Eine Randerscheinung oder schon fester Bestandteil des Alltags? Die ARD/ZDF-Onlinestudie erfasst seit 1997 jährlich die wichtigsten Daten zur Internetnutzung in Deutschland. Was sind die Ergebnisse der aktuellsten Studie von 2019 und welche Schlüsse lassen sich daraus für die Geschäftswelt ziehen?
Eindeutig ist: Das Internet ist schon lange keine Randerscheinung mehr, sondern wird mehr und mehr genutzt, sodass es schon fast das Leitmedium in Deutschland ist. 50 Millionen Menschen haben tagtäglich Kontakt zur Onlinewelt – das sind drei Millionen mehr als im Jahr davor. Die tägliche Nutzungsdauer in der Gesamtbevölkerung liegt durchschnittlich bei drei Stunden am Tag. Die Unter-30-Jährigen nutzen das Internet mit über sechs Stunden (366 Minuten) doppelt so lang.

Weitere wichtige Studienergebnisse im Überblick:

Unterwegs online: Rund drei Viertel der Bevölkerung nutzen das Internet unterwegs.
All about Social Media: Täglich nutzen 63 Prozent der Bevölkerung Whatsapp und ein Viertel der Deutschen nutzt darüber hinaus Social Media.
• 21 Prozent nutzen Facebook.
• 13 Prozent verwenden Instagram. Instagram weist unter allen Social-Media-Angeboten
die höchste Nutzungssteigerung auf und wird vor allem von unter 30-Jährigen genutzt.
• Twitter erreicht in der Gesamtbevölkerung eine tägliche Nutzung von zwei Prozent.
• Ein Prozent tägliche Nutzung erzielt das berufliche Netzwerk LinkedIn und liegt damit auf gleichem Nutzungsniveau wie XING.
Gesucht – gefunden: 44 Prozent der Bevölkerung machen täglich von Online-Suchmaschinen wie Google Gebrauch, was annähernd dem Vorjahreswert entspricht.
Keine E-Mail für dich: Im Vergleich zu 2018 ist ein deutlicher Rückgang um fünf Prozent zu verzeichnen. In der jungen Altersgruppe mailen nur rund 31 Prozent, während 43 Prozent zwischen 30 und 49 Jahren täglich E-Mails schreiben
Ausgebloggt: Blogs scheinen bei den Nutzern immer mehr an Relevanz zu verlieren und werden nur noch von rund einem Prozent (Zwei Prozent bei den 14- bis 29-Jährigen) der Bevölkerung täglich genutzt.

Was bedeuten diese Ergebnisse für Unternehmen?

Zunächst ist deutlich: Wer auf eine Onlinepräsenz verzichtet, verzichtet auch auf eine vielversprechende Möglichkeit, Kunden und Interessenten zu erreichen. Social Media bietet dabei großes Potential, digital sichtbar zu werden und eine große Reichweite aufzubauen. Das soziale Netzwerk mit dem größten Potential ist dabei Instagram mit der größten Nutzungssteigerung unter allen Netzwerken.
Doch um Erfolg in der Onlinepräsenz zu erzielen, benötigt es auch das richtige Know-How. Auf diesem Blog finden Sie viele Tipps, wie Sie Social Media richtig nutzen können. Darüber hinaus stehen aber auch wir Ihnen gerne zur Seite.

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Mai 7th, 2020

Posted In: Allgemein, Digitalisierung, Facebook, Google, Instagram, Online Marketing, Social Media Marketing

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Wer mehrere Unternehmensstandorte betreibt, der kann auch mehrere Facebook-Seiten führen. Damit Unternehmen mit mehreren Standorten ihren Facebook-Auftritt optimal gestalten können, lassen sich mit Facebook Stores ganz unkompliziert Filialseiten zu Ihrer Main Page erstellen und verwalten. Wir haben die wichtigsten Fragen zu dieser praktischen Funktion hier für Sie beantwortet:

Wie erstellt man Filialseiten?

Im Business Manager gehen Sie im Hauptmenü auf „All Tools“, sodass die oben abgebildete Übersicht erscheint. Unter dem Reiter Assets, klicken Sie dann auf „Store Locations“ (beziehungsweise Store Standorte). Nun werden Sie aufgefordert, eine Main Page festzulegen, die später Ihre Haupt-Unternehmensseite sein wird und die Filialseiten verwaltet.Facebook Stores

Nach dem Setup sehen Sie eine Liste, von der Sie nun entweder bestehende Standort-Pages hinzufügen oder über eine neue Maske neue Filialseiten anlegen können. Bei vielen Standorten lohnt es sich, die Importfunktion zu nutzen, bei der Sie alle Filialen über ein Excel Sheet erstellen und bearbeiten können. Haben Sie die Facebook Filialseiten importiert, erhalten Sie direkt im Anschluss Auswertungen zur Reichweite, Fanzahlen und Check-Ins.

 

Wie unterscheiden sich die Seiten voneinander?

Prinzipiell ist ein einheitlicher Auftritt aller Seiten zur Wiedererkennung empfehlenswert. Das bedeutet: Auf der Main Page wie auf den Filialseiten werden die gleichen Beiträge eingespielt (mit Ausnahme von lokalen Aktionen etc.), das gleiche Profilbild sowie ein einheitlicher Name verwendet, der lediglich um den Standort-Namen ergänzt wird. Das Titelbild kann identisch sein oder Sie verwenden zum Beispiel ein Bild von der jeweiligen Filiale.Facebook Stores

Unter dem Reiter „Info“ finden sich die hinterlegten Informationen der Facebookseite. Auf der Main Page sollten hier allgemeine Infos stehen, wie beispielsweise der Link zur deutschlandweiten Website, die deutschlandweite E-Mail-Adresse, Telefonnummer sowie der Sitz der Zentrale. Auf der Facebook Filialseite dagegen erscheinen hier für den Standort spezifische Informationen wie die Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Öffnungszeiten der jeweiligen Filiale.

Diese Informationen lassen sich über den Business Manager ändern und aktualisieren – in einer Übersicht werden alle Filialen angezeigt, die sich von dort aus auch verwalten lassen.

 

Müssen Postings auf jeder Seite einzeln veröffentlicht werden?

Das können Sie in den Einstellungen unterhalb der Standortlistefestlegen. Die Postings der Main Page können automatisch auf allen Unterseiten ausgespielt werden. Von dieser Automatisierung lassen sich einzelne Filialseiten ausschließen.

 

Wie finden Seitenbesucher den Standort in Ihrer Nähe?

Die Unterseiten werden über den Filialfinder auf der Main Page unter „Stores“ (beziehungsweise Standorte)  verknüpft.  Entweder findet der Kunde eine bestimmte Filiale über die Eingabe des Ortes in das obige Suchfeld oder aber über heraus- oder hineinzoomen auf der Karte. Mit einem Klick auf einen Standort (roter Punkt) erscheinen direkt die wichtigsten Informationen zu der ausgewählten Filiale. Mit einem weiteren Klick auf den Namen der Filiale, gelangt der Kunde auf die jeweilige Facebook Filialseite.Facebook Stores

 

Welche besonderen Werbemöglichkeiten gibt es?

Um Laufkundschaft zu gewinnen, können Werbeanzeigen über „Store Traffic Ads“ an die Interessenten ausgespielt werden, die sich gerade in der Nähe des Unternehmensstandorts befinden. Die Anzeigen können dabei einen Button enthalten, über den man direkt, mithilfe einer Wegbeschreibung, zum Geschäft gelangt. Hier finden Sie eine Anleitung zur Erstellung solcher Werbeanzeigen.

