Dass ein Unternehmen seine Produkte und Dienstleistungen vermarkten muss, liegt auf der Hand. Doch nicht nur die reinen Verkaufszahlen geben Auskunft über Erfolg und ein langfristiges Fortbestehen der Firma. Wie sieht es denn beispielsweise mit dem Finden und Binden der Mitarbeitenden aus?

Fachkräftemangel – ein Begriff, der immer wieder Schlagzeilen füllt. Durch den demografischen Wandel gäbe es in Zukunft nicht mehr genug Arbeitskräfte und viele Bewerbende seien unqualifiziert oder würden zu hohe Anforderungen an den Arbeitgeber stellen – so die Prognosen und Kritiken. Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil äußerte Anfang Mai in einem Radiointerview, dass “in vielen Bereichen, in vielen Regionen in Deutschland massive[r] Fachkräftemangel“ herrsche. Die Bundesregierung möchte dem Problem mit einem Fachkräfteeinwanderungsgesetz entgegenwirken – Ende Juni wurde das Gesetz gebilligt.

Ob die Situation tatsächlich so dramatisch ist, geht aus der aktuellen Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit  hervor. Darin wird deutlich: Besonders in einzelnen technischen Berufsfeldern, in Bauberufen sowie in Gesundheits- und Pflegeberufen ist die Suche nach Arbeitskräften sehr schwierig. Jedoch betont die Bundesagentur für Arbeit: „Von einem generellen Fachkräftemangel in Deutschland kann aber weiterhin nicht gesprochen werden.“

Was bedeutet das aber für Unternehmen, die trotzdem monatelang vakante Stellen haben? Welche Veränderungen spielen sich im Bereich Personal ab (oder sollten sich abspielen)?

Anstatt das Problem allein darin zu sehen, dass es prinzipiell nicht genügend qualifizierte Arbeitskräfte geben kann, sollte der Blick auch auf die Unternehmen gerichtet sein. Eine Frage, die gestellt werden sollte: Ist das Unternehmen überhaupt ein qualifizierter Arbeitgeber und wirkt das auch so nach außen?

Vermarkten lassen sich nicht nur Produkte

Das Stichwort hier: Arbeitgebermarketing. Im Grunde genommen ein Synonym für Personal Marketing, nur dass hier schon am Wort deutlich wird, dass vor allem das Unternehmen sich – und nicht nur seine Produkte und Dienstleistungen – vermarkten muss. Die meisten potenziellen Bewerber wählen ihren Arbeitgeber nicht nur nach dem Gehalt aus. Faktoren wie ein gutes Arbeitsklima, klare Unternehmenskultur, Möglichkeiten zur Weiterbildung oder ein attraktives Arbeitsumfeld spielen eine immer größere Rolle – und lassen das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz positiv herausstechen. Nur müssen diese positiven Eigenschaften natürlich auch offen kommuniziert werden.

Der Anfang des Arbeitgebermarketings

Das Ziel: Das Unternehmen zu einer populären Marke machen. Gut umgesetztes strategisches Employer Branding hat einen positiven Effekt auf aktuelle und zukünftige Mitarbeitende. Damit positioniert man sich als attraktiver Arbeitgeber und zeigt deutlich, warum die Arbeit im eigenen Unternehmen die meisten Vorteile bringt.

Dafür gilt es, zuerst eben diese Vorteile zu finden und gegebenenfalls weiter auszubauen. Hier ein kleiner Leitfaden, um herauszufinden, was die Arbeit bei Ihnen auszeichnet. Was können Sie zu den jeweiligen Punkten sagen?

ArbeitgebermarketingDie Antworten auf diese Fragen sind zentraler Bestandteil Ihres Employer Brandings und liefern qualitative Inhalte für Ihr Arbeitgebermarketing.

Welche Benefits Sie davon letztendlich verstärkt kommunizieren, hängt von Ihrer Zielgruppe ab. Erörtern Sie Ihre Erwartungen an den Bewerber: Suchen Sie Einsteiger, Berufserfahrene oder eher High Potentials? Welche spezifischen Interessen passen zu Ihrem Betrieb? Gibt es Charaktereigenschaften, die ein Bewerber auf jeden Fall braucht? – Klar, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit sind immer positive Eigenschaften, aber Ihre Stellenanzeige wirkt weniger beliebig, wenn Sie gesuchte Stärken auch mit einer spezifischen Aufgabe verbinden.

Jetzt wissen Sie, wen Sie suchen und was Sie bieten können. Die nächste Frage:

Wo wird man Ihre Stellenanzeige finden?

Eine traditionelle Stellenanzeige in der Zeitung kann gut funktionieren, wenn die Zeitungsabonnenten genau Ihrer Zielgruppe entsprechen. Tatsächlich können Sie aber vor allem über Online-Kanäle Ihre Suche gezielter angehen, exakt messen, wie erfolgreich und wie weitreichend Ihre Marketing Maßnahmen sind und alleine die digitale Sichtbarkeit Ihres Unternehmens erhöhen.

Dafür können Sie für Ihre Personalsuche eine dafür ausgerichtete Karriereseite anlegen. Das kann entweder eine Unterseite auf Ihrer bestehenden Website oder eine Landingpage sein.

Der Vorteil einer Landingpage? Sie ist genau auf die Zielgruppe optimiert und stellt das Jobangebot ohne jegliche Ablenkung in den Mittelpunkt. Binden Sie auf diese Seite ein Kontaktformular ein, welches Interessenten einfach ausfüllen können, um mit Ihnen Kontakt aufzunehmen. Am besten fragen Sie so wenige Informationen wie möglich ab, dann ist die Hemmschwelle geringer – Name und E-Mail sollten reichen.

Social Media Recruiting

Damit Ihr Jobangebot jedoch nicht nur über Suchmaschinen gefunden werden kann, sollte auch eine gepflegte Social Media Präsenz zu Ihren Recruiting Maßnahmen zählen. So erhöhen Sie Ihre Chancen auf einen passenden Bewerber, da über die sozialen Netzwerke auch diejenigen erreicht werden können, die nicht aktiv auf Jobsuche sind.

Insgesamt ist die Kommunikation auf Facebook und Co. sehr offen und einfach – das kann motivieren, mit Ihnen in Kontakt zu treten und Unsicherheiten, die von einer Bewerbung abgehalten haben, aus der Welt zu schaffen.

Weiterhin können die sozialen Medien eine wertvolle Mitarbeiterschnittstelle sein: Wenn Ihre Mitarbeitenden einen Beitrag von Ihnen teilen, positiv kommentieren oder das Unternehmen in einem eigenen Post erwähnen, ist das das authentischste Empfehlungsmarketing, das Sie kriegen können.

Aber welche sozialen Netzwerke eignen sich besonders für Unternehmen – Business-Plattformen wie Xing und LinkedIn oder ganz klassisch Facebook, Instagram und Co.?

Die Karrierenetzwerke machen einen sehr professionellen Eindruck und viele hochqualifizierte und vor allem erfahrene Berufstätige sind hier registriert. Dementsprechend eignen sich Xing und LinkedIn eher weniger, wenn Sie beispielweise nach einem jungen Auszubildenden suchen.  Von Vorteil ist hingegen die Möglichkeit, Mitarbeiterprofile mit Ihrer Firmenseite zu verknüpfen sowie sich bewerten zu lassen.

Jedoch braucht man vor allem für die Werbung auf Xing und LinkedIn ein relativ hohes Budget. Um zudem alle Funktionen der Plattformen nutzen zu können, benötigt man eine kostenpflichtige Mitgliedschaft.

Dagegen stehen Facebook und Instagram völlig kostenfrei zur Verfügung. Diese sozialen Netzwerke zählen unglaublich viele Nutzer: Im April 2019 hatten 2.7 Milliarden Menschen einen Account auf Facebook, Instagram oder WhatsApp. 2,1 Milliarden davon nutzen diese jeden Tag. So ist es auch nicht überraschend, dass die Reichweite auf diesen Social Media Plattformen sehr groß ist und, dass es möglich ist, sehr detaillierte Zielgruppen zu finden.

