

Lohnt sich Social Media Marketing in der Automobilbranche?

Die Bedeutung von Social Media Marketing für die Automobilbranche wächst und wächst. Immer mehr Autokäufer nutzen die sozialen Netzwerke vor, während oder nach dem Kauf ihres Autos. Dies zeigt sich an den Ergebnissen einer Studie.

„23 Prozent (einer von vier) Autokäufern nutzt Social Media, um über die kürzliche Kauferfahrung zu berichten oder diskutieren.“

„38 Prozent der Konsumenten geben an, dass sie bei ihrem nächsten Autokauf Social Media hinzuziehen werden.“

„84 Prozent aller Automobil-Shopper besitzen einen Facebook-Account – 24 Prozent davon haben  das soziale Netzwerk als Informationsquelle für ihren letzten Autokauf genutzt“

 

Was sind die Vorteile von Social Media Marketing für Autohändler?

Es gibt zahlreiche Gründe, warum ein Autohaus auf Social Media Marketing setzen sollte. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Argumente für Sie zusammengefasst:

#Zielgruppe direkt ansprechen. Über Social Media Kanäle wie Facebook, Instagram und Google+  können Sie als Betreiber eines Autohauses, also eines klassischen BtoC-Unternehmens, Ihre Kunden direkt ansprechen. Denn in sozialen Netzwerken findet sich genau Ihre Zielgruppe – Konsumenten.

#Bekanntheit steigern. Social Media Marketing eignet sich für Unternehmen besonders, um ihre Bekanntheit im Netz bei den Nutzern zu steigern. Bespielen Sie beispielsweise die Facebook-Seite Ihres Autohauses regelmäßig mit interessanten und vor allem für Ihre Zielgruppe relevanten Beiträgen, werden Nutzer auf Sie aufmerksam. Dies trägt letztlich zur Kundengewinnung bei.

#Reichweite erhöhen. Mit 1,7 Milliarden Nutzern weltweit und über 26 Millionen Nutzern allein in Deutschland ist Facebook die Nummer eins unter den sozialen Netzwerken. Auch Sie können von dieser hohen Nutzerzahl profitieren, und zwar auf drei verschiedenen Wegen: Zum einen über die organische Reichweite, also zum Beispiel wenn Nutzer Ihre Seite abonnieren und Ihre Beiträge sehen, zum anderen über die gekaufte Reichweite , also über gekaufte Werbeanzeigen wie Facebook Ads. Die große Besonderheit von Facebook und anderen Social Media Kanälen ist die verdiente Reichweite, wozu freiwillige Empfehlungs- und Verbreitungsleistungen der Nutzer (z.B. Likes, Shares) zählen, sodass Ihr Beitrag wiederum Freunden Ihrer Abonnenten angezeigt wird.

#Informieren. Social Media Präsenzen wie beispielsweise die Facebook-Seite Ihres Autohauses eignet sich hervorragend, um (potenzielle) Kunden über Aktuelles aus Ihrem Autohaus zu informieren. Dazu können lokale Angebote zählen sowie Veranstaltungen in Ihrer Filiale und so weiter.

#Etwas über Ihre Kunden erfahren. Dank der Analytics-Funktionen der einzelnen Social Media Kanäle  haben Sie die Möglichkeit, die Aktionen auf Ihrer Seite zu analysieren und damit wichtige Informationen über Ihre (potenziellen) Kunden und deren Interessen zu erfahren. So können Sie zum Beispiel untersuchen, welcher Beitrag besonders häufig angeklickt wurde oder wann sich Nutzer besonders häufig über Ihr Autohaus und Ihre Angebote informieren. Diese Information helfen Ihnen bei der Kundenbindung.

#Interaktionen fördern. Bestimmt haben Sie selbst schon häufiger ein Gewinnspiel oder die ein oder andere Aktion auf Facebook gesehen. Diese bieten sich insbesondere für Unternehmen an, um die Interaktionen mit den Nutzern zu fördern, Traffic auf Ihrer Seite zu erzeugen und letztlich die Reichweite zu steigern. Zudem haben Ihre Kunden einen Anreiz an Ihrer Aktion teilzunehmen, da sie zum Beispiel einen tollen Preis gewinnen können.

#Werbung machen. Genauso wie Google bieten Social Media Kanäle Werbeanzeigen und Werbekampagnen an. Schon mit einem kleinen Budget lassen sich Beiträge bewerben und werden dann einer bestimmten, vorab festgelegten Zielgruppe angezeigt. Siehe oben, die gekaufte Reichweite.