 

Zusammengefasst: Welche Vorteile hat die Verwendung von Facebook Stores?

  • Zeitersparnis: Durch das automatische Veröffentlichen von Beiträgen auf Main Page und Filialseiten und durch die zentrale Verwaltung über den Business Manager, wird die Social Media Arbeit erleichtert.
  • Spezifisch: Mit spezifischen Informationen auf den Filialseiten erhalten Kunden tatsächlich immer nur die für sie relevanten Informationen.
  • Einheitlich: Facebook Stores ermöglicht auf einfachem Wege einen einheitlichen, professionellen Social Media Auftritt.

 

Haben Sie noch Fragen oder Tipps zur Nutzung von Facebook Stores?
Dann lassen Sie doch einen Kommentar da!

 

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Februar 28th, 2020

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Facebook

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Mit 2020 startet ein neues Jahrzehnt – spannende Neuerungen in der digitalen Welt werden da nicht lange auf sich warten lassen. In den 2010er Jahren sind die sozialen Medien zu einem fast unausweichlichen Bestandteil des Alltags geworden und die professionelle Nutzung entwickelte sich immer weiter. In der nächsten Dekade wird sich bestimmt noch einiges in der Hinsicht verändern!

Doch zuerst möchten wir einen Blick darauf werfen, welche digitalen Trends in diesem Jahr auf uns zukommen:

Die Zeit ist reif für TikTok

TikTok – schnell, jung und kontrovers. Das soziale Netzwerk hatte 2019 ein enormes Wachstum und wurde weltweit mehr als eine Milliarde Mal runtergeladen.

Ausgerichtet auf kurze, authentische Videoinhalte trifft die Plattform den Nerv der Zeit.  Der Großteil der Nutzer ist unter 23 und nutzt TikTok, um unkomplizierten, witzigen Content zu erstellen. Unternehmen, die diese Zielgruppe erreichen möchten, müssen sich darauf einlassen und sollten auf TikTok eine kreative, lockere Seite zeigen. Dadurch kann vor allem Aufmerksamkeit geschaffen werden – zur Traffic- oder Leadgenerierung eignet sich die Plattform nur bedingt. Noch sind relativ wenige Unternehmen auf TikTok vertreten, aber es gibt schon verschiedene Möglichkeiten, Werbung zu schalten und seine Reichweite zu vergrößern.

Doch trotz explodierender Nutzerzahlen steht die chinesische Plattform immer wieder in Kritik aufgrund mangelnden Datenschutzes von Minderjährigen sowie fragwürdiger Zensur von Inhalten. Es bleibt zu beobachten, wie TikTok darauf reagiert – dennoch hat das Netzwerk enormes Potenzial.

Prinzipiell werden Nischen-Sozialplattformen neben Facebook und Instagram wachsen. Auch LinkedIn und Twitch bedienen spezifische Zielgruppen und gewinnen an Popularität.

 

Instagram ohne Likes

Was wäre Social Media bloß ohne Likes und Herzen? – Das werden wir bald herausfinden! Instagram hat im letzten Jahr schon in verschiedenen Ländern getestet, die Anzahl der Likes unter einem Post nicht mehr anzuzeigen. Auch in Deutschland wurden bereits mehrere Testphasen durchgeführt.

Laut Instagram seien die Reaktionen auf die Testläufe weitestgehend positiv gewesen. Also könnte 2020 das Jahr werden, indem wir uns von einer ursprünglich grundlegenden Funktion sozialer Medien verabschieden müssten! Damit möchte die Plattform der schädlichen Wirkung von Likes als Mittel der Selbstbestätigung auf die psychische Gesundheit vor allem junger Nutzer entgegenwirken.

 

Neue Welten: AR und VR

Neue Technologien erobern immer weiter die sozialen Medien. Augmented Reality ist vor allem in Form von Filtern auf Instagram und Snapchat weit verbreitet. Damit können Inhalte viel kreativer gestaltet werden. Auch Unternehmen können selbst Filter erstellen und damit ihre Reichweite erhöhen. Auf Google gibt es mit Google 3D Objects eine neue AR-Funktion, die uns zum Beispiel einen lebensgroßen Tiger ins Wohnzimmer bringt – diesen kann man auch ohne Bedenken streicheln!

Noch spannender wird der Einsatz von Virtual Reality auf Social Media Plattformen. In diesem Jahr erscheint Horizon – eine Social Virtual Reality Welt von Facebook.  Die Nutzer können dort kommunizieren, Spiele spielen und die Welt erkunden. Hört sich ein bisschen an, wie die Technologien, die man sonst nur aus Science Fiction Filmen kennt, oder?

 

„Post with a purpose“

Politischer Aktivismus ist auf Social Media vertreten wie eh und je. Auch Influencer sprechen immer häufiger über Themen wie Umweltschutz, Geschlechtergleichstellung oder Bürgerrechte – und erzielen Ergebnisse wie zum Beispiel die Initiative #TeamTrees zeigt. 2020 wird dieser Trend fortgesetzt, besonders im Hinblick der anstehenden US-Wahlen.

Mit dieser Entwicklung wächst auch die Erwartung an Unternehmen sich zu gesellschaftlichen Themen zu äußern und zum Beispiel Umweltschutzmaßnahmen offen anzusprechen.

 

Was denken Sie, welcher Trend wird uns 2020 am meisten begleiten?

 

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Januar 27th, 2020

Posted In: Allgemein, Blogbeitrag, Content Marketing, Digitalisierung, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Dass ein Unternehmen seine Produkte und Dienstleistungen vermarkten muss, liegt auf der Hand. Doch nicht nur die reinen Verkaufszahlen geben Auskunft über Erfolg und ein langfristiges Fortbestehen der Firma. Wie sieht es denn beispielsweise mit dem Finden und Binden der Mitarbeitenden aus?

Fachkräftemangel – ein Begriff, der immer wieder Schlagzeilen füllt. Durch den demografischen Wandel gäbe es in Zukunft nicht mehr genug Arbeitskräfte und viele Bewerbende seien unqualifiziert oder würden zu hohe Anforderungen an den Arbeitgeber stellen – so die Prognosen und Kritiken. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil äußerte Anfang Mai in einem Radiointerview, dass “in vielen Bereichen, in vielen Regionen in Deutschland massive[r] Fachkräftemangel“ herrsche. Die Bundesregierung möchte dem Problem mit einem Fachkräfteeinwanderungsgesetz entgegenwirken – Ende Juni wurde das Gesetz gebilligt.

Ob die Situation tatsächlich so dramatisch ist, geht aus der aktuellen Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit  hervor. Darin wird deutlich: Besonders in einzelnen technischen Berufsfeldern, in Bauberufen sowie in Gesundheits- und Pflegeberufen ist die Suche nach Arbeitskräften sehr schwierig. Jedoch betont die Bundesagentur für Arbeit: „Von einem generellen Fachkräftemangel in Deutschland kann aber weiterhin nicht gesprochen werden.“

Was bedeutet das aber für Unternehmen, die trotzdem monatelang vakante Stellen haben? Welche Veränderungen spielen sich im Bereich Personal ab (oder sollten sich abspielen)?

Anstatt das Problem allein darin zu sehen, dass es prinzipiell nicht genügend qualifizierte Arbeitskräfte geben kann, sollte der Blick auch auf die Unternehmen gerichtet sein. Eine Frage, die gestellt werden sollte: Ist das Unternehmen überhaupt ein qualifizierter Arbeitgeber und wirkt das auch so nach außen?

