Mit Social Storytelling lassen sich stumpfe Informationen spannend erzählen.

Seit der Entwicklung von Social Media gibt es zahlreiche Plattformen und Möglichkeiten Ihre Unternehmensgeschichten mit Social Storytelling zu veröffentlichen. Wer diese richtig nutzt, kann den Erfolg seines Unternehmens enorm steigern.

Online Marketer müssen umdenken

Die Aufmerksamkeit durch simple TV-Werbung auf ein Unternehmen zu lenken gestaltet sich heutzutage deutlich schwieriger. Mit wandelndem Konsumverhalten ändern sich auch die Regeln für Online Marketer. Werbung durch Plakate oder Fernsehspots zu platzieren reicht nicht mehr aus. Kunden müssen mit brauchbaren Inhalten angelockt werden. Doch wie gelingt Ihnen das? Einer der besten Wege ist das Social Storytelling. Denn auch heute nutzen wir noch immer die Kunst des Geschichtenerzählens, um Hörer und Leserschaft in den Bann zu ziehen und durch Emotionen zu begeistern. Durch Social Media wird Ihnen dadurch eine völlig neue Grundlage geboten. Mit Social Storytelling schaffen Sie es unspektakuläre Produkte, Fakten oder Dienstleistungen in packende Geschichten einzubinden.

Gewähren Sie Einblicke hinter die Kulissen

Gute Inhalte sind wichtig. Deshalb sollten Sie Ihre Zielgruppe genau kennen. Interessenten rund um die Uhr mit relevanten Themen zu versorgen ist essenziell. Wer hier Kreativität beweist, schafft es Kunden an sich zu binden und sorgt für einen Branding-Effekt. Neben Firmengeschichten, eignen sich Blicke hinter die Kulissen. Mitarbeiterportraits oder ganz besondere Produkte können ihre Zielgruppe mit Social Storytelling begeistern. Eins sollten Sie jedoch beachten: Social Media sollte nicht als reiner Vertriebskanal genutzt werden. Unternehmen, die mit einem Social Media Auftritt primär das Ziel des Verkaufs verfolgen, kommen nicht sonderlich gut bei Konsumenten an. Halten Sie sich immer vor Augen, dass eine Kommunikation von Mensch zu Mensch geschieht. Ihre Geschichten sollen von Ihren Kunden aufgenommen und mit Emotionen verarbeitet werden.

Die richtige Plattform wählen

Jede Plattform ist anders aufgebaut und bedient eine unterschiedliche Zielgruppe. Doch um in der Social Media Welt erfolgreich zu sein, müssen Sie die verschiedenen Funktionen der Plattformen verstehen. Was auf YouTube funktioniert, kann auf LinkedIn ein totaler Reinfall sein. Und Twitter lässt sich nicht mit denselben Inhalten füllen, wie Instagram. Deshalb müssen Sie unterschiedliche Themen für verschiedene Kanäle wählen. Nur so können Sie die Bedürfnisse Ihrer Follower voll und ganz erfüllen. Erfahrungsgemäß ist es am sinnvollsten, sich jedoch zunächst auf 1 bis 2 Kanäle zu konzentrieren. Bei Erfolg können Sie schnell auch andere Plattformen ergänzen. In welchen Sozialen Netzwerken Sie beginnen wollen, müssen Sie selbst entscheiden.

Darstellung und Inhalte sind wichtig

Wenn Sie längere Texte und mehrere Bilder posten wollen, wird das unter anderem auf Twitter etwas schwierig. Mitunter lohnt es sich einen eigenen Firmenblog zu betreiben. Später können Sie diesen ganz einfach auf mehreren Kanälen teilen. Der Blog sollte dabei Ihrer Unternehmensphilosophie entsprechen und benutzerfreundlich gestaltet werden. Denken Sie außerdem daran die Möglichkeit zu bieten Ihre Inhalte durch Besucher teilen zu lassen. Doch egal ob Facebook, Twitter oder Instagram, bei allen Social Media Aktivitäten gilt: Aktiv und ernsthaft betreiben oder gar nicht erst anfangen. Denn schnell kann Ihre Social Media Präsenz unprofessionell wirken und ihrer eigenen Marke, im schlimmsten Fall, schaden. Neben guten Inhalten sollten Sie außerdem darauf achten, dass die Darstellung ein wesentlicher Teil des Social Storytelling ist. Heutzutage wird vieles mehr und mehr visuell illustriert. Sei es in Form eines Bewegtbildes oder eines Kurzvideos. So schaffen Sie es, die maximale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Was wollen Sie mit Ihrer Geschichte erreichen?

Unternehmen stecken voller Geschichten. Es gilt nur diese Geschichten zu erkennen und sie zu erzählen. Die folgenden Fragen helfen Ihnen vielleicht dabei Ihr Social Storytelling umzusetzen.

  • An wen richtet sich Ihre Story? Wer ist das Publikum?
  • Wofür interessieren und begeistern Sie sich?
  • Was unterscheidet Sie von anderen und wie können Sie das mit Hilfe von Social Storytelling rüberbringen?

Doch bevor Sie einfach heiter auf Facebook, Twitter und Co. losposten, sollten Sie folgende Dinge beachten:

  • Ist das, was Sie erzählen, überhaupt relevant?
  • Passt es zum Unternehmen / zur Marke, oder ist es einfach nur beliebig?
  • Ist es spannend / emotional / aktivierend?
  • Was soll in den Köpfen des Publikums passieren, was wollen Sie erreichen, was soll hängenbleiben?
  • Finde ich die richtigen, eigenen Worte, die mir helfen, etwas in den Köpfen des Publikums heraufzubeschwören, oder verwende ich dieselben abgedroschener Phrasen wie alle anderen?
  • Wie kann ich das Social Storytelling visuell unterstützen?

Das Ziel von Social Storytelling ist es, eine Reaktion bei Ihren Usern hervorzurufen. Wer es nicht schafft, seine Nutzer mit Inhalten zu überzeugen, hat verloren. Je intensiver Sie Ihre Geschichten mit Emotionen verpacken, desto wahrscheinlicher bleibt Ihr Unternehmen in den Köpfen der Nutzer hängen.

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Juni 22nd, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Content Marketing, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Virales Marketing

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Den Wert der eigenen Internetpräsenz scheinen viele heutzutage immer noch zu unterschätzen. Dabei bietet Ihnen der eigene Auftritt im World Wide Web eine Menge Vorteile.

Eine gute Internetpräsenz steigert nicht nur die Chancen auf neue Kunden. Wer sich online richtig präsentieren kann, liefert neuen Interessenten die wichtigsten Informationen und erhöht gleichzeitig die Möglichkeit den Umsatz zu steigern.

Eine Website ist die moderne Visitenkarte

Im Netz kann jeder auf Ihre Unternehmensseite zugreifen. Deshalb sollte klar sein, was Ihr Unternehmen zu bieten hat. Sehen Sie Ihre Startseite wie eine Art Schaufenster. Welche Informationen möchten Sie präsentieren, womit stechen Sie heraus? Vielleicht sind es Faktoren wie Regionalität, Öffnungszeiten oder spezielle Leistungs- und Produktangebote, die Sie interessant machen. Bestimmte Kriterien sind für jeden Kunden wichtig und können ausschlaggebend in der Entscheidungsfindung sein. Ihre Website ist die beste Möglichkeit, durch Kommunikation und Betreuung, Stammkunden zu halten und Neukunden zu gewinnen.