#Referenzgenerierung. Wer verlässt sich bei der Suche nach einem Produkt, zum Beispiel beim Autokauf, nicht auf den guten Tipp eines Freundes oder Bekannten? Je mehr positive Referenzen ein Unternehmen hat, umso besser. Die Referenzgenerierung auf Facebook funktioniert ganz simpel. Zum einen über die Anzahl an Likes, zum anderen über die Bewertungsfunktion. Hier können Kunden Ihr Autohaus bewerten und ihre Erfahrung schildern.

 

Fazit: Es gibt viele gute Gründe, das Online Marketing Ihres Autohauses  mit Social Media Präsenzen breiter aufzustellen. Wie sich gezeigt hat, informieren sich mehr und mehr Nutzer über Autos und Verkaufsstellen, also bestimmte Autohäuser, neben Google auch auf Social Media Kanälen.

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Oktober 20th, 2016

Posted In: Allgemein, Automotive, Blogbeitrag, Digitalisierung, Facebook, Google, Kundenbindung, Kundengewinnung, Online Marketing, Referenzgenerierung, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

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Wie funktioniert erfolgreiches B2B-Marketing über Social Media?
Bekanntlich spielen im B2B Marketing nicht selten persönliche Beziehungen eine wichtige Rolle. Und an dieser Stelle kommen die Social Media Kanäle ins Spiel: Über soziale Netzwerke knüpfen Sie ganz einfach Kontakte, pflegen und vertiefen Ihre sozialen Beziehungen. Auf dieser Basis lassen sich Leads generieren und schließlich ein hoher Return-on-Investment erzielen. Wie das funktioniert? Mit einer klaren Social Media Strategie, die wir im Folgenden für Sie zusammengestellt haben.

1. Analyse der Zielgruppen
Um Informationen über Ihre Kunden zu erfahren und auf dieser Grundlage entsprechende Marketing-Maßnahmen durchführen zu können, ist es wichtig, zunächst Ihre Zielgruppen genau zu analysieren. Mögliche Fragen in diesem Zusammenhang sind:

• Auf welchen Social Media Kanälen bewegen sich Ihre Zielgruppen?
• Mit welchen Herausforderungen beschäftigen sich Ihre Zielgruppen?
• Wie, wo und wann informieren sie sich über mögliche Lösungen?

Wenn Sie Antworten auf diese Fragen finden, wird es Ihnen nicht schwer fallen, die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppen zu erreichen. Und damit liegt der nächste Schritt schon auf der Hand:

2. Mehrwertige Inhalte auf allen Kanälen
Bei der Content-Bereitstellung liegt das Ziel darin, Ihrem Kunden für ihn und seine Herausforderungen relevante Informationen bereit zu stellen. Und dies ideale Weise zu einem Zeitpunkt, in dem er dafür empfänglich ist. Doch welche Kanäle eigenen sich besonders gut, um die Inhalte an die Zielgruppen heranzutragen?

Fachbezogener Blog:
Ein Must-have zur Expertenpositionierung im B2B-Marketing! Hier stellen Sie zielgruppenrelevante Informationen für Ihre Kunden und potenziellen Kunden bereit und bauen direkte Verbindungen mit Ihren potenziellen Kunden auf. Nicht vergessen: Die Blogbeiträge sollten auf möglichst vielen Kanälen geteilt und beworben werden und in Suchmaschinen schnell zu finden sein!

XING und LinkedIn
In beiden Business-Netzwerken werden Sie einen Teil Ihrer Zielgruppen finden. Durch systematische und professionelle XING-Ansprache, bauen Sie sich ein Kontaktnetzwerk auf. Durch Verteilung Ihrer Blogbeiträge in Ihrem Netzwerk zahlen Sie auf Ihre Expertenpositionierung ein.

Facebook:
Da Nutzer in Ihrem Nutzerverhalten meist nicht zwischen beruflich und privat trennen, ist auch Facebook interessant für das B2B-Marketing. Facebook Ads bieten die perfekte Möglichkeit zur Reichweitensteigerung, indem Sie beispielsweise zielgruppengerecht Ihre Blogbeiträge bewerben.

YouTube:
Eine der beliebtesten und erfolgreichsten Plattformen für das Content-Marketing im B2B-Marketing ist YouTube. Über Videos lassen sich komplexe Inhalte in kurzer Zeit einfach erklären und sind in der Regel gar nicht aufwändig zu produzieren. Wichtig ist auch hier die zielgerichtete Bewerbung, damit Ihre Videos auch von Ihren potenziellen Kunden gesehen werden.

3. Sales-Kontakte knüpfen durch Direktansprache
Um Leads zu generieren und eigene Social Media Reichweite aufzubauen, bietet sich die direkte Kontaktaufnahme über die Business-Netzwerke an (siehe oben XING und LinkedIn). Spielen Sie Ihrem Entscheidungsträger beispielsweise gezielt wertvolle Informationen für seine Herausforderungen zu oder machen Sie ihn auf wertvolle Blogbeiträge oder andere Inhalte aufmerksam.