Vermarkten lassen sich nicht nur Produkte

Das Stichwort hier: Arbeitgebermarketing. Im Grunde genommen ein Synonym für Personal Marketing, nur dass hier schon am Wort deutlich wird, dass vor allem das Unternehmen sich – und nicht nur seine Produkte und Dienstleistungen – vermarkten muss. Die meisten potenziellen Bewerber wählen ihren Arbeitgeber nicht nur nach dem Gehalt aus. Faktoren wie ein gutes Arbeitsklima, klare Unternehmenskultur, Möglichkeiten zur Weiterbildung oder ein attraktives Arbeitsumfeld spielen eine immer größere Rolle – und lassen das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz positiv herausstechen. Nur müssen diese positiven Eigenschaften natürlich auch offen kommuniziert werden.

Der Anfang des Arbeitgebermarketings

Das Ziel: Das Unternehmen zu einer populären Marke machen. Gut umgesetztes strategisches Employer Branding hat einen positiven Effekt auf aktuelle und zukünftige Mitarbeitende. Damit positioniert man sich als attraktiver Arbeitgeber und zeigt deutlich, warum die Arbeit im eigenen Unternehmen die meisten Vorteile bringt.

Dafür gilt es, zuerst eben diese Vorteile zu finden und gegebenenfalls weiter auszubauen. Hier ein kleiner Leitfaden, um herauszufinden, was die Arbeit bei Ihnen auszeichnet. Was können Sie zu den jeweiligen Punkten sagen?

ArbeitgebermarketingDie Antworten auf diese Fragen sind zentraler Bestandteil Ihres Employer Brandings und liefern qualitative Inhalte für Ihr Arbeitgebermarketing.

Welche Benefits Sie davon letztendlich verstärkt kommunizieren, hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Erörtern Sie Ihre Erwartungen an den Bewerber: Suchen Sie Einsteiger, Berufserfahrene oder eher High Potentials? Welche spezifischen Interessen passen zu Ihrem Betrieb? Gibt es Charaktereigenschaften, die ein Bewerber auf jeden Fall braucht? – Klar, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit sind immer positive Eigenschaften, aber Ihre Stellenanzeige wirkt weniger beliebig, wenn Sie gesuchte Stärken auch mit einer spezifischen Aufgabe verbinden.

Jetzt wissen Sie, wen Sie suchen und was Sie bieten können. Die nächste Frage:

Wo wird man Ihre Stellenanzeige finden?

Eine traditionelle Stellenanzeige in der Zeitung kann gut funktionieren, wenn die Zeitungsabonnenten genau Ihrer Zielgruppe entsprechen. Tatsächlich können Sie aber vor allem über Online-Kanäle Ihre Suche gezielter angehen, exakt messen, wie erfolgreich und wie weitreichend Ihre Marketing Maßnahmen sind und alleine die digitale Sichtbarkeit Ihres Unternehmens erhöhen.

Dafür können Sie für Ihre Personalsuche eine dafür ausgerichtete Karriereseite anlegen. Das kann entweder eine Unterseite auf Ihrer bestehenden Website oder eine Landingpage sein.

Der Vorteil einer Landingpage? Sie ist genau auf die Zielgruppe optimiert und stellt das Jobangebot ohne jegliche Ablenkung in den Mittelpunkt. Binden Sie auf diese Seite ein Kontaktformular ein, welches Interessenten einfach ausfüllen können, um mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Am besten fragen Sie so wenige Informationen wie möglich ab, dann ist die Hemmschwelle geringer – Name und E-Mail sollten reichen.

Social Media Recruiting

Damit Ihr Jobangebot jedoch nicht nur über Suchmaschinen gefunden werden kann, sollte auch eine gepflegte Social Media Präsenz zu Ihren Recruiting Maßnahmen zählen. So erhöhen Sie Ihre Chancen auf einen passenden Bewerber, da über die sozialen Netzwerke auch diejenigen erreicht werden können, die nicht aktiv auf Jobsuche sind.

Insgesamt ist die Kommunikation auf Facebook und Co. sehr offen und einfach – das kann motivieren, mit Ihnen in Kontakt zu treten und Unsicherheiten, die von einer Bewerbung abgehalten haben, aus der Welt zu schaffen.

Weiterhin können die sozialen Medien eine wertvolle Mitarbeiterschnittstelle sein: Wenn Ihre Mitarbeitenden einen Beitrag von Ihnen teilen, positiv kommentieren oder das Unternehmen in einem eigenen Post erwähnen, ist das das authentischste Empfehlungsmarketing, das Sie kriegen können.

Aber welche sozialen Netzwerke eignen sich besonders für Unternehmen – Business-Plattformen wie Xing und LinkedIn oder ganz klassisch Facebook, Instagram und Co.?

Die Karrierenetzwerke machen einen sehr professionellen Eindruck und viele hochqualifizierte und vor allem erfahrene Berufstätige sind hier registriert. Dementsprechend eignen sich Xing und LinkedIn eher weniger, wenn Sie beispielweise nach einem jungen Auszubildenden suchen.  Von Vorteil ist hingegen die Möglichkeit, Mitarbeiterprofile mit Ihrer Firmenseite zu verknüpfen sowie sich bewerten zu lassen.

Jedoch braucht man vor allem für die Werbung auf Xing und LinkedIn ein relativ hohes Budget. Um zudem alle Funktionen der Plattformen nutzen zu können, benötigt man eine kostenpflichtige Mitgliedschaft.

Dagegen stehen Facebook und Instagram völlig kostenfrei zur Verfügung. Diese sozialen Netzwerke zählen unglaublich viele Nutzer: Im April 2019 hatten 2.7 Milliarden Menschen einen Account auf Facebook, Instagram oder WhatsApp. 2,1 Milliarden davon nutzen diese jeden Tag. So ist es auch nicht überraschend, dass die Reichweite auf diesen Social Media Plattformen sehr groß ist und, dass es möglich ist, sehr detaillierte Zielgruppen zu finden.

Obwohl Facebook und Co. ursprünglich eher für private Zwecke konzipiert wurden, gibt es auch hier eine wachsende Tendenz zur Professionalisierung. Unternehmensseiten steht die Möglichkeit offen, direkt auf Facebook eine Jobanzeige zu schalten. Jedoch ist diese Option zum Beispiel bisher nicht optimiert zur Bewerbung. Deswegen:

Unsere Tipps zur Nutzung  sozialer Netzwerke zu Recruiting Zwecken

  • Verwenden Sie nicht die gesamte Stellenanzeige als Beitrag in sozialen Netzwerken – das ist in der Regel zu lang und ausführlich. Beschreiben Sie in Ihren Posts einen oder wenige Aspekte des Jobangebots als Teaser. Hinterlassen Sie lieber einen Link zu Ihrer Landingpage.
  • Je persönlicher, desto besser: Damit potenzielle Bewerber eine Idee bekommen, wie der Arbeitsalltag bei Ihnen aussieht, sollten Sie das zeigen – das kann eine Aufnahme der gemeinsamen Kaffeepause sein oder Eindrücke einer Fortbildung. Auch Mitarbeiterberichte sind spannende Inhalte für soziale Netzwerke.
  • Bleiben Sie realistisch – und damit authentisch. Es hinterlässt einen negativen Eindruck und kann Sie qualifizierte Bewerber kosten, wenn Sie in Ihren Posts mehr bewerben, als Sie einhalten können.
  • Auch wenn Sie nicht mehr akut Personal brauchen, sollten Sie die Social Media Aktivitäten und Online Werbung nicht einstellen – hier finden Sie mehr Tipps zu Social Media Marketing allgemeinArbeitgebermarketing

Abschließend steht fest, dass Sie mehr als eine Zeitungsanzeige brauchen, um im „War of Talents“ zu bestehen. Unternehmen werden immer mehr zur Marke, weswegen Maßnahmen zum qualitativen Arbeitgebermarketing getroffen werden müssen. Vor allem online haben Sie viele Möglichkeiten sich frei zu entfalten. Mit kreativen Karriereseiten und Social Media Profilen haben Sie die Chance,  sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, indem Sie die einzigartigen Vorteile des Unternehmens genau an Ihre Zielgruppe kommunizieren.