Den Kunden begeistern

Immer mehr Menschen suchen im Internet nach potentiellen Anbietern. Ob Unternehmen, Handwerker oder andere Dienstleister, wer mit einer eigenen Website nicht zu finden ist, existiert für diese Zielgruppe schlicht und ergreifend nicht. Dabei bietet Ihnen eine Website nicht nur die Möglichkeit ein modernes Image zu erzeugen, sondern zudem angebotene Produkte und Dienstleistungen im rechten Licht zu präsentieren. Zeigen Sie Ihren Kunden welche Produkte und Dienstleistungen Sie anbieten und besonders, warum Sie sich von anderen Mitbewerbern abheben. Referenzen auf Ihrer Website dienen außerdem dazu, das Vertrauen der Kunden in die Leistungen des Unternehmens zu steigern. Mobile Endgeräte haben einen immer höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft. Genau aus diesem Grund sollte Ihre Internetpräsenz auch für das Smartphone oder Tablet optimiert sein.

24/7 überall erreichbar

Eine eigene Website ist im Vergleich zu anderen Werbeformaten, wie beispielsweise Plakaten, Flyern oder Werbung in Zeitschriften, sehr günstig und relativ einfach zu verwalten. Außerdem bieten sie die Möglichkeit Rund-um-die-Uhr erreichbar zu sein. Ein besonderer Vorteil: Ihre eigene Website ist nicht nur in Deutschland verfügbar, sondern ermöglicht Kunden auf der ganzen Welt Ihr Unternehmen zu finden. Somit können Sie international agieren und sich mit Geschäftspartnern oder Konkurrenten weltweit vernetzen. Bieten Sie Ihren Kunden außerdem mehrere Möglichkeiten mit Ihnen in Kontakt zu treten. Egal ob über Telefonnummern, Kontaktformularen oder E-Mail-Adressen. Kundenkontakt ist heutzutage enorm wichtig. Kontaktmöglichkeiten  sollten deshalb klar sichtbar auf der Startseite erkennbar sein.

Innovativität und Individualität überzeugen

Innovativität und Individualität spielen eine große Rolle bei Ihrer Internetpräsenz. Ihr Betrieb sollte auf der Startseite Leistungen authentisch präsentieren. Zeigen Sie, was der Kunde bei Ihnen bekommt. Beschreiben Sie Ihre kompletten Leistungen und nicht nur Ihre Besonderheiten. Eine transparente Darstellung, beispielsweise durch Informationen über verwendete Werkzeuge, Mittel und Methoden, schafft zusätzliches Vertrauen. Denn gerade über diese Dinge wird der Kunde meist selten informiert. Egal ob für kleine oder große Handwerksbetriebe, es gibt viele Optionen die eigene Website individuell zu gestalten und gleichzeitig die Persönlichkeit des Unternehmens wiederzuspiegeln. Fotos und Videos aus dem Handwerksalltag, Bewertungen von Kunden oder ein Portrait des Handwerksmeisters können dabei hilfreich sein. Eine gute Internetpräsenz endet jedoch nicht mit der Website. Firmen-Blogs und Social Media Kanäle ermöglichen einen direkten und schnellen Kontakt zu Kunden. Somit haben Sie die Möglichkeit Meinungen und Kritik schnell umzusetzen.

Keywords und Mikrointeraktionen nutzen

Schlüsselwörter (Keywords) dienen dazu, bestimmte Informationen in Suchmaschinen, wie Google oder Bing, zu erhalten. Die Verwendung von Keywords ist für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) Ihrer Website besonders wichtig. Achten Sie daher darauf, Ihre Texte mit Schlüsselwörtern zu versehen, die thematisch zu Ihren Inhalten passen. Dadurch wird Ihre Website automatisch in den verschiedene Suchmaschinen weiter oben vorgeschlagen und erhöht die Chance die Besucherzahlen zu steigern. Neben Keywords ist die Nutzung von Mikrointeraktionen eine weitere Funktion die eigene Website innovativ zu gestalten. Mikrointeraktionen geben den Nutzern das Gefühl, ein Teil der Handlung zu sein. Egal ob am Smartphone oder am PC, Mikrointeraktionen verbessern die User-Experience ungemein. Eine eigene Internetpräsenz ist ein wichtiger Baustein für Unternehmen im Online-Marketing. Gemeinsam mit Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter und Co. bildet sie den Firmenauftritt im World Wide Web. Eine optimale Präsentation des eigenen Unternehmens ist heutzutage ein essentieller Teil des Geschäftsbetriebs und nicht mehr wegzudenken.

 

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Mai 29th, 2018

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Sie sind jung, hip und kennen sich bestens mit Instagram und Co. aus – Millennials.

Millennials für Ihr Unternehmen zu begeistern kann mitunter eine echte Herausforderung sein. Geld steht nicht immer für sie im Vordergrund und neben dem Job sollte vor allem noch genug Zeit für Familie und Freunde bleiben. Eine „Work-Life-Balance“ eben. Das macht es für Unternehmen natürlich immer schwieriger qualifiziertes und ambitioniertes Personal zu finden. Denn viele junge Leute mit gutem Schulabschluss ziehen eine Ausbildung in anderen Ländern in Betracht und mit dem demografischen Wandel schrumpft die Auswahl mehr und mehr. Was Unternehmen nun brauchen ist ein ordentliches Ausbildungsmarketing, um erfolgreich neue Bewerber für sich zu gewinnen.

Setzen Sie auf die richtigen Kommunikationskanäle

Die Zukunft eines Unternehmens ist stark an seine Mitarbeiter gebunden. Qualifizierte Bewerber und qualifiziertes Personal fördern ihre Produktivität. Die Anforderungen ihres Unternehmens bei der Bewerberauswahl herunterzuschrauben sollte niemals die Lösung sein. Mit guter Planung schaffen Sie es junge Leute auf eine Ausbildung in ihrem Unternehmen aufmerksam zu machen und gezielt anzusprechen. Dafür müssen jedoch die richtigen Kanäle gefunden werden. Durch eine Präsenz auf Social-Media und Karriereportalen lässt sich nicht nur die Markenwahrnehmung aktiv steuern. Gleichzeitig sprechen Sie Bewerber in ihrer gewohnten Umgebung an. Dadurch haben sie die Möglichkeit mit karrierespezifischen Beiträgen, Mitarbeiterblogs oder Imagefilmen den Kontakt zu ihrer Zielgruppe herzustellen und die Unternehmenskultur aktiv zu vermitteln. Karrieremessen oder Universitätsveranstaltungen bieten ebenfalls eine Möglichkeit, sich als innovativer Arbeitgeber zu präsentieren.

Stellen Sie ihr Unternehmen auf den Prüfstand

Neben Social Media gibt es für Unternehmen noch weitere Möglichkeiten eine positive Anziehungskraft auf neue Bewerber auszuüben. Employer Branding ist das Stichwort. Es umfasst die Konzeption und Durchführung verschiedener Maßnahmen, die generell ein positives und ansprechendes Bild ihres Unternehmens formen sollen. Quasi der strategische Aufbau einer eigenen Arbeitgebermarke. Um dies zu erreichen sollten Sie ihr Unternehmen allerdings zunächst auf den Prüfstand stellen. Finden Sie heraus, wer Sie sind und wofür Sie stehen wollen. Welche Stärken und Schwächen weisen ihr Unternehmen und Produkte auf und ganz besonders welche Anreizpunkte können Sie künftigen Bewerbern in Sachen Gehalt, Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten bieten? Was sind Ihre Grundwerte und Kompetenzen? Und was ist Ihr unverwechselbares individuelles Alleinstellungsmerkmal?