Obwohl Facebook und Co. ursprünglich eher für private Zwecke konzipiert wurden, gibt es auch hier eine wachsende Tendenz zur Professionalisierung. Unternehmensseiten steht die Möglichkeit offen, direkt auf Facebook eine Jobanzeige zu schalten. Jedoch ist diese Option zum Beispiel bisher nicht optimiert zur Bewerbung. Deswegen:

Unsere Tipps zur Nutzung  sozialer Netzwerke zu Recruiting Zwecken

  • Verwenden Sie nicht die gesamte Stellenanzeige als Beitrag in sozialen Netzwerken – das ist in der Regel zu lang und ausführlich. Beschreiben Sie in Ihren Posts einen oder wenige Aspekte des Jobangebots als Teaser. Hinterlassen Sie lieber einen Link zu Ihrer Landingpage.
  • Je persönlicher, desto besser: Damit potenzielle Bewerber eine Idee bekommen, wie der Arbeitsalltag bei Ihnen aussieht, sollten Sie das zeigen – das kann eine Aufnahme der gemeinsamen Kaffeepause sein oder Eindrücke einer Fortbildung. Auch Mitarbeiterberichte sind spannende Inhalte für soziale Netzwerke.
  • Bleiben Sie realistisch – und damit authentisch. Es hinterlässt einen negativen Eindruck und kann Sie qualifizierte Bewerber kosten, wenn Sie in Ihren Posts mehr bewerben, als Sie einhalten können.
  • Auch wenn Sie nicht mehr akut Personal brauchen, sollten Sie die Social Media Aktivitäten und Online Werbung nicht einstellen – hier finden Sie mehr Tipps zu Social Media Marketing allgemeinArbeitgebermarketing

Abschließend steht fest, dass Sie mehr als eine Zeitungsanzeige brauchen, um im „War of Talents“ zu bestehen. Unternehmen werden immer mehr zur Marke, weswegen Maßnahmen zum qualitativen Arbeitgebermarketing getroffen werden müssen. Vor allem online haben Sie viele Möglichkeiten sich frei zu entfalten. Mit kreativen Karriereseiten und Social Media Profilen haben Sie die Chance,  sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, indem Sie die einzigartigen Vorteile des Unternehmens genau an Ihre Zielgruppe kommunizieren.

So lassen die passenden Bewerbungen nicht mehr lange auf sich warten!

Arbeitgebermarketing

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Dezember 9th, 2019

Posted In: Blogbeitrag, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing

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In 6,5 Stunden kann man ziemlich viel machen – beispielsweise kommt man in der Zeit mit dem Auto von München nach Berlin, man könnte sich die Matrix Trilogie anschauen oder die 23.400 vergehenden Sekunden mitzählen.

Laut des Digital Report 2019 verbringen die Internetnutzer weltweit durchschnittlich genau diese 6,5 Stunden täglich online. Am meisten werden in dieser Zeit Google und YouTube verwendet.

Social Media nimmt wie zu erwarten ebenfalls einen beachtlichen Teil unserer Online-Zeit ein. Ungefähr 25% der 4,5 Stunden, die Deutsche durchschnittlich online sind, werden für Facebook, Instagram und Co. genutzt. Bei 38 Millionen aktiven Social Media Nutzern können so jeden Tag unglaublich viele Menschen erreicht werden. Eine Chance, die ein Unternehmen ergreifen muss – egal, wie groß es ist.

Drei von vier Unternehmen setzen Social Media ein – Tendenz steigend. Wer auf Social Media nicht präsent ist, verschafft der Konkurrenz einen Vorteil.

Die Nutzer folgen dabei schon lange nicht mehr nur großen Marken – regionale Vernetzung nimmt einen großen Stellenwert ein und auf sozialen Plattformen wird häufig nach lokalen Neuigkeiten gesucht. Der Zugang zu diesen Medien ist auch für Unternehmen besonders einfach: Die Nutzung ist unkompliziert und selbst mit einem kleinen Werbebudget kann die richtige Zielgruppe erreicht werden.

Werbung in sozialen Netzwerken ist mittlerweile mindestens genauso wirksam wie die in den klassischen Medien Fernsehen und Zeitung. Durch wachsende Beliebtheit der Plattformen und technische Neuerungen wird diese Entwicklung potentiell weiterhin so ablaufen.

Warum ist Social Media Marketing so besonders?

Beiträge in den sozialen Medien können eine beeindruckende Reichweite haben – fast die Hälfte der deutschen Bevölkerung hat mindestens ein Social Media Profil. Damit ist das die ideale Möglichkeit, um Ihre Bekanntheit zu steigern und Sie können über einen Kanal gleichzeitig mehrere Zielgruppen erreichen.

Was morgen früh in der Zeitung steht, wurde jetzt schon in den sozialen Medien veröffentlicht, geteilt und diskutiert. Kein Medium ist so aktuell wie die sozialen Plattformen. Das ist auch für Ihr Unternehmen interessant. Content wird in Echtzeit gefunden – so können Sie auf aktuelle Ereignisse sofort reagieren und müssen nicht auf einen Druck oder einen Werbedeal warten, um Ihren potentiellen Kunden etwas Neues zu präsentieren.

Liken, Kommentieren, Teilen – Social Media bietet die Möglichkeit und animiert dazu, auf Beiträge zu reagieren. Im Gegensatz zu klassischer Werbung findet hier eine 2-Wege-Kommunikation statt – Ihre Kunden und Fans können mit Ihnen interagieren, sodass Sie direkt nachvollziehen können, welche Inhalte gut ankommen oder was verbessert werden könnte.

Ihre Profile in den sozialen Netzwerken können Sie nutzen, um endlich das zu veröffentlichen, was auf Ihrer Firmenwebsite keinen Platz findet: Katzenvideos und Essen!

Nun, vielleicht sollten Sie das nur tun, wenn das auch etwas mit Ihrem Unternehmen zu tun hat, aber fest steht, dass Sie Ihre Social Media Präsenz mit alltäglichen und eher persönlichen Inhalten füllen können. Das unterscheidet die Netzwerke von einer eher nüchternen Website und macht das Unternehmen sympathischer.

Wie plant man die erfolgreiche Social Media Präsenz?

In der Frage steckt auch schon die erste Antwort: Obwohl ein Account und Beiträge schnell erstellt sind, sollten Sie sich zuerst eine umfangreiche Social Media Strategie überlegen und genügend Zeit in die Planung investieren.

 

“Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.” – Laozi

 

Diese Weisheit des chinesischen Philosophen ist tatsächlich auf Social Media Marketing übertragbar. Legen Sie fest, wer und was über die sozialen Netzwerke erreicht werden soll.

Ihre Zielgruppen können über das Facebook Werbenetzwerk direkt beworben werden. Um die wirklich passenden Interessenten zu finden, bedarf es ein wenig Fingerspitzengefühl. Sind die Eigenschaften der Zielgruppe zu allgemein gefasst, wird diese zu groß und es erfordert viel Budget, umwerben zu können. Umgekehrt sollte die Zielgruppe durch immer mehr Einschränkungen nicht auf zu wenige Personen schrumpfen.

Ein kleines Extrembeispiel: Ihre Zielgruppe könnte nur auf Menschen eingegrenzt werden die in Deutschland leben oder sehr detailliert: Menschen, die in Mainz leben, Zuhause spanisch sprechen, den Beziehungsstatus: „Es ist kompliziert“ haben, in der IT-Branche arbeiten, gerne Zumba tanzen, demnächst Geburtstag feiern, usw. Für eine effiziente und zielgerichtete Bewerbung Ihrer Beiträge sollten Sie ein gesundes Mittelmaß wählen, sodass Sie nur die Kriterien wählen, die auch wichtig sind.

Welche Reaktion wollen Sie bei Ihrer Zielgruppe erreichen? Richten Sie Ihre Inhalte nach der Antwort auf diese Frage. Die Social Media Präsenz kann beispielsweise genutzt werden, um…

  • Ihre Sichtbarkeit in Ihren Zielgruppen zu steigern
  • mehr Beliebtheit zu erlangen.
  • Ihre Produkte/Dienstleistungen zu verkaufen.
  • neue Mitarbeiter zu finden.
  • besondere Angebote vorzustellen.