4. Referenzgenerierung
Bei Produkten mit einer wohlwollenden Kundenbewertung erhöht sich die Kaufwahrscheinlichkeit um bis zu 186% im Gegensatz zu Produkten ohne Bewertung! Daher: Setzten Sie alles daran, möglichst viele positive Aussagen zu Ihren Produkten oder Dienstleistungen zu erhalten. Gerade auf Social Media Kanälen ist das Einholen von Empfehlungen für Ihr Unternehmen besonders einfach. Hier können Sie bestehende (und zufriedene) Kunden direkt nach einer Empfehlung fragen. Auf LinkedIn haben Sie sogar die Möglichkeit Ihre Fähigkeiten aufzuführen und diese von Ihren Partnern bestätigen zu lassen. Haben Sie eine Handvoll Referenzen erhalten, verteilen Sie diese wieder auf Ihren Social Media Kanälen!

5. Überführung in Ihren Vertriebsprozess
Durch die unter 1. bis 4. beschriebenen Maßnahmen, steigern Sie Ihre Bekanntheit in der Zielgruppe deutlich. Sie werden als Experte wahrgenommen. Nun müssen Sie noch Anlässe schaffen, die eine persönliche Kontaktaufnahme mit Ihnen oder Ihrem Vertriebsteam ermöglichen. Hierfür eignen sich Veranstaltungen, Webinare aber auch einfach besondere Angebote, die Sie Ihrem Netzwerk machen.

Fazit:
Social Media im B2B Marketing ist eine Kombination aus Networking und Content Marketing. Voraussetzung für den Erfolg ist die konsequente Ausrichtung sämtlicher Aktivitäten auf die Informationsbedürfnisse und Herausforderungen Ihrer Zielgruppen. Über die verschiedenen Social Media Kanäle machen Sie auf sich aufmerksam und pflegen Ihre Kontakte bis zur persönlichen Kontaktaufnahme und Überführung in Ihren Vertriebsprozess.

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Juli 27th, 2016

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Online Marketing, Social Media Marketing

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“Pokémon is taking over the world. Again.“

Dies schrieb der Business Insider in der vergangenen Woche auf seiner Website. Innerhalb von wenigen Tagen erreichten Pikachu und Co. Millionen von Smartphone-User auf der ganzen Welt.

Vor kurzem waren es noch mehr User als auf der beliebten Dating-App Tinder, mittlerweile zählt „Pokémon Go“ sogar mehr aktive Nutzer pro Tag als das soziale Netzwerk Twitter. Demnach sollen bereits 5,92 Prozent der US-Bevölkerung, die ein Android besitzen, täglich mit der App interagieren. In Deutschland sind es 1,91 Prozent der Android-Nutzer und das, obwohl die App erst seit einigen Tagen auch hierzulande offiziell erhältlich ist. Dass Pokémon Go momentan wohl die viralste App ist, zeigt sich auch an der Börse. Seit dem Launch haben die Nintendo-Aktien nämlich um 65 Prozent zugelegt.

Wie besonders lokale Unternehmen von dem Hype um Pokémon Go profitieren können, machen einige Firmen mit originellen Marketingmaßnahmen vor. Bekanntlich tauchen die sogenannten PokéStops oder Pokémon-Arenen, in denen sich dutzende von Pokémon tummeln, an zufällig ausgewählten Orten auf. Sollte das Glück also auf Ihrer Seite sein und sich ein PokéStop in der Nähe Ihres Unternehmens oder Ihres Geschäfts befinden, bietet es sich an, diese Gelegenheit zu nutzen! Eine kleine Auswahl von erfolgreichen Marketingmaßnahmen, haben wir Ihnen zusammen getragen:

1. Lockmodule im Burgerladen

Der Burgerladen „The Bird in Cologne“ hat auf Facebook angekündigt, dass zu einer bestimmten Zeit Lockmodule im Laden ausgelegt werden (wodurch wilde Pokémon für alle Nutzer angelockt werden). Zusätzlich erhalten alle Spieler einen Rabatt auf das Essen. Clever: Es wird zur Reservierung aufgefordert und das Passwort „Pokémon Go“ verwendet. Dadurch lässt sich sehr gut messen, wie viele der Besucher über Facebook auf die Aktion aufmerksam wurden.

Burger

2. „Pickupchu“

Pick Up! war schnell – bereits am 12.07., als die App in Deutschland erschien, wurde ein passendes Bild auf Facebook veröffentlicht.