So lassen die passenden Bewerbungen nicht mehr lange auf sich warten!

Arbeitgebermarketing

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Dezember 9th, 2019

Posted In: Blogbeitrag, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing

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In 6,5 Stunden kann man ziemlich viel machen – beispielsweise kommt man in der Zeit mit dem Auto von München nach Berlin, man könnte sich die Matrix Trilogie anschauen oder die 23.400 vergehenden Sekunden mitzählen.

Laut des Digital Report 2019 verbringen die Internetnutzer weltweit durchschnittlich genau diese 6,5 Stunden täglich online. Am meisten werden in dieser Zeit Google und YouTube verwendet.

Social Media nimmt wie zu erwarten ebenfalls einen beachtlichen Teil unserer Online-Zeit ein. Ungefähr 25% der 4,5 Stunden, die Deutsche durchschnittlich online sind, werden für Facebook, Instagram und Co. genutzt. Bei 38 Millionen aktiven Social Media Nutzern können so jeden Tag unglaublich viele Menschen erreicht werden. Eine Chance, die ein Unternehmen ergreifen muss – egal, wie groß es ist.

Drei von vier Unternehmen setzen Social Media ein – Tendenz steigend. Wer auf Social Media nicht präsent ist, verschafft der Konkurrenz einen Vorteil.

Die Nutzer folgen dabei schon lange nicht mehr nur großen Marken – regionale Vernetzung nimmt einen großen Stellenwert ein und auf sozialen Plattformen wird häufig nach lokalen Neuigkeiten gesucht. Der Zugang zu diesen Medien ist auch für Unternehmen besonders einfach: Die Nutzung ist unkompliziert und selbst mit einem kleinen Werbebudget kann die richtige Zielgruppe erreicht werden.

Werbung in sozialen Netzwerken ist mittlerweile mindestens genauso wirksam wie die in den klassischen Medien Fernsehen und Zeitung. Durch wachsende Beliebtheit der Plattformen und technische Neuerungen wird diese Entwicklung potentiell weiterhin so ablaufen.

Warum ist Social Media Marketing so besonders?

Beiträge in den sozialen Medien können eine beeindruckende Reichweite haben – fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat mindestens ein Social Media Profil. Damit ist das die ideale Möglichkeit, um Ihre Bekanntheit zu steigern und Sie können über einen Kanal gleichzeitig mehrere Zielgruppen erreichen.

Was morgen früh in der Zeitung steht, wurde jetzt schon in den sozialen Medien veröffentlicht, geteilt und diskutiert. Kein Medium ist so aktuell wie die sozialen Plattformen. Das ist auch für Ihr Unternehmen interessant. Content wird in Echtzeit gefunden – so können Sie auf aktuelle Ereignisse sofort reagieren und müssen nicht auf einen Druck oder einen Werbedeal warten, um Ihren potentiellen Kunden etwas Neues zu präsentieren.

Liken, Kommentieren, Teilen – Social Media bietet die Möglichkeit und animiert dazu, auf Beiträge zu reagieren. Im Gegensatz zu klassischer Werbung findet hier eine 2-Wege-Kommunikation statt – Ihre Kunden und Fans können mit Ihnen interagieren, sodass Sie direkt nachvollziehen können, welche Inhalte gut ankommen oder was verbessert werden könnte.

Ihre Profile in den sozialen Netzwerken können Sie nutzen, um endlich das zu veröffentlichen, was auf Ihrer Firmenwebsite keinen Platz findet: Katzenvideos und Essen!

Nun, vielleicht sollten Sie das nur tun, wenn das auch etwas mit Ihrem Unternehmen zu tun hat, aber fest steht, dass Sie Ihre Social Media Präsenz mit alltäglichen und eher persönlichen Inhalten füllen können. Das unterscheidet die Netzwerke von einer eher nüchternen Website und macht das Unternehmen sympathischer.

Wie plant man die erfolgreiche Social Media Präsenz?

In der Frage steckt auch schon die erste Antwort: Obwohl ein Account und Beiträge schnell erstellt sind, sollten Sie sich zuerst eine umfangreiche Social Media Strategie überlegen und genügend Zeit in die Planung investieren.

 

“Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.” – Laozi

 

Diese Weisheit des chinesischen Philosophen ist tatsächlich auf Social Media Marketing übertragbar. Legen Sie fest, wer und was über die sozialen Netzwerke erreicht werden soll.

Ihre Zielgruppen können über das Facebook Werbenetzwerk direkt beworben werden. Um die wirklich passenden Interessenten zu finden, bedarf es ein wenig Fingerspitzengefühl. Sind die Eigenschaften der Zielgruppe zu allgemein gefasst, wird diese zu groß und es erfordert viel Budget, umwerben zu können. Umgekehrt sollte die Zielgruppe durch immer mehr Einschränkungen nicht auf zu wenige Personen schrumpfen.

Ein kleines Extrembeispiel: Ihre Zielgruppe könnte nur auf Menschen eingegrenzt werden die in Deutschland leben oder sehr detailliert: Menschen, die in Mainz leben, Zuhause spanisch sprechen, den Beziehungsstatus: „Es ist kompliziert“ haben, in der IT-Branche arbeiten, gerne Zumba tanzen, demnächst Geburtstag feiern, usw. Für eine effiziente und zielgerichtete Bewerbung Ihrer Beiträge sollten Sie ein gesundes Mittelmaß wählen, sodass Sie nur die Kriterien wählen, die auch wichtig sind.

Welche Reaktion wollen Sie bei Ihrer Zielgruppe erreichen? Richten Sie Ihre Inhalte nach der Antwort auf diese Frage. Die Social Media Präsenz kann beispielsweise genutzt werden, um…

  • Ihre Sichtbarkeit in Ihren Zielgruppen zu steigern
  • mehr Beliebtheit zu erlangen.
  • Ihre Produkte/Dienstleistungen zu verkaufen.
  • neue Mitarbeiter zu finden.
  • besondere Angebote vorzustellen.

Sind die grundsätzlichen Ziele bekannt, geht es nun um die genauere Organisation der Social Media Betreuung. Die Pflege der Unternehmensprofile ist mit mehr Aufwand verbunden, als es zuerst scheinen mag. Deswegen ist es sinnvoll, mindestens einen Verantwortlichen zu bestimmen, der sich wirklich primär darum kümmert. Weiterhin sollten Sie sich mit den Fragen beschäftigen, wie viel Arbeitszeit pro Woche für Social Media aufgewendet werden soll und welches Werbebudget zur Verfügung steht.