Sind die grundsätzlichen Ziele bekannt, geht es nun um die genauere Organisation der Social Media Betreuung. Die Pflege der Unternehmensprofile ist mit mehr Aufwand verbunden, als es zuerst scheinen mag. Deswegen ist es sinnvoll, mindestens einen Verantwortlichen zu bestimmen, der sich wirklich primär darum kümmert. Weiterhin sollten Sie sich mit den Fragen beschäftigen, wie viel Arbeitszeit pro Woche für Social Media aufgewendet werden soll und welches Werbebudget zur Verfügung steht.

Um auf den verschiedenen Social Media Kanälen kontinuierlich Beiträge posten zu können, ist es sinnvoll, einen monatlichen oder jährlichen Redaktionsplan mit einer Themenauswahl zu gestalten. Beispiel: Teilen Sie Ihren Redaktionsplan in monatliche Tabellen auf, diese können Sie noch einmal in verschiedene Spalten unterteilen: Themenbereiche (Verkauf, Inspiration, Tipp, usw.),  Zeitpunkt der Veröffentlichung der Beiträge und soll der Beitrag mit einem Budget und wie hoch beworben werden.

Vor allem, wenn es gerade keine aktuellen Ereignisse im Unternehmen gibt, sollte der Themenplan genügend Ideen bieten, was veröffentlicht werden könnte. Überlegen Sie sich zum Beispiel ganze Posting-Reihen, die monatlich wiederholt werden. Teilen Sie Referenzen, erklären Sie Fachbegriffe Ihrer Branche oder stellen Sie Ihre Mitarbeiter vor.

Der Ton macht die Musik

Ihre Ansprache in den sozialen Netzwerken ist maßgebend für den Eindruck, den ihr Unternehmen online hinterlässt, dieser sollte einheitlich sein und natürlich zu Ihren Zielgruppen passen. In sozialen Medien nutzt man dabei häufig eine lockerere Sprache als beispielsweise auf der Firmenwebsite. Legen Sie genau fest, wie Sie mit Ihren (zukünftigen) Fans/Followern und besonders mit Kritik umgehen. Gerade bei Kritik und negativen Kommentaren ist es wichtig zu filtern. Sie müssen nicht auf jeden Kommentar reagieren. Wenn Sie jedoch antworten möchten oder es sinnvoll ist, bleiben Sie sachlich und reagieren Sie nicht zu emotional. Damit bieten Sie keine weitere Angriffsfläche und es zeigt, dass Sie unter anderem auf schlechte Bewertungen reagieren und ernst nehmen.

Bei der Ausarbeitung Ihrer Social Media Strategie lohnt sich immer wieder einen Blick auf die Konkurrenz zu werfen. Welche Themen kommunizieren und vernachlässigen Sie? Was macht Sie erfolgreich? Was kann ich anders oder besser machen?

Von der Theorie zur Praxis – Wie erstellen Sie Ihr eigenes Unternehmensprofil?

Bei Facebook und Instagram besteht die Möglichkeit ein Business Profil anzulegen, auf das mehrere Personen zugreifen können und worüber Seiten und Werbekonten verwaltet werden können.

Hier kommen Sie zum Facebook Business Manager: https://business.facebook.com/

Hier zur Instagram Business Seite: https://business.instagram.com/

Bei der Erstellung der Unternehmensprofile sollte alles vollständig ausgefüllt werden. So können Besucher Ihres Profils direkt etwas mit Ihrem Unternehmen anfangen und müssen wichtige Informationen wie Öffnungszeiten oder Kontaktmöglichkeiten nicht lange suchen.

 

„#Wow! Jetzt kann das Social Media Business richtig durchstarten!“

 

Aber was gibt es da zu beachten?

  1. Social Media ist ein Langzeitprojekt

Das bedeutet, die Profile sollten kontinuierlich aktualisiert und mit Inhalten gepflegt werden. Erstellen Sie am besten die gesamte Beitragsplanung für den nächsten Monat im Voraus. Wenn dann aktuelle Ideen/Themen für Posts kommen, können diese immer spontan veröffentlicht werden.

  1. Die beste Zeit zum Posten

Kann man nicht genau bestimmen, aber viele sind zu „Randzeiten“ in den sozialen Netzwerken unterwegs. Das bedeutet zum Beispiel früh morgens vor der Arbeit, zur Mittagspause oder nach Feierabend. Sie können die Veröffentlichung der Beiträge auf Facebook und Co. im Voraus einplanen, sodass sie auch zu solchen Zeiten online gehen.

  1. Vergessen Sie Ihre Community nicht!

Am besten prüfen Sie täglich, ob über die sozialen Netzwerke Fragen gestellt wurden, neue Kommentare kamen oder das Unternehmen verlinkt wurde. Wenn ein Fan Ihrer Seite eines Ihrer Produkte selbst postet, können Sie das auch teilen. Die Interaktion mit der Community kommt gut an und kann Ihre Fans dazu anregen, selbst aktiver auf Ihrer Seite zu werden.

  1. Alles stets im Blick.

Anders als bei Werbeplakaten am Straßenrand o.ä. können Sie auf den sozialen Plattformen genau nachvollziehen, wie viele Menschen Ihre Beiträge sehen und welche Inhalte besonders gut ankommen. Nutzen Sie die Reportingtools, die Facebook und Co. Ihnen bereitstellen. Dadurch haben Sie den Erfolg Ihrer Social Media Strategie immer im Blick und können Sie kontinuierlich optimieren.

 

Im Detail: Tipps für verschiedene Plattformen

 

Social Media

Wichtig ist: Nutzen Sie die vielfältigen Möglichkeiten des Social Media Marketings! Vergeuden Sie aus Angst vor Fehlern oder Shitstorms nicht die Chance auf eine enorme Steigerung Ihrer Reichweite und engerer Bindung zu Ihren Kunden. Genau damit können Sie in Zukunft immer mehr Menschen erreichen und mit einem kreativen Konzept als Unternehmen herausstechen. Natürlich gibt es darüber hinaus noch viele weitere soziale Netzwerke, deren Nutzung Ihr Unternehmen in Betracht ziehen könnte. Business-Kanäle wie Xing und LinkedIn sind beispielsweise nützlich, wenn Sie auf Personalsuche sind oder Business-Partner suchen. Wenn Sie hochwertige Videos produzieren können, ist natürlich YouTube das Richtige für Sie. Weiterhin können auch über Messenger wie WhatsApp Unternehmensprofile erstellt werden, damit Sie mit Ihren (potentiellen) Kunden in Kontakt bleiben können.

Möchten Sie wissen, wie gut Ihr Unternehmen online schon aufgestellt ist und welche Maßnahmen konkret nötig sind, um die Marketing Strategie zu verbessern?

Jetzt herausfinden!

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Juli 8th, 2019

Posted In: Blogbeitrag, Content Marketing, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundengewinnung, Online Marketing, Social Media Marketing

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Die erste E-Mail wurde schon vor fast 50 Jahren verschickt!

Heute ist sie im Alltag kaum wegzudenken, denn sie gehört zu den am häufigsten genutzten Diensten im Internet. Auch für Marketingzwecke werden schon seit vielen Jahren regelmäßig Newsletter per E-Mail versendet. Dennoch breitet sich die Meinung aus, dass das E-Mail-Marketing so langsam ausstirbt.

Warum das nicht so ist und weshalb E-Mail-Marketing sogar unentbehrlich sein kann, wollen wir Ihnen genauer schildern.

Ihr Online Marketing sollte sich nach Möglichkeit immer über mehrere Kanäle erstrecken. Menschen sind unterschiedlich und so gibt es Interessenten Ihres Unternehmens, die Ihnen lieber auf Instagram oder Facebook folgen oder aber solche, die hauptsächlich E-Mails nutzen und darüber Neuigkeiten erhalten möchten.

Die Inhalte, die Sie per E-Mail verbreiten, können sich stark von Ihren Social Media Beiträgen unterscheiden. Mit exklusiven Inhalten und Angebot wird ein Abonnement Ihres Newsletters attraktiv und Sie können Kunden zu Fans machen. Außerdem wirken Newsletter durch personalisierte Anrede und Betreffzeile persönlicher als ein allgemeines Posting in sozialen Netzwerken.