Pokémon Go

3. Aufsteller vor dem Geschäft

Der Lebensmittelladen „Unverpackt Trier“ lockt Pokémon-Jäger mittels Stopper vor dem Geschäft in den Laden und verlängert die Reichweite natürlich auch über Facebook.

Pokémon Go

4. Bayer 04 Leverkusen

Bayer schickt das Maskottchen gegen die Pokémon ins Rennen. In der spanischen Version mit ziemlich hohen Interaktionszahlen:

Pokémon Go

5. PokéStop

Dieser Club hat das Glück, dass seine Location ein PokéStop ist. Da lässt sich was draus machen.

Pokémon Go

6. Challenge accepted

Junited Autoglas fordert die Kunden auf, die von ihnen eingenommene Arena zu erobern.

Pokémon Go

7. Mannschaftsfoto

Ein Foto mit Pokémon, liebevoll inszeniert von der Eintracht Hildesheim. Kommt gut an bei den Fans.

Pokémon Go

Übrigens: Es gibt nun auch eine Facebook-Gruppe für Pokémon Go-Marketing.

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Juli 19th, 2016

Posted In: Allgemein, App, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Als elementarer Bestandteil des Marketing Mix ist Digital Advertising gerade in diesen Tagen von großer Bedeutung für Unternehmen. Denn nicht ohne Grund sind die Ausgaben für digitale Werbung deutscher Unternehmen erneut angestiegen! So kamen sie in Deutschland 2015 durch ein Wachstum um 6 Prozent auf fast 5 Milliarden Euro!

Allerdings zeigen Prognosen einer Studie, das beiden Werbeausgaben in den nächsten Jahren mit einer Stagnation zu rechnen ist. 2017 wird eine Wachstumsrate von 5 Prozent erwartet und 2019 ein Anstieg von 4 Prozent. Dies könnte sich darauf zurückführen lassen, dass Unternehmen in Zukunft bereits ihre Marketing Strategie auf Digital Marketing ausgerichtet haben und folglich weniger Neuinvestitionen zum Beispiel für einen Social Media Auftritt anfallen.

In Deutschland wachsen die Ausgaben für Digital Advertising insgesamt vier Mal so schnell wie für Paid Media Markt. Im Ranking stand Print Werbung mit 6,72 Milliarden Euro 2015 immer noch an der Spitze, doch Digitale Werbung holt mit 4,98 Milliarden Euro weiter auf! Prognosen deuten darauf hin, dass bereits in 2019 beide Marketing Kanäle gleichgezogen haben.
Im internationalen Ranking rangiert Deutschland mit seinem Markt für Digital Advertising auf Platz im Europa-Vergleich vor Frankreich, Italien und Spanien. Mehr als die Deutschen investieren nur britische Unternehmen in Digital Marketing.

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Mai 31st, 2016

Posted In: Abstract, Allgemein, Digitalisierung, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing

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Kennen Sie das Tool von Google namens „Google Trends“ schon?

Der Online-Experte Felix Beilharz hat einen sehr interessanten Versuch zu den Vorfällen in Köln in der Silvesternacht durchgeführt. Dafür nutzte er Google Trends: Google Trends ist ein Online-Dienst, der Informationen darüber bereitstellt, wie oft welche Suchbegriffe in die Suchmaschine Google im Zeitverlauf eingegeben wurden. (mehr …)

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Januar 18th, 2016

Posted In: Google

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Ein frohes neues Jahr wünscht das loci Team! Wir starten das neue Jahr mit einem kleinen Nachtrag aus dem letzten Jahr, es geht um den 42. deutschen Marketing-Tag in Stuttgart am 03. Dezember 2015. An diesem Tag standen zwei eigentlich sehr unterschiedliche Menschen auf der Bühne nebeneinander: Der CMO und der CIO von Mercedes Benz – Jens Thiemer und Nikitas Drakopoulos.

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Januar 7th, 2016

Posted In: Social Media Marketing

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Vor nur 2 Jahren sagte unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel:

„Das Internet ist für uns alle Neuland“

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November 25th, 2015

Posted In: Social Media Marketing

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Die Frage für den Erfolg eines Unternehmens ist eigentlich immer dieselbe:

Wie hebe ich mich in meiner Branche von der Masse ab? Was muss mein Unternehmen anbieten, dass Kunden meine Dienste zu nutzen und nicht die der Konkurrenz?

 

Fragen, über die sich jeder Unternehmer, der ganz am Anfang steht, nicht nur einmal Gedanken macht. Doch auch im Laufe der Entwicklung mit Social Media, werden sich einige Unternehmer dieser Frage wiederholt widmen.

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April 14th, 2015

Posted In: Video Marketing

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