Um auf den verschiedenen Social Media Kanälen kontinuierlich Beiträge posten zu können, ist es sinnvoll, einen monatlichen oder jährlichen Redaktionsplan mit einer Themenauswahl zu gestalten. Beispiel: Teilen Sie Ihren Redaktionsplan in monatliche Tabellen auf, diese können Sie noch einmal in verschiedene Spalten unterteilen: Themenbereiche (Verkauf, Inspiration, Tipp, usw.),  Zeitpunkt der Veröffentlichung der Beiträge und soll der Beitrag mit einem Budget und wie hoch beworben werden.

Vor allem, wenn es gerade keine aktuellen Ereignisse im Unternehmen gibt, sollte der Themenplan genügend Ideen bieten, was veröffentlicht werden könnte. Überlegen Sie sich zum Beispiel ganze Posting-Reihen, die monatlich wiederholt werden. Teilen Sie Referenzen, erklären Sie Fachbegriffe Ihrer Branche oder stellen Sie Ihre Mitarbeiter vor.

Der Ton macht die Musik

Ihre Ansprache in den sozialen Netzwerken ist maßgebend für den Eindruck, den ihr Unternehmen online hinterlässt, dieser sollte einheitlich sein und natürlich zu Ihren Zielgruppen passen. In sozialen Medien nutzt man dabei häufig eine lockerere Sprache als beispielsweise auf der Firmenwebsite. Legen Sie genau fest, wie Sie mit Ihren (zukünftigen) Fans/Followern und besonders mit Kritik umgehen. Gerade bei Kritik und negativen Kommentaren ist es wichtig zu filtern. Sie müssen nicht auf jeden Kommentar reagieren. Wenn Sie jedoch antworten möchten oder es sinnvoll ist, bleiben Sie sachlich und reagieren Sie nicht zu emotional. Damit bieten Sie keine weitere Angriffsfläche und es zeigt, dass Sie unter anderem auf schlechte Bewertungen reagieren und ernst nehmen.

Bei der Ausarbeitung Ihrer Social Media Strategie lohnt sich immer wieder einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen. Welche Themen kommunizieren und vernachlässigen Sie? Was macht Sie erfolgreich? Was kann ich anders oder besser machen?

Von der Theorie zur Praxis – Wie erstellen Sie Ihr eigenes Unternehmensprofil?

Bei Facebook und Instagram besteht die Möglichkeit ein Business Profil anzulegen, auf das mehrere Personen zugreifen können und worüber Seiten und Werbekonten verwaltet werden können.

Hier kommen Sie zum Facebook Business Manager: https://business.facebook.com/

Hier zur Instagram Business Seite: https://business.instagram.com/

Bei der Erstellung der Unternehmensprofile sollte alles vollständig ausgefüllt werden. So können Besucher Ihres Profils direkt etwas mit Ihrem Unternehmen anfangen und müssen wichtige Informationen wie Öffnungszeiten oder Kontaktmöglichkeiten nicht lange suchen.

 

„#Wow! Jetzt kann das Social Media Business richtig durchstarten!“

 

Aber was gibt es da zu beachten?

  1. Social Media ist ein Langzeitprojekt

Das bedeutet, die Profile sollten kontinuierlich aktualisiert und mit Inhalten gepflegt werden. Erstellen Sie am besten die gesamte Beitragsplanung für den nächsten Monat im Voraus. Wenn dann aktuelle Ideen/Themen für Posts kommen, können diese immer spontan veröffentlicht werden.

  1. Die beste Zeit zum Posten

Kann man nicht genau bestimmen, aber viele sind zu „Randzeiten“ in den sozialen Netzwerken unterwegs. Das bedeutet zum Beispiel früh morgens vor der Arbeit, zur Mittagspause oder nach Feierabend. Sie können die Veröffentlichung der Beiträge auf Facebook und Co. im Voraus einplanen, sodass sie auch zu solchen Zeiten online gehen.

  1. Vergessen Sie Ihre Community nicht!

Am besten prüfen Sie täglich, ob über die sozialen Netzwerke Fragen gestellt wurden, neue Kommentare kamen oder das Unternehmen verlinkt wurde. Wenn ein Fan Ihrer Seite eines Ihrer Produkte selbst postet, können Sie das auch teilen. Die Interaktion mit der Community kommt gut an und kann Ihre Fans dazu anregen, selbst aktiver auf Ihrer Seite zu werden.

  1. Alles stets im Blick.

Anders als bei Werbeplakaten am Straßenrand o.ä. können Sie auf den sozialen Plattformen genau nachvollziehen, wie viele Menschen Ihre Beiträge sehen und welche Inhalte besonders gut ankommen. Nutzen Sie die Reportingtools, die Facebook und Co. Ihnen bereitstellen. Dadurch haben Sie den Erfolg Ihrer Social Media Strategie immer im Blick und können Sie kontinuierlich optimieren.

 

Im Detail: Tipps für verschiedene Plattformen

 

Social Media

Wichtig ist: Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten des Social Media Marketings! Vergeuden Sie aus Angst vor Fehlern oder Shitstorms nicht die Chance auf eine enorme Steigerung Ihrer Reichweite und engerer Bindung zu Ihren Kunden. Genau damit können Sie in Zukunft immer mehr Menschen erreichen und mit einem kreativen Konzept als Unternehmen herausstechen. Natürlich gibt es darüber hinaus noch viele weitere soziale Netzwerke, deren Nutzung Ihr Unternehmen in Betracht ziehen könnte. Business-Kanäle wie Xing und LinkedIn sind beispielsweise nützlich, wenn Sie auf Personalsuche sind oder Business-Partner suchen. Wenn Sie hochwertige Videos produzieren können, ist natürlich YouTube das Richtige für Sie. Weiterhin können auch über Messenger wie WhatsApp Unternehmensprofile erstellt werden, damit Sie mit Ihren (potentiellen) Kunden in Kontakt bleiben können.

Möchten Sie wissen, wie gut Ihr Unternehmen online schon aufgestellt ist und welche Maßnahmen konkret nötig sind, um die Marketing Strategie zu verbessern?

Jetzt herausfinden!

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Juli 8th, 2019

Posted In: Blogbeitrag, Content Marketing, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundengewinnung, Online Marketing, Social Media Marketing

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Was gibt’s Neues in Sachen Online Marketing 2019?

Das neue Jahr ist nur wenige Monat alt! Es zeichnen sich aber schon bestimmte Trends und Tendenzen ab, die uns dieses Jahr wohl noch länger begleiten werden.

Adé, Google+!

2019 müssen wir Abschied nehmen von Google+. Das soziale Netzwerk mit mehr als drei Milliarden Nutzern wird bis April 2019 nach und nach für die Verbraucher abgeschaltet. Für interne Zwecke soll Google+ bei Google weiterhin genutzt werden. Einer der Gründe für die Außerbetriebnahme ist die vergleichsweise geringe Popularität bei Nutzern und Entwicklern zu anderen sozialen Netzwerken.

Alle weiteren Google Funktionen sind von dieser Veränderung jedoch nicht betroffen und lassen sich ohne Probleme weiterhin nutzen.

Messenger Marketing

Der direkte Kundenkontakt über Messenger wird immer einfacher. So können Unternehmen über Whatsapp Business den Direktnachrichtendienst professionell zur Kundenkommunikation nutzen. Mit der Business Erweiterung des Messengers kann ein Unternehmensprofil angelegt werden und es ist möglich, automatisierte Nachrichten und Schnellantworten einzustellen. Das lohnt sich, denn Whatsapp ist in Deutschland das reichweitenstärkste Mobilangebot!