Sie haben prinzipiell umfassendere und individuellere Gestaltungsmöglichkeiten bei E-Mails – mit kreativem Einsatz von Grafiken, Farben und Schriften stechen die Informationen, die Sie versenden, hervor und bleiben im Gedächtnis. Zudem sind längere Inhalte per E-Mail eher empfehlenswert und angenehmer zu erfassen als bei sozialen Netzwerken, die teilweise eine Zeichenbegrenzung haben.

Kommunikation über E-Mail läuft besonders unkompliziert ab.

Ob zur Neukundengewinnung oder zum Aufbau von nachhaltigen Kundenbeziehungen – E-Mail-Marketing spricht Ihre Kontakte in allen Phasen des Kundenlebenszyklus an. Diese Marketingform ist besonders effizient, da schon mit vergleichsweise geringen Kosten viel Traffic auf Ihren Webseiten generiert werden kann. Große Teile der Kommunikation können dabei im Voraus geplant und automatisiert werden. Damit profitieren Empfänger von mehr Service und das trotz weniger Arbeit bei der Umsetzung für den Versender.

Im Gegenzug können die Adressaten auf Ihre Nachrichten ganz einfach reagieren, ohne einen Medienbruch zu erfahren.

Der Erfolg Ihres Newsletter Marketings lässt sich in Echtzeit überprüfen.

Wie viele Menschen erhalten die versandte E-Mail? Welcher Newsletter wurde besonders oft geöffnet? Welche Formulierungen in der Betreffzeile sind am ansprechendsten? Mit professioneller Newsletter-Software erhalten Sie eine ausführliche Evaluation Ihrer E-Mail Kampagnen. Durch umfangreiche Testmöglichkeiten kann sogar noch vor dem Versand eines Newsletters an den gesamten Verteiler alles von der Betreffzeile bis zum Inhalt optimal angepasst werden. Die Auswertung erfolgt fortwährend, sodass Sie mit den gewonnenen verhaltensbasierten Daten Ihre Marketingstrategie stets verbessern können und herausfinden, wer ein echtes Interesse an Ihren Produkten hat.

E-Mails sind unabhängig von Algorithmen und funktionieren auch ohne SEO.

Als Unternehmen sammeln Sie die Adressen und Daten mit dem Einverständnis der Empfänger. Sie haben dabei die alleinige Verwaltung und Kontrolle über Ihren E-Mail Verteiler, welchen Sie selbstständig und auf Ihre Branche hin strukturieren können. Warum ist das wichtig?

Beiträge in den bekannten sozialen Netzwerken erreichen ohne eine ausreichende Bewerbung nur einen Bruchteil der Follower. Auch die Suchmaschinenoptimierung einer Website hat Grenzen, sodass der reine Fokus auf diese Aspekte des Online Marketings ein Risiko darstellen kann. Mit E-Mail-Marketing schaffen Sie einen zusätzlichen Kanal, der Ihnen Besucher bringt. Die Zustellrate liegt bei vielen Newsletter-Tools bei über 80%!

Der Erfolg des Newsletters wird in Statistiken deutlich: Die durchschnittliche Öffnungsrate beträgt 26,56%* und die durchschnittliche Klickrate, also der Anteil der Empfänger, der eine E-Mail nicht nur geöffnet, sondern auch einen Link in dieser angeklickt hat, beträgt 4,11%*. Auf Facebook hingegen beträgt die Klickrate gerade einmal 0,9%** !

Also: Newsletter gehören zwar schon zu den „alten“ Online Marketing-Tools, aber sie sind dennoch effektiv und bringen Ihrem Unternehmen weiterhin Reichweite und Popularität.

 

Quellen:

* https://www.newsletter2go.de/whitepaper/branchen-benchmark-2018/

** https://www.wordstream.com/blog/ws/2017/02/28/facebook-advertising-benchmarks

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März 12th, 2019

Posted In: Blogbeitrag, Marketing, Online Marketing

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Was gibt’s Neues in Sachen Online Marketing 2019?

Das neue Jahr ist nur wenige Monat alt! Es zeichnen sich aber schon bestimmte Trends und Tendenzen ab, die uns dieses Jahr wohl noch länger begleiten werden.

Adé, Google+!

2019 müssen wir Abschied nehmen von Google+. Das soziale Netzwerk mit mehr als drei Milliarden Nutzern wird bis April 2019 nach und nach für die Verbraucher abgeschaltet. Für interne Zwecke soll Google+ bei Google weiterhin genutzt werden. Einer der Gründe für die Außerbetriebnahme ist die vergleichsweise geringe Popularität bei Nutzern und Entwicklern zu anderen sozialen Netzwerken.

Alle weiteren Google Funktionen sind von dieser Veränderung jedoch nicht betroffen und lassen sich ohne Probleme weiterhin nutzen.

Messenger Marketing

Der direkte Kundenkontakt über Messenger wird immer einfacher. So können Unternehmen über Whatsapp Business den Direktnachrichtendienst professionell zur Kundenkommunikation nutzen. Mit der Business Erweiterung des Messengers kann ein Unternehmensprofil angelegt werden und es ist möglich, automatisierte Nachrichten und Schnellantworten einzustellen. Das lohnt sich, denn Whatsapp ist in Deutschland das reichweitenstärkste Mobilangebot!

Audioformate

Videos und Bilder dominieren die sozialen Netzwerke, jedoch gibt es ein bisher vernachlässigtes Format, das doch immer beliebter wird: Audio. Rund ein Viertel der deutschen Bevölkerung hört schon Podcasts – Tendenz steigend! Im Gegensatz zu Videoinhalten sind Audioformate vor allem unterwegs leichter aufrufbar. Auch mit wenig Datenvolumen oder instabiler Internetverbindung können Tonaufnahmen angehört werden.

Facebook bietet schon länger die Funktion „Live Audio“ an. Damit lassen sich einfach Tonaufnahmen erstellen, die die Nutzer live mitverfolgen und kommentieren können. Der Vorteil gegenüber dem bereits bekannten „Live Video“? Das Audioformat kann noch spontaner und mit weniger Aufwand aufgenommen werden – man muss zum Beispiel nicht auf einen passenden Bildausschnitt achten. Mit der Nutzung von Audio können Sie Ihre Inhalte in den sozialen Netzwerken also noch abwechslungsreicher präsentieren.

Instagram

Die Popularität Instagrams nimmt kein Ende. Die Social Media Plattform hat immer mehr Nutzer und entwickelt stetig neue Funktionen. Großes Potential haben Instagram Stories, deren Nutzung 2018 um das Vierfache gestiegen ist! Mit der Einführung von Instagram TV (IGTV) ist es seit letztem Jahr auch möglich, längere Videobeiträge auf Instagram hochzuladen. Damit ist das soziale Netzwerk besonders gut dafür geeignet, Inhalte über verschiedene Videoformate zu verbreiten.

Die neuste Funktion, die für Unternehmen spannend sein könnte: Shopping auf Instagram. Damit lassen sich in den Stories und in Postings Produkt-Tags und Sticker setzen. Tippt ein Nutzer diese an, wird er zu einer Produktseite auf Instagram weitergeleitet, wo mehr Infos zum Produkt, zum Preis und die Webseite vermerkt sind. Hier erfahren Sie, wie Sie Instagram Shopping einrichten können: https://business.instagram.com/a/shopping-setup-guide

Micro-/Nano-Influencer

Mittlerweile sollte auch der letzte Skeptiker davon überzeugt sein: Influencer-Marketing bleibt erfolgreich! Dennoch bestätigt sich der Trend, dass Micro- oder sogar Nano-Influencer wichtiger für Unternehmen sind. Der Wunsch nach Ehrlichkeit und Authentizität nimmt bei den Nutzern nicht ab. „Kleinere“ Influencer üben besonders durch ihre Themen einen Einfluss aus und nicht einfach nur über ihre Reichweite – das macht sie viel interessanter. Wichtig ist aber, dass die Inhalte persönlich bleiben. Das Zitieren der bekannten Werbebotschaften ist wenig effektiv – man muss sich mit dem Produkt auseinandergesetzt haben.