Ihre Mitarbeiter fungieren als Markenbotschafter

Wichtig ist ein einheitlicher Arbeitgeberauftritt. Dies bedeutet eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit von Geschäftsführung, Personalverantwortlichen und den Kommunikations- und Marketingexperten. Das Ziel ist es, ihr Unternehmen als attraktive Marke, mit einem einheitlichen Leitbild, in der Öffentlichkeit, vor den Mitarbeitern, Kunden, der Konkurrenz und insbesondere den Nachwuchskräften zu manifestieren. Vermitteln sie ein individuelles Wertesystem, das sich positiv von anderen Unternehmen abhebt. Gelingt es Ihnen Employer Branding erfolgreich umzusetzen, wirkt sich dies unmittelbar auf ihre bestehenden Mitarbeiter aus. Bieten Sie Ihnen deshalb neue Aufstiegschancen innerhalb ihres Betriebes, um somit auf eine nächsthöhere Karriere- und Bildungsstufe zu gelangen. Gleichzeitig fungieren motivierte und zufriedene Mitarbeiter als Markenbotschafter Ihres Unternehmens. Damit haben Sie einen starken Einfluss auf die Zufriedenheit ihrer Kunden und den Umsatz. Die Signifikanz der Arbeitgebermarke ist insbesondere in serviceorientierten Branchen für Kunden wichtig.

Im „War of Talents“ bestehen

Wie schon erwähnt hat besonders die heutige Generation Y/ Millennials ganz andere Vorstellungen von der Arbeitswelt. Aus diesem Grund sollten Sie besondere Anreize für „Young Professionals“ schaffen. Um dem gerecht zu werden müssen Sie ein grundlegendes Verständnis ihrer Zielgruppe gewinnen und eine positive Assoziation mit ihrem Unternehmen wecken. Um die Aufmerksamkeit junger, talentierter Arbeitskräfte zu erlangen, sollten Sie außerdem ihre Karriereseite auf Vordermann bringen. Unter anderem können auf Ihrem Karriereblog oder Website sich Referenzen von Angestellten, Fotos des Unternehmens, der Arbeitsbereiche, der Belegschaft positiv auf das Unternehmen auswirken und einen sympathischen und greifbaren Eindruck vermitteln. Heben Sie die Vorzüge Ihrer Firma vor und machen Sie den Arbeitssuchenden klar, welche Vorteile sich aus einer Einstellung ergeben. Neben attraktivem Gehalt und guten Karrierechancen, zählt dazu auch ein gutes Mitarbeiterförderungs-Programm.

  • Gibt es die Möglichkeit Azubis ein eigenes Notebook oder Smartphone für die Arbeit zur Verfügung zu stellen?
  • Können Sie sich an den Monats- oder Jahrestickets für die öffentlichen Verkehrsmittel beteiligen?
  • Welche Aufstiegsmöglichkeiten bieten Sie nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss?

Tipps für den Bewerbungsprozess

Sie haben Interesse geweckt? Gut! Dann gilt es aber auch im Bewerbungsprozess Ihre Arbeitgebermarke zu präsentieren. Die folgenden Punkte sollten Sie berücksichtigen:

1. Gestaltung der Stellenanzeigen

Inhaltliche und Sprachliche Fehler sollten Sie vermeiden und auf vorgefertigte Textvorlagen aus dem Internet verzichten. Copy & Paste ist nicht der richtige Ansatz!

2. Online-Bewerbungsverfahren

Setzen Sie auf eine einfache Bedienbarkeit und selbsterklärende Formulare. Ihre Bewerber sollten mit nur wenigen Klicks zum Bewerbungsabschluss kommen. Achten Sie darauf, dass die Online Bewerbung auf verschiedenen Betriebssystemen einwandfrei läuft.

3. Das Bewerbungsgespräch

Bereiten Sie sich auf Ihre Bewerber vor und machen Sie sich Notizen. Ein wenig Smalltalk für eine entspannte Interview Atmosphäre kann außerdem helfen.

4. Rückmeldung

Melden Sie sich zeitnah zurück. Besonders in unserer heutigen schnelllebigen und hektischen Arbeitswelt ist dies gefordert. Und keine Antwort ist auch keine Lösung! Dies wirkt sich negativ auf das Image Ihres Unternehmens aus.

 

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Mai 15th, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

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Influencer-Marketing: die Basics

Der Begriff Influencer bezeichnet eine Person, die über eine starke Präsenz in den sozialen Netzwerken verfügt und sich dort eine enorme Anhängerschaft von Fans & Followern aufgebaut hat. Dadurch eignen sich gerade Influencer perfekt als Werbefiguren und optimale Vermarktungsinstrumente. Denn Sie verdienen unter anderem ihr Geld durch Sponsoring. Insbesondere bei Jugendlichen genießen bekannte Persönlichkeiten der Branche einen Star-Status und wirken als Vorbilder.

Im Kern ist das Influencertum darauf ausgelegt die Lücke zwischen Marketing und Vertrieb zu schließen. Echte Menschen, die wiederum anderen Menschen etwas empfehlen. Die Rechnung geht auf: die meisten Menschen vertrauen am ehesten einer persönlichen Empfehlung.

Wir wussten es schon lange: Es kommt nicht immer auf die Größe an.

Man nehme ein bekanntes Gesicht, eine riesige Fangemeinde und eine große mediale Aufmerksamkeit. Das Ergebnis: ein erfolgreicher Influencer.

Ganz so einfach ist es aber nicht mehr. Was früher Erfolg garantierte, birgt inzwischen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Denn mitunter stecken hinter den großen Instagram-Stars nämlich berechnende Marketing-Techniken und wenig Authentizität. Der schlichte Fokus auf Reichweite und Influencern als reine Werbefläche lassen oft unpassende Kooperationen entstehen. So wie die Kampagne des Waschmittelherstellers Coral, bei der Models, Musiker und Blogger das Produkt in Szene setzten. Da wurde das Waschmittel beim Spaziergehen mitgenommen, auf den Beistelltisch im Wohnzimmer gestellt oder im Fahrradkorb herumgefahren – So bitte nicht. Denn auf die Öffentlichkeit wirkten diese fragwürdigen Produktplatzierungen eher peinlich als echt.

Was macht Micro-Influencer aus? Klasse statt Masse!

Genau hier ergibt sich die Chance für Micro-Influencer. Damit sind Personen gemeint, die zwischen 250 – 5.000 Follower haben und die als Spezialisten in ihrem jeweiligen Interessengebiet (z.B. Ernährung, Mode, Kosmetik etc.) gelten. Im Vergleich zu Prominenten oder bekannten Stars der Influencer-Szene werden sie als vertrauenswürdig wahrgenommen. Die „Nischeninfluencer“ verfügen zwar nicht über eine Masse an Followern, dafür sind ihre treuen Anhänger meist umso aktiver. Ihre Profile, egal ob Facebook, Twitter oder Instagram, sind voll mit Likes, Shares und Kommentaren.

Originalität und Haltung!