Audioformate

Videos und Bilder dominieren die sozialen Netzwerke, jedoch gibt es ein bisher vernachlässigtes Format, das doch immer beliebter wird: Audio. Rund ein Viertel der deutschen Bevölkerung hört schon Podcasts – Tendenz steigend! Im Gegensatz zu Videoinhalten sind Audioformate vor allem unterwegs leichter aufrufbar. Auch mit wenig Datenvolumen oder instabiler Internetverbindung können Tonaufnahmen angehört werden.

Facebook bietet schon länger die Funktion „Live Audio“ an. Damit lassen sich einfach Tonaufnahmen erstellen, die die Nutzer live mitverfolgen und kommentieren können. Der Vorteil gegenüber dem bereits bekannten „Live Video“? Das Audioformat kann noch spontaner und mit weniger Aufwand aufgenommen werden – man muss zum Beispiel nicht auf einen passenden Bildausschnitt achten. Mit der Nutzung von Audio können Sie Ihre Inhalte in den sozialen Netzwerken also noch abwechslungsreicher präsentieren.

Instagram

Die Popularität Instagrams nimmt kein Ende. Die Social Media Plattform hat immer mehr Nutzer und entwickelt stetig neue Funktionen. Großes Potential haben Instagram Stories, deren Nutzung 2018 um das Vierfache gestiegen ist! Mit der Einführung von Instagram TV (IGTV) ist es seit letztem Jahr auch möglich, längere Videobeiträge auf Instagram hochzuladen. Damit ist das soziale Netzwerk besonders gut dafür geeignet, Inhalte über verschiedene Videoformate zu verbreiten.

Die neuste Funktion, die für Unternehmen spannend sein könnte: Shopping auf Instagram. Damit lassen sich in den Stories und in Postings Produkt-Tags und Sticker setzen. Tippt ein Nutzer diese an, wird er zu einer Produktseite auf Instagram weitergeleitet, wo mehr Infos zum Produkt, zum Preis und die Webseite vermerkt sind. Hier erfahren Sie, wie Sie Instagram Shopping einrichten können: https://business.instagram.com/a/shopping-setup-guide

Micro-/Nano-Influencer

Mittlerweile sollte auch der letzte Skeptiker davon überzeugt sein: Influencer-Marketing bleibt erfolgreich! Dennoch bestätigt sich der Trend, dass Micro- oder sogar Nano-Influencer wichtiger für Unternehmen sind. Der Wunsch nach Ehrlichkeit und Authentizität nimmt bei den Nutzern nicht ab. „Kleinere“ Influencer üben besonders durch ihre Themen einen Einfluss aus und nicht einfach nur über ihre Reichweite – das macht sie viel interessanter. Wichtig ist aber, dass die Inhalte persönlich bleiben. Das Zitieren der bekannten Werbebotschaften ist wenig effektiv – man muss sich mit dem Produkt auseinandergesetzt haben.

Das ist nur ein Ausschnitt dessen, was uns in diesem Jahr erwartet. Wir sind gespannt welche weiteren Neuerungen und Überraschungen noch auf uns zukommen werden!

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Februar 14th, 2019

Posted In: Blogbeitrag, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Die direkte Verbindung zu Kunden und (potenziellen) Geschäftspartnern ist über soziale Medien besonders schnell und unkompliziert.

Über eine Unternehmensseite auf Facebook können Sie viele neue Interessenten gewinnen – das soziale Netzwerk hat weltweit über zwei Milliarden Nutzer! Dementsprechend können Sie jede erdenkliche Zielgruppe erreichen. Durch Werbung und die Möglichkeit, die Aktivitäten von Freunden zu verfolgen, wird eine Seite zufällig entdeckt, ohne die Notwendigkeit einer spezifischen Suche nach einem Produkt oder einem Unternehmen – ein Grund, weswegen man die geschäftliche Online-Präsenz nicht nur auf eine Webseite beschränken sollte.

Jedoch gibt es über 90 Millionen Facebook-Seiten. – Damit Ihr Unternehmensprofil unter dieser Flut nicht untergeht und einen positiven Eindruck hinterlässt, sollten einige wichtige Punkte beachtet werden.

Die Vorbereitung Ihrer Facebook-Präsenz

Bevor Sie wild drauf los posten, muss vorab festgelegt werden, wer sich regelmäßig um die sozialen Netzwerke kümmert und Postings verfasst. Die „Pflege“ der Unternehmensseite ist zeitaufwändiger, als es auf den ersten Blick scheint. Außerdem sollte eine Strategie für das Betreiben der Seite festgelegt werden. Sprechen Sie Ihre Fans formal oder locker an? Welche Ziele sollen mit dem Facebook Account erreicht werden? Die Zielsetzung kann verschiedene Schwerpunkte haben. Soll(en) über die Seite zum Beispiel …

… die Bekanntheit des Unternehmens gesteigert werden?

… die Verkäufe angeregt werden?

… ein zusätzlicher Support angeboten werden?

… besondere Angebote vorgestellt werden?

Wie gestaltet man die Unternehmensseite ansprechend?

Steht die Strategie, kann die Facebook-Seite gestaltet werden. Mit einem ansprechenden Profil- und Titelbild ist Ihre Seite wiedererkennbar und repräsentativ für das Unternehmen. Berücksichtigen Sie bei der Erstellung der Bilder die Bildgrößen auf Facebook, damit nichts abgeschnitten wird und die Qualität gut bleibt.

Eine vollständig ausgefüllte Seite unter dem Reiter „About/Über“ hilft den Seitenbesuchern, die wichtigsten Infos rund um Ihr Unternehmen schnell zu erfassen. Stellen Sie Ihr Unternehmen kurz vor und geben Sie Kontaktmöglichkeiten, Ihre Webseite, Adresse und Öffnungszeiten an. Wichtig! Fügen Sie auf jeden Fall das Impressum hinzu und ergänzen Sie den Link zu Ihrer Datenschutzerklärung.

Der Kern der Unternehmensseite – die Beiträge

Hier gilt: Posten Sie regelmäßig, aber auch nur, wenn Sie genug Inhalt haben. Statistisch gesehen, ist es am erfolgreichsten, alle zwei Tage einen neuen Beitrag zu veröffentlichen. Eine niedrigere Frequenz bedeutet aber kein Scheitern der Seite – solange die Inhalte spannend bleiben.

Die Postings sollten dann online gehen, wenn viele Menschen gerade auf Facebook sind. Das passiert vor allem früh morgens, zur Mittagszeit und nachmittags – also zu den Randzeiten und in der Freizeit der meisten Berufstätigen. Nutzen Sie die Option, Beiträge im Voraus einzuplanen, um zu den Stoßzeiten Ihre Inhalte zu veröffentlichen.

Wie sollten diese Inhalte aussehen?

Der visuelle Aspekt spielt hier eine große Rolle. Also binden Sie am besten gute Grafiken oder kurze Videos ein, die Ihren Fans einfacher in Erinnerung bleiben. Versuchen Sie außerdem, in drei bis fünf Zeilen die relevanten Informationen verständlich zusammenzufassen – die wenigsten werden sich längere Posts durchlesen.

Es kommt gut an, wenn auf Facebook nicht nur die verschiedenen Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens beworben werden, sondern auch zum Beispiel Einblicke hinter die Kulissen gezeigt, aktuelle Ereignisse angesprochen oder Mitarbeiter vorgestellt werden. Kreativität ist hier gefragt, um abwechslungsreiche Inhalte bieten zu können. Wichtig ist nur, dass der Bezug zum Unternehmen deutlich ist, um authentisch zu bleiben.

Und wenn gerade nichts gepostet wird?