Das ist nur ein Ausschnitt dessen, was uns in diesem Jahr erwartet. Wir sind gespannt welche weiteren Neuerungen und Überraschungen noch auf uns zukommen werden!

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Februar 14th, 2019

Posted In: Blogbeitrag, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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Wie können die Werbemöglichkeiten in den Sozialen Netzwerken für Ihr Unternehmen aussehen?

In unserem letzten Beitrag haben Sie erfahren, warum und was insbesondere beim „Social Media Recruiting“ wichtig ist. Um Ihnen eine genaue bildliche Vorstellung zu geben, welche Möglichkeiten Sie im Bereich des Social Media Recruitings haben, gehen wir in diesem Beitrag näher auf die einzelne Möglichkeiten und konkrete Umsetzung in den Portalen ein.

Werbemöglichkeiten über Facebook:

Grundvoraussetzung für das einstellen und bewerben von Jobangeboten auf Facebook ist natürlich eine eigene Facebook- Seite. Über diese können Jobangebote, Werbeanzeigen und Postings geschaltet und mit einem individuellen Budget beworben werden. Dabei spielt die Kategorie Ihrer Unternehmensseite keine Rolle.

Bei diesem Social Media Kanal ist vor allem die Kombination aus Text und Grafik ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Diese Punkte sind zu beachten:

    • Der Text darf nicht zu umfangreich sein, er soll den Interessenten nur neugierig machen.
    • Die Grafik darf ebenfalls nicht zu viele Text-Passagen enthalten, da Probleme bei der Bewerbung entstehen.
    • Eintönige und lange Texte schrecken Interessenten ab. Hier gilt: „Weniger ist mehr, aber dafür aussagekräftig!“

 

Postings: Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen als Arbeitgeber vor.
Veröffentlichen Sie ansprechende Stellenangebote.

Social Media Recruiting

 

Werbeanzeigen: Ihr Unternehmen in wenigen Worten, die zur Bewerbung motivieren.

Social Media Recruiting


 Facebook-Jobs

Ihre Unternehmensseite erhält für Ihre Jobangebote eine zusammenfassende Unterseite, diese finden Sie im Bereich der Tabs (Information, Beiträge, Veranstaltungen usw.)  wieder. Dort werden alle Ihre offenen Stellenangebote an einem Ort in chronologischer Reihenfolge gelistet. Diese Stellenanzeigen sind nachdem Sie sie veröffentlicht haben 30 Tage online und werden danach automatisch deaktiviert. Sie können diese aber jederzeit wieder aktivieren. Sie können die Stellen mit einem individuellen Budget bewerben, um mehr Reichweite zu erlangen und Ihre Zielgruppe erfolgreicher zu erreichen.

Social Media Recruiting

Wenn Sie auch das Soziale Netzwerk Instagram bedienen möchten, um dort Ihre Stellenangebote zu verbreiten, brauchen Sie nicht zwingend ein Unternehmens-Profil. Denn über Facebook können Sie dies problemlos mitabwickeln.


Werbemöglichkeiten über Google AdWords – Google Werbeanzeigen:

Die Google Werbeanzeigen werden so konzipiert, dass sie nicht viel Text und Informationen enthalten. Sie bedienen sich in der Regel der grafischen Einfachheit und sollen die Aufmerksamkeit Ihrer potenziellen Kandidaten auf sich ziehen. Zudem dienen sie im eigentlichen Sinne dazu Ihre Kandidaten auf Ihre Job-Landingpage bzw. Ihre Karriereseite weiter zu leiten. Dort können Sie detaillierter auf das Stellenangebot eingehen und sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren.

Weitere Retargeting Anzeigen sorgen dafür, dass Sie Ihrer Zielgruppe immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden. Retargeting Anzeigen werden Personen angezeigt, welche schon einmal mit Ihnen in Kontakt kamen oder mit einer vorherigen Werbeanzeige interagiert haben.

google ads

 

 

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Juli 23rd, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Facebook, Google, Instagram, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Personalmarketing, Social Media Marketing, Zielgruppenoptimierung

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Programmatische Werbung ist einer der digitalen Trends 2018. Was das für Sie bedeutet, erfahren Sie hier.

Programmatische Werbung ist der große Trend der modernen Online-Werbung. In Zeiten komplexer und dynamischer Märkte möchten Werbetreibende Nutzer zu jeder Zeit erreichen. Mit Programmatic Advertising steht einem zielgerichteten Werbeerlebnis nichts mehr im Weg.

Was ist Programmatische Werbung?

Programmatische Werbung ist eine softwarebasierte Methode, Online-Werbung automatisiert zu buchen, auszuspielen und zu optimieren. Ziel dabei ist es, Onlinekampagnen möglichst effizient zu gestalten. Mit Programmatic Advertising liefern Werbetreibende ihre programmatischen Werbemittel in Echtzeit automatisch und individualisiert aus. Es soll gewährleisten, Nutzer zur richtigen Zeit, in der richtigen Situation und mit der richtigen Botschaft auf dem richtigen Gerät zu erreichen. Für Unternehmen birgt dieser Prozess vielseitige Möglichkeiten der Kundengewinnung. Dabei spielen Daten eine elementare Rolle. Werbebanner werden auf der Grundlage vorhandener Nutzerdaten angezeigt. Innerhalb von Millisekunden erfolgt dabei die Überprüfung der Relevanz der Werbeanzeige für den User. Algorithmen sorgen dafür, dass Angebote und Nachfrage miteinander verknüpft und die entsprechenden Werbemittel angezeigt werden.

Die Vorteile der Programmatischen Werbung

Programmatische Kampagnen sind erfolgreicher als klassische Anzeigekampagnen. Mit programmatischen Inhalten können Werbetreibende zielgerichtete Werbeerlebnisse erschaffen, die Effizienz deutlich steigern und gleichzeitig Kosten einsparen. Es ermöglicht:

  • Zielgruppenorientiertere Werbung mit individueller und personalisierter Bedeutung, statt breiter Zielgruppenansprache.
  • Kampagnen und Botschaften in Echtzeit an die Bedürfnisse und Kommunikationswege der Konsumenten anzupassen.
  • Werbeausgaben effizient zu investieren.

Zusätzlich können mit einem sehr zielgenauem Targeting und Retargeting Werbegeschäftsmodelle individuell an die Kampagnenziele angepasst werden. Der große Vorteil programmatischer Werbung ist also Effizienz! Dafür müssen Werbetreibende die Herausforderungen der verschiedenen Kanäle, Technologien und Handlungsoptionen allerdings genau kennen.

So funktioniert Programmatic Advertising

„Programmatic Advertising“ bezeichnet die automatisierte Aussteuerung einzelner Werbekontaktchancen in Echtzeit. Dabei erfolgt der gesamte Prozess, von der Beauftragung bis hin zur Leistungserfüllung zwischen Sender und Empfänger, innerhalb der für „Programmatic Advertising“ bereitgestellten Technologieplattformen.

  • Ein Nutzer klickt auf einen Link und landet auf einer Webseite. Der Betreiber analysiert seine Besucher mittels Tracking-Verfahren und erstellt daraus Nutzerprofile.
  • Über eine Verkaufsplattform werden diese Nutzerprofile und die verfügbaren Werbeplätze angeboten. Dabei wird ein Mindestpreis für eine Anzeigenimpression festgelegt.
  • Diese Anzeigenimpression wird nun den Werbetreibenden über eine Verkaufsplattform in einer Echtzeit-Auktion zum Kauf angeboten.
  • Werbetreibende wiederum definieren über eine Einkaufsplattform, an welchen Anzeigenimpressionen und Zielgruppen sie interessiert sind und welchen Preis sie dafür bereit sind zu zahlen.
  • Das höchste Gebot erhält den Zuschlag und die Anzeige des Gewinners wird von dessen Werbe-Server umgehend auf die Webseite des Besuchers ausgeliefert.
  • Während der Besucher die Webseite lädt, läuft der gesamte Prozess im Hintergrund millionenfach und in Sekundenbruchteilen ab.