Gerade, dass sie keine professionellen Medienprofis sind, macht Micro-Influencer so besonders. Ihr Wert ist ihr Expertenstatus in ihrem Spezialgebiet. Ihre Stärke ist die authentische Herangehensweise. Primär geht es ihnen nicht darum Produkte zu verkaufen und verschiedenen Werbeansprüchen zu entsprechen, sondern einfach dem nachzugehen, was sie selbst interessiert und mit Leidenschaft erfüllt. Das Publikum vertraut der Meinung des Micro-Influencers und folgt ihm vor allem für sein Insiderwissen. Und genau daraus entsteht dann eine authentische Kommunikation sowie Interaktion.

Wie finde ich einen passenden Micro-Influencer?

Um den geeigneten „kleinen“ Influencer für Ihr Unternehmen bzw. Ihr Produkt zu finden, müssen Sie diesen aus dem eigenen Käuferstamm identifizieren, in Ihre Kommunikation integrieren und langfristig an Ihre Marke binden. Das ist zwar mit etwas Fingerspitzengefühl und Aufwand verbunden, aber dennoch ein effektiver nachhaltiger Weg.

Eine Möglichkeit dafür ist die Kundendatenanalyse über das CRM (Customer-Relationship-Management). Die Fragen „Wer kauft besonders häufig? Wer ist immer auf den neuesten Stand und erwirbt jede Produktneuheit? Gibt es davon vielleicht jemanden, der in einer großen Stadt wohnt und somit einen großen Einflussbereich hat?“ können bei der Suche hilfreich sein. Auch über Hashtags lassen sich relevante Micro-Influencer auf Instagram oder Twitter ausfindig machen. Dort entdecken Sie Nutzer, die bereits an Ihren Branchenthemen interessiert sind.

Kleine und mittlere Unternehmen profitieren

Dass Influencer-Marketing nur was für große Marken mit viel Geld ist, ist falsch. Streichen Sie das Credo „Reichweite um jeden Preis“. Auch wenn die vorgestellte Art von Influencern nur eine kleine Fanbase hat, ist diese viel wertvoller. Daraus ergeben sich nicht nur eine langfristiger Kommunikation, sondern auch mehr Engagement. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer potenziellen Kooperationspartner zum Beispiel auf die Qualität der Interaktionen. Wie antworten sie auf Kommentare, wie entstehen Konversationen mit den Followern?

Denken Sie aber vor allem daran: Empfehlungsmarketing kann nur dort funktionieren, wo es glaubwürdig ist. Wählen Sie lieber thematisch passende Micro-Influencer aus und erarbeiten Sie gezielte Kampagnen. So lässt sich auch mit einem kleinen Budget ein erfolgreiches Influencer-Marketing betreiben, welches Ihrer Marke die richtige Glaubwürdigkeit verleiht.

Keep calm and trust the Micro-Influencer

Die „kleinen“ Influencer lassen sich nicht nur günstiger, sondern eben auch wirkungsvoller und überzeugender in bestimmte Zielgruppen einsetzen. Sobald Sie Ihren richtigen Markenbotschafter gefunden haben, bauen Sie die Partnerschaft behutsam und nachhaltig auf. Denn wenn es um Micro-Influencer geht, stehen Beziehungen im Vordergrund. Ein kleines Geschenk zu Beginn kann der Auftakt für eine professionelle Zusammenarbeit sein. Wenn Sie diesen Grundsatz beherzigen, Ihre Erwartungen und Ziele klar kommunizieren, profitieren Sie langfristig von authentischen Kooperationen.

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Januar 23rd, 2018

Posted In: Content Marketing, Emotionalisierung, Facebook, Instagram, Kundengewinnung, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Die Feiertage sind vorbei, alle Festivitäten gefeiert, 2017 verabschiedet und da ist das neue Jahr.

Zeit für eine kleine Trendprognose in Sachen Online Marketing 2018: Was ist bereits wichtig, was wird wichtig und wird unverzichtbar?

Micro-Influencer

Keiner kam dieses Jahr um authentische Produktplatzierung von Influencern herum. Der Begriff, der anfangs ein bisschen nach Krankheit klang, ist mittlerweile vertraut und im Marketing etabliert. Auch in den kommenden Monaten werden Unternehmen auf Influencer Kampagnen setzen. Dafür werden zukünftig nicht ausschließlich bekannte Blogger und Instagram-Stars eingesetzt. Im Gegenteil, gerade für Unternehmen mit Nischenprodukten sind Einzelpersonen mit einer  kleineren Anzahl von Followern und Fans interessanter und authentischer. So genannte Micro-Influencer werden 2018 immer wichtiger, da Sie eben nicht die breite Masse erreichen, sondern eine klar definierte Zielgruppe, die ein besonders großes Interesse an bestimmten Themen und Produkten hat.

Künstliche Intelligenz

Voice Services wie Alexa, Smart Tvs oder Chatbots zeigen, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz in vielen Bereichen des Lebens bereits präsent ist und Kunden in ihrem Alltag anspricht. Im Online Marketing könnten künstliche Intelligenzen unter anderem automatisierten Texte erstellen (z.B. Produktbeschreibungen für Online Shops) und damit Ressourcen einsparen. Die technische Lösung würde beispielweise aus einer Software bestehen, die aus den Produktdaten einen lesbaren Text erstellt.

Augmented Reality

Mit dem Spiel Pokémon Go ist Augmented Reality bei der breiten Masse angekommen. Auch mit der App Snapchat lassen sich inzwischen Bitmojis (persönliches Emoji; Emojis sind Smileys mit verschiedenen Bedeutungen) oder tanzende Figuren in die reale Umgebung integrieren. Die Linse erkennt wo sich der Boden befindet und positioniert 3D-Objekte zielgerichtet über dem Kamerabildschirm. Diese Spielereien machen Botschaften noch kreativer und haben somit einen hohen Unterhaltungswert. Es ist wahrscheinlich, dass andere Plattformen bald nachziehen. Damit zeichnet sich ganz klar ein neuer Online-Trend ab.

Echtzeit-Content

Snapchat und Instagram machen es vor: Kurzlebiger Content in Echtzeit. Unter der Rubrik Snapchat Discover präsentieren sich mehrere ausgewählte Medienpartner zum Beispiel Spiegel Online, Sky Sport oder Bild mit Stories (eine Ansammlung von aufeinanderfolgenden Snaps, die immer alle Follower eines Accounts erreichen), die sie für 24 Stunden bereitstellen und vermarkten können. Das Discover-Tool bietet die Möglichkeit für Snapchat optimierte Inhalte in den Vordergrund zu rücken. Deckt sich die Zielgruppe mit der Kernzielgruppe von Snapchat, ist die App für Unternehmen geeignet. So können Werbebotschaften zum Beispiel unter die Discover-Inhalte platziert werden oder zwischen Snapchat-Stories. Wichtig ist hier, dass Unternehmen separate Content-Strategien entwickeln, die berücksichtigen, dass die Inhalte nach 24 Stunden verschwinden.