Ihre Facebook-Aktivität sollte sich nicht nur auf das Veröffentlichen von Beiträgen beschränken. Gehen Sie auf Ihre Fans und Interessenten ein, indem Sie beispielsweise zeitnah auf Nachrichten und Kommentare antworten oder Beiträge mit „Gefällt mir“ markieren, in denen das Unternehmen erwähnt wird.

In Ihren Insights können Sie verfolgen, wie gut Ihre momentane Facebook-Strategie funktioniert. Welche Beiträge kommen am besten an? Ist die Frequenz der Postings in Ordnung? Wie aktiv sind die Fans auf der Unternehmensseite? Reagieren Sie auf diese Statistiken, um Ihre Facebook-Seite wirklich erfolgreich nutzen zu können.

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Dezember 20th, 2018

Posted In: Content Marketing, Emotionalisierung, Facebook, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Wie können die Werbemöglichkeiten in den Sozialen Netzwerken für Ihr Unternehmen aussehen?

In unserem letzten Beitrag haben Sie erfahren, warum und was insbesondere beim „Social Media Recruiting“ wichtig ist. Um Ihnen eine genaue bildliche Vorstellung zu geben, welche Möglichkeiten Sie im Bereich des Social Media Recruitings haben, gehen wir in diesem Beitrag näher auf die einzelne Möglichkeiten und konkrete Umsetzung in den Portalen ein.

Werbemöglichkeiten über Facebook:

Grundvoraussetzung für das einstellen und bewerben von Jobangeboten auf Facebook ist natürlich eine eigene Facebook- Seite. Über diese können Jobangebote, Werbeanzeigen und Postings geschaltet und mit einem individuellen Budget beworben werden. Dabei spielt die Kategorie Ihrer Unternehmensseite keine Rolle.

Bei diesem Social Media Kanal ist vor allem die Kombination aus Text und Grafik ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Diese Punkte sind zu beachten:

    • Der Text darf nicht zu umfangreich sein, er soll den Interessenten nur neugierig machen.
    • Die Grafik darf ebenfalls nicht zu viele Text-Passagen enthalten, da Probleme bei der Bewerbung entstehen.
    • Eintönige und lange Texte schrecken Interessenten ab. Hier gilt: „Weniger ist mehr, aber dafür aussagekräftig!“

 

Postings: Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen als Arbeitgeber vor.
Veröffentlichen Sie ansprechende Stellenangebote.

Social Media Recruiting

 

Werbeanzeigen: Ihr Unternehmen in wenigen Worten, die zur Bewerbung motivieren.

Social Media Recruiting


 Facebook-Jobs

Ihre Unternehmensseite erhält für Ihre Jobangebote eine zusammenfassende Unterseite, diese finden Sie im Bereich der Tabs (Information, Beiträge, Veranstaltungen usw.)  wieder. Dort werden alle Ihre offenen Stellenangebote an einem Ort in chronologischer Reihenfolge gelistet. Diese Stellenanzeigen sind nachdem Sie sie veröffentlicht haben 30 Tage online und werden danach automatisch deaktiviert. Sie können diese aber jederzeit wieder aktivieren. Sie können die Stellen mit einem individuellen Budget bewerben, um mehr Reichweite zu erlangen und Ihre Zielgruppe erfolgreicher zu erreichen.

Social Media Recruiting

Wenn Sie auch das Soziale Netzwerk Instagram bedienen möchten, um dort Ihre Stellenangebote zu verbreiten, brauchen Sie nicht zwingend ein Unternehmens-Profil. Denn über Facebook können Sie dies problemlos mitabwickeln.


Werbemöglichkeiten über Google AdWords – Google Werbeanzeigen:

Die Google Werbeanzeigen werden so konzipiert, dass sie nicht viel Text und Informationen enthalten. Sie bedienen sich in der Regel der grafischen Einfachheit und sollen die Aufmerksamkeit Ihrer potenziellen Kandidaten auf sich ziehen. Zudem dienen sie im eigentlichen Sinne dazu Ihre Kandidaten auf Ihre Job-Landingpage bzw. Ihre Karriereseite weiter zu leiten. Dort können Sie detaillierter auf das Stellenangebot eingehen und sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren.

Weitere Retargeting Anzeigen sorgen dafür, dass Sie Ihrer Zielgruppe immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Retargeting Anzeigen werden Personen angezeigt, welche schon einmal mit Ihnen in Kontakt kamen oder mit einer vorherigen Werbeanzeige interagiert haben.

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Juli 23rd, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

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Welche Möglichkeiten und Zukunftsperspektiven bieten die Sozialen Netzwerke im Bereich der Arbeitnehmersuche?

Ob über Facebook, Instagram, Xing, LinkedIn oder diverse Online-Jobbörsen, auf dem heutigen Online-Arbeitsmarkt werden viele Werbemöglichkeiten geboten, um potenzielle Kandidaten zu suchen, direkt anzusprechen und Jobs auszuschreiben.

Allen voran gehört dazu das Social Media Recruiting, welches ein breites Spektrum an Optionen aufzeigt, um potenzielle Kandidaten anzusprechen und kostengünstig anzuwerben.  Durch die Auslagerung der Recruiting-Prozesse wird die Personalabteilung entlastet, die Bewerber vorher selektiert und die Ablaufprozesse verkürzt.

Viele Unternehmen fragen sich allerdings, ob sie mit dem Social Recruiting, die richtige Zielgruppe erreichen und welche Möglichkeiten sie überhaupt in diesem Bereich haben. Um die Potenziale und Chancen im Social Recruiting Bereich erfassen zu können, muss zunächst die Gesamtsituation und die Entwicklungschancen der Sozialen Netzwerke betrachtet werden.

Welche Rolle spielen die Sozialen Netzwerke überhaupt in unserem Leben?

Die Sozialen Netzwerke sind nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Schon rund 2,62 Milliarden Menschen sind alleine 2018 auf den verschiedenen Plattformen angemeldet und die Tendenz ist steigend. Denn die Sozialen Netzwerke bieten ihren Nutzern viele Möglichkeiten sich mitzuteilen, zu kommunizieren und sich zu präsentieren.

Das beste Beispiel für die positiv ansteigende Affinität und Beliebtheit der Social Media Kanäle sind die prominenten Influencer, wie Beauty Blogger, Food-Blogger oder auch Lifestyle-Blogger. Sie sind für die junge Generation ein Vorbild und ihre Beiträge und Aussagen verbreiten sich sehr schnell. Daher ist es gerade wichtig die Aufmerksamkeit und die Beliebtheit der Social Media Kanäle zu nutzen, um gerade die heranwachsende, aber auch ältere Generation, für Ihr Unternehmen zu begeistern. Aber auch der Aufbau einer attraktiven Arbeitgebermarke ist wichtig, um somit qualifizierte Mitarbeiter für sich gewinnen zu können und bestehende zu binden. Es gilt immer wieder: „In die Zukunft zu investieren, lohnt sich!“

Wie funktioniert Personalmarketing über Social Media?

Wenn Sie die Möglichkeiten und Potenziale der Sozialen Netzwerke für Ihr Personalmarketing ausschöpfen möchten, sollten Sie einiges beachten. Die Plattformen bieten Ihnen verschiedene kreative Gestaltungsmöglichkeiten im Social Media Recruiting, aber auch Herausforderungen.