Tipps für eine erfolgreiche programmatische Kampagne

Um programattische Werbung erfolgreich zu nutzen, sollten Sie die folgenden Tipps beachten:

  1. Präzises Targeting wird immer wichtiger. Trauen Sie sich deshalb Programmatische Werbung und andere datengesteuerte Methoden zu nutzen und zögern es nicht länger hinaus.
  2. Nähern Sie sich dem Thema mit einer klaren Vorstellung Ihrer Zielgruppe. Blindes Einkaufen von Premium Daten-Paketen gibt ihnen wenig Einblick. Fragen Sie immer kritisch nach und holen Sie sich eine zweite Meinung ein.
  3. Stellen Sie sicher, dass Ihre Werbung nur in den richtigen Umfeldern erscheint. Achten Sie auf das Inventar der Anbieter und arbeiten Sie mit Black- und Whitelists. Auf welchen Seiten soll Ihre Werbung zwingend erscheinen, auf welchen unter keinen Umständen.
  4. Retargeting muss geschickt und unter Berücksichtigung der Markenpositionierung erfolgen. Werden hier jedoch Fehler gemacht, verschwimmt bei dieser Maßnahme schnell die Grenze von Mehrwert zu Spam. Im schlimmsten Fall werden Ihre treusten Kunden über Wochen von ein und derselben Werbung verfolgt, obwohl sie schon längst das Produkt gekauft haben. Achten Sie darauf, dass die Werbung nur in passenden Umfeldern erscheint und Häufigkeitsbegrenzungen eingesetzt werden.

 

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Juli 5th, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Facebook, Google, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Retargeting, Suchmaschinenoptimierung, Targeting, Zielgruppenoptimierung

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Mit Social Storytelling lassen sich stumpfe Informationen spannend erzählen.

Seit der Entwicklung von Social Media gibt es zahlreiche Plattformen und Möglichkeiten Ihre Unternehmensgeschichten mit Social Storytelling zu veröffentlichen. Wer diese richtig nutzt, kann den Erfolg seines Unternehmens enorm steigern.

Online Marketer müssen umdenken

Die Aufmerksamkeit durch simple TV-Werbung auf ein Unternehmen zu lenken gestaltet sich heutzutage deutlich schwieriger. Mit wandelndem Konsumverhalten ändern sich auch die Regeln für Online Marketer. Werbung durch Plakate oder Fernsehspots zu platzieren reicht nicht mehr aus. Kunden müssen mit brauchbaren Inhalten angelockt werden. Doch wie gelingt Ihnen das? Einer der besten Wege ist das Social Storytelling. Denn auch heute nutzen wir noch immer die Kunst des Geschichtenerzählens, um Hörer und Leserschaft in den Bann zu ziehen und durch Emotionen zu begeistern. Durch Social Media wird Ihnen dadurch eine völlig neue Grundlage geboten. Mit Social Storytelling schaffen Sie es unspektakuläre Produkte, Fakten oder Dienstleistungen in packende Geschichten einzubinden.

Gewähren Sie Einblicke hinter die Kulissen

Gute Inhalte sind wichtig. Deshalb sollten Sie Ihre Zielgruppe genau kennen. Interessenten rund um die Uhr mit relevanten Themen zu versorgen ist essenziell. Wer hier Kreativität beweist, schafft es Kunden an sich zu binden und sorgt für einen Branding-Effekt. Neben Firmengeschichten, eignen sich Blicke hinter die Kulissen. Mitarbeiterportraits oder ganz besondere Produkte können ihre Zielgruppe mit Social Storytelling begeistern. Eins sollten Sie jedoch beachten: Social Media sollte nicht als reiner Vertriebskanal genutzt werden. Unternehmen, die mit einem Social Media Auftritt primär das Ziel des Verkaufs verfolgen, kommen nicht sonderlich gut bei Konsumenten an. Halten Sie sich immer vor Augen, dass eine Kommunikation von Mensch zu Mensch geschieht. Ihre Geschichten sollen von Ihren Kunden aufgenommen und mit Emotionen verarbeitet werden.

Die richtige Plattform wählen

Jede Plattform ist anders aufgebaut und bedient eine unterschiedliche Zielgruppe. Doch um in der Social Media Welt erfolgreich zu sein, müssen Sie die verschiedenen Funktionen der Plattformen verstehen. Was auf YouTube funktioniert, kann auf LinkedIn ein totaler Reinfall sein. Und Twitter lässt sich nicht mit denselben Inhalten füllen, wie Instagram. Deshalb müssen Sie unterschiedliche Themen für verschiedene Kanäle wählen. Nur so können Sie die Bedürfnisse Ihrer Follower voll und ganz erfüllen. Erfahrungsgemäß ist es am sinnvollsten, sich jedoch zunächst auf 1 bis 2 Kanäle zu konzentrieren. Bei Erfolg können Sie schnell auch andere Plattformen ergänzen. In welchen Sozialen Netzwerken Sie beginnen wollen, müssen Sie selbst entscheiden.

Darstellung und Inhalte sind wichtig

Wenn Sie längere Texte und mehrere Bilder posten wollen, wird das unter anderem auf Twitter etwas schwierig. Mitunter lohnt es sich einen eigenen Firmenblog zu betreiben. Später können Sie diesen ganz einfach auf mehreren Kanälen teilen. Der Blog sollte dabei Ihrer Unternehmensphilosophie entsprechen und benutzerfreundlich gestaltet werden. Denken Sie außerdem daran die Möglichkeit zu bieten Ihre Inhalte durch Besucher teilen zu lassen. Doch egal ob Facebook, Twitter oder Instagram, bei allen Social Media Aktivitäten gilt: Aktiv und ernsthaft betreiben oder gar nicht erst anfangen. Denn schnell kann Ihre Social Media Präsenz unprofessionell wirken und ihrer eigenen Marke, im schlimmsten Fall, schaden. Neben guten Inhalten sollten Sie außerdem darauf achten, dass die Darstellung ein wesentlicher Teil des Social Storytelling ist. Heutzutage wird vieles mehr und mehr visuell illustriert. Sei es in Form eines Bewegtbildes oder eines Kurzvideos. So schaffen Sie es, die maximale Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Was wollen Sie mit Ihrer Geschichte erreichen?

Unternehmen stecken voller Geschichten. Es gilt nur diese Geschichten zu erkennen und sie zu erzählen. Die folgenden Fragen helfen Ihnen vielleicht dabei Ihr Social Storytelling umzusetzen.

  • An wen richtet sich Ihre Story? Wer ist das Publikum?
  • Wofür interessieren und begeistern Sie sich?
  • Was unterscheidet Sie von anderen und wie können Sie das mit Hilfe von Social Storytelling rüberbringen?

Doch bevor Sie einfach heiter auf Facebook, Twitter und Co. losposten, sollten Sie folgende Dinge beachten:

  • Ist das, was Sie erzählen, überhaupt relevant?
  • Passt es zum Unternehmen / zur Marke, oder ist es einfach nur beliebig?
  • Ist es spannend / emotional / aktivierend?
  • Was soll in den Köpfen des Publikums passieren, was wollen Sie erreichen, was soll hängenbleiben?
  • Finde ich die richtigen, eigenen Worte, die mir helfen, etwas in den Köpfen des Publikums heraufzubeschwören, oder verwende ich dieselben abgedroschener Phrasen wie alle anderen?
  • Wie kann ich das Social Storytelling visuell unterstützen?

Das Ziel von Social Storytelling ist es, eine Reaktion bei Ihren Usern hervorzurufen. Wer es nicht schafft, seine Nutzer mit Inhalten zu überzeugen, hat verloren. Je intensiver Sie Ihre Geschichten mit Emotionen verpacken, desto wahrscheinlicher bleibt Ihr Unternehmen in den Köpfen der Nutzer hängen.

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Juni 22nd, 2018

Posted In: Blogbeitrag, Content Marketing, Emotionalisierung, Facebook, Google, Instagram, Kundenbindung, Kundengewinnung, Marketing, Mobile Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing, Virales Marketing

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Den Wert der eigenen Internetpräsenz scheinen viele heutzutage immer noch zu unterschätzen. Dabei bietet Ihnen der eigene Auftritt im World Wide Web eine Menge Vorteile.