Video-Marketing

Die gesamte Mediennutzung wird mobiler und visueller. Statt mit Laptop oder Computer surfen die meisten lieber mit Smartphone oder Tablet. Hier gilt es wertvolle Inhalte zu erstellen, welche die Interaktion mit dem User erleichtern und fördern. Dazu gehören vor allem Videos. Ob Erklärvideo oder kurze Video-Postings auf Facebook – Videoformate steigern nachweislich den Traffic und führen zu höheren Klickraten. Besonders in Kombination mit kurzlebigen Inhalten können Unternehmen mit interessantem Videomaterial potenzielle Kunden erreichen und diese überzeugen. Live-Videos oder Live-Streaming können Unternehmen transparenter, vertrauensvoller und authentischer darstellen. Die Bewegbilder werden immer wertvoller, um die Zielgruppe zu vergrößern und Engagement zu generieren. Genug Gründe, warum Sie in Zukunft eine große Rolle in der Gesamtstrategie Ihres Marketings spielen sollten.

Diese Trends sind nur eine Auswahl dessen, was Sie 2018 in der virtuellen Welt erwartet. Wir sind gespannt welche weiteren digitalen Zukunftsthemen wichtig werden und welche Investitionen sich im nächsten Jahr lohnen.

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Januar 3rd, 2018

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Referenzgenerierung, Retargeting, Social Media Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Targeting, Video Marketing, Virales Marketing, Zielgruppenoptimierung

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Für Unternehmen bietet das Social Web ein großes Marketing-Potenzial, welches von Unternehmen ausgeschöpft werden sollte.

Online-Marketing-Teams erweitern sich um Social Media Manager und Experten, die genau wissen wie, wann und wo sie neue Zielgruppen über die sozialen Netzwerke anschreiben, erreichen und Interaktionen auslösen. Es steht fest, wer erfolgreich auf den verschiedenen sozialen Plattformen interagieren will, braucht eine eigene Strategie und kontinuierliche gute Inhalte für Kunden. Hier kommt der Social-Media-Redaktionsplan ins Spiel.

Der erste Schritt in eine professionelle Content-Planung

Anfangs sollte sichergestellt sein, dass genug zeitliche und personelle Ressourcen für die Social Media Betreuung zur Verfügung stehen. Es ist außerdem wichtig, dass bereits im Voraus ausreichend Content gesichtet und festgehalten wird. Mit einem Redaktionsplan können zukünftige Postings in Tabellenform auf diversen Kanälen (und für verschiedene Kunden) eingetragen werden. Im Redaktionsalltag ist das ein einfaches Tool um den Content zu organisieren und die unterschiedlichen Plattformen regelmäßig mit Inhalten zu füllen. Es garantiert eine strategische Ressourcenplanung für Ihr Unternehmen sowie einen besseren Überblick für Ihre Social Media Verantwortlichen, die idealerweise alle Zugriff auf den Redaktionsplan haben sollten.

Auf der Suche nach kreativen Content-Ideen

Nach der ersten Welle an Content-Ideen kann es schwierig werden, den Redaktionsplan immer wieder von neuem mit spannenden Inhalten für die jeweilige Zielgruppe zu füllen. Laufend werden neue Ideen benötigt. Es gibt jedoch einige Content-Formate, an denen Sie sich orientieren können, um einfacher Inhalte zu kreieren. Dazu gehören regelmäßig (zum Beispiel wöchtlich) wiederkehrende Motive wie #ThrowbackThursday oder sich wiederholende Themen wie Foto der Woche, Rezept des Monats oder Bewertungen. Diese können für jeden Monat eingeplant oder für mehrere Wochen im Voraus eingestellt werden. Die, für die Recherche benötigte Zeit wird somit gebündelt und reduziert. Eine weitere Möglichkeit ist, auf informative Inhalte zu setzen. Hilfreiche Tipps und Tricks, Einblicke in das Unternehmen quasi hinter die Kulissen oder Hilfestellungen bleiben beim potenziellen Kunden hängen und bauen Sympathie auf. So können Sie beispielweise Ihre Leser mit Quizfragen unterhalten oder über Produktneuheiten informieren. Damit wird Ihr Unternehmen für Ihre Zielgruppe greif- und nahbarer. Auch Gewinnspiele, Promotions und Produktvorstellungen sind geeignete Inhalte, die allerdings nur einen geringen Anteil des Social Media Contents ausmachen sollten.

Generell gilt, dass die Themen für die jeweilige Marke und den Kunden relevant sein sollten. Ausdrucksstarke, geschmackvolle Fotos und lustige Videos, die über diverse Kanäle verbreitet werden, sprechen Rezipienten an. Im Idealfall entstehen lebendige Interaktionen mit den Kunden mit dem langfristigen Ziel der Kundenbindung.

Vorausplanen und Überblick behalten geht auch mit professionellen Planungstools

Mittlerweile gibt es viele Muster-Vorlagen für einen Social Media-Redaktionsplan, sowie professionelle Planungstools wie zum Beispiel Hootsuite oder Buffer. Zusätzlich zu der Kalenderfunktion bieten diese unter anderem Zugriff auf einen Contentpool, mit denen sich Inhalte mit ein paar wenigen Mausklicks umplanen und veröffentlichen lassen.

Kompetentes Organisationstalent

Ein Social-Media-Redaktionsplan hilft Ihnen bei einem zielgerichteten, effektiven und regelmäßigen Content-Marketing in Ihren Social Media-Kanälen und Online-Präsenzen. Wie bei allen Aktivitäten im Online-Marketing gilt auch hier: der Redaktionsplan muss zu Ihren Anforderungen, Zielgruppen und deren Interessen passen. Er soll einem guten Überblick bieten und bei der Organisation Ihrer Aufgaben helfen, Sie jedoch nicht stundenlang mit der Pflege aufhalten.

Musterbeispiel eines Social Media-Redaktionsplan für eine Agentur

social-media-redaktionsplan

 

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Dezember 19th, 2017

Posted In: Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Für Unternehmen, die sich in ihrem Markt behaupten wollen, ist heutzutage eine Internetpräsenz unverzichtbar. Viele Startups fangen die Konzipierung eines guten Businessplans mit einer qualitativ hochwertigen Webseite an. Auch Traditionsunternehmen haben erkannt, dass sie von alten und neuen Kunden vermehrt über das World Wide Web gefunden und vor allem bewertet werden.

Doch wie können Unternehmen das Vertrauen ihrer Kundschaft gewinnen und pflegen, wenn das Erste, was die Konsumenten sehen, eine unpersönliche Webseite ist? Social Media könnte die ideale Antwort sein. Nicht umsonst spricht man von sozialen Netzwerken, denn hier können Geschäfte aller Größen ihre menschliche Seite zeigen. Social Media, wie z.B. Facebook, Twitter, YouTube, Snapchat, Instagram oder WhatsApp sind nicht nur weitverbreitet und beliebt, sie ermöglichen Unternehmen auch direkt mit der Kundschaft zu kommunizieren. Darüber hinaus bieten sie gerade Selbstständigen und Startups die Möglichkeit den Bekanntheitsgrad ihrer Marke, Produkts oder Dienstleistung zu erweitern, ihren Ruf aufzubauen und neuen Kunden zu gewinnen.

Leider werden soziale Netzwerke von vielen kleinen Unternehmen und Selbstständigen als lästige Aufgabe angesehen, für die man besonders in der Anfangsphase des eigenen Geschäfts keine kostbare Arbeitszeit erübrigen kann und wenn, dann nur halbherzig. Doch auch wenn man keine ausgeklügelte Social Media-Kampagne hat, oder auch nur 10 Minuten am Ende des Tages erübrigen kann, wollen wir zeigen, dass es sich für Kleinunternehmen und Selbstständige dennoch lohnt, von sozialen Netzwerken Gebrauch zu machen.