Je nach Zielgruppe und Arbeitgeberimage können Sie zum Beispiel Ihre Ausschreibungen grafisch und textlich individuell präsentieren.  Die Ausschreibungen werden somit zu einem Blickfang und stechen aus der Masse von Job-Angeboten heraus. Durch die große Bandbreite an Menschen und preisgegebenen Informationen in den Sozialen Netzwerken, erreichen Sie auch potenzielle Mitarbeiter und Fachkräfte die aktuell nicht nach einer neuen Arbeitsstelle suchen.

Die beliebtesten Social Media Recruiting Netzwerke

Insbesondere die Karrierenetzwerke XING und LinkedIn gehören zu den Portalen, bei denen die Direktansprache von Kandidaten im Fokus steht. Hier halten sich Fach- und Führungskräfte auf, denen Sie Ihre Botschaften gezielt zuspielen können. Unter anderem gehört aber auch Facebook in Sachen Personalmarketing und Social Media Recruiting zu einer der wachsenden Plattformen. Seit Anfang 2017 hat Facebook bereits in den USA und Kanada ein neues Feature zur Einstellung von Jobangebote und direkte Bewerbung auf Facebook eingeführt. Und seit Mai 2018 ist diese Funktion auch in Deutschland verfügbar und bietet somit vielen Unternehmen neue Möglichkeiten in Sachen Personalsuche und Verbreitung von Job-Angeboten.

Social Media Recruiting

Fazit: Im gesamten betrachtet bringt erst die Kombination aus mehreren Kanälen, dem richtigen Social Media Recruiting-Mix, ein effektives und erfolgreiches Ergebnis. Daher sollte jeder Schritt immer erst gut durchdacht und geplant sein, sodass Ihr Unternehmen die gesetzten Ziele nicht aus dem Auge verliert. Eine vorherige Analyse der bisherigen Personalmarketing Maßnahmen und Potenziale kann eine erste Grundlage für ein durchdachtes Konzept und Vorgehensweis schaffen.

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Juli 16th, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Facebook, Google, Instagram, Leadgenerierung, Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

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Programmatische Werbung ist einer der digitalen Trends 2018. Was das für Sie bedeutet, erfahren Sie hier.

Programmatische Werbung ist der große Trend der modernen Online-Werbung. In Zeiten komplexer und dynamischer Märkte möchten Werbetreibende Nutzer zu jeder Zeit erreichen. Mit Programmatic Advertising steht einem zielgerichteten Werbeerlebnis nichts mehr im Weg.

Was ist Programmatische Werbung?

Programmatische Werbung ist eine softwarebasierte Methode, Online-Werbung automatisiert zu buchen, auszuspielen und zu optimieren. Ziel dabei ist es, Onlinekampagnen möglichst effizient zu gestalten. Mit Programmatic Advertising liefern Werbetreibende ihre programmatischen Werbemittel in Echtzeit automatisch und individualisiert aus. Es soll gewährleisten, Nutzer zur richtigen Zeit, in der richtigen Situation und mit der richtigen Botschaft auf dem richtigen Gerät zu erreichen. Für Unternehmen birgt dieser Prozess vielseitige Möglichkeiten der Kundengewinnung. Dabei spielen Daten eine elementare Rolle. Werbebanner werden auf der Grundlage vorhandener Nutzerdaten angezeigt. Innerhalb von Millisekunden erfolgt dabei die Überprüfung der Relevanz der Werbeanzeige für den User. Algorithmen sorgen dafür, dass Angebote und Nachfrage miteinander verknüpft und die entsprechenden Werbemittel angezeigt werden.

Die Vorteile der Programmatischen Werbung

Programmatische Kampagnen sind erfolgreicher als klassische Anzeigekampagnen. Mit programmatischen Inhalten können Werbetreibende zielgerichtete Werbeerlebnisse erschaffen, die Effizienz deutlich steigern und gleichzeitig Kosten einsparen. Es ermöglicht:

  • Zielgruppenorientiertere Werbung mit individueller und personalisierter Bedeutung, statt breiter Zielgruppenansprache.
  • Kampagnen und Botschaften in Echtzeit an die Bedürfnisse und Kommunikationswege der Konsumenten anzupassen.
  • Werbeausgaben effizient zu investieren.

Zusätzlich können mit einem sehr zielgenauem Targeting und Retargeting Werbegeschäftsmodelle individuell an die Kampagnenziele angepasst werden. Der große Vorteil programmatischer Werbung ist also Effizienz! Dafür müssen Werbetreibende die Herausforderungen der verschiedenen Kanäle, Technologien und Handlungsoptionen allerdings genau kennen.

So funktioniert Programmatic Advertising

„Programmatic Advertising“ bezeichnet die automatisierte Aussteuerung einzelner Werbekontaktchancen in Echtzeit. Dabei erfolgt der gesamte Prozess, von der Beauftragung bis hin zur Leistungserfüllung zwischen Sender und Empfänger, innerhalb der für „Programmatic Advertising“ bereitgestellten Technologieplattformen.

  • Ein Nutzer klickt auf einen Link und landet auf einer Webseite. Der Betreiber analysiert seine Besucher mittels Tracking-Verfahren und erstellt daraus Nutzerprofile.
  • Über eine Verkaufsplattform werden diese Nutzerprofile und die verfügbaren Werbeplätze angeboten. Dabei wird ein Mindestpreis für eine Anzeigenimpression festgelegt.
  • Diese Anzeigenimpression wird nun den Werbetreibenden über eine Verkaufsplattform in einer Echtzeit-Auktion zum Kauf angeboten.
  • Werbetreibende wiederum definieren über eine Einkaufsplattform, an welchen Anzeigenimpressionen und Zielgruppen sie interessiert sind und welchen Preis sie dafür bereit sind zu zahlen.
  • Das höchste Gebot erhält den Zuschlag und die Anzeige des Gewinners wird von dessen Werbe-Server umgehend auf die Webseite des Besuchers ausgeliefert.
  • Während der Besucher die Webseite lädt, läuft der gesamte Prozess im Hintergrund millionenfach und in Sekundenbruchteilen ab.

Tipps für eine erfolgreiche programmatische Kampagne

Um programattische Werbung erfolgreich zu nutzen, sollten Sie die folgenden Tipps beachten:

  1. Präzises Targeting wird immer wichtiger. Trauen Sie sich deshalb Programmatische Werbung und andere datengesteuerte Methoden zu nutzen und zögern es nicht länger hinaus.
  2. Nähern Sie sich dem Thema mit einer klaren Vorstellung Ihrer Zielgruppe. Blindes Einkaufen von Premium Daten-Paketen gibt ihnen wenig Einblick. Fragen Sie immer kritisch nach und holen Sie sich eine zweite Meinung ein.
  3. Stellen Sie sicher, dass Ihre Werbung nur in den richtigen Umfeldern erscheint. Achten Sie auf das Inventar der Anbieter und arbeiten Sie mit Black- und Whitelists. Auf welchen Seiten soll Ihre Werbung zwingend erscheinen, auf welchen unter keinen Umständen.
  4. Retargeting muss geschickt und unter Berücksichtigung der Markenpositionierung erfolgen. Werden hier jedoch Fehler gemacht, verschwimmt bei dieser Maßnahme schnell die Grenze von Mehrwert zu Spam. Im schlimmsten Fall werden Ihre treusten Kunden über Wochen von ein und derselben Werbung verfolgt, obwohl sie schon längst das Produkt gekauft haben. Achten Sie darauf, dass die Werbung nur in passenden Umfeldern erscheint und Häufigkeitsbegrenzungen eingesetzt werden.

 

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Juli 5th, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Facebook, Google, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Retargeting, Suchmaschinenoptimierung, Targeting, Zielgruppenoptimierung

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