Eine gute Internetpräsenz steigert nicht nur die Chancen auf neue Kunden. Wer sich online richtig präsentieren kann, liefert neuen Interessenten die wichtigsten Informationen und erhöht gleichzeitig die Möglichkeit den Umsatz zu steigern.

Eine Website ist die moderne Visitenkarte

Im Netz kann jeder auf Ihre Unternehmensseite zugreifen. Deshalb sollte klar sein, was Ihr Unternehmen zu bieten hat. Sehen Sie Ihre Startseite wie eine Art Schaufenster. Welche Informationen möchten Sie präsentieren, womit stechen Sie heraus? Vielleicht sind es Faktoren wie Regionalität, Öffnungszeiten oder spezielle Leistungs- und Produktangebote, die Sie interessant machen. Bestimmte Kriterien sind für jeden Kunden wichtig und können ausschlaggebend in der Entscheidungsfindung sein. Ihre Website ist die beste Möglichkeit, durch Kommunikation und Betreuung, Stammkunden zu halten und Neukunden zu gewinnen.

Den Kunden begeistern

Immer mehr Menschen suchen im Internet nach potentiellen Anbietern. Ob Unternehmen, Handwerker oder andere Dienstleister, wer mit einer eigenen Website nicht zu finden ist, existiert für diese Zielgruppe schlicht und ergreifend nicht. Dabei bietet Ihnen eine Website nicht nur die Möglichkeit ein modernes Image zu erzeugen, sondern zudem angebotene Produkte und Dienstleistungen im rechten Licht zu präsentieren. Zeigen Sie Ihren Kunden welche Produkte und Dienstleistungen Sie anbieten und besonders, warum Sie sich von anderen Mitbewerbern abheben. Referenzen auf Ihrer Website dienen außerdem dazu, das Vertrauen der Kunden in die Leistungen des Unternehmens zu steigern. Mobile Endgeräte haben einen immer höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft. Genau aus diesem Grund sollte Ihre Internetpräsenz auch für das Smartphone oder Tablet optimiert sein.

24/7 überall erreichbar

Eine eigene Website ist im Vergleich zu anderen Werbeformaten, wie beispielsweise Plakaten, Flyern oder Werbung in Zeitschriften, sehr günstig und relativ einfach zu verwalten. Außerdem bieten sie die Möglichkeit Rund-um-die-Uhr erreichbar zu sein. Ein besonderer Vorteil: Ihre eigene Website ist nicht nur in Deutschland verfügbar, sondern ermöglicht Kunden auf der ganzen Welt Ihr Unternehmen zu finden. Somit können Sie international agieren und sich mit Geschäftspartnern oder Konkurrenten weltweit vernetzen. Bieten Sie Ihren Kunden außerdem mehrere Möglichkeiten mit Ihnen in Kontakt zu treten. Egal ob über Telefonnummern, Kontaktformularen oder E-Mail-Adressen. Kundenkontakt ist heutzutage enorm wichtig. Kontaktmöglichkeiten  sollten deshalb klar sichtbar auf der Startseite erkennbar sein.

Innovativität und Individualität überzeugen

Innovativität und Individualität spielen eine große Rolle bei Ihrer Internetpräsenz. Ihr Betrieb sollte auf der Startseite Leistungen authentisch präsentieren. Zeigen Sie, was der Kunde bei Ihnen bekommt. Beschreiben Sie Ihre kompletten Leistungen und nicht nur Ihre Besonderheiten. Eine transparente Darstellung, beispielsweise durch Informationen über verwendete Werkzeuge, Mittel und Methoden, schafft zusätzliches Vertrauen. Denn gerade über diese Dinge wird der Kunde meist selten informiert. Egal ob für kleine oder große Handwerksbetriebe, es gibt viele Optionen die eigene Website individuell zu gestalten und gleichzeitig die Persönlichkeit des Unternehmens wiederzuspiegeln. Fotos und Videos aus dem Handwerksalltag, Bewertungen von Kunden oder ein Portrait des Handwerksmeisters können dabei hilfreich sein. Eine gute Internetpräsenz endet jedoch nicht mit der Website. Firmen-Blogs und Social Media Kanäle ermöglichen einen direkten und schnellen Kontakt zu Kunden. Somit haben Sie die Möglichkeit Meinungen und Kritik schnell umzusetzen.

Keywords und Mikrointeraktionen nutzen

Schlüsselwörter (Keywords) dienen dazu, bestimmte Informationen in Suchmaschinen, wie Google oder Bing, zu erhalten. Die Verwendung von Keywords ist für die Suchmaschinenoptimierung (SEO) Ihrer Website besonders wichtig. Achten Sie daher darauf, Ihre Texte mit Schlüsselwörtern zu versehen, die thematisch zu Ihren Inhalten passen. Dadurch wird Ihre Website automatisch in den verschiedene Suchmaschinen weiter oben vorgeschlagen und erhöht die Chance die Besucherzahlen zu steigern. Neben Keywords ist die Nutzung von Mikrointeraktionen eine weitere Funktion die eigene Website innovativ zu gestalten. Mikrointeraktionen geben den Nutzern das Gefühl, ein Teil der Handlung zu sein. Egal ob am Smartphone oder am PC, Mikrointeraktionen verbessern die User-Experience ungemein. Eine eigene Internetpräsenz ist ein wichtiger Baustein für Unternehmen im Online-Marketing. Gemeinsam mit Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter und Co. bildet sie den Firmenauftritt im World Wide Web. Eine optimale Präsentation des eigenen Unternehmens ist heutzutage ein essentieller Teil des Geschäftsbetriebs und nicht mehr wegzudenken.

 

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Mai 29th, 2018

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Am 25. Mai rücken wir wieder einmal ein Stück näher zusammen in der Europäischen Union. Denn dann tritt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Sie soll eine europaweite, einheitliche Regelung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen sicherstellen.

Schon in wenigen Wochen müssen Unternehmen alle wichtigen Strukturen und Prozesse zur Implementierung des neuen EU-Gesetzes angepasst haben. Primär müssen Unternehmen darauf achten, wo und wie sie ihre Daten speichern und wer Zugriffsrechte auf diese Informationen erhält.

Im Grunde ändern sich 2 Dinge:

  • Der Verbraucher erhält das Recht auf das Vergessen seiner Daten. Sprich Sie als Unternehmen sind verpflichtet auf Verlangen, sämtliche Daten eines Kunden/Interessenten zu löschen.
  • Der Verbraucher erhält außerdem das Recht auf Datenübertragbarkeit. Seine Daten müssen ihm auf Verlangen bei z.B. einem Anbieterwechsel zur Verfügung gestellt werden.

Einheitlicher Grundsatz zur Verarbeitung personenbezogener Daten

Allgemein stellt die Datenschutzgrundverordnung eine einheitliche Regelung zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch private Unternehmen und öffentlicher Stellen sicher. Neben dem Schutz dieser privaten User-Informationen, soll außerdem der freie Datenverkehr innerhalb des europäischen Binnenmarktes gestärkt werden. Neben Transparenz und Datenübertragbarkeit rückt das Recht auf Vergessenwerden in den Vordergrund der DSGVO. Gleichzeitig werden beispielsweise US-Konzerne bei der Verarbeitung europäischer personenbezogener Daten, enger  in die Pflicht genommen.

Transparenz

Für Nutzer soll die EU-Verordnung Klarheit schaffen. Nach dem neuen Grundsatz ist es jedem möglich, Auskunft über alle sie betreffenden Informationen zu erhalten. Darüber hinaus sind Konzerne dazu verpflichtet, diese in „präziser, transparenter, verständlicher und leicht zugänglicher Form in einer klaren und einfachen Sprache“[1] zu übermitteln. Ein besonders wichtiger Punkt ist wahrscheinlich jedoch die Auskunftspflicht. Im Falle einer Datenerhebung muss umfangreich über Zweck, Empfänger und Verantwortliche der Verarbeitung sowieso Dauer der Datenspeicherung, Rechte zur Berichtigung, Sperrung und Löschung und Verwendung der Daten für Profiling-Zwecke gegeben werden. Unternehmen sind somit in die Pflicht genommen, betroffene Personen über Änderungen nun aktiv zu informieren. Voraussetzung für all diese Erneuerungen ist jedoch die Umsetzung durch die betroffenen Nutzer. Denn von wem und wie persönliche Daten behandelt werden, liegt in der eigenen Hand.