In diesem Blog-Post konzentrieren wir uns auf das in Deutschland beliebteste Format – Facebook. Die Infografik oben soll den Einstieg erleichtern.

Nutzen von Facebook ohne konkrete Kampagne

Facebook ist in Deutschland das meist genutzte soziale Netzwerk. Neueste Zahlen, die von dem amerikanischen Internetriesen erst diesen Juni veröffentlicht wurde, zeigen, dass es hierzulande 30 Millionen aktive Facebook-Benutzer gibt. Das heißt, dass theoretisch 30 Millionen neue Kunden nur darauf warten, neue Marken und Brands zu entdecken.

facebook für kleinunternehmen

Steht absolute kein Budget für gesponserte Posts bei Facebook zur Verfügung, lässt sich trotzdem viel Nutzen von einer Unternehmens-Profilseite ableiten. Wie oben schon angedeutet, ist der vielleicht wichtigste Grund die Kommunikation mit der Kundschaft. Wer diese mit seinen Kunden aufbauen kann, hat immerhin schon einen Fuß in der Tür, insbesondere wenn Fragen über den Service oder das Produkt gestellt werden. Firmen, die potenziellen Kunden gleichzeitig etwas extra bieten, also einen Mehrwert, ohne Versuche etwas zu verkaufen, werden bald merken, dass Kunden zu ihrer Profilseite zurückkehren. Das hilft z.B. auch, wenn mal etwas schiefgelaufen ist, denn nichts ist schädlicher für das Image eines Geschäfts als Funkstille.

facebook für kleinunternehmen

Auch lassen sich Facebook-Unternehmensseiten gut dazu benutzen, wichtige firmentechnische Entwicklungen, Neuerungen oder Umstrukturierungen bekannt zu geben. Die Firma hat einen neuen Markt erschlossen oder den ersten Mitarbeiter eingestellt? Ein Facebook-Post darüber verbreitetet sich viel schneller als eine langweilige Pressemitteilung, die bei Businessjournalisten womöglich gleich im Papierkorb landet.

facebook für kleinunternehmen

Auch sollte man nicht vergessen, dass nicht nur Kunden, sondern auch neue Mitarbeiter, potenzielle Geschäftspartner oder Investoren das Unternehmen gern überprüfen und nicht selten im Internet. Eine gut geführte Facebookseite könnte helfen einen guten Eindruck zu hinterlassen.

facebook für kleinunternehmen

Ein weiterer Punkt, der für die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook spricht, ist die Chance zu erfahren, über was sich bestimmte Zielgruppen unterhalten. Lassen sich bestimmte Trends in der eigenen Branche absehen? Wie wird das eigene Unternehmen bewertetet? Wer ein Auge darauf hält, kann schnell auf Trends reagieren oder notwendige Verbesserung implementieren.

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Wer sich doch schon ein wenig besser mit sozialen Netzwerken auskennt und an einer durchdachten Facebook-Strategie arbeiten möchte, dem hilft vielleicht ein Whiteboard beim Brainstorming und Planen.

Dieser Beitrag wurde uns von Viking Deutschland zur Verfügung gestellt. Den Original-Beitrag finden Sie hier.

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Dezember 6th, 2017

Posted In: Allgemein, B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Kundenbindung, Kundengewinnung, Leadgenerierung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Newsletter gelten fast schon als alte Hasen in der Welt des Online-Marketings.

Wie ein Brief in elektronischer Form mit Informationen und Neuigkeiten erreicht der Newsletter bestimmte Empfänger per E-Mail. Interessenten müssen zuvor ihr Interesse für das Rundschreiben bekundet haben und sich in den „Verteiler“ eintragen. Damit geben sie ihr „ok“ um in Zukunft weitere Newsletter des Versenders zu erhalten. Aus Unternehmenssicht ist das Ziel vor allem die Kundenbindung.

Social Media vs. E-Mail-Marketing

In Konkurrenz zu Social Media könnte man meinen, das klassische E-Mail-Marketing rückt in den Hintergrund, schließlich gibt es dort kein “Gefällt mir”, nichts zum Verlinken, keine Spur von Interaktion. Das klassische E-Mail-Marketing muss sich trotzdem nicht verstecken.

Nur Follower oder Kunden?!

Obwohl Follower in sozialen Netzwerken eine wichtige Marketingkennzahl darstellen, bieten Newsletter-Abonnenten den entscheidenden Vorsprung bzw. Vorteil: Während Postings im Social Web in der Alltagsflut von Fotos und Mitteilungen oft untergehen, schnell überflogen und vergessen werden, finden Abonnenten den Newsletter in ihrem Postfach wieder und schenken diesem ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Im Vergleich zu Suchmaschinenwerbung, Social Media Werbeanzeigen und Bannerwerbung werden Streuverluste bei dem Versenden der Newsletter minimiert. Da die Leser sich bewusst für die regelmäßigen News entschieden haben, werden sie langfristig an das Unternehmen gebunden. Als effizientes Hilfsmittel können Newsletter aus potentiellen Kunden, tatsächliche Käufer machen.

E-Mail-Marketing & Content Marketing – die perfekte Kombination

Die beiden Marketingarten ergänzen sich hervorragend. So können E-Mails genutzt werden, um Content Marketing-Maßnahmen zu unterstützen. Newsletter bieten viel Raum für neue Informationen. Sie sind perfekt dafür geeignet, interessanten Content zu verpacken und zu verteilen. Die Mischung der beiden Tools sorgt für eine größerer Reichweite, mehr neue Kontakte und gesteigerten ROI (Kennzahl im Marketing gemessen am Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital). Diese Vorteile müssen auf das Content-Marketing angepasst werden. Aber wie?

Zusammenhang zwischen Newsletter und Content-Reichweite

Nachdem man einen Verteiler mit interessierten Kontakten aufgebaut hat, kann man die Reichweite vorhandener Inhalte vergrößern. Im Idealfall bietet der regelmäßige Newsletter den Lesern einen Mehrwert und Informationen, nach denen sie nicht selber suchen müssen.

Dafür dass diese Inhalte auch geteilt werden, muss man das Teilen so einfach wie möglich machen zum Beispiel durch Share-Buttons direkt im Newsletter, auf Landing Pages und Call-To-Action Felder. Bei den Share-Buttons lassen sich außerdem eigene Tracking-Links hinterlegen. Auf diese Weise können generierte Links besser nachvollzogen werden.

Messbarkeit der Performance: Öffnungs- und Klickraten

Auch hier wird deutlich: Wichtige Kennzahlen können getrackt, evaluiert und analysiert werden. Wer und wie viele haben den Newsletter erhalten, geöffnet und weiter geklickt? Auch die Empfängergruppen, bei denen der Newsletter besonders gut gewirkt hat, lassen sich via Zielgruppensegmentierung identifizieren. Mit dem Newsletter lässt sich genau verfolgen wie spannend Ihr Unternehmen für Kunden ist, welche Themen sie interessiert und welche Produkte auf eine hohe Resonanz stoßen. In einem weiteren Schritt können Sie daraufhin Angebot sowie Kundenansprache verbessern.