Recht auf Vergessenwerden

Eine grundlegende Veränderung bringt die DSGVO mit dem Recht auf Vergessenwerden. Es besteht das Recht auf Löschung aller betreffenden Daten, wenn die Gründe für eine Datenspeicherung entfallen. Außerdem sind Verarbeiter dazu verpflichtet, Daten selbst zu löschen, sobald es keinen ersichtbaren Grund für eine Speicherung mehr gibt.

Kostensteigerung und wachsende Bürokratie

Während viele die europaweite Datenschutzgrundverordnung begrüßen, werden die Stimmen der Kritiker immer lauter. Durch den Wegfall eines internen Datenschutzbeauftragten, steigen die Kosten durch einen zunehmenden bürokratischen Aufwand. Unternehmen sind jetzt gezwungen eigene Stellen für die Behördenkommunikation einzurichten. Während Konzerne durch die Datenschutzgrundverordnung immer mehr vorgeschrieben bekommen bleibt das Datenmonopol der großen Datensammler, wie beispielsweise Facebook, Google, Amazon & Co., jedoch weiter bestehen. Dabei sollte man sich eventuell damit beschäftigen, wie auch innerländische und europäische Unternehmen von der Masse an Informationen profitieren können. Dazu muss allerdings primär geklärt werden, wem die Daten nun wirklich gehören. Große Konzerne sind derzeit in einer extrem einflussreichen Position, in welcher sie die Gesellschaft wesentlich beeinflussen. Nutzer des World Wide Web sind sich zwar der praktischen Vorteile im Klaren, aber den Überblick über das große Ganze sollte man nicht vergessen.

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April 11th, 2018

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Influencer-Marketing: die Basics

Der Begriff Influencer bezeichnet eine Person, die über eine starke Präsenz in den sozialen Netzwerken verfügt und sich dort eine enorme Anhängerschaft von Fans & Followern aufgebaut hat. Dadurch eignen sich gerade Influencer perfekt als Werbefiguren und optimale Vermarktungsinstrumente. Denn Sie verdienen unter anderem ihr Geld durch Sponsoring. Insbesondere bei Jugendlichen genießen bekannte Persönlichkeiten der Branche einen Star-Status und wirken als Vorbilder.

Im Kern ist das Influencertum darauf ausgelegt die Lücke zwischen Marketing und Vertrieb zu schließen. Echte Menschen, die wiederum anderen Menschen etwas empfehlen. Die Rechnung geht auf: die meisten Menschen vertrauen am ehesten einer persönlichen Empfehlung.

Wir wussten es schon lange: Es kommt nicht immer auf die Größe an.

Man nehme ein bekanntes Gesicht, eine riesige Fangemeinde und eine große mediale Aufmerksamkeit. Das Ergebnis: ein erfolgreicher Influencer.

Ganz so einfach ist es aber nicht mehr. Was früher Erfolg garantierte, birgt inzwischen ein Glaubwürdigkeitsproblem. Denn mitunter stecken hinter den großen Instagram-Stars nämlich berechnende Marketing-Techniken und wenig Authentizität. Der schlichte Fokus auf Reichweite und Influencern als reine Werbefläche lassen oft unpassende Kooperationen entstehen. So wie die Kampagne des Waschmittelherstellers Coral, bei der Models, Musiker und Blogger das Produkt in Szene setzten. Da wurde das Waschmittel beim Spaziergehen mitgenommen, auf den Beistelltisch im Wohnzimmer gestellt oder im Fahrradkorb herumgefahren – So bitte nicht. Denn auf die Öffentlichkeit wirkten diese fragwürdigen Produktplatzierungen eher peinlich als echt.

Was macht Micro-Influencer aus? Klasse statt Masse!

Genau hier ergibt sich die Chance für Micro-Influencer. Damit sind Personen gemeint, die zwischen 250 – 5.000 Follower haben und die als Spezialisten in ihrem jeweiligen Interessengebiet (z.B. Ernährung, Mode, Kosmetik etc.) gelten. Im Vergleich zu Prominenten oder bekannten Stars der Influencer-Szene werden sie als vertrauenswürdig wahrgenommen. Die „Nischeninfluencer“ verfügen zwar nicht über eine Masse an Followern, dafür sind ihre treuen Anhänger meist umso aktiver. Ihre Profile, egal ob Facebook, Twitter oder Instagram, sind voll mit Likes, Shares und Kommentaren.

Originalität und Haltung!

Gerade, dass sie keine professionellen Medienprofis sind, macht Micro-Influencer so besonders. Ihr Wert ist ihr Expertenstatus in ihrem Spezialgebiet. Ihre Stärke ist die authentische Herangehensweise. Primär geht es ihnen nicht darum Produkte zu verkaufen und verschiedenen Werbeansprüchen zu entsprechen, sondern einfach dem nachzugehen, was sie selbst interessiert und mit Leidenschaft erfüllt. Das Publikum vertraut der Meinung des Micro-Influencers und folgt ihm vor allem für sein Insiderwissen. Und genau daraus entsteht dann eine authentische Kommunikation sowie Interaktion.

Wie finde ich einen passenden Micro-Influencer?

Um den geeigneten „kleinen“ Influencer für Ihr Unternehmen bzw. Ihr Produkt zu finden, müssen Sie diesen aus dem eigenen Käuferstamm identifizieren, in Ihre Kommunikation integrieren und langfristig an Ihre Marke binden. Das ist zwar mit etwas Fingerspitzengefühl und Aufwand verbunden, aber dennoch ein effektiver nachhaltiger Weg.

Eine Möglichkeit dafür ist die Kundendatenanalyse über das CRM (Customer-Relationship-Management). Die Fragen „Wer kauft besonders häufig? Wer ist immer auf den neuesten Stand und erwirbt jede Produktneuheit? Gibt es davon vielleicht jemanden, der in einer großen Stadt wohnt und somit einen großen Einflussbereich hat?“ können bei der Suche hilfreich sein. Auch über Hashtags lassen sich relevante Micro-Influencer auf Instagram oder Twitter ausfindig machen. Dort entdecken Sie Nutzer, die bereits an Ihren Branchenthemen interessiert sind.

Kleine und mittlere Unternehmen profitieren

Dass Influencer-Marketing nur was für große Marken mit viel Geld ist, ist falsch. Streichen Sie das Credo „Reichweite um jeden Preis“. Auch wenn die vorgestellte Art von Influencern nur eine kleine Fanbase hat, ist diese viel wertvoller. Daraus ergeben sich nicht nur eine langfristiger Kommunikation, sondern auch mehr Engagement. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer potenziellen Kooperationspartner zum Beispiel auf die Qualität der Interaktionen. Wie antworten sie auf Kommentare, wie entstehen Konversationen mit den Followern?

Denken Sie aber vor allem daran: Empfehlungsmarketing kann nur dort funktionieren, wo es glaubwürdig ist. Wählen Sie lieber thematisch passende Micro-Influencer aus und erarbeiten Sie gezielte Kampagnen. So lässt sich auch mit einem kleinen Budget ein erfolgreiches Influencer-Marketing betreiben, welches Ihrer Marke die richtige Glaubwürdigkeit verleiht.

Keep calm and trust the Micro-Influencer

Die „kleinen“ Influencer lassen sich nicht nur günstiger, sondern eben auch wirkungsvoller und überzeugender in bestimmte Zielgruppen einsetzen. Sobald Sie Ihren richtigen Markenbotschafter gefunden haben, bauen Sie die Partnerschaft behutsam und nachhaltig auf. Denn wenn es um Micro-Influencer geht, stehen Beziehungen im Vordergrund. Ein kleines Geschenk zu Beginn kann der Auftakt für eine professionelle Zusammenarbeit sein. Wenn Sie diesen Grundsatz beherzigen, Ihre Erwartungen und Ziele klar kommunizieren, profitieren Sie langfristig von authentischen Kooperationen.

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Januar 23rd, 2018

Posted In: Content Marketing, Emotionalisierung, Facebook, Instagram, Kundengewinnung, Marketing, Online Marketing, Social Media Marketing

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