Mehr ist mehr: Reichweite generieren

Durch die Versendung von Newslettern ist die Adresssammlung erleichtert. Im Tausch für interessanten, relevanten Content oder eine Gewinnchance geben Website-Besucher oft ihre E-Mail-Adresse an. Es liegt also nahe diese Kontakte für den Newsletter-Verteiler zu nutzen und aufzunehmen. Durch die zuvor erfragte Einwilligung der Empfänger, entfällt der Eindruck der „Datenkrake“. Potenzielle Abonnenten lassen sich mit Vorteilsangeboten anlocken. Zum Beispiel mit exklusiven Content oder neuen Inhalten, die sie zuerst erhalten. In manchen Fällen eignen sich hier vielleicht Gutscheine oder andere Vergünstigungen.

Persönlich statt allgemein, individuell statt Masse

Genug E-Mail-Adressen gesammelt? Jetzt heißt es: Kontakthalten mit den Abonnenten. Unpersönliche Massen-Mailings schrecken hier nur ab. Um eine persönliche Beziehung zu den Kontakten aufzubauen bietet es sich an, individuell zugeschnittene Mailings mit höher persönlicher Relevanz zu senden und den Leser nach der Newsletter-Anmeldung zu begleiten. E-Mails für den Anfang könnten zum Beispiel so aussehen: Ein Überblick à la „Alles, was Sie über… wissen müssen“ oder Einführungen und Guides wie „Wie Sie … für Ihr Unternehmen nutzen“. Die Anrede sowie die Inhalte können mit geringem Aufwand an den jeweiligen Empfänger und die jeweiligen Interessen angepasst und speziell gestaltet werden. Mithilfe der Merkmale, die der Abonnent bei der Anmeldung angegeben hat, kann jedes Mailing personalisiert werden. Die individuelle Relevanz wird zusätzlich erhöht, wenn verschiedene Verteiler für unterschiedliche Zielgruppen erstellt werden.

Den Vertrauensvorschuss gekonnt nutzen

Im Austausch für Vorteile gibt der potentielle Empfänger seine E-Mail-Adresse. Als Versender ist es wichtig und fair dieses Vertrauen nicht auszunutzen, sondern wirklich nützliche und relevante Inhalte anzubieten. Auch wenn Newsletter Produkte und Dienstleistungen bewerben sollen, sind komplette Werbe-Mails längst überholt.

Nutzen Sie die preisgünstige Möglichkeit mit einem Newsletter Vertrauen, Kunden und Sympathie zu gewinnen. Mit Ihrem Newsletter müssen Sie nicht die ganze Welt erreichen. Und das ist völlig in Ordnung. Auch in Ihrem (kleinen) Rahmen werden Sie damit gesehen und wiedererkannt.

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November 21st, 2017

Posted In: Allgemein, Content Marketing, Emotionalisierung, Kundenbindung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Targeting

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Native Advertising bedeutet auf Deutsch: Werbung im bekannten Umfeld.

Der Begriff definiert eine Werbeform im Internet und in Printmedien, bei der werbliche Inhalte im gleichen Stil wie redaktionelle Beiträge aufbereitet sind, sodass sie sich nur schwer von diesen unterscheiden. Die Werbung passt sich also an das spezifische redaktionelle Umfeld an und wirkt wie ein journalistischer Beitrag. Die Aufmerksamkeit der Leser bzw. Nutzer wird durch die chamäleonartige Einbettung der Anzeigen geweckt.

„Getarnte Werbung“ im Design der Publisherseite

Native soll in diesem Zusammenhang vertraut, natürlich bedeuten. Der Rezipient bekommt die Werbe-und Markenbotschaften in der ihm bekannten Form präsentiert und im Idealfall fällt ihm nicht auf, dass es sich um Werbung handelt. Da die traditionelle Form der Werbung wie Banner, Pop-Ups oder Anzeigen in der Seitenleiste oft als störend wahrgenommen oder ignoriert werden, ist Native Advertising eine Art natürlich wahrgenommene Werbeform. Ohne den Lesefluss zu unterbrechen und in die Umgebung integriert, erscheinen die Inhalte stimmig eingebunden. Ein wichtiger Faktor ist außerdem, dass Native Ads für Adblocker nicht zu erkennen sind und auch für mobile Endgeräte funktionieren, im Gegensatz zu Werbebannern.

Promoted Tweets, Promoted Posts und Sponsored Stories

Für die Onlinevermarktung ist Native Advertising ein bedeutendes Thema. Native Advertising kann in Videos, Bildern, Grafiken, Musik und Stories „verpackt“ sein. Für die Verbreitung sind reichweitenstarke Social Media Kanäle geeignet. Hier kann die Zielgruppe eindeutig definiert und Streuverluste eingedämmt werden. Außerdem können Nutzer Inhalte schnell an ihre Kontakte und Freunde teilen und verbreiten. Bei Twitter wird diese Werbeform mit bezahlten Tweets (promoted Tweets) eingesetzt. Nutzern von Facebook werden bezahlte Inhalte in der Timline angezeigt, ohne dass sie diese abonniert haben. Native Advertising-Anzeigen werden also unauffällig in den Fluss der abonnierten Inhalte integriert. Auch sogenannten „Folgende Inhalte könnten Sie auch interessieren“- Listen zählen zu Native Advertising-Formaten.

Kreatives Storytelling statt blinkender Werbebanner

Der Content soll authentisch gestaltet sein, nur so wird er von den Nutzern angenommen. Jede Zeitung, jede Zeitschrift und jedes Magazin hat Stammleser, die einen gewissen Stil gewöhnt sind. In diesem Sinne sollten redaktionelle Stile nicht gebrochen, sondern aufgenommen werden. Um die jeweilige Zielgruppe effektiv zu erreichen, sollten Inhalte zielgruppengerecht, spannend, anschaulich und kanalspezifisch aufbereitet sein. So können sie elegant unter die anderen redaktionellen Inhalte gemischt werden. Da Rezipienten immer kritischer werden, sobald sie eine Anzeige oder „sponsored by“ erkennen, müssen Unternehmen immer einfallsreicher werden, um sie von ihren Inhalten zu überzeugen. Im Grunde geht es um die Erzählkunst, denn das richtige Storytelling ist Garant für Klicks, Seitenabrufe und Views.

In Zukunft: Kampagnen plattformübergreifend und automatisiert ausspielen

Über Selfpublishing-Tools können Kunden und Agenturen selbständig Content-Kampagnen auf Portalen buchen und überwachen. Text-Bild-Anzeigen können programmatisch ausgeliefert und in den Feed ihrer Nutzer im gesamten Web eingebunden werden. Nicht nur Teaser sondern auch die Content-Bereiche, auf die sie hinführen, sollen dann buchbar sein. Diese Systeme bringen die Werbeform jedoch in ein Dilemma. Wenn alles automatisch ausgespielt und ausgetauscht werden kann, geht das ursprünglich Besondere verloren: die nahtlose Einbettung der Anzeigen in ihr Umfeld und deren individuelle Konzipierung. Es ist schwer vorstellbar, dass die Werbebotschaften 1:1 für alle Kanäle übernommen werden können.

Perspektiven des Native Advertising

Es ist vorstellbar, dass sich der Markt für Native-Advertising in zwei Bereiche teilt: maßgeschneiderte, individuelle oder automatisierte, allgemeine Native Werbeanzeigen. Auch die Diskussion um Schleichwerbung lässt sich wohl kaum vermeiden. Kritiker sehen im Native Advertising eine bewusste Irreleitung der Leser und Nutzer und stellen diese Werbeform als eine fragwürdig dar. Rezipienten würden nicht erkennen, dass es sich um Werbung handelt, es sei also eine Form der Schleichwerbung. Um das zu vermeiden, empfiehlt der Online-Vermarkterkreis (OVK) den Hinweis „Anzeige“ oder „Werbung“ um diese deutlich zu kennzeichnen.

So geht’s richtig: Best Practice

Im besten Fall ist Native Advertising gleichzeitig Content Marketing. Ziel ist es also nicht Werbebotschaften, sondern für die Nutzer relevante, nützliche und dialogorientierte Inhalte zu schaffen und viral zu verbreiten. So dient die Werbung mehr zur Unterhaltung und bietet dem Leser einen gewissen Mehrwert. Mit nutzerfreundlichem Content kann der größtmögliche positive Effekt mit Native Advertising Formaten erreicht werden.

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November 15th, 2017

Posted In: Allgemein, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Targeting

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Gutes Personal ist der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens. Motivierte, engagierte Mitarbeiter zu finden und offene Stelle möglichst schnell mit den idealen Kandidaten zu besetzen, stellt Unternehmen immer wieder vor eine Herausforderung.

Personalmarketing 4.0

Was früher ausschließlich über Stellenanzeigen in Printmedien, klassische Jobbörsen, Messen und persönliche Empfehlungen funktionierte, verlagert sich immer mehr in die sozialen Netzwerke. Die Rede ist von Social Media Recruiting. Dieser Begriff definiert die Bewerbersuche sowie die Direktansprache potenzieller Kandidaten über soziale Plattformen wie Xing, LinkedIn, Facebook und Co. Personalabteilungen kombinieren Online-Jobbörsen, Stellanzeigen im Social Web und eigene Unternehmensseiten auf diversen sozialen Plattformen. Im Gegensatz zu der Personalwerbung über klassische Medien können Unternehmen dort den Erfolg Ihres Personalmarketings exakt messen, sowie Ihre Reichweite steigern.

Social Distribution und Profiling – So funktioniert Social Media Recruiting

Besonders Business-Netzwerke wie Xing und LinkedIn werden für das direkte Recruiting genutzt. XING, das bekannteste Karrierenetzwerk in Deutschland, bietet Nutzern die Möglichkeit Jobangebote via Direktansprache über das eigene Profil zu erhalten. Als Unternehmen bekommen Sie einen Überblick über das berufliche Profil der möglichen Kandidaten. Hier sind bisherige Tätigkeiten, Bildungsniveau, Kontakte, Sprachkenntnisse und Interessen aufgeführt. Auf diese Weise lässt sich die Personalbeschaffung aktiv steuern und die Qualität der Bewerbungen positiv beeinflussen.

Wenn Unternehmen in sozialen Netzwerken aktiv auf geeignete Kandidaten zugehen und diese anschreiben, nennt man das Social Distribution oder Active Sourcing. Die andere Möglichkeit der Mitarbeitersuche mittels Social Media, ist Social Profiling. Im ersten Schritt werden Netzwerknutzer, nach ausgewählten Kriterien von Algorithmen, als potenzielle Kandidaten herausgefiltert. Anschließend werden bei diesen Nutzern Unternehmenswerbung zu Karrierethemen und Job-Empfehlungen eingeblendet. So werden auch passive Kandidaten erreicht, die nicht unbedingt regelmäßig aktiv nach offenen Stellenangeboten suchen. Bei Facebook verweisen die eingeblendeten Werbeanzeigen mit einem Link auf eine externe Karrierewebsite eines Unternehmens oder auf eine speziell dafür eingerichtete Facebook-Seite.

Social Media für die eigene Arbeitgeber-Marke

Diese Seiten können Einblicke in den Arbeitsalltag, Blicke hinter die Kulissen, Statements von Mitarbeitern und Bewerbungstipps enthalten. Das schafft Authentizität. Die realitätsnähe Darstellung erzeugt Vertrauen zum Unternehmen, sodass Sie sich von anderen Unternehmen abheben. Potenzielle Mitarbeiter nehmen Sie als attraktiven Arbeitgeber wahr und werden zur Initiativbewerbung angeregt.

Zielgruppen ansprechen: Mit der richtigen Formulierung zur rechten Zeit am rechten Ort

In erster Linie dienen soziale Netzwerke dazu, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Nutzer interagieren untereinander indem sie Nachrichten verschicken, Fotos hochladen und Videos teilen. Im Unterschied zu Jobbörsen sind die Personen bei sozialen Plattformen aus privaten Gründen angemeldet. Die Herausforderung für Unternehmen bzw. des Personalmarketings besteht darin, das Interesse trotzdem auf Arbeitsplatzangebote zu lenken. Die richtige, zielgruppenorientierte Ansprache auf dem richtigen Kanal ist dabei entscheidend.

Social Media für eine authentische Kommunikation im Recruiting-Prozess

Social Media Recruiting verbindet Bewerber über die sozialen Medien mit Unternehmen. Die Interaktivität der sozialen Medien prägt den Kontakt zwischen Bewerber und Unternehmen. Der Interessant kann auf eine Anzeige oder ein Angebot direkt reagieren. Sie als Unternehmen können unmittelbar auf Fragen und Anliegen eingehen. Es entsteht eine offenere Art der Kommunikation. Bestehende Mitarbeiter können online glaubwürdige Jobempfehlungen für Sie aussprechen und freie Stellen in Ihrem Unternehmen an ihre Kontakte verbreiten. So entsteht eine Mitarbeiterschnittstelle, die schneller und glaubwürdiger Vertrauen und Beziehungen zwischen den potenziellen Kandidaten und Ihrem Unternehmen herstellt. Oft können Ihre Mitarbeiter auch weitere Fachkräfte aus ihrem eigenen Bekanntenkreis mit ähnlichen Fähigkeiten und Kenntnissen empfehlen und beurteilen, wer zu Ihrem Unternehmen passt.

Social Media Recruiting: Schnell, günstig und unkompliziert

Innerhalb des Social Media Recruiting läuft die Personalsuche rund um die Uhr und zusätzlich schneller als herkömmliche Maßnahmen. Offene Stellen können online zielgerichteter und kostengünstig beworben werden. Durch die Auslagerung der Social Recruiting-Prozesse wird die Personalabteilung entlastet und die Kosten für Personalwerbung reduziert. Durch systematische Bewerbung und Ausschreibungen im Social Web, werden Ihre Chancen erhöht, neue und qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. Personalengpässe lassen sich vermeiden, da ausreichend Bewerbungen generiert werden. Trotz allem sollten allgemeine Risiken und Konsequenzen der sozialen Medien wie zum Beispiel rasch ausgelöste Shitstorms und Kontrollverlust nicht vergessen werden.

Der richtige Social Media Recruiting-Mix

Die klassischen Wege der Personalsuche werden weiterhin einen festen Platz im Personalmarketing haben. Nach wie vor suchen Unternehmen ihre Kandidaten über einschlägige Online-Jobbörsen. Wenn Sie jedoch Ihre Recruiting-Strategie erweitern und beschleunigen wollen, sollten Sie den Einsatz der sozialen Netzwerke für die Personalsuche in Erwägung ziehen und sich dort engagieren. Sie werden überrascht sein, wie einfach Sie Zielgruppen erreichen können, die sie positiv wahrnehmen, sobald Sie dort regelmäßig aktiv sind und interessanten Content liefern.

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Oktober 10th, 2017

Posted In: B2B, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing

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